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Tag: Gehirnforschung
Ein spannendes Thema für jeden verständlich
"Das Gehirn ist mit Abstand unser spannendstes und auch unser kompliziertestes Organ. Man sagt ja oft, das Gehirn sei das komplizierteste Stück Materie, das es im Universum überhaupt gibt", stellt Manfred Spitzer immer wieder fest, und er klingt selbst fast ein wenig überrascht, wenn er von den Wundern, die unser Gehirn tagtäglich bewirkt, erzählt. Er muss von diesen Wundern wissen, schließlich beschäftigt sich der exzellent ausgebildete Mediziner, Psychologe und Philosoph seit langer Zeit mit genau diesem Thema. Geboren wurde er 1958 in Lengfeld, seit1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm.
1997 wurde er auf den damals neu geschaffenen Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm berufen und war damit der bis dahin jüngste Professor der Psychiatrie in Deutschland. Kurze Zeit darauf wurde Spitzer Chefredakteur der „Zeitschrift für interdisziplinäre Fortbildung Nervenheilkunde“ des Schattauer Verlags in Stuttgart, der seine Beiträge in „Geist, Gehirn und Nervenheilkunde“ seit 2000 jährlich herausgibt.
Bekannt wurde Manfred Spitzer vor allem durch seine publikumsnahen Vorträge und populärwissenschaftlichen Bücher, von denen sich einige als Sachbuch-Bestseller entpuppten. "Schuld" daran haben wahrscheinlich sein klarer und unterhaltsamer Stil und natürlich das Thema: Denn was gibt es Spannenderes als unser Gehirn?
Wir bei Jokers bieten seine Video-Serie "Geist und Gehirn" auf DVD an. Und wem es nicht reicht, den charismatischen Psychiater auf dem Bildschirm zu sehen, der hat die Gelegenheit, über unseren Partner "Auditorium Netzwerk" einen seiner erlebenswerten Vorträge live zu besuchen. Im September dieses Jahres wird Prof. Dr. Dr. Spitzer in Freiburg zu Gast sein.
Bücher von Prof. Dr. Dr. Spitzer bei Jokers
Bild: wikimedia.de
07.09.2010, 09.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hoffnung für Gelähmte
Mit Erstaunen las ich einen Artikel in der „Nature Neuroscience“. Forschern ist es geglückt, rückenmarksverletzte Ratten nach einer Lähmung wieder laufen zu lassen. Die Tiere wiesen eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Rückenmark und Gehirn auf, wie sie etwa 2,5 Millionen Menschen, die beispielsweise bei einem Autounfall verletzt wurden, erlitten. Durch elektrische Stimulation und mit Hilfe spezifischer Medikamente ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Aktivität der Beinmuskeln zu koordinieren. Eine unglaubliche Geschichte, finde ich.
Das Forscherteam um Grégoire Courtine, Professor an der Universität Zürich, arbeitet nun an Prothesen, die in die Wirbelsäule eingesetzt werden können und dort elektrische Impulse abgeben – es besteht Hoffnung, dass diese Prothesen binnen vier Jahren tatsächlich für Menschen funktionsbereit sind.
Ich selbst verfolge schon seit geraumer Zeit die Innovationen der Neuromedizin – dazu gehört für mich auch das genaue Studium des Gehirns. Vielleicht interessieren Sie sich auch für den Themenbereich Neurowissenschaft und Gehirn?
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
29.09.2009, 14.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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