Jokers Blog Deutschland

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kinder

Pop-Ups - Bücher, die so richtig ins Auge springen

Meine erste große Bilderbuch-Liebe war was sonst Die kleine Raupe Nimmersatt von Eric Carle. Ein absoluter Klassiker, der auch schon zu den Favoriten meiner Tochter zählt. Dann folgte das rückblickend furchtbar naiv anmutende - Mein grosses Teddy-Buch von Helene Weilen. Mit den bunten, lieblichen Illustrationen von Anny Hoffmann im Stil der braven 50er-/60er-Jahre.


Mein erstes Pop-Up-Buch war Goldglöckchen und die drei Bären, das ich schon ziemlich aufregend fand mit seinen dreidimensionalen Zimmern und Schiebeelementen. Doch dann wurde meine kleine Bilderbuchwelt revolutioniert: Bei meiner Freundin Alice sah ich es zum ersten Mal: Jan Pienkows Pop-Up-Buch "Pension zum ewigen Frieden". DAS war ein Buch wie keines zuvor! Besser als jede Geisterbahn!


Knallbunte, dreidimensionale Wesen treiben in diesem Buch ihr gruseliges Unwesen: in der Küche räkelt sich eine Krake, im Badezimmer springt einem ein Alien ins Gesicht und im Speicher umfliegt einen eine Fledermaus. Dazu sich öffnende geheimnisvolle Schranktüren und (zum Glück) zuklappbare Klodeckel gegen weitere Schreckgespenster. Am Seitenrand kann man an kleinen Laschen ziehen und so dem Ganzen noch zusätzliches Leben einhauchen: von rollenden Augen über ein flackerndes Kaminfeuer bis zu einem Krokodil, das nach dem Besucher schnappt.


Hatten Sie als Kind auch ein Lieblingsbuch? Schreiben Sie uns (unter Kommentare)!


Geschrieben von Anne Eichmann


 

14.11.2011, 10.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Einfach kann's jeder - Babyglück im Doppelpack

Linus&Lotta.JPGHelga Schröck, unsere Kollegin aus der Steuerung, ist frisch gebackene Mama von Zwillingen: Linus und Lotta halten die Familie nun täglich (und allnächtlich) auf Trab. Die Nachricht von Zwillingen war anfangs, bei aller Freude, erst mal zu verdauen. Wie soll man das schaffen - mit Beruf, Haushalt und Vorschul-Kind?


Zum Glück war Helga schon immer perfekt im Organisieren. Denn bei Zwillingen ist Multitasking gefragt: Zwei mal wickeln, anziehen, füttern, wiegen, spielen, trösten, wieder wickeln, in den Kinderwagen befördern, zum Kinderarzt, Krabbelgruppe oder Babyschwimmen bringen usw. Was manche Mutter schon bei einem Kind ins Schwitzen bringt, ist für Helga inzwischen alltägliche Routine. Wenn ein Zwilling Hunger hat, will der andere schlafen. Hat der eine gerade noch selig mit Mama gekuschelt, will der andere nun endlich auch ihre ganze Aufmerksamkeit. Das Geschrei lässt da nicht lange auf sich warten...


Gut, dass Linus der eher ruhigere Charakter ist und seiner Schwester Lotta gerne mal den Vortritt lässt. Die dritte im Bunde, Annika, ist mit ihren 5 Jahren schon ganz routinierte große Schwester. Am liebsten zeigt sie den Kleinen ihre Bilderbücher. Und ausnahmsweise dürfen sie auch mal mit Annikas Teddy spielen. Aber nur ganz kurz, schließlich ist das ja IHR Teddy!


Demnächst wird die Dreifach-Mutter in ihrem Heimatort einen Zwillings-Treff ins Leben rufen. Der Bedarf an Kleidung wie Rat ist groß. Und manchmal tut es einfach gut zu hören, dass auch andere Eltern immer mal wieder an ihre Grenzen kommen. Geteiltes Leid und doppelte Freud eben.


Wir haben Helga befragt, wie das Leben mit Zwillingen so aussieht:


Wie waren die ersten Reaktionen nach Bekanntgabe deiner Schwangerschaft?

Helga: Oh je, müssen es gleich zwei sein? Mein Mann hat die Sache übrigens viel cooler aufgenommen als ich. Ich hatte sofort Angst vor der bevorstehenden Schwangerschaft.


Wie füttert man Zwillinge - parallel oder hintereinander?

Helga: Meist gleichzeitig -  ein Löffelchen für Lotta, ein Löffelchen für Linus. Und wer zuerst schreit bekommt den ersten Löffel.


Wie erledigt ihr die Einkäufe?

Helga: Immer alleine. Seit die Twins da sind, machen wir Wocheneinkäufe.


Wie gefällt Annika das Leben als große Schwester?

Helga: Sie ist eine super große Schwester und spielt gerne mit den Babys. Nur wenn beide schreien und sie für Abwechslung sorgen soll, mag sie meistens nicht...


Was musstet ihr euch noch zulegen an Baby-Ausstattung?

Helga: Einen extra großen Laufstall mit Matratze statt dem Stubenwagen. Dazu zwei Babyschalen und einen zweiten Hochstuhl zum Füttern sowie ein zusätzliches Bettchen. Zum Glück konnten uns Freundinnen noch mit viel Kleidung aushelfen.


Thema Schlafen: Wecken sich die Zwillinge nicht gegenseitig auf?

Helga: Seit ca. 2 Monaten haben Linus und Lotta jeweils ein eigenes Bettchen in einem Zimmer. Zum Glück wecken Sie sich sehr selten gegenseitig auf. Manchmal kommt es vor, dass sie in der Früh gleichzeitig wach werden. Dann brabbeln sie miteinander noch ein Weilchen, so dass ich noch 10 Minuten länger liegen bleiben kann...



Was ist mit Zwillingen anders?

Helga: Wir brauchten ein neues Auto wegen der drei Kindersitze. Aber ich liebe meinen neuen Bus! Und wenn die Zwillinge älter sind und jeder ein eigenes Zimmer benötigt, dann müssen wir Eltern wohl in den Keller ausweichen.


Die letzte Frage: Wann hast Du eigentlich das letzte Mal ein Buch gelesen?

Ich lese jeden Abend - zur Zeit "Und verführe uns nicht zum Bösen" von Claus Cornelius Fischer.


Aber nach spätestens einer Seite schlaf ich ein...


Literatur zum Thema:


Erich Kästner: Das doppelte Lottchen



Lydia Hauenschild: Zwillinge, die doppelte süße Last - Ein Ratgeber für die Monate vor und nach der Geburt





01.08.2011, 08.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Struwwelpeter ganz tierisch

Struwwelpeter.jpgEigentlich ist der „Struwwelpeter“ nur etwas für die ganz Hartgesottenen! Dem armen Konrad werden die Daumen abgeschnitten, weil er daran lutscht, Paulinchen zündet sich versehentlich selbst an und der Suppenkaspar verhungert vor dem vollen Teller. Man mag es nicht so recht glauben, aber der Untertitel dieser Geschichtensammlung lautet: „Lustige Geschichten und drollige Bilder“.

 

1845 schrieb und zeichnete der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann den „Struwwelpeter“ für seinen dreijährigen Sohn Carl. Ob sich der Kleine über dieses besondere Weihnachtsgeschenk gefreut oder eher davor gefürchtet hat, ist nicht überliefert. Tatsache jedoch ist, dass das Werk unglaublich berühmt wurde. Bezeichnungen wie Zappelphilipp, Suppenkaspar, Struwwelpeter und Hans-Guck-in-die-Luft gehören inzwischen zur Alltagssprache.

 

Wie kommt man auf solche Geschichten? Die literaturgeschichtliche Forschung geht davon aus, dass Hoffmann nicht nur ein drastisches und kurzweiliges „Wie-verhalte-ich-mich-richtig-Buch“ verfassen wollte, sondern eigene Erfahrungen als Arzt in der Jugendpsychiatrie verarbeitet hat – im 19. Jahrhundert hieß das noch „Anstalt für Irre und Epileptische“. So könnten der Zappelphilipp und der Hans-Guck-in-die-Luft Formen des heute so genannten Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) sein – der eine mit hyperaktiven Symptomen, der andere ohne, sozusagen der Typ des „Träumers“. Und der Suppenkaspar deutet mit seiner Nahrungsverweigerung auf Magersucht hin.

 

Ob die gar nicht so drolligen Geschichten Schäden im kindlichen Gemüt anrichten, ist umstritten. Generationen von Vätern, Müttern und ErzieherInnen haben darüber diskutiert. Im Laufe der Jahrhunderte gab es so viele Adaptionen des Stoffs wie Meinungen darüber: die„Struwwelliese“ für Mädchen, der „Ägyptische Struwwelpeter“, der antiautoritäte „Anti-Struwwelpeter“, der Struwwelpeter in Mundart, als Comic-Held, in Verfilmungen... Nun ist er auch im Tierreich angekommen! Der Künstler Erwin Grosche hat sich den „Tierischen Struwwelpeter“ ausgedacht, eine neu erzählte Geschichte mit Musik von Toto Blanke und mit Tieren in den Hauptrollen: Paulinchen ist eine Gans, der Suppenkaspar ein Schwein, der Zappelphilipp ein Affe… Eine wirklich kindgerechte Interpretation, die durch originellen Wortwitz und einprägsame Melodien besticht – ein Hörvergnügen für die ganze Familie!

 

"Der tierische Struwwelpeter" auf CD bei Jokers


Bild: wikimedia

 

21.01.2011, 09.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Backen!

Ich muss gestehen, dass ich nicht unbedingt der Held am Herd bin: Wie erleichtert bin ich da, dass meine Frau nur zu gerne kocht und backt! Denn, und auch das muss ich zugeben, ich bin trotz meiner mangelnden Kochkünste ein leidenschaftlicher Schlemmer. Insbesondere in der Winterzeit gehört der Duft (und natürlich der Geschmack!) von köstlichen Leckereien dazu, um die Weihnachtszeit so richtig gemütlich zu machen. Alleine der Duft nach Lebkuchen, Zimt und Orangenaroma bewirkt, dass mein normaler Stresspegel auf Null zurücksinkt.

 

Meine Schwester, die Mutter meiner Nichte, ist auch kein großer Back-Fan. Meine Nichte hingegen schon. Also lud sich die Kleine einfach bei uns ein, um mit meiner Frau zusammen Plätzchen zu backen. Als 12-jährige Gymnasiastin schon vernünftig genug, um in der Küche keinen Schabernack mehr anzustellen – der junge Sprössling unserer Nachbarn mit seinen vier Lenzen, den wir an jenem Back-Nachmittag beaufsichtigten, allerdings noch nicht. So galt es, beim Backen große Vorsicht walten zu lassen, damit der Junge wie auch das Kücheninventar die kreativen Stunden unbeschadet überstanden.

 

Hier das einfache Rezept, das die leckersten und duftendsten Schokoladenplätzchen ergibt. Aber bedenken Sie auch einige Spielregeln, wenn Sie mit Kindern backen: Am besten gelingt die gemeinsame Weihnachtsbäckerei, wenn Sie Ruhe und ausreichend Zeit haben. Nur dann haben Sie alles genau im Blick. Heiße Herdplatten und Backofentüren, Schalter, Knöpfe und elektrische Geräte ziehen vor allem die kleinen Kinder magisch an. Bringen Sie Schutzgitter oder Abdeckplatten an Herd und Backofen an, damit nicht so leicht etwas passieren kann. Und gehen Sie beispielhaft voran: Benutzen Sie beispielsweise Topflappen, wenn Sie mit heißen Dingen umgehen.

 

Dieses Rezept ergibt: 50 Stück, Zubereitungszeit: 50 Min.

Je Stück: 432 kJ (103 kcal), Eiweiß 2g, Kohlenhydrate 11g, Fett 6g

Man braucht:

 

400 g

Mehl

200 g

Haselnusskernen, gemahlen

50 g

Kakaopulver

1 TL

Zimt

150 g

Butter

200 g

Zucker

1/4 TL

Hirschhornsalz

150 ml

Milch

2 TL

Mehl

1 Stück

Backpapier

1 TL

Kondensmilch

50 g

Haselnusskernen, gehackt

Zubereitung

 

400 g Mehl mit gemahlenen Haselnusskernen, Kakaopulver, Zimt, Butter, Zucker, Hirschhornsalz und Milch zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 1 Std. kühl stellen.

 

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 145°C) vorheizen.

 

Portionsweise auf einer mit 2 TL Mehl bestäubten Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen. Mit Förmchen Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Plätzchen mit Kondensmilch bestreichen, mit gehackten Haselnusskernen bestreuen und im Backofen ca. 12 Min. backen.

 

Zubereitungszeit ohne Kühlzeit.


Bild: © cook/PIXELIO 



21.12.2010, 20.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

ARTHUR UND DIE MINIMOYS 2

arthur_minimoys2.jpg2006 lockte er mit der rasanten Mischung aus Spielfilm und Computeranimation zahlreiche Zuschauer ins Kino: Luc Besson begeisterte nicht nur Kinder, sondern auch ihre Eltern und großen Geschwister mit den wahnwitzigen Abenteuern des Jungen Arthur in "Arthur und die Minimoys".
Wer bis heute nicht weiß, was Minimoys sind, kann sich mit dem zweiten Teil des gewaltigen Fantasy-Epos auf das Laufende bringen: Endlich erscheint der Film, über den alle reden, auf DVD! Ende 2009 zog die Fortsetzung um den Kampf zwischen Gut (die Minimoys, die als winzige Lebewesen den Garten von Arthurs Großmutter bevölkern) und Böse (allen voran der böse M, dem sich Arthur auch nun wieder eine gehörige Schlacht liefert) wieder alle Zuschauer in ihren Bann. Und das nicht nur, weil in der deutschen Synchronisation der Held Arthur von "Tokio Hotel"-Frontmann Bill Kaulitz gesprochen wird.
arthur_minimoys1.jpgWeshalb der Name Arthur für unseren Helden so passend ist, sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Genau wie König Arthur lange, lange vor ihm konnte auch unser kleiner Junge ein Schwert aus einem Stein ziehen… Und da steckt es nun, bis Arthur in Teil 2 der Saga ins Land der Minimoys wiederkehrt…
Natürlich ist auch Prinzessin Selenia wieder mit von der Partie: Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, als Arthur ein eiliger Hilferuf erreicht - geschrieben auf einem Reiskorn. Ihm ist natürlich schnell klar, dass der von den Minimoys kommen muss! Arthur begibt sich auf die gefährliche Reise. Kopfüber landet er in Max Bar. Sofort muss er sich mit den Truppen von Kröb, dem neuen Tyrannen der Sieben Königreiche, anlegen, um seinen Freund Beta zu befreien. Als die beiden schließlich im Dorf der Minimoys ankommen, ist Selenia verschwunden. Dahinter kann nur einer stecken: der böse M, der einen finsteren Plan schmiedet... Ob es Arthur und seinen tapferen Mannschaft auch dieses Mal gelingt, gegen das Böse zu siegen? Wird ihm Prinzessin Selenia vielleicht sogar einen zweiten Kuss schenken?
2 Stunden können sich alle Fantasy- und Animationsfreunde an „Arthur und die Minimoys“ auf DVD erfreuen – das umfangreiche Bonusmaterial auf der Scheibe tut ein Übriges, dass dieses Package bei allen „Arthur“-Fans heiß begehrt ist!

Bei Jokers haben Sie die Chance auf diesen tollen Gewinn:

arthur_minimoys3.jpgGewinnfrage:
In welcher Band ist der deutsche Synchronisationssprecher von Arthur Sänger?

a)    Hotel California
b)    Tokio Hotel

Jokers verlost 3 Merchandisingpakete, jeweils bestehend aus: DVD, Hörbuch zum 1.Teil und ein Filmposter.

Schicken Sie die Lösung bitte an jokersrestseller@jokers.de mit dem Betreff "Minimoys".

Teilnahmeschluss ist der 07. Mai 2010.

19.04.2010, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Spiel mit mir!

Jeder Elternteil oder geplagte Verwandte kennt die leicht trotzig herausgebrachte Aufforderung: „Spiel mit mir!“. Manchmal klingt dieser kleine Satz so gar nicht nach Bitte, sondern kommt einem Befehl gleich. Und es ist ja nur richtig: Denn wie oft bekommen Kinder die tollsten Spiele geschenkt, ohne dass jedoch irgendein Spielgefährte da wäre, der mit ihnen das neueste „Spiel des Jahres“ bis zum Exzess spielen würde?! Ich zähle mich ja auch zu den Spiele-Muffeln: Spätestens nach der 2. Runde „Mau Mau“ geht mir eindeutig die Lust aus.
Deshalb habe ich den Osterhasen dieses Jahr auch bestochen: Schokolade will man als braver und gesundheitsbewusster Onkel ja nicht unbedingt in Massen schenken, aber was sonst? Es ist ja Ostern und der Hase kann nicht so schwer wie das Christkind tragen…
Und so stöberte ich in unserem Programm, bis mir eine zündende Idee kam: Spannung, Spiel und Schokolade mal ganz anders!
Und so wartete heuer etwas im Osternest auf meine kleine Nichte, was nicht so schnell verdaut wie der obligatorische Schokoladenhase ist. „Wo kommt die Schokolade her?“ heißt das Quizz-Buch, das sogar uns Erwachsene manchmal ins Grübeln bringt.
Denn bei Weitem nicht alle der 75 Fragen, die die Autorin Friederike Wilhelmi in ihrem quietschvergnügten Buch zusammenträgt, sind kinderleicht zu beantworten: So wird zum Beispiel nach der Bedeutung von Redensarten („Warum sagt man ‚toi, toi toi'?“), nach Erfindungen („Wer erfand die Turnschuhe/den Klettverschluss/Coca-Cola/Cornflakes…“) und nach naturwissenschaftlichen Themen („Welcher Planet ist der heißeste in unserem Sonnensystem?“, „Wo liegt der tiefste See?“) gefragt – aber es gibt immer 3 Antworten zur Auswahl! Die wissbegierigen Rätselfreunde sollen die richtige aussuchen, auf der Rückseite wird dann die Lösung noch einmal ausführlich erläutert. Doch die „falschen“ Antworten sind nicht leicht herauszufinden: Denn es sind intelligente Lügengeschichten, stimmige Halbwahrheiten oder manchmal auch nur lustiger Quatsch, was manchmal durchaus nach einer plausiblen Antwort klingt …

Und dieses Mal war es doch tatsächlich so, dass ich ständig meine Nichte mit „Spiel mit mir!“ nervte – denn bis man alle 75 Fragen durch hat, nun, das dauert schon einige Zeit …

13.04.2010, 10.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Junge Politik

Mal ganz ehrlich: Gehören Sie zu den Leuten, die den Tag der Bundestagswahl im Kalender angestrichen haben, die sich diesen Termin frei halten, um ja den Gang zur Urne nicht zu verpassen? Oder zählen Sie eher zu denen, die „halt vorbeischauen“, wenn „es sich einrichten“ lässt, die aber der Politik nicht mehr allzu viel Bedeutung bei messen?

Kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland ist ein Projekt gestartet, das die Wähler von morgen zur Wahl ruft. Kinder und Jugendlichen verschiedener Wahlkreise können in einer Art „Probe-Abstimmung“, die in den tatsächlichen Wahllokalen stattfindet, ihren Kanzler-Favoriten wählen.

Wie tickt die PolitikAuch meine kleine Nichte durfte zur Wahl. Die Elfjährige erzählte begeistert von der Stimmung vor den Wahlkabinen. Es war für die jungen Politikinteressierten sehr aufregend, ihre eigene Stimme abzugeben. Selbst, wenn die (noch) gar kein Gewicht hatte.

Ich unterhielt mich mit der Kleinen über das deutsche Wahlsystem und war verblüfft, wie gut das Mädchen Bescheid wusste. Fast besser als so mancher Wahlberechtigte, vermute ich. Und ich war fasziniert von der Leidenschaft, mit der das Kind politisches Geschehen betrachtete: eben genau mit der Passion, die uns Erwachsenen längst schon abhanden kam.

Als ich sie fragte, ob sie denn ihr Wissen allein in der Schule vermittelt bekommen habe, schmunzelte sie: Sie hat ja gerade erst mal Geschichte als Fach bekommen, irgendein Fach, das mit Politik zu tun hätte, hat sie gar nicht. Aber sie hat etwas anderes: Ihre Mutter schenkte ihr das Buch „So tickt die Politik“ – ein anregendes Einführungsbuch in das politische Geschehen für Kinder. Ich habe recherchiert und dieses Kinderwerk nun in unser eigenes Programm aufgenommen. So können auch Ihre Sprösslinge ihr Interesse für Wahlen und Co. entdecken.


(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

24.09.2009, 16.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Geheimnis ihres Erfolgs

Sie gehen weg wie warme Semmeln und sind genauso schnell wie diese in aller Munde: Bestseller. Wenn alle das lesen, was alle lesen, muss mehr dahinter stecken als „nur“ ein gutes Buch: Bestseller bringen zum Ausdruck, was die Menschen bewegt. Ob „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche oder Michael Winterhoffs „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ – Bestseller sprechen dem Volk aus der Seele.

Und das „Beste“ an solchen Bücher ist: Um sie feiern oder kritisieren zu können, muss man sie nicht einmal gelesen haben – zu Körperhygiene und Kindererziehung hat ja jeder was zu sagen.

Das „Blöde“ an Bestsellern: Sie lassen sich nicht wirklich planen – weder von den Verlagen noch von den Autoren. Der Weg, der direkt in die Bestseller-Listen führt, liegt im Dunkeln – und viele bleiben auf der Strecke.

Um einige davon kümmern sich dann diejenigen, die aus Prinzip alles meiden, was alle lesen – die gibt es nämlich auch noch. Und das ist gut so.

(Geschrieben von Kathrin Kirschbaum)

06.06.2009, 20.42 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kinderlieb: Zum 200. Geburtstag von Heinrich Hoffmann

StruwelpeterAls Weihnachtspräsent für den kleinen Sohn waren sie ursprünglich gedacht, die Bildergeschichten des Arztes Heinrich Hoffmann: Doch der im Jahre 1845 veröffentlichte „Struwwelpeter“ sollte weit mehr als einen kleinen Jungen erfreuen. Oder gehören Sie etwa zu den wenigen Menschen, die in ihrer Kindheit nicht mit dem reich illustrierten Buch in Berührung kamen?

Als Kind faszinierten und erschreckten mich die Geschichten um den Daumenlutscher, dem der Daumen abgetrennt wird, oder das brennende Kind gehörig – und damit war ich bei weitem nicht allein. Heute wird diskutiert, ob die schaurigen Ge- schichten wirklich „kinderlieb“ sind. Übrigens: Unter diesem Pseudonym (Reimerich Kinderlieb) publizierte Hoffmann seinen „Struwwelpeter“.

Hoffmann verfasste die Geschichten, um die kindlichen Aggressionen seines Nachwuchses zu zügeln, heißt es. Naiv war Heinrich Hoffmann jedoch sicherlich nicht. Als Arzt war er ein Revolutionär, der als einer der ersten körperliche Ursachen für das so genannte „Irresein“ annahm und sich in einem harten Kampf für verbesserte Bedingungen in geschlossenen Anstalten für psychisch Kranke einsetzte. So wurde er zu einem Vordenker der modernen Psychiatrie.

Auch politisch war der Struwwelpeter-Autor sehr aktiv. Er gehörte 1848 zu den gewählten Mitgliedern des Vorparlaments in der Frankfurter Paulskirche und war an der Vorbereitung der ersten deutschen Nationalversammlung beteiligt.

Am 1. Mai jährte sich der Geburtstag des Mediziners, Politikers und Autors zum 200. Mal. Seinen wohl bekanntesten Nachlass, den „Struwwelpeter“, haben wir nun in englischer Ausgabe im Angebot!


(geschrieben von Matthias Stöbener)

27.05.2009, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Literaturlexikon für Kids

Bei uns liegt das „Leseratten-Gen“ in der Familie. Meine Nichte – Sie kennen sie schon, zumindest virtuell - ist eine begeisterte Büchernärrin. Doch wie die Kleinen heute so sind, bemühen sie auch durchaus oft und gerne das Internet, wenn sie etwas nachschlagen wollen oder etwas nicht wissen.

Und im Literaturbereich gibt es viele Begriffe, die eben nicht jedes Kind versteht. Während wir früher dicke Lexika wälzen mussten, bis wir uns schlau gemacht hatten (und genau deswegen ganz oft erst gar nicht nachgeguckt haben, was beispielsweise ein „Drama“ ist), klicken die Kinder heute einfach mal kurz ins Internet.

Aber welche Seiten gibt es, die Kindern einfach erläutern, was z. B. Lyrik bedeutet oder wer Astrid Lindgren ist? Meine Nichte verriet mir einen Geheimtipp, der unter jungen Lesefreunden heiß gehandelt wird: www.rossipotti.de ist nämlich eine geniale Literaturseite für Kinder und Jugendliche, die alles, was Leseratten zu Büchern und Autoren wissen wollen, einprägsam und verständlich erläutert.

Die lustige Lexikonratte Klops sammelt dabei literarische Begriffe und erklärt all die schwierigen Wörter aus dem Literatur-Fachjargon kindgerecht. Selbst als „alter Lese-Hase“ kann man noch manches auf der Seite lernen.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

11.05.2009, 08.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Near-Dark.de:
Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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