
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Boss
Beam mich in den Urlaub
Bossa Nova. Klingt nach Sommernacht und kühlen Drinks. Für mich der perfekte Soundtrack für heiße Nächte, genauso wie Bar- und Loungemusik aus Kuba und anderen karibischen Ländern. Der Trend zu den coolen Sounds ist seit einigen Jahren ungebrochen und ich finde, man kann (und will) sich dem auch gar nicht entziehen.Weil ich mir in meinem Alter nicht mehr die Nächte in irgendwelchen Clubs um die Ohren schlage, ist es schön, wenn sich die südlichen Klänge auf der heimischen Terrasse ausbreiten und sich der Feierabend irgendwie ein wenig lässiger anfühlt.
Ich kann vom Urlaub träumen oder mir vorstellen, weißer Strand und zart brandendes Meer lägen gleich hinter dem Rasen. Die Tageshektik verschwindet mehr und mehr und macht Platz für Entspannung.
Nun will ich der Art von Musik nicht Unrecht tun und sie komplett in den Hintergrund verweisen, aber man kann natürlich auch wunderbar dazu lesen. Zum Beispiel mal wieder südamerikanische Autoren wie Isabel Allende, Carlos Fuentes oder Mario Vargas Llosa. Die finden Sie natürlich bei Jokers zum kleinen Preis.
Es muss also nicht immer der ganz große Urlaub sein – manchmal bewirkt ein wenig Chillout-Musik in Begleitung eines stimmungsvollen oder spannenden Buches auch schon ganz viel. Probieren Sie es doch einfach mal aus, es kostet ja schließlich nicht viel:
Chillout-Musik
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
19.08.2009, 13.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Was Chefs oft nicht merken
Eine Begegnung der dritten Art hatte neulich eine Bekannte. Sie erzählte: „Gestern traf ich meinen ehemaligen Super-Duper-Wichtig-Chef und zwar genau da, wo ich ihn am wenigsten vermutet hätte – in meinem kleinen Fitness-Studio um die Ecke! Plötzlich stand er in Tennisschuhen und knallroter Boxer-Short vor mir. Irgendwie hatte ich meinen früheren Verlagschef einschüchternder in Erinnerung, das kannst du mir glauben. Wie er so vor mir stand, musste ich mich stark zusammennehmen, nicht loszulachen.
Er fragte, ob er sich für zehn Züge mal schnell an die Pectoralis-Maschine schieben dürfe. Ich ließ ihn vor und musste zusehen, wie er sich mit viel zu vielen Gewichten abquälte. Als er fertig war, erhob er sich stark schwitzend und völlig außer Atem. Dann betrachtete er mich genauer und bemerkte nachsinnend: `Wir kennen uns doch, oder?!´ Und schon waren wir mitten im Geschäftsgespräch. Er erkundigte sich, wie es denn so mit meinen Geschäften laufe, welche Kunden ich betreue und ob ich auch vom Wirtschaftsaufschwung profitiere.
Alles schön und gut, dachte ich mir, doch eigentlich war ich ja im Fitness-Studio, um mich nach einem langen Tag am PC auszupowern. Da kam es mir überhaupt nicht gelegen, dass Herr M. nach jeder seiner Trainingseinheiten zu mir spazierte, um das Schwätzchen fortzusetzen. Noch dazu wartete er beharrlich neben mir, wenn ich z. B. gerade mitten in meinen Wiederholungen am Brusttrainer saß.
Schließlich konnte ich mich dem Gespräch nur noch dadurch entziehen, dass ich mein Trainingsprogramm früher beendete und einen wichtigen Termin vorgab. Was Chefs oft nicht merken: Wann sie genug geredet haben.
Er fragte, ob er sich für zehn Züge mal schnell an die Pectoralis-Maschine schieben dürfe. Ich ließ ihn vor und musste zusehen, wie er sich mit viel zu vielen Gewichten abquälte. Als er fertig war, erhob er sich stark schwitzend und völlig außer Atem. Dann betrachtete er mich genauer und bemerkte nachsinnend: `Wir kennen uns doch, oder?!´ Und schon waren wir mitten im Geschäftsgespräch. Er erkundigte sich, wie es denn so mit meinen Geschäften laufe, welche Kunden ich betreue und ob ich auch vom Wirtschaftsaufschwung profitiere.
Alles schön und gut, dachte ich mir, doch eigentlich war ich ja im Fitness-Studio, um mich nach einem langen Tag am PC auszupowern. Da kam es mir überhaupt nicht gelegen, dass Herr M. nach jeder seiner Trainingseinheiten zu mir spazierte, um das Schwätzchen fortzusetzen. Noch dazu wartete er beharrlich neben mir, wenn ich z. B. gerade mitten in meinen Wiederholungen am Brusttrainer saß.
Schließlich konnte ich mich dem Gespräch nur noch dadurch entziehen, dass ich mein Trainingsprogramm früher beendete und einen wichtigen Termin vorgab. Was Chefs oft nicht merken: Wann sie genug geredet haben.
18.02.2008, 11.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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