
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Berufswunsch
Berufswunsch Nobelpreisträger
Meine Schwester hatte geladen: Rund 15 Kinder sammelten sich um den Geburtstagstisch meiner Nichte, die 10 Jahre alt wurde. Nachdem die Torte gegessen war und die Geschenke ausgepackt waren, wollten die Kids natürlich spielen. Doch bei den jungen Gymnasiasten kann man mit Würstchenschnappen oder Topfschlagen nicht mehr punkten. Also wurde kurzerhand „Beruferaten“ gespielt: Die Jungs und Mädchen sollten pantomimisch ihren Traumberuf nachstellen, die anderen Gäste sollten ihn erraten.
Es war eine lustige Runde: Einige der Mädchen hüpften Pirouetten drehend auf einem Bein (Balletttänzerin), ein Junge hielt die Hände um ein imaginäres Lenkrad und „brummte“ (Formel-1-Fahrer), ein anderer reckte sich empor und hob den Zeigefinger (Lehrer). Doch ein Mädchen, so sehr es sich auch mühte, scheiterte an der künstlerischen Darstellung ihres Berufswunsches: Sie legte die Stirn in Falten, verdrehte die Augen, öffnete den Mund halb und zog die Augenbrauen hoch. Keiner wusste, was sie darstellen wollte.
„Ich will Friedensnobelpreisträger werden!“ rief sie schließlich empört. „Das ist doch nicht so schwer!“ Und wirklich: Jetzt, da ich es wusste, meinte ich eine gewisse Ähnlichkeit zu Martti Ahtisaari, dem ehemaligen finnischen Präsidenten und diesjährigen Träger des Friedensnobelpreises, zu erkennen. Weltweit wurde der Diplomat in zahlreichen politischen Vermittlungsmissionen eingesetzt – und mit dem hoch dotierten Preis geehrt.
„Wenn ich groß bin, werde ich Nobelpreisträger“ heißt das zauberhafte Bilderbuch, das wir im Angebot haben: Leider ist die Freundin meiner Nichte wohl zu alt für das wunderschöne Büchlein, aber wer weiß – vielleicht kann Ihr Kind aus dem Werk eine Anregung ziehen …
Es war eine lustige Runde: Einige der Mädchen hüpften Pirouetten drehend auf einem Bein (Balletttänzerin), ein Junge hielt die Hände um ein imaginäres Lenkrad und „brummte“ (Formel-1-Fahrer), ein anderer reckte sich empor und hob den Zeigefinger (Lehrer). Doch ein Mädchen, so sehr es sich auch mühte, scheiterte an der künstlerischen Darstellung ihres Berufswunsches: Sie legte die Stirn in Falten, verdrehte die Augen, öffnete den Mund halb und zog die Augenbrauen hoch. Keiner wusste, was sie darstellen wollte.„Ich will Friedensnobelpreisträger werden!“ rief sie schließlich empört. „Das ist doch nicht so schwer!“ Und wirklich: Jetzt, da ich es wusste, meinte ich eine gewisse Ähnlichkeit zu Martti Ahtisaari, dem ehemaligen finnischen Präsidenten und diesjährigen Träger des Friedensnobelpreises, zu erkennen. Weltweit wurde der Diplomat in zahlreichen politischen Vermittlungsmissionen eingesetzt – und mit dem hoch dotierten Preis geehrt.
„Wenn ich groß bin, werde ich Nobelpreisträger“ heißt das zauberhafte Bilderbuch, das wir im Angebot haben: Leider ist die Freundin meiner Nichte wohl zu alt für das wunderschöne Büchlein, aber wer weiß – vielleicht kann Ihr Kind aus dem Werk eine Anregung ziehen …
(geschrieben von Matthias Stöbener)
25.11.2008, 10.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Models unter uns
Viele kennen die Sendung oder haben sie sogar schon einmal gesehen: „Germany´s next topmodel“ ist eine der erfolgreichsten Casting-Shows aller Zeiten. Und so verblüffte es mich auch nicht, dass unter Mädchen der Berufswunsch Model immer mehr in den Vordergrund rückt – was ich mit meinen eigenen Ohren verifizieren konnte. Kürzlich nämlich war ich zu Besuch bei meinem Bruder. Die Nichte hatte ihrerseits Freundinnen zu Kakao und Kuchen geladen. In Anbetracht des nahenden „Girls´ Day“, der Mädchen Einblick in typische Männerberufe geben soll, fragte ich die jungen Mädchen, was sie denn einmal werden wollten. Von den anwesenden 6 Mädchen antworteten 5 unisono: Model!
Innerlich stöhnte ich auf und dachte an meine Frau, ihrerseits Gleichstellungsbeauftragte an ihrer Schule, die sich jetzt unweigerlich die Haare raufen würde: „Jahrzehnte der Emanzipation umsonst!“ Ich fragte die Kleinen, was denn ihre Mütter von diesem ehrgeizigen Berufsziel hielten. Das konnten mir die angehenden Gymnasiastinnen nicht sagen. Wieder zu Hause wollte ich meiner Frau von dem aufschlussreichen Nachmittag erzählen. Doch die hatte wegen Korrekturen keine Zeit, mit mir über Pro und Contra einer Model-Karriere zu plaudern.
Gestern habe ich dann bei uns im Shop gesehen, dass unser Einkauf sogar einen Mädchen-Roman mit dem Titel „Das Model“ eingekauft hat. Scheint also wirklich ein Thema zu sein, das in der Mädchenwelt Wellen schlägt.
11.05.2008, 00.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Liebe Thriller Kinder Gewinnspiel Wilhelm Busch Hörbuch Poesie Weihnachten Thomas Mann Buchhändler Buch Lyrik Philosophie Comic Gedicht Glück Wien Bücher Advent Sherlock Holmes E-Book Gedichte Harry Potter Gewinner Geburtstag E-Books Katzen Märchen Buchmesse Reise Tod London Bücherfreunde Jokers Hermann Hesse Herbst Bibliothek DVD Frühling Buchhandel Humor Diät Lesen Leipzig Messe Kino Krimi Zitate Musik Autor


ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 268
ø pro Eintrag: 0,2
Online seit dem: 15.05.2005
in Tagen: 2559




















