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Tag: Lehrstelle
Auf den Traumjob bewerben
Die Tochter einer Freundin macht nächstes Jahr ihren Schulabschluss. Und damit gehen schon dieses Jahr die Bemühungen um einen Ausbildungsplatz los. Denn die Zeiten, in denen Jungs und Mädchen ihren Qualifizierten Hautschulabschluss machten, um sich dann ganz gemütlich eine Lehrstelle auszuwählen, sind schon lange vorbei. Heute heißt es: Wer nicht mindestens ein Jahr vor Schulabschluss die Zusage eines Unternehmens in der Tasche hat, geht meistens leer aus.Doch für einen 8-Klässler ist es natürlich schwierig, sich vorzustellen, was er mit seinem Leben anfangen will. Soll er sich zum Einzelhandelskaufmann oder zum Mechaniker ausbilden lassen? Will das junge Mädchen Arzthelferin oder Friseuse werden? Oder vielleicht macht es mehr Sinn, noch ein paar Jahre Schule anzuhängen, die Mittlere Reife oder das Abi zu machen, um dann vielleicht Architektur zu studieren oder ein Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten?
Die Eltern stecken hier oft in einer Zwickmühle: Auf der einen Seite wissen sie, wie wichtig es für ihre Kinder ist eine Arbeit zu finden, auf der anderen Seite kennen sie ihre Kinder gut genug, um zu wissen, dass sie vor allem eins nicht wissen: was sie wollen.
Als praktische Hilfe nicht nur für Schul- und Studienabgänger, sondern auch für all jene, die sich beruflich umorientieren wollen oder müssen, haben wir die „Praxismappe – berufliche Orientierung“ in unser Programm aufgenommen. So kann jeder für sich gezielt seine beruflichen Vorlieben und Fähigkeiten an Hand von vielen Tests und Übungen herausfinden – und sich so gezielt auf seinen Traumjob bewerben!
24.04.2008, 15.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Auszubildende händeringend gesucht
Früher galt es als chic Buchhändlerin oder Buchhändler zu werden. Selbst für Akademiker war es nicht unter ihrer Würde, nach ihrem Studium eine Ausbildung zum Buchhändler zu machen, entweder aus Neigung oder weil sich nach dem Politologie-Studium nichts Geeigneteres anbot.Heute, so stellt das Börsenblatt für den deutschen Buchhandel fest, geht die Zahl der Bewerbungen zurück, ja es konnten im Jahr 2007 nicht alle Lehrstellen, die ausgeschrieben waren, besetzt werden. Ein Alarmsignal für die Branche. Auch sonst sei das Interesse an Berufen in der Buchbranche deutlich gesunken.
Woran liegt´s? Meiner Meinung nach an einem Konglomerat von Gründen: Junge Leute sehen die Buchbranche nicht mehr als einen attraktiven Ort der Selbstverwirklichung. Buchhandlungen haben etwas Verstaubtes, im Zeitalter des Internets fragt man sich, welche Zukunft sie auf Dauer haben. Ich würde das als junger Mensch auch tun. Dazu kommt, dass die Löhne in dieser traditionellen Frauenbranche niedrig sind. Mit den gleichen Qualifikationen kann jeder von uns in einer anderen Branche mehr verdienen.
Es scheint, als ob die Buchbranche aufgrund der Demografie und des zunehmenden Ringens um Nachwuchskräfte den Kürzeren ziehen wird. Zwar wollen die Branchenverbände mit Broschüren und verstärkten Marketingmaßnahmen gegen den Trend angehen, doch statt Broschüren zu verteilen, sollten die Firmen mehr zahlen (was sie oft nicht können) und müssten sich die allgemeinen Rahmenbedingungen für das Buch, sprich seine Wertschätzung, ändern.
08.01.2008, 15.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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