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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bibliothek

Hüter der Bücherschätze

Gotthold_Lessing.jpgWas haben Lessing, Engels, Casanova und Ringelnatz gemeinsam - außer, dass sie großartige Schriftsteller waren? Sie arbeiteten als Bibliothekare, waren also Hüter der Bücherschätze! Wie beneiden wir doch diese professionellen Bücherfreunde, die sich den ganzen Tag mit dem umgeben können, was auch uns so sehr am Herzen liegt: dem Buch - und das in einer unübersehbaren Menge! Denken Sie nur an die prachtvolle österreichische Nationalbibliothek in Wien oder den Büchertempel der Herzogin Anna Amalia in Weimar. Unzählige Regalmeter an Bänden in kunstvoll ausgestalteten Palästen - da kann man als Bücherwurm nur neidisch werden...


Um sich da jedoch noch zurecht zu finden, bedarf es eines ausgeklügelten Systems - und eines Bibliothekars. Er ist nicht nur ein Hüter und Wächter, sondern auch der Führer durch den "Dschungel" des gedruckten Wortes. Schon in den ersten Bibliotheken der Menschheitsgeschichte, etwa der Tontafelsammlung von Ninive im 7. Jh. v. Chr., ging es nicht ohne jemanden, der den Überblick wahrte.


Damals wie heute sind Bibliothekare das Herz einer jeden Büchersammlung. Sie kennen nicht nur alle Geheimnisse der Archivierung, sie verantworten auch die Instandhaltung ihrer Schätze, organisieren Lesungen, helfen Benutzern bei der Literaturrecherche u.v.a.m. Der alte Zettelkasten hat dabei längst ausgedient. Heute verfügen nahezu alle der rund 14.000 deutschen Bibliotheken über ein computergestütztes Katalogisierungssystem.


Damit auch Ihre ganz private Bibliothek zu Hause wieder ein Stück wächst, lohnt sich ein Blick in unseren Jokers-Online-Shop. Bringen Sie Ihren Bücherschrank an seine Grenzen!


Bild: G. E. Lessing/wikimedia

17.05.2011, 13.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Himmel des Bibliophilen

amsterdam-gracht-2.jpgNeulich bekam ich eine Postkarte: »En wij leefden nog lang en gelukkig« stand auf der Vorderseite vor einem roten Hintergrund in weißen Buchstaben. Auf der Rückseite stand in der krakeligen Schrift, die ich sogleich als die Klaue meines Freundes Sebastian entzifferte: »Rate mal, wo wir sind? Im Himmel!«


Ein wenig musste ich schon überlegen, bis ich den Aufdruck der Ansichtskarte als Niederländisch entzifferte. Zugegeben, der Stempel der Briefmarke half mir hierbei ein wenig. Dann gab ich die Zeile in ein Online-Sprachtool ein und erhielt die Übersetzung: »Und wir lebten glücklich bis ans Ende«, der berühmte Schlusssatz aller wunderschönen Märchen. Sofort griff ich zum Handy und schickte Sebastian eine SMS - ich wollte überprüfen, ob er einen Rückfall in die Pubertät erlitt und in einem holländischen Coffeeshop versumpfte. Doch bald tippte er zurück: »Wir sind seit 2 Tagen in der Amsterdamer Bibliothek! Ein Traum für jeden Bücherfreund!« Ich war ein wenig verdutzt weshalb sollten Sebastian und seine Frau nach Amsterdam fahren, um dort in der Bücherei rumzusitzen?


Doch als die Beiden von ihrem Kurztrip zurück waren, erhielt ich die Antwort: Eigentlich sollten die fünf Tage, die sie in Amsterdam verbrachten, eine Art Kulturreise werden Museen wollten sie besuchen, Ausstellungen bewundern, sich auf die Spuren der Niederländischen Geschichte begeben. Doch der Starkwind, der die ganzen fünf Tage durch die Stadt brauste und sogar die Flugzeuge zu einem anderen Landeanflug zwang (Sebastian beschrieb amüsant ihr erstes Erstaunen, als die riesigen Passagiermaschinen im Tiefflug über die Fußgängerzone hinweg glitten), veranlasste eine Planänderung: An gemütliche Spaziergänge war bei diesem Wetter nicht zu denken! Sie suchten Zuflucht in der riesigen Bibliothek von Amsterdam. Und waren so begeistert, dass sie den Rest ihres Urlaubs in diesen heiligen Hallen verbrachten.


»So etwas habe ich noch nie gesehen«, schwärmte Sebastian in seiner Erzählung: »Diese Bibliothek ist riesig, in ihr findest du alles, was dein Herz begehrt eine Etage beinhaltet alle Filme, die du dir vorstellen kannst, eine andere sämtliche Musik-CDs, von Klassik bis zu modernem Rap, und die übrigen Etagen lauter Bücher, Bücher, Bücher, in vielen Sprachen, sogar einen Ski-Gebietsführer von 2011 auf Deutsch habe ich zu Gesicht bekommen! Unten im Erdgeschoss sind Dutzende von Internet-Computern aufgebaut, die den Besuchern kostenlos zur Verfügung stehen, und auf den anderen Stockwerken sind unzählige Mac Books, an denen die Besucher arbeiten oder surfen können. Man kann auch sein eigenes Laptop mitbringen und anstöpseln, oder man kann sich in eine der »Arbeitsinseln« zurückziehen, das sind kleine Container, in denen man sich alleine zurückziehen kann. Richtig toll sind die ganzen Sitz- und Liegegelegenheiten eigentlich muss man sich dort gar kein Buch ausleihen, denn es macht viel mehr Spaß, sich in eine Ecke zu legen und gleich vor Ort zu schmökern.«


Kurz: Sebastian kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir haben dann auch noch die Webseite der Bibliothek besucht, die auch auf Englisch zur Verfügung steht:

http://www.oba.nl/index.cfm?vid=BC638BCA-3FFA-497D-9CA1C74A819C832A

Hier habe ich auch in Erfahrung gebracht, dass die Amsterdamer Bibliothek tatsächlich die größte von ganz Europa ist. Aber vielleicht klicken Sie selbst mal rein und sehen sich das Video an? Auch ein virtueller Besuch dieser unglaublichen Bücherwelt lohnt sich, finde ich.


Bild (Amsterdam): © Anne Honisch/PIXELIO



08.04.2011, 15.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Literarische Eseleien

"Nur Esel und Weiße gehen in der Sonne", sagt ein Indiowort aus Venezuela. Das ist nicht besonders schmeichelhaft, weder für die "Bleichgesichter" noch für die vierbeinigen Langohren, wenn man bedenkt, dass in dem südamerikanischen Land die Sonne etwas stärker brutzelt als in unseren mitteleuropäischen Breitengraden. Wir denken an sonnengegerbte, krebsrote Touristen - aber der Esel? Als dumm bezeichnet zu werden, hat er nicht verdient.

Natürlich, sein Ruf ist schlecht, er gilt als stur, träge und duldsam. Harte Arbeit und Schläge waren Jahrhunderte lang sein Los - und sind es vielfach heute noch. Doch das Image wandelt sich allmählich. Eselfreunde auf der ganzen Welt erkennen das Potential der sanften und geduldigen Grautiere. Und neuerdings bewähren die sich sogar als "Träger der Kultur" - im wahrsten Sinne des Wortes!

Einmal pro Woche belädt der kolumbianische Lehrer Luis Soriano aus dem Örtchen La Gloria seine beiden Esel mit Packsätteln und Büchern. Mit seinen "Bibliotheks-Eseln" bringt er den Kindern in den unzugänglichen Dörfern Kolumbiens Literatur. Inzwischen hat dieses Projekt Nachahmer gefunden. Die Privatuniversität Valle del Momboy in Venezuela setzt Maultiere ein, die Lesestoff in entlegene Andendörfer schleppen. Von Kenia ist außerdem eine Kamel-Bibliothek bekannt und aus Indien hört man von Lese-Elefanten.

Im Grunde sind diese tierischen Leseförderer nichts anderes als eine Variante der guten alten Fahrbibliothek. Bereits um 1905 startete in den USA das erste bücherbepackte Pferdefuhrwerk. Die Idee schwappte schnell nach Europa über. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die mobilen Büchereien verstärkt motorisiert. Heute betreiben viele deutsche Städte und Gemeinden Bücherbusse, um ihren Kunden lange Anfahrtswege zu ersparen. In Skandinavien gibt es zudem Bücher-Schiffe und -Eisenbahnen.

Alles schön und gut, die tierischen Bücherträger haben allerdings einen unschätzbaren pädagogischen Nebeneffekt: Sie begeistern Kinder für Bücher! Das wäre auch eine Idee für Lesemuffel hierzulande...

Bild: Janine Grimmig/pixelio.de

13.09.2010, 12.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Enzensberger – Eine Auseinandersetzung, die sich lohnt

Er mischt sich ein, gibt seinen Senf dazu, regt an und regt auf. Hans Magnus Enzensberger gehört zu den deutschsprachigen Schriftstellern, die man in öffentlichen Diskussionen deutlich wahrnimmt. Dieser Tage wird er 80 Jahre alt. Aus diesem Grund erscheint nun bei Suhrkamp eine CD-Box mit filmischen Zeugnissen aus Enzensbergers äußerst bewegtem Leben – ein Blick hinein dürfte sich also lohnen!

Unbequem war Enzensberger schon immer, so unterstützte er in den späten 1960er Jahren die Studentenbewegung, sein Bruder Ulrich lebte sogar in der berühmt-berüchtigten „Kommune I“. Der Lebensweg des Autors führte ihn nach Norwegen, Italien, in die USA und nach Kuba. Gern greift Hans Magnus Enzensberger noch heute provokativ ins Geschehen ein.

EnzensbergerBekannt wurde er vor allem durch seine scharfe Medienkritik, so auch am „Nullmedium“ Fernsehen. Dabei gerät manchmal fast in Vergessenheit, dass Hans Magnus Enzensberger auch erfolgreich schreibt. Lyrik, Romane und Essays gehören ebenso zu seinem Werk wie Kinderbücher und Dramen. Er ist nicht nur ein vielseitiger Autor, sondern auch Übersetzer, Herausgeber und insgesamt ein widerspenstiger Querkopf, den es sich zu entdecken lohnt.

Für mich hat dieser Schriftsteller ganz unmittelbar etwas mit meiner Liebe zur Literatur zu tun, wenn auch nicht unbedingt nur inhaltlich, das muss ich zugeben. Mir hatte früher „Die Andere Bibliothek“ angetan, die Enzensberger zusammen mit dem Buchgestalter und Verleger Franz Greno herausgab. Insbesondere der wundervollen Ausstattung wegen. Das lederne Rückenschild, das feine Lesebändchen und vor allem der qualitativ hochwertige tiefschwarze Bleisatz haben mich beeindruckt. Diese Bücher gehören nach wie vor zu den Schmuckstücken in unserem Bücherregal. Aber das nur nebenbei... Hans Magnus Enzensberger zu lesen ist auf jeden Fall lohnenswert, denn dieser Mann hat etwas zu sagen.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

11.11.2009, 08.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Interkulturelle Bibliothek

In Ballungszentren nutzen 20 bis 35 % Menschen mit Migrationshintergrund öffentliche Bibliotheken. Keine andere deutsche kulturelle Institution wird so intensiv von Einwanderern genutzt. Und was suchen sie dort? Materialien zum Deutschlernen z. B. Aber auch fremdsprachige Literatur. Viele Verlage haben schon auf diesen Trend reagiert und veröffentlichen mehr zweisprachige Bücher als früher.

Nun wurde für die öffentlichen Bibliotheken ein so genanntes interkulturelles Webportal freigeschaltet, das den Bibliothekskunden und den Bibliothekaren den Zugang zu fremdsprachigen Beständen in mehr als 20 Sprachen erleichtern soll. Denn auch in kleinen Orten und kleinen Städten wächst der Anteil an Bibliotheksbenutzern, die fremdsprachige Literatur oder Materialien zum Deutschlernen suchen – ohne dass jedoch die kleinen Bibliotheken dort entsprechend reagieren können. Die Etats sind oft einfach zu gering. Aber die Fernleihe kann hier helfen. Das interkulturelle Bibliotheksportal kann so mithelfen bei der weiteren Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Zum einen stellt das Portal den Bibliothekaren Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung, zum anderen bekommen aber die User selbst Zugang zu den fremdsprachigen Beständen und Quellen von mehr als 20 wichtigen Migrantensprachen. Ein Fernziel im Hintergrund ist auch die Einrichtung einer interkulturellen Bibliothek. Eine solche multikulturelle Nationalbibliothek könnte sicher viel zur Verständigung und Kommunikation zwischen den Kulturen beitragen. Ich hoffe, dass die Initiatoren die gesteckten Ziele verwirklichen können.

(geschrieben von Matthias Stöbener) 

16.11.2008, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fortschrittliche Bibliotheken

In etwa 20 von 2.100 hauptamtlich geführten Bibliotheken Deutschlands funktioniert die so genannte Onleihe schon. Onleihe ist ein innovativer Service von Bibliotheken. Gemeint ist damit die digitale Ausleihe von Büchern.

Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber es soll funktionieren. Man lädt sich einen bestimmten Titel aus einer digitalen Bibliothek aufs Laptop oder den heimischen Rechner und hat eine bestimmte Leihfrist. Nach dieser Leihfrist löscht sich der Titel automatisch auf dem Rechner des Nutzers. Dabei kann man einen elektronischen Titel nur dann ausleihen, wenn er nicht gerade von einem anderen User der Bibliothek ausgeliehen ist.

Das ist natürlich noch ein aus der Offline-Welt übertragenes Manko, das in der Online-Welt keinen Sinn macht. Da sollte schnell dran gearbeitet werden, dass so viele User ein Buch onleihen können, wie es onleihen wollen. Denn das wäre ja gerade ein Vorteil der Onleihe, dass man nicht warten muss, bis bei einem anderen Leser die Leihfrist eines Buches ausgelaufen ist.

Und überhaupt verstehe ich nicht, warum nur Bibliotheken das Modell der Onleihe eingeführt haben. Das Modell eignet sich doch auch für andere Distribuierer von E-Books, etwa die Verlage. Nicht jeder Leser wird ein E-Book ständig auf seinem Rechner oder Lesegerät haben wollen. Manchen Lesern könnte es doch auch genügen, ein E-Book nur vier Wochen behalten zu dürfen. In so einem Fall würde er einen geringeren Obolus zu entrichten haben als in dem Fall, in dem er das E-Book auf Dauer behalten will.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

29.09.2008, 14.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lesemöbel

Lese.jpg

Am Rande der Messe für Sie entdeckt: In Gedenken an die Bücherverbrennungen vor 75 Jahren zeigt der Künstler Samuel J. Fleiner, was man mit Büchern außer Lesen sonst noch Sinnvolles machen kann. Uns hat der Lesesessel besonders gut gefallen: Zugriff auf eine kleine Bibliothek ohne Aufzustehen. Für Book-Potatoes...

16.03.2008, 11.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Reise um die Welt

Eine Reise um die Welt„Die andere Bibliothek“ war eine Institution. Vor kurzem hat die Herausgeberschaft gewechselt. Michael Naumann und Klaus Harpprecht haben den Stab von Hans Magnus Enzensberger übernommen und begannen ihr Wirken mit einem Pau- kenschlag: dem Folio-Sonderband von Georg Forsters „Reise um die Welt“.

Vor vielen Jahren habe ich dieses klassische Werk aus dem späten 18. Jahrhundert gelesen. Es handelt sich um einen Forschungs- und Reisebericht, der begeistert. Der damals 18-jährige Forster war mit James Cook auf großer Expedition und fertigte zu seinen Berichten reizvolle Pflanzen- und Tierbilder, Aquarelle, die der Weltreisende nach seinem Abenteuer verkaufen musste, um sein Buch finanzieren zu können. Ein ungeheurer Schatz!

Aus dem Buch tritt uns die damalige Zeit entgegen, eine Zeit der geistigen Revolution in der Folge der Aufklärung. Und man liest sich in die Gedanken eines Weltbürgers ein, der schon damals sagte, er sei Weltbürger, Europäer und dann ein Deutscher – in dieser Reihenfolge. Sein Blick war neugierig, die Welt zu entdecken und kritischer als etwa so fantasievolle Reiseberichte wie der von Capitaine Bougainville. Und was am meisten fasziniert: Entgegen der damaligen Zeitströmung äußerte er schon Zweifel, ob Europäer überhaupt das Recht haben, die eigenen Vorstellungen von Kultur und Zivilisation auf andere Völker zu übertragen.

Es gibt also viele Gründe, sich mit Georg Forster auf die Reise um die Welt zu begeben …

06.01.2008, 15.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Pornos aus vier Jahrhunderten

Anscheinend hat es die Pariser Nationalbibliothek nötig: Dieser Tage zeigte sie zum ersten Mal schlüpfrige Texte, derbe und obszöne erotische Darstellungen, ja sogar Pornographisches aus vier Jahrhunderten. Bis Anfang März 08 können alle Pornographen unter den Lesern dieses Blogs noch nach Paris zur ehrwürdigen Pariser Nationalbibliothek pilgern und sich in der Ausstellung „Eros im Geheimen“ ergötzen. Sie sehen Zeugnisse einer Leidenschaft, die 150 Jahre lang als sittenwidrig galt und in den Giftschränken der Bücherstätte verwahrt wurden. Meist wurden diese Werke in den vergangenen Jahrhunderten von der Sittenpolizei beschlagnahmt – oft von heute anerkannten Autoren wie z. B. Verlaine oder Baudelaire.

Zu bestaunen sind unter anderem die Original-Manuskripte von Marquis de Sade oder frühe pornografische Fotografien, die tief blicken lassen: Ob man deshalb aber den weiten Weg nach Paris auf sich nehmen muss? Pornographie umgibt uns qua Internet im letzten Dorfstübchen. Was also soll eine solch überflüssige Ausstellung?


30.12.2007, 15.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Virtuelle Globensammlung

Ich glaube, im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels habe ich den Hinweis gelesen. Und gerne will ich Ihnen den Hinweis weiter geben. Die Staatsbibliothek Berlin gibt seit November einen virtuellen Einblick in ihre Globenausstellung. An Hand von Beispielen wird vor allem die Berliner Globenproduktion im 19. Jahrhundert beleuchtet, als das Zentrum der deutschen Globenproduktion hier angesiedelt war.

Globen„Befand sich das Zentrum des Globen- und Instrumentenbaus insbesondere durch das Wirken Johann Gabriel Doppelmayrs (1677 - 1750) noch in Nürnberg, so verlagerte sich die Produktion zunehmend nach Berlin, wo Mitglieder der Berliner Akademie der Wissenschaften, wie Daniel Friedrich Sotzmann und Johann Elert Bode neue Konzepte und Methoden in der Globenherstellung erarbeiteten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen Berliner Globenhersteller und -verlage wie Ludwig Julius Heymann, Simon Schropp & Comp., Ernst Schotte, Dietrich Reimer sowie Peter und Paul Oestergaard einen Großteil der deutschen Globenproduktion.“

Das ist auf der Einstiegseite der virtuellen Ausstellung zu lesen. Und wer die Ausstellung besucht, wird nicht enttäuscht sein. Wunderschöne Globen sind da zu sehen, Globen vom Sternenhimmel, von den Verkehrsrouten der damaligen Zeit, Schul- und Familiengloben, Universalgloben, Reliefgloben und ein Tellurium. Sie wissen nicht, was ein Tellurium ist? Einfach hier klicken und staunen:

http://karten.staatsbibliothek-berlin.de/de/projekte/globensammlung.html

19.12.2007, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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