Jokers Blog Deutschland

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Katze

Katzen-Konsum

SteinlenPoster.jpgKatzen sind ebenso anspruchsvoll wie anmutig. Das macht sie zu besonders kritischen KonsumentInnen. Ob Barracuda, gekräuterter Lachs oder alpines Weiderind: Nur das Beste kommt den samtpfötigen Gourmets in den Napf. Oder bevorzugen sie nicht doch Bio-Mäuse aus freier Wildbahn? Wir erinnern uns: »Katzen würden Whiskas kaufen«, lautete ein Werbeslogan in den 1970er-Jahren. Doch das, was in die Dose kommt, bedient eher den Geschmack von Herrchen und Frauchen. Die nämlich rümpfen bei eingedosten Nagetieren eher die Nase.


Und weil den Miezen nun mal ein so exquisiter Geschmack anhaftet, werden sie gerne zu Werbezwecken eingesetzt. Sie »verkaufen« Katzenstreu ebenso wie strahlend weiße Wandfarbe und gemütliche Sofas. Die Karriere als tierische Werbeträger, bevorzugt für Luxusgüter, begann früh. Der französisch-schweizerische Maler und Grafiker Théophile-Alexandre Steinlen (1859 1923) war einer der Vorreiter der modernen Plakatkunst und inszenierte Ende des 19. Jahrhunderts bevorzugt Katzen als Werbestars. Seine magische schwarze Katze auf einem Tournee-Plakat des Pariser Kabaretts »Le Chat Noir« machte ihn weltberühmt. Bekannt ist aber auch seine Werbebild für sterilisierte Milch, das drei bettelnde Katzen mit der Botschaft »Gute Milch ist heiß begehrt!« zeigt.


Über Generationen hinweg war die »Hoffmann-Katze« ein gern gesehener Gast in deutschen Haushalten. Als man Blusen und Hemden noch stärkte, warb die aparte, perfekt gepflegte Tigerin für »Hoffmanns Reisstärke«. Legendär ist auch die kätzische Parfümwerbung von Lavins »My Sin« und der »Black Cat Whiskey« aus Cleveland.


Alte Werbeplakate, ob mit oder ohne Katze, haben einen ganz besonderen Charme. Sie finden 12 dieser nostalgischen Meisterwerke in einem schönen Kalender versammelt, darunter auch Steinlens berühmtes Milchmotiv mit Katzen.


Kalender "Werbeplakate" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger


Bild: Werbemotiv von Steinlen © wikimedia commons



12.09.2011, 11.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Katzen würden bei Jokers kaufen

Wenn Katzen lesen könnten, sie würden bei Jokers kaufen - davon bin ich mittlerweile überzeugt. Nicht etwa, weil Katzen als besonders preisbewusst bekannt sind und schon gar nicht, weil das Jokers-Angebot für die Katz’ wäre. Nein: Katzen lieben die Versandkartons, in denen die Jokers-Bücher ausgeliefert werden.

 

Katze_fertig.jpgEine Behauptung, die durch ein gutes halbes Dutzend Fotografien belegt wird, die wir von Bücherfreundinnen und Bücherfreunden zugeschickt bekamen. Da gibt’s zum Beispiel die Katze aus Ansbach, die sich in einem Jokers-Karton eingerichtet hat und ihr neues Zuhause mit grimmigem Blick verteidigt. Oder den Kater, der auf einer solchen Schachtel Ruhe und Entspannung findet: „Das ist der absolute Lieblingsschlafplatz unseres Katers, die Kiste dürfen wir weder wegnehmen noch verrücken“, schrieb uns Herr Achtmann.

 

Nun gibt es in der Jokers-Belegschaft jede Menge Katzen-Fans. Und natürlich haben einige Kollegen die Wirkung der Versandkartons an den eigenen Samtpfoten getestet. Sie ließen also ein paar alte Jokers-Schachteln an Plätzen rumstehen, die ihre Katzen eigentlich nicht mochten. Und siehe da: Vier von fünf Kollegen berichteten, dass ihre vierbeinigen Mitbewohner die Kartons als Ruhezonen angenommen hätten. Eine der Katzen würde sogar den Deckel heben, in den Karton hineinschlüpfen und den Deckel dann bis auf einen Sehschlitz wieder zuschieben. Einen Beweis für dieses Kunststück blieb die Kollegin bislang allerdings schuldig.

 

Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, warum gegen die Jokers-Versandkartons sogar aufwändige, flauschig-weich ausgelegte „Katzen-Villen“ abstinken. Die meisten Befürworter hat diese These: „Auf die Größe kommt es an!“ Vier von fünf der oben genannten Tester hatten nämlich Kartons in der meistgenutzten Standard-Größe verwendet. Sie scheint für die normalgroße Katze ideal in Bezug auf Ausmaß und Stabilität zu sein: Innen ist der Karton weder zu eng noch zu weitläufig. Und legt die Katze sich oben drauf, gibt der Deckel etwas – aber nicht zu viel – nach. Der kleinere Karton, den Kollege Nr. 5 testete, war dagegen wohl etwas zu unbequem und wurde lediglich markiert.

 

Fazit: Denken Sie an Ihre Katze – bestellen Sie immer so viel, dass der Versandkarton zur Größe der Mieze passt...


02.12.2010, 10.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Katzen sind Luxus

Katze.jpg"Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk", war Leonardo da Vinci überzeugt. Der Renaissance-Künstler war den Samtpfoten offenbar ebenso verfallen, wie es Millionen ganz "normaler" Herrchen und Frauchen sind. Verwöhnprogramm ist angesagt. Und dass sich Katze von Welt nicht mit einfachem Dosenfutter oder einem schlichten Körbchen zufrieden gibt, ist ohnehin klar. Luxus ist angesagt.

Wie wäre es mit einem Diamanten-Collier für die Edelkatze? Oder einem thronähnlichen Ruheplatz? Vielleicht dazu etwas Lachs und Kaviar auf dem Goldtellerchen? Es gibt Wasserbetten für Stubentiger, Solarien, Wellnessmassagen... Wer bislang der Meinung war, es sei der Gipfel der Dekadenz, wenn Mieze im Bett schlafen und von der Thunfischdose naschen darf, dem sei ein Blick in den Bildband "Luxury for Cats" empfohlen. Aber zeigen Sie ihn nicht Ihrer Katze, sie könnte sonst die Ansprüche hochschrauben... 

"Luxury for Cats" bei Jokers

Bild: Jörg Siebauer/pixelio.de


22.09.2010, 13.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zu Besuch in der „alten Heimat“

katzenberge.jpgDass Steffis Großeltern aus Schlesien sind, war in ihrer Familie ein ganz spezielles Thema. Irgendwie verbrüderten sich Eltern wie Großeltern immer wieder mit „Flüchtlingen“ aus dem ehemaligen Sudetenland. „Von drieben rieber“ zu sein war fast schon eine Art Ritterschlag. Was es genau damit zu tun hatte, erfuhr sie wenn überhaupt nur aus Erzählungsbruchstücken. Denn ausführlich darüber reden wollte mit ihr niemand. Außerdem hatte sie früher andere Dinge im Sinn, als die Erinnerungen der Eltern und Großeltern anzuhören.

Dann aber unternahmen ihre Eltern mit Oma und Opa vor wenigen Jahren einen längeren Familienausflug nach Brünn, wo sie wohl einiges an Geschichte aufarbeiteten. Was genau, blieb ihr bis zuletzt ein Geheimnis, denn auch zu dieser Zeit hatte sie mit ihrem eigenen Leben genug zu tun, als sich mit der Vertreibung der Familie aus der „alten Heimat“ zu befassen. Heute sind Oma und Opa tot und wesentliche Teile der Familiengeschichte mit ihnen begraben. Ein Zurück gibt es nicht mehr, oder doch?

Eine ähnliche Frage muss sich wohl auch Sabrina Janesch gestellt haben, meinte Steffi letztens zu mir. Wohl deshalb macht sich Nele Leipert, die Protagonistin des Romans „Katzenberge“, nach dem Tod des Großvaters auf den Weg nach Schlesien, um die eigene Familiengeschichte zu erkunden. Dort begegnet sie dem Erbe des Großvaters und einem schrecklichen Verdacht. Steffi hat das Buch gelesen und mich gefragt, ob sie sich wohl auch in die „alte Heimat“ begeben sollte. So eindringlich war das Buch für sie.

15.09.2010, 16.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Kater im xten Frühling

RainerSturm.jpgVom Kater auf das Katzenrudel gekommen ist meine Freundin Susanne. Nach drei Jahren harmonischen Zusammenlebens mit dem betagten Stubentiger begann dieser nach Vollendung seines 19. Katzenjahres müde zu werden. Doch sein Frauchen ertrug den Gedanken nicht, auf ihren lieb gewonnen Wohnungsgenossen verzichten zu müssen. So ging sie schnurstracks ins Tierheim und holte noch zwei zehnjährige Wohnungskatzen ins Haus. Diese sollten, so der Plan, den Lebensabend des alten Herrn versüßen und wenn möglich verlängern.

Doch selbst „Das große Felidae-Katzenbuch“ von Akif Pirincci, „Nero Corleone“ von Elke Heidenreich, „Schmitz´ Katze“ von Ralf Schmitz oder „Die Katze, die rückwärts lesen konnte“ von Lilian Jackson Braun hatten Susanne nicht auf das Pelztheater vorbereiten können, das nun folgte.

Denn die neue Bewohnerin „Blacky“ ist zwar lieb und anhänglich. Allerdings auch nicht kastriert. Den gesetzten Herrn bringt das völlig aus dem Häuschen. Halbblind, stocktaub und zeugungsunfähig sollte er eigentlich längst über den Dingen stehen. Doch die jüngeren Katzendamen bescheren ihm den dritten Frühling. Trotz schmerzender Hüfte und kurzem Atem jagt er die Damen über Kratzbaum, Polstersessel, Näpfe und Teppiche und besteigt sogar die Höhen des Bücherregals wieder. Blacky und Lucy freut das nicht immer. Und so erwartet Susanne jeden Morgen eine neue Überraschung in Form von umgestürzten Wäscheständern, zerpflückten Büchern, hier und da einem Häufchen Erbrochenem.
Der Kater allerdings, der noch zwei Monate dem Leben zuvor dem Leben Ade zu sagen schien, lebt jetzt seinen xten Frühling aus. Susanne dagegen ist in ihrer Not kurz davor, selbst ein Katzenbuch zu schreiben. Quasi als Ka(ter)tharsis zum Katzentheater um sie herum.

Bücher rund um Katzen

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

26.04.2010, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Perfekte Symbiose

Wie gut Katzen und Bücher zusammenpassen, bewies neulich Susannes Kater. Er ist ein lieber schwarzweißer Herr, der nach einem bewegten Leben seine alten Tage bei der Katzenfreundin verbringt. Susanne liebt dieses Tier über alle Maßen, was dankbar erwidert wird. Tag für Tag sitzt der Kater auf dem Schoß der Selbständigen, während sie am PC arbeitet, und zeigt seine Zuneigung mit behaglichem Schnurren. Auch ansonsten weicht er nicht von ihrer Seite. Ob abends beim Lesen, beim Schlafen oder beim Frühstück, der Kater sitzt dabei und schnurrt.

Doch jetzt musste sich Susanne für zwei Wochen von ihrem Liebling trennen. Denn auch eine Selbständige braucht einmal Urlaub. Und so beauftragte sie ihre Mutter, ihres Zeichens selbst große Katzenfreundin, das verschmuste Pelztier zu betreuen. Vor Ort war die „Urlaubsvertretung“ so begeistert von Susannes großer Bücherauswahl, dass sie noch am ersten Tag einige Werke herauszog und sofort zu lesen begann.

Katzen und BuecherDer Kater, der zuvor misstrauisch den neuen Besucher unter der Couch beäugt hatte, wurde neugierig und gesellte sich zu seinem „Ersatzfrauchen“ auf das Sofa. Das Phänomen „Lesende Frau auf Sofa“ kannte er zur Genüge, weshalb er sich schließlich in alter Gewohnheit an die Lesende kuschelte. Susannes Mutter war entzückt. Nicht nur, dass sie hier eine größere Bibliothek als bei sich zu Hause vorfand. Hier gab es auch noch einen anschmiegsamen Kater, der das Lesen noch angenehmer machte.

Als Susanne aus dem Urlaub zurückkam, konnte sie ihre Mutter kaum aus ihrer Wohnung vertreiben. Zu sehr hatte diese sich an die Annehmlichkeiten dort gewöhnt. Schließlich bot sie ihrer Mutter an, so viele Bücher mitzunehmen, wie sie wollte. Mit zwei voll gepackten Einkaufstaschen entließ sie schließlich ihre Mutter. Der Kater durfte bei Frauchen weiterschnurren.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

27.10.2008, 09.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Katzen würden bei Jokers kaufen

Manchmal verstehen es unsere Kunden, uns eine Freude zu machen. Ja, stellen Sie sich vor: Sowas gibt es im Geschäftsverkehr. Diese Woche zum Beispiel landete folgender Brief von Frau Gisela A. aus Bonn auf meinem Tisch:

Liebe Jokers-Mitarbeiter,

Ihre Büchersendungen sind bei mir und meiner Katze sehr beliebt. Ich schätze das große Bücherangebot und meine Katze liebt die Kartons, in denen die Bücher verpackt sind. Sie ist ganz vernarrt in die Kisten und bei jeder neuen Sendung nimmt sie die Kartons sofort in Besitz.

Anbei ein paar Bilder. Vielleicht machen sie Ihnen Freude.

Liebe Grüße
Gisela A.



Und wie uns die Bilder Freude gemacht haben. Der Brief mit den Bildern ist hier im ganzen Haus herumgewandert. Und die Leser dieses Blogs dürfen sich auch an der Katze im Jokers-Karton freuen!

Dass wir mit unseren Büchersendungen Leserinnen und Lesern Freude machen wussten wir. Dass sie auch bei Katzen heiß begehrt sind, ist uns neu, aber man lernt ja nicht aus.




(geschrieben von Matthias Stöbener)

23.09.2008, 11.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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