
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Licht
Tag der Philosophie
Die Nachricht ging um die Welt: Einstein ist ausgehebelt, die Überlichtgeschwindigkeit ist erreicht! Und wahrlich, es ist kaum zu glauben, welche Resultate die Testreihen der Physiker am europäischen Kernforschungszentrum Cern ergaben: Neutrinos, winzige Elementarteilchen, können sich um 0,002 Prozent schneller als das Licht bewegen und damit wäre das bisherige Verständnis von Raum und Zeit, wie Einstein es uns lehrte, gehörig auf den Kopf gestellt. Die Forscher schickten dabei in ihrem »Opera-Experiment« Neutrinos von Cern aus bis zu einem unterirdischen Labor in den italienischen Abruzzen: Die Teilchen legten eine ca. 730 Kilometer lange Strecke unter den Alpen hindurch in etwa 2,43 Millisekunden zurück; das entspräche einer Geschwindigkeit von 299.798.454 Metern pro Sekunde die Neutrinos reisten also mit Überlichtgeschwindigkeit!
Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen hätten sie Folgen für unser Weltbild? Welche? Werden sich eventuell am diesjährigen Welttag der Philosophie am 17. November bereits die ersten Denker mit diesen Fragen beschäftigen? Der 17. November wurde von der Unesco zum Tag der Philosophie ausgerufen. Weltweit finden an diesem Tag in den Medien und an Schulen, Universitäten und Instituten Veranstaltungen rund um das breite Themengebiet der Philosophie statt. Wir von Jokers haben für Sie ein umfangreiches Angebot an philosophischen und naturwissenschaftlichen Werken. Von Büchern bis hin zu DVDs finden Sie sicher genau das, was Sie interessiert. Und wer weiß: Vielleicht ist es ja »Lieber Hr. Einstein«, die Sammlung an Briefen, die Kinder an niemand anderen als Albert Einstein schrieben, und die er in seinem unnachahmlichen Stil beantwortete. Was denken Sie, was er wohl auf die Frage antwortete, ob es Geräusche auch dann gibt, wenn niemand sie hört? Dieses Paradoxon ist ja auch in der Zen-Tradition als einer der klassischen Koan bekannt.
Wenn Sie die Antwort kennen, können Sie sicher auch vermuten, was Einstein entgegnen würde, fragte man ihn, ob Überlichtgeschwindigkeit existiert, wenn nichts da ist, was sie beeinflussen kann, Neutrinos hin oder her
Buch "Lieber Herr Einstein" bei Jokers
21.10.2011, 12.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Es werde Licht
Bücher-Fans kennen die Problematik: Um einigermaßen gut über
den Winter zu kommen, braucht man jede Menge Bücher. Und um sie lesen zu
können, braucht man jede Menge Licht. Passenderweise trat am 1. September 2010 die
zweite Stufe des Glühbirnenverbots in Kraft. Nach den 2009 verbotenen
100-Watt-Birnen sind nun auch die 75-Watt-Birnen aus den Regalen genommen
worden. Wichtig für winterliche Lesefreuden ist auch ausreichend Wärme, damit
die Finger nicht zu steif zum Umblättern sind (falls man noch keinen E-Book-Reader
hat).
Den Bücher-Vorrat aufzustocken, ist dabei am einfachsten: Man klickt auf „jokers.de“, klar. Sich Licht und Wärme zu beschaffen, ist schon etwas komplizierter: Soll’s elektrisches Licht sein oder Kerzenlicht? Ist Öl, Gas, Holz oder Erdwärme die erste Wahl? Bei der Recherche nach günstigen Heizmethoden stieß ich auf eine interessante Alternative: den „Heatball“.
Der „Heatball“ erzeugt Wärme aus elektrischem Strom. Das ist an sich nichts Neues und außerdem als unwirtschaftlich bekannt. Was den „Heatball“ für Bücherfreundinnen und Bücherfreunde so interessant macht, ist, dass er einen Teil der zugeführten Energie in Licht umwandelt. Die Handhabung ist simpel: Der „Heatball“ passt in ganz normale Glühbirnen-Fassungen und wird, wie früher die Glühbirne, durch einen Druck auf den ehemaligen Lichtschalter aktiviert. Mit einem Wirkungsgrad von 95 Prozent gehört der „Heatball“ in die Energie-Effizienzklasse „A“ und ist somit vielen anderen Heizsystemen überlegen. Und auch die restlichen 5 Prozent gehen beim „Heatball“ nicht verloren: 95 Prozent der zugeführten Energie wandelt er in Wärme um, 5 Prozent in Licht! Auf der Heatball-Homepage können Sie sich das Heizgerät mal anschauen.
Hier erfährt man auch, was hinter der ganzen Sache steckt: Ein „Heatball“ ist, wen wundert’s, eine ganz normale 100-Watt-Glühbirne, die Homepage ist als „Aktionskunst“ gegen die „EG-Verordnung zu Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen“ gedacht. Das Hauptargument gegen die Glühlampe – nämlich, dass 95 Prozent der Energie als Wärme in die Luft geblasen wird – hat man in das Hauptargument für den „Heatball“ umgewandelt. Denn die Lichterzeugung mit Glühbirne wird bis 2012 komplett abgeschafft, die Wärmeerzeugung mit einem baugleichen Gerät, dessen angegebener Zweck das Heizen ist, bleibt erlaubt.
Falls Ihnen all das etwas sonderbar vorkommt: Sie haben natürlich recht. Mit Glühbirnen zu heizen ist nicht plötzlich eine effiziente Heizungsalternative geworden. Der „Heatball“ ist - siehe oben - Kunst, die „Argumente“ drumrum sind – so logisch sie sich zunächst auch anhören mögen – nur eine nette Spielerei mit Zahlen und Worten. Wenn Ihnen beim Lesen im Winter Wärme und Licht fehlen, sind Sie mit einer Kuscheldecke und der bewährten Leselampe von Jokers sicher besser beraten.
Bild: kretamaris/pixelio.de
18.11.2010, 18.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
"Erleuchtung" für Leseratten...
Hätten Sie gedacht, dass die Taschenlampe bereits 111 Jahre alt ist? Und wohl genauso lange lesen Kinder mit ihr heimlich unter der Bettdecke! Bestimmt haben Sie es auch getan: Einfach unter den Federn abgetaucht, das kleine Ding angeknipst und munter weitergeschmökert, obwohl längst Schlafenszeit war. Damals wurde man durch einen kritischen Kontrollblick der Eltern noch nicht erwischt. Zu schwach war der Lichtschein, als dass er durch die Decke gedrungen wäre. Dafür hatte man immer ein schlechtes Gewissen und die mahnenden Worte klangen im Ohr weiter: „Du verdirbst Dir Deine Augen!“ Heutzutage gilt dieses Argument nicht mehr. Die modernen LED-Taschenlampen strahlen taghell, leider auch aus der Bettdeckenhöhle heraus, so dass man notorische "Nachtleser" sofort ausmachen kann.
Die erste Taschenlampe entwickelte übrigens der Engländer David Misell im Jahr 1899. Wir bedanken uns bei ihm für diese bahnbrechende Erfindung, die Generationen von Leseratten beglückt hat. Im Zeitalter der modernen E-Books könnte der kleine leuchtende Helfer allerdings in Vergessenheit geraten: Ihr Display strahlt selbst hell genug, um in der Dunkelheit zu lesen. Doch wer auf das gute alte Buch setzt, wird um das praktische Leuchtmittel nicht herumkommen, schließlich gibt es ja Campingurlaube, lange Autofahrten, Skihüttenwochenenden...
Wie auch immer – wir haben immer genügend Nachschub für Vielleser – und sogar ein Reiseleselicht im Angebot. Das klemmen Sie sich einfach an den Buchdeckel und schon können Sie auch in finsterster Nacht losschmökern – sozusagen die Luxusvariante der Taschenlampe!
Leselampe bei Jokers
21.09.2010, 13.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Licht bringt es an den Tag
Eben freuen wir uns darüber, dass es wieder länger hell ist. Dass diese längere Helligkeit auch einen ganz gewaltigen Haken hat, darüber spricht niemand. In meiner lichtdurchfluteten Wohnung kann ich jetzt leider wieder sehen, was da so alles im Argen liegt. Die Parkett-Fußleisten beginnen sich hier und da zu lösen, Bücherregale biegen sich, was nach neuen Regalböden schreit. Unser Balkon sieht nicht wie der ursprünglich geplante mediterrane Traum aus, die Wohnzimmerwände könnten auch mal wieder einen Anstrich gebrauchen, vom klassischen Topos des tropfenden Wasserhahns in der Küche ganz zu schweigen.Nun bin ich ja aber nicht Handwerker geworden, sondern habe aus gutem Grund einen Beruf mit Büchern gewählt, was ich nicht müde werde zu Hause zu verkünden. Dennoch spüre auch ich in diesen Frühlingstagen das Bedürfnis, mit eigenen Händen etwas (hoffentlich) Sinnvolles zu tun, zu schleifen und zu hobeln, zu spachteln und zu hämmern. Die wirklich entscheidenden Dinge überlasse ich zwar nach wie vor den Profis (dafür ist mir der häusliche Frieden zu viel wert). Aber an Kleinigkeiten und Verschönerungsarbeiten wage ich mich, denn Spaß macht es ja schon irgendwie! Und es macht auch stolz, wenn man abends sieht, was man tagsüber heimwerkerisch geleistet hat. Wer schon einmal einen Kabelschlitz gestemmt oder Großvaters alten Tisch abgeschliffen hat, weiß, wovon ich rede.
Wertvolle Hinweise von Fachleuten sind da für eher selten werkelnde Freizeithandwerker wie mich von unschätzbarem Wert. Legen Sie sich ein Buch mit Tipps und Tricks also möglichst vor Beginn größerer Frühjahrs-Heimwerker-Aktionen zu…
(geschrieben von Matthias Stöbener)
24.04.2009, 11.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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