
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Kulturpolitik
Created in Germany
Made in Germany kennt jeder. Es steht für Qualitätsarbeit aus deutschen Landen. Vom Bundeswirtschaftsministerium kommt jetzt die Idee, für Kultur- und Kreativprodukte aus Deutschland das Label „Created in Germany“ einzuführen. Damit will man die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft stärken.
Die Kreativwirtschaft ist für Deutschland enorm wichtig. Öl kann das Land ja nicht exportieren. Also leben die Deutschen besonders von ihrer Kreativität und ihren Erfindungen. Das soll jetzt stärker bewusst gemacht werden und mehr Anerkennung finden.
Dazu wäre es natürlich in erster Linie ratsam, die Arbeit von Erfindern, Musikern, Schriftstellern und anderen Künstlern besser vor Missbrauch zu schützen. Im Internetzeitalter ist es leicht, das geistige Eigentum von anderen durch das Kopieren zu entwenden. Davon sind viele Menschen betroffen, die in Unternehmen der Buch- und Pressebranche, der Film- und Rundfunkwirtschaft, der Architektur, Werbewirtschaft und darstellenden Kunst arbeiten.
Aber Schutz durch Gesetze und polizeiliche Maßnahmen reicht nicht. Das Wichtigste ist meines Erachtens ein breites Bewusstsein, dass ein Lied, das jemand geschrieben und komponiert hat, auch ihm selbst gehört und dass er ungefragtes und unbezahltes Aneignen nicht dulden muss.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Die Kreativwirtschaft ist für Deutschland enorm wichtig. Öl kann das Land ja nicht exportieren. Also leben die Deutschen besonders von ihrer Kreativität und ihren Erfindungen. Das soll jetzt stärker bewusst gemacht werden und mehr Anerkennung finden.
Dazu wäre es natürlich in erster Linie ratsam, die Arbeit von Erfindern, Musikern, Schriftstellern und anderen Künstlern besser vor Missbrauch zu schützen. Im Internetzeitalter ist es leicht, das geistige Eigentum von anderen durch das Kopieren zu entwenden. Davon sind viele Menschen betroffen, die in Unternehmen der Buch- und Pressebranche, der Film- und Rundfunkwirtschaft, der Architektur, Werbewirtschaft und darstellenden Kunst arbeiten.Aber Schutz durch Gesetze und polizeiliche Maßnahmen reicht nicht. Das Wichtigste ist meines Erachtens ein breites Bewusstsein, dass ein Lied, das jemand geschrieben und komponiert hat, auch ihm selbst gehört und dass er ungefragtes und unbezahltes Aneignen nicht dulden muss.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
03.06.2008, 15.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein kulturpolitisch wichtiges Engagement
Normalerweise werden englische Werke ins Deutsche übersetzt. Und in der Wissenschaft ist es in der Zwischenzeit oft üblich gleich in Englisch statt in Deutsch zu schreiben. Früher, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war Deutsch eine geachtete Wissenschaftssprache. Das ist lange her. Die anglo-amerikanische Welt ist größer und in der Wissenschaft hat sie die Führung übernommen. Viele deutschsprachige Veröffentlichungen haben es in der Welt der Wissenschaft schwer durchzudringen.
Das hat jetzt auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels erkannt und fördert die Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke in s Englische. Denn diese, so der Vorsitzende der auswählenden Jury, der Germanist Wolfgang Frühwald, seien besonders auf die Muttersprache angewiesen. Denn in den Geisteswissenschaften schreibt man immer noch dicke Monografien in der Muttersprache und die werden von ausländischen Verlagen oft nicht entdeckt. Mit der Förderung soll Deutsch als Wissenschaftssprache im geisteswissenschaftlichen Sektor bewahrt werden und die Forschungsergebnisse doch einem weltweiten Publikum vorgestellt werden.
Um die Förderung zu erhalten, müssen sich Verlage mit ihren Titeln bewerben und die Option für einen Lizenzvertrag vorweisen können. Auch die Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt beteiligen sich an dem Förderpreis, so dass im Jahr etwa 400.000 Euro zur Verfügung stehen. Wie ich finde, ein wichtiger Anfang. Denn ich denke mit dem Preis wird Deutschland auch als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt.
Bewerben kann man sich auf der Webseite des Börsenvereins (www.boersenverein.de). Weitere Infos gibt es auch bei Verena Sich vom Börsenverein (Tel. 069/1306-384 oder sich(at)boev.de .
Das hat jetzt auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels erkannt und fördert die Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke in s Englische. Denn diese, so der Vorsitzende der auswählenden Jury, der Germanist Wolfgang Frühwald, seien besonders auf die Muttersprache angewiesen. Denn in den Geisteswissenschaften schreibt man immer noch dicke Monografien in der Muttersprache und die werden von ausländischen Verlagen oft nicht entdeckt. Mit der Förderung soll Deutsch als Wissenschaftssprache im geisteswissenschaftlichen Sektor bewahrt werden und die Forschungsergebnisse doch einem weltweiten Publikum vorgestellt werden.Um die Förderung zu erhalten, müssen sich Verlage mit ihren Titeln bewerben und die Option für einen Lizenzvertrag vorweisen können. Auch die Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt beteiligen sich an dem Förderpreis, so dass im Jahr etwa 400.000 Euro zur Verfügung stehen. Wie ich finde, ein wichtiger Anfang. Denn ich denke mit dem Preis wird Deutschland auch als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt.
Bewerben kann man sich auf der Webseite des Börsenvereins (www.boersenverein.de). Weitere Infos gibt es auch bei Verena Sich vom Börsenverein (Tel. 069/1306-384 oder sich(at)boev.de .
28.04.2008, 15.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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