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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gemüse

Musikalisches Gemüse

Mit dem Essen soll man ja bekanntlich nicht spielen. Doch warum eigentlich nicht? Schließen sich spielen und essen etwa aus? Eigentlich nicht. Und deswegen ist es auch gar nicht verwerflich, mit Gemüse Musik zu machen, auf ihm zu spielen sozusagen. Ein Orchester in Wien hat es darin zur wahren Meisterschaft gebracht.


Das Wiener »Gemüseorchester« (www.gemueseorchester.org) ist sozusagen rein vegetarisch. Bespielt wird alles, was Baum, Strauch und Beet hergeben. Zum Einsatz kommen je nach Geschmack Lauchgeige, Kürbistrommel, Karottenflöte oder Auberginekastagnetten. Sämtliche Instrumente werden vor den Proben oder dem Konzert frisch »zubereitet«; auf welken Gewächsen lässt es sich schlecht spielen, ihnen fehlt einfach der Biss. Begonnen hat die kuriose Performance vor 13 Jahren als Beitrag zu einem Festival für experimentelle Musik. Seitdem ist das Gemüseorchester zu einer ernstzunehmenden Größe im Konzertgeschäft herangewachsen. Die 12 MusikerInnen absolvieren rund 25 Auftritte im Jahr, stets vor ausverkauften Rängen. Schließlich will jeder gerne mal hören, wie sich gesunde Kost anhört, wenn sie nicht auf dem Teller landet.


Das Schicksal des Gegessenwerdens allerdings blüht den Gemüseinstrumenten irgendwann auch. Nach dem Konzert werden die »Instrumente« klein geschnibbelt und zu Suppe verkocht. Die gibt es nicht etwa nur zur Stärkung des Ensembles, sie wird als Zugabe ans Publikum ausgegeben. Da lässt sich bestimmt auch mancher Gemüsemuffel zu einem Veggi-Imbiss hinreißen...


Neugierig geworden? Dann finden Sie hier schon mal Anregungen für den Gemüseanbau im eigenen Garten, damit Sie Rohstoff für den Instrumentenbau bekommen.


Buch "Gemüsebau im Hausgarten" bei Jokers


Buch "Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten" bei Jokers


Wie sich Knollen, Rüben, Wurzeln, Beeren & Co. in Musikinstrumente verwandeln, ist Betriebsgeheimnis des Gemüseorchesters. Da müssen Sie schon selbst etwas tüfteln. Und für das »danach« hier schon mal Kochideen mit Gemüse:


Buch "Dorothea's ... mehr als Kraut und Rüben" bei Jokers


Buch "Frische Gemüserezepte" bei Jokers


Buch "Vegetarisch Kochen" bei Jokers


Buch "Gemüse für Feinschmecker" bei Jokers


Buch "Gemüseküche" bei Jokers


Buch "Dr. Oetker - Gemüseküche" bei Jokers


Buch "Vegetarische Küche" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger




03.10.2011, 12.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kulinarische Keulen

Zucchini_R_K_B_by_Annamartha_pixelio1.JPGSie sind grün und gemein: Wenn man nicht auf der Hut ist, wachsen Zucchini heimlich still und leise zu ungeahnter Größe heran. Sie verstecken sich unter ihren riesigen Blättern und wachsen, wachsen, wachsen; bevorzugt nachts und auch die gefürchteten Nacktschnecken können ihnen wenig anhaben. Wer schon einmal diese wuchsfreudigen Pflanzen in seinem Garten beherbergte, weiß um ihre Gigantomanie. Eine Zucchinipflanze deckt im Beet locker die Fläche von einem Quadratmeter ab und produziert eine solche Anzahl von Früchten, dass man mit dem Verwerten und Essen nicht mehr nachkommt. Und vergisst man einmal ein paar Tage die Ernte, hat man Keulen im Garten, mit denen man jeden Einbrecher niederstrecken könnte. Die Zucchini als Waffe? Soweit wollen wir nicht gehen. Eher ist sie ein Kommunikationsmittel. Denn sie eignet sich hervorragend, um Nachbarschaft und Freundeskreis damit zu beglücken. Zugegeben, die Freude über das Gemüse kühlt sich nach wiederholten Gratis-Lieferungen merklich ab, was undankbar ist: Wo bekommt man heutzutage noch etwas geschenkt?


Wie auch immer, die Zucchini ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken; dabei ist sie ein relativ junges Gewächs in unseren Breitengraden. Vermutlich hatten sie italienische Gastarbeiter im Gepäck, als sie in den 1960er-Jahren nach Norden kamen. Jedenfalls tauchten zu dieser Zeit die ersten Zucchinipflanzen in heimischen Haus- und Schrebergärten auf. Selbst unter harten Bedingungen entfaltete sich das Südgemüse prächtig. Auch hierzulande merkte man schnell, dass es zwar lustig ist, die Keulen ins Monströse wachsen zu lassen, geschmacklich aber nichts bringt. Die Giganten sind hart und holzig und nur zur Abschreckung zu gebrauchen. Bei 10 bis 20 cm Fruchtgröße sollte man einen beherzten Schnitt wagen und die Zucchini ihrer Mutterpflanze entreißen. Dann kann man auch annähernd so etwas wie Geschmack ausmachen.


Für faule HobbygärtnerInnen und -köchInnen sind die »grünen Einwanderer« ein Segen. Sie wachsen praktisch von selbst und in der Küche muss man sie weder schälen noch entkernen. Einfach schnippeln und rein in den Topf. Aufgrund ihrer Geschmacksneutralität harmoniert die Zucchini mit allen anderen Gemüsen, mit Fisch und Fleisch, Tofu und Speck. Sie passt sich sozusagen ihrer Umgebung an.


Botanisch betrachtet gehört das Gewächs zu den Kürbisarten, was schon der Name verrät: Im Italienischen ist Zucchino die Verkleinerungsform von Zucca, dem Kürbis. Wieso sich im Deutschen der Plural Zucchini durchsetzte, ist unklar, wahrscheinlich, weil eine einzelne Pflanze Früchte in Massen hervorbringt.


Wenn Ihnen noch Ideen fehlen, wie sie die Zucchinischwemme aus Ihrem Garten bewältigen, werden Sie hier fündig:


Zucchini Kochbücher bei Jokers


Jokers Bücherbörse


 


Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



Bild: Zucchini © Annamartha/www.pixelio.de

29.09.2011, 12.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Gemüsebeet rockt wieder!

KartoffelnIch habe gewusst, dass das irgendwann kommen würde: Das Gemüsebeet rockt wieder! Jahrzehnte lang hat man Garten- liebhaber milde belächelt, sie für rückständig gehalten. Das alles ist vorbei. Selbst Radieschen ziehen ist kein bisschen gestrig, sondern total in. Jedenfalls in den USA, wo die schicken Öko-Jünger den Trend angeben. Die allerdings – so sie es sich leisten können – gönnen sich auch gleich den professionellen Gärtner dazu, der ihnen das Beet anlegt und das Gemüse schließlich gewaschen anliefert. Denn Öko ist toll, aber schmutzige Hände halt nicht so sehr. Aber das gute Gefühl, selbst Gepflanztes, Gepflegtes und Gegossenes zu verzehren, bleibt. Man weiß, was drin ist (Vitamine) und was drauf ist (kein Insektizid, höchstens eine Schnecke).

Ob sich dieser Trend bis zu uns vorarbeiten wird? Ich denke schon. Und ob das etwas mit der allgegenwärtigen Krise zu tun hat? Die Vermutung liegt natürlich nahe, aber ich glaube, dass die neue Wertschätzung des Selbstgeernteten einfach in der Luft liegt. Ich selbst habe es zwar noch nicht über ein leidlich bewachsenes Kressebeet auf der Fensterbank hinaus gebracht, aber wer weiß, vielleicht schlummert in mir doch ein großes Gärtnertalent, das auf seine Erweckung wartet. Mein Vater jedenfalls pflegt seinen Garten auch mit 75 noch. Ein bisschen Vaterblut werde ich schon geerbt haben!

Klar, dass wir auch für Gemüsegelüste die passenden Bücher bereithalten.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

10.07.2009, 08.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gesundheit!

"Gesundheit!" ist zurzeit das häufigste Wort, das in unseren Büroräumen erschallt. Viele von uns plagen sich gerade mit einer Herbsterkältung. "Hatschi" ertönt es vom Nebentisch, "Gesundheit!" ruft es aus allen Ecken zurück und ich knabbere fröhlich eine weitere Erdnuss - das ist meine neu entdeckte Art der Krankheitsvorbeugung.

Obst und GemueseHat es Sie auch schon erwischt? Ich gehöre zu den wenigen, deren Tagesbedarf an Taschentüchern noch keine zwei Packungen übersteigt, ja, eigentlich bin ich sogar noch sehr gesund. Kein Niesen, kein Husten hören meine Kollegen von meinem Arbeitsplatz, viel mehr ab und zu ein genüssliches Schmatzen, wenn ich mich an meiner mitgebrachten "Rohkost" vergnüge.

"One apple a day keeps the doctor away", konstatiert ein englisches Sprichwort und ich kann seinen Wahrheitsgehalt nur bestätigen. Seit ich das Buch "Gesund mit Obst und Gemüse" entdeckt habe und statt Schokoriegel zu kauen herzhaft in meine Karotte oder Birne beiße, habe ich nicht nur 2 Kilo abgenommen, sondern kann auch dann noch frohgemut die Stellung halten, wenn die Kollegen niesen und schniefen.

Das Buch behandelt nicht nur die schmackhaftesten Obst- und Gemüsesorten, Kräuter und Nüsse, sondern liefert auch wertvolle Tipps, wie sich konkrete Beschwerden einfach lindern lassen. Ich habe mich für das Buch entschieden und bei meinem Einkauf die Familienpackung Taschentücher stehen …


10.11.2007, 11.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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