
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Gott
Harry heißt jetzt Percy
Wer einmal süchtig war, kennt das Problem sicher: Kaum ist die geliebte Serie oder Buchreihe zu Ende, muss ganz schnell etwas Neues her. Am besten eine neue Serie, die möglichst an der alten anschließt. Im Fernsehen konnte man dieses Phänomen an den „Desperate Housewifes“ als Nachfolger von „Sex and the city“ beobachten. Doch was für Damen um die 30 gilt, trifft Kinder mindestens genauso. So reihen sich derzeit einige Titel im Bücherregal, um die Leere zu füllen, die nach dem Harry-Potter-Ende entstanden war.
Hoch im Trend steht immer noch die zuckersüße Vampir-Romanze von Stephenie Meyer, deren Ende noch lange nicht absehbar ist. Für Fantasy-Fans produziert der Jungautor Christopher Paolini die „Eragon“-Saga. Doch am nächsten dran am legendären Erfolg der Joanne K. Rowling scheinen Rick Riordan und seine Romane um den jungen Halbgott Percy Jackson. Band Eins kam vor wenigen Tagen erst unter dem Titel „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ in deutsche Kinos und läuft seitdem ungebrochen erfolgreich.
Als alten Skeptiker verblüffen mich solche Phänomene immer wieder aufs Neue. Denn vom Buchcover her und über den überraschten Spross übermenschlicher Eltern, der auf eine Schule für „Half-Blood“ (Halbblüter) geht, bis hin zum bösartigen Stiefvater sind sich die Geschichten zum Verwechseln ähnlich. Was bei Rowling Zauberer, Hexen und magische Wesen waren, sind bei Jackson griechische Gottheiten. Natürlich muss auch Percy erst seine besonderen Fähigkeiten entdecken und zu bändigen lernen, um schließlich zusammen mit seinen Freunden einen weltbewegenden Kampf gegen das Böse zu führen.
Eines muss man Rick Riordan allerdings lassen: Er unterrichtete 15 Jahre lang amerikanische Schüler in Geschichte und ist ein Spezialist auf dem Gebiet griechischer Historie. So bieten seine Geschichten nicht nur Action und Unterhaltung. Dank detailreicher Kenntnisse können seine Fans auch noch einiges über Zeus, Athene und Co. lernen. Und das Beste: Im Anhang seiner Bücher findet sich ein Glossar mit Quellenangaben, wo es weitere Informationen zum Thema gibt.
Hoch im Trend steht immer noch die zuckersüße Vampir-Romanze von Stephenie Meyer, deren Ende noch lange nicht absehbar ist. Für Fantasy-Fans produziert der Jungautor Christopher Paolini die „Eragon“-Saga. Doch am nächsten dran am legendären Erfolg der Joanne K. Rowling scheinen Rick Riordan und seine Romane um den jungen Halbgott Percy Jackson. Band Eins kam vor wenigen Tagen erst unter dem Titel „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ in deutsche Kinos und läuft seitdem ungebrochen erfolgreich.
Als alten Skeptiker verblüffen mich solche Phänomene immer wieder aufs Neue. Denn vom Buchcover her und über den überraschten Spross übermenschlicher Eltern, der auf eine Schule für „Half-Blood“ (Halbblüter) geht, bis hin zum bösartigen Stiefvater sind sich die Geschichten zum Verwechseln ähnlich. Was bei Rowling Zauberer, Hexen und magische Wesen waren, sind bei Jackson griechische Gottheiten. Natürlich muss auch Percy erst seine besonderen Fähigkeiten entdecken und zu bändigen lernen, um schließlich zusammen mit seinen Freunden einen weltbewegenden Kampf gegen das Böse zu führen.
Eines muss man Rick Riordan allerdings lassen: Er unterrichtete 15 Jahre lang amerikanische Schüler in Geschichte und ist ein Spezialist auf dem Gebiet griechischer Historie. So bieten seine Geschichten nicht nur Action und Unterhaltung. Dank detailreicher Kenntnisse können seine Fans auch noch einiges über Zeus, Athene und Co. lernen. Und das Beste: Im Anhang seiner Bücher findet sich ein Glossar mit Quellenangaben, wo es weitere Informationen zum Thema gibt.
14.03.2010, 17.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Apokryph
Bücher sind nach wie vor ein beliebtes Geschenk - und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, den richtigen Lesestoff für jemanden zu besorgen. Selbst, wenn man den lit- erarischen Geschmack des Beschenk- ten sehr genau kennt. Denn: Woher will man wissen, dass er oder sie eben jenes Buch, das man aussuchte, nicht schon gelesen hat? Ähnliches passiert dem erwartungsvollen Leser ja bereits, wenn er sich selbst ein Buchgeschenk macht: Freudig beginnt man, die ersten 50 Seiten zu verschlingen, um dann auf der 51. Seite festzustellen, dass man um den Fortlauf und Ausgang der Story doch schon Bescheid weiß.Doch ich würde hier nicht bloggen, wenn ich nicht Abhilfe wüsste: Ich habe nämlich bei uns im Lager ein Buch entdeckt, das wahrscheinlich niemand aus Ihrem Umfeld kennt. Es erzählt von Mord- und Totschlag, von Affekthandlungen und wohl durchdachten Intrigen, Eifer- suchtsszenarien wechseln mit Machtbesessenheit, sogar schwarze Magie gibt sich ein Stelldichein. Um welchen Thriller es sich handelt, wollen Sie wissen?
Kein Thriller. Nur "Die andere Bibel - Gottes verbotene Worte". Dieses fesselnde Werk haben wir nun im Angebot - schnuppern Sie doch mal hinein und lassen Sie sich vom tiefen Abgrund menschlicher Eitelkeiten faszinieren! Ich wette mit Ihnen: Solch eine Bibel kam Ihnen noch niemals unter die Augen!
18.10.2007, 14.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die spinnen, die Amis
Millionen Schadensersatz für verbrühte Finger, gute Chancen, ebenso viel für "verschnittenes" Haar vom Friseur zu erhalten: Amerika setzte schon immer Exempel, wenn es um die Rechtsprechung geht. Was allerdings jetzt im Bundesstaat Nebraska vor irdischen Gerichten behandelt wird, liest sich fast wie eine Satire.
Dort suchte man nämlich nach dem Verantwortlichen für Naturkatastrophen, die Amerika heimsuchen. Dem Bezirksgericht Douglas war nichts anderes als eine Anzeige gegen Gott höchstpersönlich in den Briefkasten geflattert: Ernie Chambers, Abgeordneter im US-Bundesstaat Nebraska, schlussfolgerte nämlich durch logisches Überlegen, dass Gott der Schuldige an den Natur-Tragödien sei und klagte ihn vor dem für ihn zuständigen Gericht an.
Ich warte gespannt auf den Entscheid des irdischen amerikanischen Gerichts bezüglich des Fehlverhaltens des überirdischen Angeklagten. Wer weiß, welche göttlichen Konsequenzen das Urteil hat, wie es das Rechtsempfinden beeinflussen oder auf die Probe stellen wird. Gibt es auch für den Herrn im Himmel verbindliche Normen, an die er sich bitteschön zu halten hat? Wer wird Gott vor dem Gericht vertreten? Was, wenn der prominente Angeklagte verurteilt wird? Wie will man ihn zur Rechenschaft ziehen? Fragen über Fragen.
"Der Wille zum Recht und das Streben nach Glück". So der Titel eines Werkes, das wir gerade im Angebot haben. Nein, nicht die Anklageschrift, die in Douglas verlesen wird! Nein, ein Buch, das die Frage zu klären versucht, ob es auch dann verbindliche Normen für alle geben kann, wenn Menschen grundverschiedene Ansichten, Weltanschauungen und Religionen vertreten. Für mich fast so spannend wie der Verlauf des Prozesses in Douglas.
Dort suchte man nämlich nach dem Verantwortlichen für Naturkatastrophen, die Amerika heimsuchen. Dem Bezirksgericht Douglas war nichts anderes als eine Anzeige gegen Gott höchstpersönlich in den Briefkasten geflattert: Ernie Chambers, Abgeordneter im US-Bundesstaat Nebraska, schlussfolgerte nämlich durch logisches Überlegen, dass Gott der Schuldige an den Natur-Tragödien sei und klagte ihn vor dem für ihn zuständigen Gericht an.
Ich warte gespannt auf den Entscheid des irdischen amerikanischen Gerichts bezüglich des Fehlverhaltens des überirdischen Angeklagten. Wer weiß, welche göttlichen Konsequenzen das Urteil hat, wie es das Rechtsempfinden beeinflussen oder auf die Probe stellen wird. Gibt es auch für den Herrn im Himmel verbindliche Normen, an die er sich bitteschön zu halten hat? Wer wird Gott vor dem Gericht vertreten? Was, wenn der prominente Angeklagte verurteilt wird? Wie will man ihn zur Rechenschaft ziehen? Fragen über Fragen. "Der Wille zum Recht und das Streben nach Glück". So der Titel eines Werkes, das wir gerade im Angebot haben. Nein, nicht die Anklageschrift, die in Douglas verlesen wird! Nein, ein Buch, das die Frage zu klären versucht, ob es auch dann verbindliche Normen für alle geben kann, wenn Menschen grundverschiedene Ansichten, Weltanschauungen und Religionen vertreten. Für mich fast so spannend wie der Verlauf des Prozesses in Douglas.
07.10.2007, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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