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Tag: Apollo

Peterchens Mondfahrt im Apollo-Zeitalter

Für alle, die vor 1980 geboren sind, dürfte »Peterchens Mondfahrt« von Gerdt von Bassewitz ein gern gelesenes Buch in der Kindheit gewesen sein. Auch ich half heldenhaft Herrn Sumsemann, sein verlorenes Beinchen wiederzufinden... Die Uraufführung der wundersamen Geschichte fand als Theaterstück im Jahre 1912 statt. Zwischenzeitlich ist viel geschehen: Und so lassen zeitgenössische Autoren nicht mehr Maikäfer durchs All sausen, sondern orientieren sich an moderner Technologie.


Am 20. Juli 1969 setzt Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. Mond_by_Peter Bohot_pixelio.de.jpgUnd genau diese Nachrichten über Armstrongs außergewöhnliche Reise sind der Leitfaden, an dem sich »Mondwind« von Antonio Muñoz Molina zu einem betörenden Jugendbuch entwickelt. Der spanische Autor erzählt die Geschichte eines Jugendlichen in einer Zeit, die eine neue Ära einläutet. Und das in einem Spanien, das in einer augenscheinlich nie endenden Diktatur festgefroren ist. Muñoz Molina gelingt es, die Zerbrechlichkeit von wenigen Augenblicken, die ein ganzes Leben ändern können, mit dem Verlauf eines gewöhnlichen und doch einzigartigen Lebens zu verweben. Hier geht es nicht nur um Mondlandungen und die Sehnsüchte eines Jugendlichen, es geht auch um den ersten Fernseher, den die Eltern sich anschaffen, es geht um den Trost, den Bücher bieten, und schließlich geht es auch um das Entdecken eines Geheimnisses, das die Stadt Mágina seit dem Bürgerkrieg gefangen hielt.



»Mondwind« ist ein poetisches Märchen für Jungendliche und Erwachsene, zu Recht wird diese neueste Erzählung des mehrfach ausgezeichneten Autors als sein bisher größtes Werk gelobt.


»Mondwind« bei Jokers



Bild: Mond © PETER BOHOT/www.pixelio.de

17.06.2011, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Man on the moon: 40 Jahre Mondfieber

First ManMondlandung. Das Thema begeistert mich, wie Sie sehen können. Der Erden-Mond ist der bislang einzige Himmelskörper, der von Menschen betreten wurde. Die amerikanischen Apollo-Astronauten brachten 382 kg Mondgestein zur Erde. Auch die Russen „stahlen“ dem Mond einige Gramm: 300 g des Mondmaterials brachten sie mit den Raumsonden Luna 16, Luna 20 und Luna 24 auf die Erde.

Apollo war nicht das erste Raumgefährt, das dem Mond einen Besuch abstattete: Schon 1959 besuchte ihn die sowjetische Raumsonde Luna 2. Doch das Ereignis, das in die Geschichte einging, war die erste Landung von Menschen auf dem Mond: am 20. Juli 1969. Die letzte menschliche Mondlandung fand im Dezember 1972 statt. Dann statteten ihm nur noch High-Tech-Geräte Besuche ab: Im Sommer 1994 wurde er sehr umfangreich durch das kleine Raumfahrzeug Clementine und dann noch einmal 1999 von Lunar Prospector kartographiert.

Am 20. Juli 1969 landete der "Eagle", die Mondfähre der Apollo 11, auf der Mondoberfläche und setzte im "Meer der Stille" auf. Rund 600 Millionen Fernseh-Zuschauer sahen auf ihren Schwarz-weiß-Geräten dabei zu, wie Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond betraten. Zehn Jahre lang hatte die amerikanische Weltraum-Behörde NASA auf diesen Augenblick hingearbeitet, gut 25 Milliarden Dollar wurden in das Projekt investiert.

Seitdem wurde der kleine Trabant gut untersucht, wir wissen sehr viel über ihn: Der Mond zeigt eine schwache geologische Aktivität. Die von den Apolloastronauten installierten Seismometer registrieren jährlich etwa 500 „Mondbeben“. Die Mondbeben sind schwächer als die meisten Erdbeben. Die Stärke beträgt etwa 2 auf der Richterskala, einige der stärksten Mondbeben erreichten aber auch schon einen Wert von 5. Nicht eine irdische Plattentektonik, sondern der Gravitationseinfluss der Erde ist Ursache für die Mondbeben. Die Häufigkeitsspitzen der Beben liegen beim Apogäum- und Perigäum-Durchgang (alle 14 Tage).

Wer war der Mann, der als erstes menschliches Wesen seinen Fuß auf den Mond setzte? Neil Armstrongs Spruch wurde weltbekannt: "That´s one small step for a man, one giant leap for mankind." Ein anderes Zitat von ihm lautet: „I believe every human has a finite number of heartbeats. I don´t intend to waste any of mine.”

„First Man - The Life of Neil A. Armstrong” ist eine besonders detailreiche Biografie, die Sie den Mann hinter dem Astronauten verstehen lässt.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

05.08.2009, 10.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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