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Tag: Artus
Zeit zum Träumen: Avalon
Als meine Bekannte Susanne noch einiges jünger war, verschlang sie alle Bücher von Marion Zimmer Bradley, erzählte sie mir. Für sie existierte keine andere Autorin, die es so wunderbar verstand, den Leser mit in eine zauberhafte Welt voll Magie, Abenteuer und Liebe zu nehmen. Gerade für Jugendliche weiblichen Geschlechts scheinen die Werke der Science Fiction- und Fantasy-Autorin oft ein Schlüsselerlebnis zu sein. Marion Zimmer Bradley spinnt ihre Erzählungen sehr oft um die Geschichte einer Frau, die mit ihrem Mut und ihrer Klugheit der Männerwelt selbstbewusst entgegentritt.
„Die Nebel von Avalon“ und „Die Feuer von Troja“ waren die ersten Romane, die Susanne von ihr las. Dann entdeckte sie ihre Science Fiction-Welten um „Darkover“, doch die magische Welt zur Zeit des König Artus blieb nach wie vor ihre Sehnsucht.
Als ich nun auf der Suche nach der geeigneten Ferienlektüre für meine Nichte war, entdeckte ich „Die Hüterin von Avalon“. Die Erzählung ist als Vorgeschichte zu „Die Nebel von Avalon“ zu sehen und nicht einmal Susanne kannte das Buch! Es versteht sich von selbst, dass sie es auch bestellen musste.
Da werden wohl bald zwei unterschiedlich alte Frauen mit roten Wangen und leuchtenden Augen in ein sagenhaftes Epos eintauchen ...
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
28.08.2009, 09.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Dann doch lieber das Original
Meine Frau bekam von ihrer besten Freundin ein Ticket für „Excalibur“ in Kaltenberg geschenkt: eine keltische Rock-Oper, so die Ausschreibung. Die beiden Freundinnen schenken sich gegenseitig zu diversen Anlässen im Jahr immer „Zeit“ – kombiniert mit Karten für Konzerte, Theater, Circus oder dergleichen. „Normalerweise“ gehen sie gerne auf Konzerte von Alt-Rocker, auf diese Weise besuchten sie schon Auftritte von den Rolling Stones, den Ärzten, Mark Knopfler, Joan Armatrading und vielen anderen Stars. Eine „Rock-Oper“ klang da natürlich sehr verlockend.Die Zusatzaufführung, für die sie Tickets hatten, war ausverkauft. So dauerte es bis gut nach Beginn von „Excalibur“, bis die Publikumsmassen Einlass in das Areal fanden. Doch voller Vorfreude auf die musikalische Verarbeitung des Epos brachte sie das Gedrängel und Geschubse nicht aus der Ruhe.
Selbstverständlich wollte ich von meiner Frau genau wissen, wie „Excalibur“ war. „Nun ja“, entgegnete sie, „eine Rock-Oper war es nicht – eher Kuschelrock mit szenischen Einlagen“. Sie war also etwas enttäuscht von dem Akt. Die Geschichte um Excalibur wäre zu kurz gekommen, meinte sie, auf der anderen Seite wäre es wohl auch schwer, den großartigen Mythos in eine „Rock-Oper“ zu packen. Ihre Enttäuschung kann ich ihr nicht verübeln. Es ist wirklich schwierig, im Theater, im Musical und im Film Lesestoff so zu verarbeiten, dass Fans den Zauber des Buches auch auf der Bühne wieder finden.
Deshalb habe ich mich auf die Suche nach dem „Original“ der König Artus-Sage in unser Lager begeben und bin fündig geworden!
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
11.08.2009, 10.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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