
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Horror
SCHOENER WOHNEN oder SCHOENER LESEN?
Journalisten können ganz schön gewitzt sein. Auf dem Blog von SCHOENER WOHNEN ruft Rolf Mecke den "Stil-Alarm" aus. Der Wildlederumschlag sei sehr angenehm, das Schriftbild exzellent. Aber das E-Book müsse aus wohnlicher Sicht als ein Stück Horror-Zukunft beschrieben werden. In Räumen ohne Bücher fröstele es einen. Dagegen helfen - meint Rolf Mecke - nur Bücher. Und wenn man sie nicht liest, dann solle man doch wenigstens mit Büchern wohnen! Man bekomme die Bücher ja bei Jokers schon ab einem Euro. Ich sag da nur: So günstig kann wohnen sein! SCHOENER aber ist LESEN.
Zum ganzen Beitrag von Rolf Mecke
Und zu unseren 1-Euro-Titeln
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
10.06.2009, 15.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Edgar Allen Poe
Am 19. Januar 2009 wäre er zweihundert Jahre alt geworden: Es gibt wohl niemanden, auf den die dichten Erzählungen des Autors Edgar Allan Poe keine besondere Faszination ausüben.
Poe selbst war alles andere als vom Glück verwöhnt: Er verlor sehr früh seine Eltern; als Waise wurde er von einer Pflegefamilie aufgenommen, doch auch die Pflegemutter starb sehr jung. Edgar selbst schied schon mit gerade mal vierzig Jahren aus der Welt der Lebenden: Hoch verschuldet, sein Leben von Alkoholexzessen geprägt, depressiv und arm – das war das wenig glückliche Dasein von Edgar Allen Poe. Er wurde im Laufe einer seiner Vortragsreisen am 7. Oktober 1849 orientierungslos in Baltimore, Maryland, aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht – wo er starb.
„Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis,“ sagte er einmal – was wohl dem Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ entspricht. Poes Weg war steinig, er war schwer – und er war viel zu kurz. Und doch hat er uns ein Sammelsurium an einzigartigen Erzählungen hinterlassen, Fantasy- und Horrorgeschichten, erschreckend düstere Geschichten.
Hier
haben wir einige seiner beliebtesten Werke für Sie zusammengestellt.
Und hier
können Sie testen, was Sie über den düsteren Dichter wissen.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
20.01.2009, 01.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Nicht nur Gruselgeschichten
Neulich traf ich eine alte Freundin – ab und zu sitzen wir bei einem Bier zusammen und philosophieren. Normalerweise sind es heitere Gespräche über Gott und die Welt, die wir führen. Doch dieses Mal war sie traurig: Sie fühlt sich alleine, seit ihre Kinder aus dem Haus sind. Als sie sich bemühte, mir dieses Gefühl zu erklären, zitierte sie eine Zeile aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe: „And all I loved, I loved alone.“ Irgendwann, vor langer Zeit, hatte ich diese Zeile selbst gelesen, doch sie musste mir das ganze Gedicht vortragen, damit ich mich wieder erinnern konnte:
Alone
From childhood´s hour I have not been 
As others were; I have not seen
As others saw; I could not bring
My passions from a common spring.
From the same source I have not taken
My sorrow; I could not awaken
My heart to joy at the same tone;
And all I loved, I loved alone.
Then - in my childhood, in the dawn
Of a most stormy life - was drawn
From every depth of good and ill
The mystery which binds me still:
From the torrent, or the fountain,
From the red cliff of the mountain,
From the sun that round me rolled
In its autumn tint of gold,
From the lightning in the sky
As it passed me flying by,
From the thunder and the storm,
And the cloud that took the form
(When the rest of Heaven was blue)
Of a demon in my view.
Ich hatte schon viel von Poe gelesen, doch war er mir als Autor von Gruselgeschichten im Kopf geblieben. An seine Gedichte erinnerte ich mich nicht mehr. Obwohl er zahlreiche beeindruckende Gedichte verfasste! Ich denke, dass es vielen wie mir geht. Und dies ist auch der Grund, weshalb meine Kollegin Frau Dr. Schwarz, die englische Bücher einkauft, ein besonderes Buch ins Programm genommen hat. „Edgar Allan Poe - Selected Poems & Tales“ heißt es und sammelt neben Kurzgeschichten die schönsten Gedichte – auf Englisch natürlich. Ich gehe fest davon aus, dass auch Sie Gefallen an den wunderbaren Worten des großen Poeten finden.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
26.10.2008, 20.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Man lernt nie aus
Ihre „Bis(s)“-Reihe („Bis(s) zum Morgengrauen“, 2006, „Bis(s) zur Mittagsstunde“, 2007, „Bis(s) zum Abendrot“, 2008) dreht sich nur um Vampire und verkauft sich wie geschnitten Brot: Immerhin wurden von ihrer Vampir-Reihe bislang weltweit über 5,5 Mio. Exemplare verkauft.Das Erstaunliche an der Autorin: Meyer bezeichnet sich selbst als „Angsthasen“, verabscheut als Mormonin und dreifache Mutter Gewalt- und Bettszenen und lässt in ihren Büchern so wenig Blut fließen wie möglich. Wie kann das angehen? Wenn ich daran denke, wie viele Autoren sich erst einmal jahrelang in ihre Materie einarbeiten, Bücher wälzen, recherchieren: Nur, um ihren Lesern so authentische Geschichten wie möglich zu erzählen. Anscheinend gibt es auch ein paar seltene Glückspilze, denen ihre Geschichten einfach so „zufliegen“. Beneidenswert.
Stephenie Meyer – Mystery and Suspense im Original
(geschrieben von Matthias Stöbener)
23.07.2008, 14.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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