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Tag: Fantasy
Das gefährliche Königreich
Am 3. Januar wäre er 120 Jahre alt geworden: John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3.1.1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren, am 2.9.1973 starb er in Bournemouth.
Zweifelsohne ist sein berühmtestes Werk »Der Herr der Ringe«. Es eroberte die Bestsellerlisten und wurde auch als Verfilmung ein Kassenschlager. Über J.R.R. Tolkiens Hauptwerk lässt sich nicht streiten. Er gilt als Wegbereiter der modernen Fantasy-Literatur, seine Phantasiewelt Mittelerde stattete er mit einer umfangreichen Mythologie und mehreren selbst erfundenen Sprachen aus. Die solide Basis für Tolkiens Geschichten bildet seine berufliche Beschäftigung mit mittelalterlicher Sprache und Literatur. Einige seiner Werke und Gedichte gründen auf mittelalterliche Vorlagen. Für den studierten Sprach- und Literaturwissenschaftler richtete die Universität Leeds im Jahre 1924 eigens eine Professur für englische Sprache ein, 1925 wurde er zum Rawlinson und Bosworth-Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt.
Vielleicht stutzen Sie bereits: Tolkien verfasste auch Gedichte? Ja, so ist es und alle, die den Herrn der Ringe kennen, sind auch bereits mit einigen der schönsten vertraut. Erinnern Sie sich:
Three Rings for the Elven-kings under the sky,
Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone,
Nine for Mortal Men doomed to die,
One for the Dark Lord on his dark throne
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
Auf Deutsch:
Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Auch in anderen Erzählungen ist die phantastische Poesie Tolkiens deutlich spürbar. Er verfasste sogar eine Ballade, in der er von den Abenteuern Tom Bombadils erzählt!
Tolkiens Gedenken zu Ehren haben wir ein Hörspiel ins Programm aufgenommen, auf dem zahlreiche seiner Geschichten zum Schwelgen einladen: »Geschichten aus dem gefährlichen Königreich« heißt die Sammlung aus sieben CDs.
Der Schriftsteller, Journalist und Radiosprecher Gert Heidenreich liest die poetischen Gedichte aus dem Roten Buch. Er verzaubert mit eben jener Ballade von Tom Bombadils Abenteuern. Der deutsche Theater- und Filmschauspieler Ulrich Noethen entführt uns in die Welt des kleinen Hundes "Roverandom", die Geschichte von "Bauer Giles" erzählt Hans Paetsch, der als Schauspieler, Regiesseur und Synchronsprecher berühmt wurde. Achim Höppner, dessen Stimme ebenfalls aus Film, Funk und Fernsehen bekannt ist, war bereits die deutsche Synchronstimme von Gandalf im Herrn der Ringe. Im Hörbuch »Geschichten aus dem gefährlichen Königreich« liest er die magische Geschichte von einem Jungen, der den "Elbenstern" findet.
Als Sonderausgabe finden Sie dieses umfangreiche Hörspiel für weniger als 17 Euro bei uns im Angebot!
Hörbuch "Geschichten aus dem gefährlichen Königreich" bei Jokers
Bild: J. R. R. Tolkien/wikimedia
01.02.2012, 16.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Märchenerzähler der Neuzeit
Heute heißen sie Joanne K. Rowling, Stephanie Meyer oder Karsten Kredel, in meiner Kindheit waren es Marion Zimmer-Bradley oder Wolfgang Hohlbein. Noch viel früher eroberten die Gebrüder Grimm oder auch Hans Christian Andersen die Herzen der Zuhörer und Leser, ja zogen sie mit ihren fantastischen Geschichten in ihren Bann. Märchenerzähler gab es schon immer, und auch wenn die Protagonisten der Erzählungen wechseln, schaffen es bei ihnen die arm Geborenen, die auf der Schattenseite des Lebens Stehenden doch stets, sich zu wagemutigen Helden und brillanten Siegern zu entwickeln. Deswegen lieben wir unsere Märchenhelden, glaube ich. Sie machen Mut, sie zeigen, dass jeder es schaffen kann, wenn er ein guter Mensch bleibt.
Für viele Menschen ist er mehr als nur eine vage Erinnerung an die schönen Lesestunden der Kindheit: Denn der wunderbare Autor Wolfgang Hohlbein, am 15. August feierte der im Jahre 1953 geborene begnadete Schriftsteller Geburtstag, ist so vielseitig wie kaum ein anderer Erzähler. Neben zahlreichen Kinderromanen und Fantasy-Epen hat er auch viele spannende Krimis und Thriller verfasst. „Wäre ich im Mittelalter geboren worden, wäre ich wahrscheinlich von Hof zu Hof gezogen, um Geschichten von Drachen, Schlachten und Liebeständel zum Besten zu geben.", sagt Wolfgang Hohlbein über sich selbst.
Er ist heute der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Gesamtauflage 40 Millionen Bücher. "Märchenmond" besiegelte im Jahre 1982 seinen Durchbruch, das Buch setzt bis heute seinen Siegeszug in zahlreichen Ausgaben von den USA bis in den Fernen Osten fort. "Druidentor", ein packender fantastischer Thriller, stand ab dem Jahr 1993 zwölf Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste, gefolgt von vielen anderen Titeln wie "Anubis" (2005) und dem zur Zeit größten deutschen Fantasy-Serienerfolg "Die Chronik der Unsterblichen".
Wir von Jokers haben ein reiches Potpourri an verschiedensten Werken von Wolfgang Hohlbein zum Schnäppchenpreis für Sie zusammengestellt: Anlässlich seines Geburtstages finden Sie etliche seiner fesselndsten Thriller und Romane nicht nur in Papierform, sondern auch als Hörbuch in unserem Angebotssortiment. Viel Spaß beim Stöbern!
Bücher von Wolfgang Hohlbein bei Jokers
06.09.2010, 09.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
ARTHUR UND DIE MINIMOYS 2
2006 lockte er mit der rasanten Mischung aus Spielfilm und Computeranimation zahlreiche Zuschauer ins Kino: Luc Besson begeisterte nicht nur Kinder, sondern auch ihre Eltern und großen Geschwister mit den wahnwitzigen Abenteuern des Jungen Arthur in "Arthur und die Minimoys".Wer bis heute nicht weiß, was Minimoys sind, kann sich mit dem zweiten Teil des gewaltigen Fantasy-Epos auf das Laufende bringen: Endlich erscheint der Film, über den alle reden, auf DVD! Ende 2009 zog die Fortsetzung um den Kampf zwischen Gut (die Minimoys, die als winzige Lebewesen den Garten von Arthurs Großmutter bevölkern) und Böse (allen voran der böse M, dem sich Arthur auch nun wieder eine gehörige Schlacht liefert) wieder alle Zuschauer in ihren Bann. Und das nicht nur, weil in der deutschen Synchronisation der Held Arthur von "Tokio Hotel"-Frontmann Bill Kaulitz gesprochen wird.
Weshalb der Name Arthur für unseren Helden so passend ist, sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Genau wie König Arthur lange, lange vor ihm konnte auch unser kleiner Junge ein Schwert aus einem Stein ziehen… Und da steckt es nun, bis Arthur in Teil 2 der Saga ins Land der Minimoys wiederkehrt… Natürlich ist auch Prinzessin Selenia wieder mit von der Partie: Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, als Arthur ein eiliger Hilferuf erreicht - geschrieben auf einem Reiskorn. Ihm ist natürlich schnell klar, dass der von den Minimoys kommen muss! Arthur begibt sich auf die gefährliche Reise. Kopfüber landet er in Max Bar. Sofort muss er sich mit den Truppen von Kröb, dem neuen Tyrannen der Sieben Königreiche, anlegen, um seinen Freund Beta zu befreien. Als die beiden schließlich im Dorf der Minimoys ankommen, ist Selenia verschwunden. Dahinter kann nur einer stecken: der böse M, der einen finsteren Plan schmiedet... Ob es Arthur und seinen tapferen Mannschaft auch dieses Mal gelingt, gegen das Böse zu siegen? Wird ihm Prinzessin Selenia vielleicht sogar einen zweiten Kuss schenken?
2 Stunden können sich alle Fantasy- und Animationsfreunde an „Arthur und die Minimoys“ auf DVD erfreuen – das umfangreiche Bonusmaterial auf der Scheibe tut ein Übriges, dass dieses Package bei allen „Arthur“-Fans heiß begehrt ist!
Bei Jokers haben Sie die Chance auf diesen tollen Gewinn:
Gewinnfrage: In welcher Band ist der deutsche Synchronisationssprecher von Arthur Sänger?
a) Hotel California
b) Tokio Hotel
Jokers verlost 3 Merchandisingpakete, jeweils bestehend aus: DVD, Hörbuch zum 1.Teil und ein Filmposter.
Schicken Sie die Lösung bitte an jokersrestseller@jokers.de mit dem Betreff "Minimoys".
Teilnahmeschluss ist der 07. Mai 2010.
19.04.2010, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Edgar Allen Poe
Am 19. Januar 2009 wäre er zweihundert Jahre alt geworden: Es gibt wohl niemanden, auf den die dichten Erzählungen des Autors Edgar Allan Poe keine besondere Faszination ausüben.
Poe selbst war alles andere als vom Glück verwöhnt: Er verlor sehr früh seine Eltern; als Waise wurde er von einer Pflegefamilie aufgenommen, doch auch die Pflegemutter starb sehr jung. Edgar selbst schied schon mit gerade mal vierzig Jahren aus der Welt der Lebenden: Hoch verschuldet, sein Leben von Alkoholexzessen geprägt, depressiv und arm – das war das wenig glückliche Dasein von Edgar Allen Poe. Er wurde im Laufe einer seiner Vortragsreisen am 7. Oktober 1849 orientierungslos in Baltimore, Maryland, aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht – wo er starb.
„Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis,“ sagte er einmal – was wohl dem Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ entspricht. Poes Weg war steinig, er war schwer – und er war viel zu kurz. Und doch hat er uns ein Sammelsurium an einzigartigen Erzählungen hinterlassen, Fantasy- und Horrorgeschichten, erschreckend düstere Geschichten.
Hier
haben wir einige seiner beliebtesten Werke für Sie zusammengestellt.
Und hier
können Sie testen, was Sie über den düsteren Dichter wissen.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
20.01.2009, 01.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Deutschlands erfolgreichster Autor
Es gibt einen deutschen Autor, der wie kein zweiter die Gemüter in meinem Bekanntenkreis spaltet: Wolfgang Hohlbein. Der Fantasy-Schreiber gehört mit rund 35 Millionen verkauften Werken zwar zu Deutschlands erfolgreichsten Schriftstellern. Bei über 200 Werken ist meiner Meinung nach allerdings auch einiges dabei, auf das, verzeihen Sie meine Direktheit, die Welt hätte verzichten können. Leider habe ich von ihm bislang nur Bücher gelesen, die in eben diese Kategorie fallen. Ich denke da vor allem an seine Horror-Werke „Der Inquisitor“ und „Am Abgrund“. Zu Gute halten muss man ihm allerdings, und so argumentieren auch seine Verehrer unter meinen Bekannten, dass er aus einem schier unermesslichen Einfallsreichtum schöpft und fast alle Genres bedient. Fantasy, Horror, Kinderromane, historische Romane, Science Fiction, es gibt kaum einen Bereich, zu dem Hohlbein noch kein Buch geschrieben hat. Es fehlt höchstens noch eine wissenschaftliche Abhandlung. Aber vielleicht schreibt er die ja auch noch.
13.04.2008, 16.03 | (7/5) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fantasy-Boom
Auch im Film ist Fantasy ein Riesenerfolg. Man denke neben den Harry-Potter-Verfilmungen nur an die Filmfassung von J. R. R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“. Es scheint in unserer technisierten Gesellschaft ein Grundbedürfnis nach Magie und Fantasie zu geben, das altersübergreifend ist. Und das bedienen viele Autoren. Zu nennen sind hier Philip Pullman, Jonathan Stroud, Kai Meyer, Nina Blazon, Cornelia Funke, Peter Schwindt, Antonia Michaelis und andere.
In der Zwischenzeit ist die Fantasy so unübersichtlich geworden, dass man sich als Buchhändler schon gut auskennen muss, um die „richtigen“ Bücher vorrätig zu halten. Und Platz nehmen Fantasy-Bücher auch ordentlich weg. Meist handelt es sich um Wälzer, die von den Fans verschlungen werden. 300 Seiten ist die Untergrenze. Und oft erscheint Fantasy gleich in Reihen.Trivial ist dieses Genre schon längst nicht mehr. Viele Autoren regen zum philosophischen Nachdenken an oder behandeln Themen wie die Umwelt oder das Miteinander verschiedener Kulturen. Manchmal merkt man nicht einmal gleich, dass man Fantasy liest, denn nicht in jedem Fantasy-Werk treten langbärtige Zauberer auf.
Besonders beliebt ist Fantasy bei Jungs. Ihnen bietet sie Identifikationsfiguren, Helden, die kämpfen müssen, die gerecht sind … Da Jungs nicht so viel lesen wie Mädchen, wünsche ich mir unter diesem Aspekt noch einen langen Boom der Fantasy-Literatur.
21.01.2008, 15.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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