
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Bücher-Wiki
Eine positive Entwicklung
Heute möchte ich nach langer Zeit mal wieder an das Bücher-Wiki erinnern. Wir von Jokers haben es im Frühjahr 2007 als Service-Leistung für Bücherfreunde und Vielleser gestartet. Im Herbst 2007 bewarben wir es auf der Rückseite des ZEIT-Literaturspecials zur Buchmesse 2007. Schon damals hatte das Bücher-Wiki einen Page-Rank von 4 bei Google erreicht.
Heute hat das Bücher-Wiki im Schnitt etwa 1.500 Besucher am Tag, wobei erstaunlich ist, dass die User aus mehr als 80 Ländern kommen. Täglich werden etwa 10.000 Seiten aufgerufen, was zeigt, dass das Bücher-Wiki nicht nur zufällig angesteuert wird, sondern von den Usern auch gelesen und genutzt wird.
Mittlerweile gibt es im Bücher-Wiki etwa 2.000 Einträge. Es hat sich noch nicht zu einer Community entwickelt (dafür wäre es offen), sondern tritt vor allem noch mit seinem lexikalischen Charakter an die Öffentlichkeit. Jeder Interessierte kann beim Bücher-Wiki mitschreiben. Und das nutzen viele junge Autoren, um sich über das Bücher-Wiki bekannt zu machen. Aber die Redaktion des Wikis sorgt natürlich auch dafür, dass die Porträts bekannter Schriftstellen von einst und heute und Sachtexte rund ums Buch und die Literatur die User erstklassig informieren. Das Prinzip dabei ist einfach: Wenn das Bücher-Wiki nicht besser als die Wikipedia über Literatur und Buch informiert, braucht es einen bestimmten Artikel nicht.
Rubriken des Bücher-Wikis sind darüber hinaus Leser-Rezensionen, Buchmarkt, Buchgeschichte, Buchherstellung, Literaturstätten und Bibliothekswesen. Eine wachsende Zeitleiste sammelt Ereignisse der Buchgeschichte.
Zwar könnte die externe Mitarbeit an dem Bücher-Wiki noch besser sein, aber immerhin sind es im Schnitt heute etwa 10 Beiträge, die pro Tag ins Bücher-Wiki einfließen Und jeder dieser Einträge wird von der Bücher-Wiki-Redaktion gelesen und geprüft, um die fachliche Qualität zu garantieren. Denn: Es ist unser Ziel, die führende lexikalische Adresse zum Thema Buch und Literatur im deutschsprachigen Internet zu werden.
Heute hat das Bücher-Wiki im Schnitt etwa 1.500 Besucher am Tag, wobei erstaunlich ist, dass die User aus mehr als 80 Ländern kommen. Täglich werden etwa 10.000 Seiten aufgerufen, was zeigt, dass das Bücher-Wiki nicht nur zufällig angesteuert wird, sondern von den Usern auch gelesen und genutzt wird.
Mittlerweile gibt es im Bücher-Wiki etwa 2.000 Einträge. Es hat sich noch nicht zu einer Community entwickelt (dafür wäre es offen), sondern tritt vor allem noch mit seinem lexikalischen Charakter an die Öffentlichkeit. Jeder Interessierte kann beim Bücher-Wiki mitschreiben. Und das nutzen viele junge Autoren, um sich über das Bücher-Wiki bekannt zu machen. Aber die Redaktion des Wikis sorgt natürlich auch dafür, dass die Porträts bekannter Schriftstellen von einst und heute und Sachtexte rund ums Buch und die Literatur die User erstklassig informieren. Das Prinzip dabei ist einfach: Wenn das Bücher-Wiki nicht besser als die Wikipedia über Literatur und Buch informiert, braucht es einen bestimmten Artikel nicht.
Rubriken des Bücher-Wikis sind darüber hinaus Leser-Rezensionen, Buchmarkt, Buchgeschichte, Buchherstellung, Literaturstätten und Bibliothekswesen. Eine wachsende Zeitleiste sammelt Ereignisse der Buchgeschichte.
Zwar könnte die externe Mitarbeit an dem Bücher-Wiki noch besser sein, aber immerhin sind es im Schnitt heute etwa 10 Beiträge, die pro Tag ins Bücher-Wiki einfließen Und jeder dieser Einträge wird von der Bücher-Wiki-Redaktion gelesen und geprüft, um die fachliche Qualität zu garantieren. Denn: Es ist unser Ziel, die führende lexikalische Adresse zum Thema Buch und Literatur im deutschsprachigen Internet zu werden.
Zum Bücher-Wiki geht es hier!
(geschrieben von Matthias Stöbener)
19.09.2008, 17.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Vorstellung im Bücher-Wiki
Immer wieder wird über die Notwendigkeit einer eigenen Autoren-Homepage und anderer aktiver Marketingmaßnahmen geschrieben. Ich möchte eine – vielleicht noch wenig bekannte Möglichkeit – vorstellen, wie man als Autorin oder Autor auch ohne Homepage bekannt werden kann. Hat man eine eigene Homepage, gilt natürlich, dass sie so noch bekannter wird.
Als Ersatz für eine eigene Homepage oder aber als Ergänzung dazu kann man sich im Bücher-Wiki unter www.buecher-wiki.de vorstellen. Haben Sie schon Erfahrungen mit Wikis, können Sie Ihre Seite selbst anlegen. Die Überarbeitung und Gestaltung entsprechend der internen Vorgaben wird recht zügig durch die Redaktion vorgenommen. Natürlich kann jeder Autor seinen Eintrag jederzeit bearbeiten und ergänzen.
Ist man selbst mit Wikis noch nicht oder nur wenig vertraut, kann man seinen beispielsweise in Word geschriebenen Text per Upload-Funktion (in der Navigation links) auf den Server laden. Die Word-Datei wird vor der Veröffentlichung von der Redaktion des Wikis geprüft und dann eingestellt.
In einem Autorenporträt ist Platz für die Kapitel „Leben und Schreiben“, „Werke“, „Auszeichnungen“, „Kontakt“, „Links“ sowie „Übrigens“. Auch ein Foto des Autors ist willkommen. Beispiele für Autorenporträts sind im Bücher-Wiki zahlreich in der Rubrik „Buchmenschen“ zu finden. Der Text sollte übrigens im lexikalischen Stil gehalten sein und keine reißerischen Werbeaussagen besitzen.
Noch einmal der Link: www.buecher-wiki.de
Als Ersatz für eine eigene Homepage oder aber als Ergänzung dazu kann man sich im Bücher-Wiki unter www.buecher-wiki.de vorstellen. Haben Sie schon Erfahrungen mit Wikis, können Sie Ihre Seite selbst anlegen. Die Überarbeitung und Gestaltung entsprechend der internen Vorgaben wird recht zügig durch die Redaktion vorgenommen. Natürlich kann jeder Autor seinen Eintrag jederzeit bearbeiten und ergänzen.
Ist man selbst mit Wikis noch nicht oder nur wenig vertraut, kann man seinen beispielsweise in Word geschriebenen Text per Upload-Funktion (in der Navigation links) auf den Server laden. Die Word-Datei wird vor der Veröffentlichung von der Redaktion des Wikis geprüft und dann eingestellt.
In einem Autorenporträt ist Platz für die Kapitel „Leben und Schreiben“, „Werke“, „Auszeichnungen“, „Kontakt“, „Links“ sowie „Übrigens“. Auch ein Foto des Autors ist willkommen. Beispiele für Autorenporträts sind im Bücher-Wiki zahlreich in der Rubrik „Buchmenschen“ zu finden. Der Text sollte übrigens im lexikalischen Stil gehalten sein und keine reißerischen Werbeaussagen besitzen.
Noch einmal der Link: www.buecher-wiki.de
(geschrieben von André Kröckel)
10.07.2008, 13.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Beispiel fürs Leben
In den letzten Jahren, und besonders nach dem Brand 2004, ist viel über die Herzogin Anna Amalia Bibliothek geschrieben worden. Auch das Bücher-Wiki hat einen langen Artikel dazu:
Artikel über Herzogin Anna Amalia
Aber über die Herzogin, die der Bibliothek den Namen gab, habe ich nicht viel entdeckt, was für mich ein Grund war, mal ein bisschen zu recherchieren und Interessantes zu Tage zu fördern.
Vielleicht hätte es ohne sie die deutsche Klassik nicht gegeben, war eine meiner wichtigsten Erkenntnisse. Geboren wurde Anna Amalia 1739 in Wolfenbüttel als Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel, die Mutter ist eine Schwester von Friedrich dem Großen und besitzt eine große Privatbibliothek. Anna Amalie wird gründlich erzogen und gebildet. Schon mit 16 Jahren heiratet sie den Thronfolger Sachsen-Weimars, der aber schon 1758 stirbt, als Anna Amalia mit dem zweiten Sohn schwanger ist. Danach ist ihr Leben kein Zuckerschlecken: Sie kämpft um die vormundschaftliche Regierung in Sachsen-Weimar, wehrt Intrigen ab und bringt den Siebenjährigen Krieg hinter sich.
Ihr Kulturhunger ist kaum zu stillen. Sie schart einen Kreis von kulturell Interessierten, Bürgerliche und Adelige, um sich, beruft 1772 Wieland zum Prinzenerzieher, ruft 1775 Goethe nach Weimar, Herder und Schiller folgen. Die Runde liest gemeinsam, man spielt Theater, besucht Vorstellungen, musiziert. Weimar entwickelt sich zum „Musenhof“. Anna Amalia wollte ein erfülltes Leben führen, umgeben von Büchern, Schriftstellern und Künstlern. Schon 1761 lässt sie für die öffentlich schwer zugängliche Herzogliche Bibliothek ein „Grünes Schlösschen“ errichten, ganz in der Nähe der Residenz. Die Bibliothek soll allen leicht erreichbar und öffentlich zugänglich sein, nicht nur ein barockes Kunststück, mit dem sie prahlen kann. Bildung soll das Leben des Herzogtums durchdringen. Und deshalb überschreitet sie immer wieder den Etat für Bücherkäufe. Da könnten sich heutige Politiker gerne mal ein Beispiel nehmen, wenn sie den Etat ihrer Stadtbibliothek wieder kürzen wollen!
Interessant, was die Herzogin kauft und liest: vor allem deutschsprachige Werke, Memoiren von oder über Frauen, Reiseberichte und (ja!) erotische Romane. Eine starke Frau, die sich über Regeln ihrer Zeit hinwegsetzt und ihren eigenen Weg geht. Inmitten der Schicksalsschläge, die sie auszustehen hat, weiß sie, was im Leben wichtig ist: Sprachen, die Antike, die Kunst, die Musik, ihre Freunde, ihre Familie – und ihre Bücher.
Die Frau hat mich beeindruckt und soll mir ein Beispiel sein.
Artikel über Herzogin Anna Amalia
Aber über die Herzogin, die der Bibliothek den Namen gab, habe ich nicht viel entdeckt, was für mich ein Grund war, mal ein bisschen zu recherchieren und Interessantes zu Tage zu fördern.
Vielleicht hätte es ohne sie die deutsche Klassik nicht gegeben, war eine meiner wichtigsten Erkenntnisse. Geboren wurde Anna Amalia 1739 in Wolfenbüttel als Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel, die Mutter ist eine Schwester von Friedrich dem Großen und besitzt eine große Privatbibliothek. Anna Amalie wird gründlich erzogen und gebildet. Schon mit 16 Jahren heiratet sie den Thronfolger Sachsen-Weimars, der aber schon 1758 stirbt, als Anna Amalia mit dem zweiten Sohn schwanger ist. Danach ist ihr Leben kein Zuckerschlecken: Sie kämpft um die vormundschaftliche Regierung in Sachsen-Weimar, wehrt Intrigen ab und bringt den Siebenjährigen Krieg hinter sich.
Ihr Kulturhunger ist kaum zu stillen. Sie schart einen Kreis von kulturell Interessierten, Bürgerliche und Adelige, um sich, beruft 1772 Wieland zum Prinzenerzieher, ruft 1775 Goethe nach Weimar, Herder und Schiller folgen. Die Runde liest gemeinsam, man spielt Theater, besucht Vorstellungen, musiziert. Weimar entwickelt sich zum „Musenhof“. Anna Amalia wollte ein erfülltes Leben führen, umgeben von Büchern, Schriftstellern und Künstlern. Schon 1761 lässt sie für die öffentlich schwer zugängliche Herzogliche Bibliothek ein „Grünes Schlösschen“ errichten, ganz in der Nähe der Residenz. Die Bibliothek soll allen leicht erreichbar und öffentlich zugänglich sein, nicht nur ein barockes Kunststück, mit dem sie prahlen kann. Bildung soll das Leben des Herzogtums durchdringen. Und deshalb überschreitet sie immer wieder den Etat für Bücherkäufe. Da könnten sich heutige Politiker gerne mal ein Beispiel nehmen, wenn sie den Etat ihrer Stadtbibliothek wieder kürzen wollen!
Interessant, was die Herzogin kauft und liest: vor allem deutschsprachige Werke, Memoiren von oder über Frauen, Reiseberichte und (ja!) erotische Romane. Eine starke Frau, die sich über Regeln ihrer Zeit hinwegsetzt und ihren eigenen Weg geht. Inmitten der Schicksalsschläge, die sie auszustehen hat, weiß sie, was im Leben wichtig ist: Sprachen, die Antike, die Kunst, die Musik, ihre Freunde, ihre Familie – und ihre Bücher.
Die Frau hat mich beeindruckt und soll mir ein Beispiel sein.
19.11.2007, 09.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Amateur der Literatur
Manchmal frage ich mich, welche Berechtigung ich habe über Literatur zu schreiben. Ich habe Rechtswissenschaften und katholische Theologie studiert. Germanistik, Literaturwissenschaft oder ähnliche Fächer: Fehlanzeige. Ich bin also kein Profi des Literaturbetriebs, sondern ein Dilletant, ein Amateur. Amateur meint einen, der einen Gegenstand liebt. So gesehen, bin ich gerne ein Amateur. Ich muss nichts beweisen, ich bin nicht in einer Karrierepflicht, keinem Verlag verpflichtet, ich kann „frei Schnauze“ schreiben, was ich von einem Buch oder einem Autor halte. Ich muss auch nicht gedrechselt schreiben, damit alle anderen professionellen Literaturkritiker oder –wissenschaftler sehen, wie intelligent ich zu einem Thema schreiben kann oder dass ich ein Angebot von der FAZ bekomme …
Eigentlich gut, dass ich ein Amateur bin. So wie all die Menschen, die bei Amazon, Weltbild oder anderen Online-Buchhandlungen ihre Kritiken von Büchern hinterlassen. Eine tolle Sache und für viele andere Menschen eine Anregung oder Warnung, Geld für Bücher auszugeben – wenn sich hinter den Rezensenten nicht gerade die Autoren der jeweiligen Bücher verstecken, was ja auch schon vorgekommen sein soll.
Bei Jokers haben wir einen solche Buchkritik noch nicht eingebaut. Viele Kunden fragen, warum? Warum habt ihr das nicht auch? Ganz einfach: 90 Prozent unserer Titel sind Rest- auflagen und oft ganz schnell ausverkauft, weil wir nur noch geringe Mengen von ihnen haben. Bis da jemand eine Rezension geschrieben und eingestellt hätte, wäre so ein Titel oft schon ausverkauft. Oder es schreibt jemand eine Rezension und am anderen Tag ist der Titel schon aus dem Shop gefallen, weil er ausverkauft ist: Als Rezensent würde ich mich da gehörig ärgern.
Aber wer will, kann ja hier das Buch vorstellen, das er gelesen hat und toll findet. Einfach oben links den Text hochladen! Oder er kann eine Rezension für das Bücher-Wiki schreiben. Auch im Umfeld von Jokers gibt es also Möglichkeiten, sich als Amateur der Literatur einen Namen zu machen.
Eigentlich gut, dass ich ein Amateur bin. So wie all die Menschen, die bei Amazon, Weltbild oder anderen Online-Buchhandlungen ihre Kritiken von Büchern hinterlassen. Eine tolle Sache und für viele andere Menschen eine Anregung oder Warnung, Geld für Bücher auszugeben – wenn sich hinter den Rezensenten nicht gerade die Autoren der jeweiligen Bücher verstecken, was ja auch schon vorgekommen sein soll.
Bei Jokers haben wir einen solche Buchkritik noch nicht eingebaut. Viele Kunden fragen, warum? Warum habt ihr das nicht auch? Ganz einfach: 90 Prozent unserer Titel sind Rest- auflagen und oft ganz schnell ausverkauft, weil wir nur noch geringe Mengen von ihnen haben. Bis da jemand eine Rezension geschrieben und eingestellt hätte, wäre so ein Titel oft schon ausverkauft. Oder es schreibt jemand eine Rezension und am anderen Tag ist der Titel schon aus dem Shop gefallen, weil er ausverkauft ist: Als Rezensent würde ich mich da gehörig ärgern.Aber wer will, kann ja hier das Buch vorstellen, das er gelesen hat und toll findet. Einfach oben links den Text hochladen! Oder er kann eine Rezension für das Bücher-Wiki schreiben. Auch im Umfeld von Jokers gibt es also Möglichkeiten, sich als Amateur der Literatur einen Namen zu machen.
03.10.2007, 08.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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