
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Literatur-Nobelpreis
Ungelesen
Manchmal, na ja eigentlich meistens, wenn ich einen Buchladen betrete, komme ich bis obenhin bepackt mit Büchern wieder heraus. Normalerweise lese ich sie dann nach und nach hintereinander weg. Doch manchmal verschwindet ein Buch aus Platznot ungelesen von meinem Nachtkästchen direkt ins Bücherregal. Wo ich es schließlich vergesse. Bis ich es eines Tages im Vorbeigehen neu entdecke und beschämt von meiner eigenen Ungerechtigkeit dem Buch gegenüber, sofort beginne zu lesen. Eines dieser Exemplare war jüngst „Ein Kind der Liebe“ von Doris Lessing. Ich muss gestehen, dass ich bis dahin noch nicht viel von der frisch gekürten Literatur- Nobelpreis-Trägerin gelesen hatte. Weshalb ich mir auch eben jenes Buch gekauft hatte. Was soll ich sagen? Ich war begeistert. Dass ich von dieser fabelhaften Autorin noch so gut wie nichts gelesen hatte, wurde mir fast möchte ich sagen peinlich. Ihr Schreibstil ist so komplex und dabei doch kristallklar, ihre Figuren so liebevoll und doch so voller Tücke gezeichnet, die Handlung so außergewöhnlich und doch so einfach.
Ich habe mir gleich den nächsten Stapel Bücher gekauft. Dieses Mal ist wieder eine Doris Lessing dabei. Wer mehr über sie wissen will, ist hier gut aufgehoben:
http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/LessingDoris
04.02.2008, 11.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Pearl S. Buck
Amerikanerin und stark chinesisch geprägt, traditionsbewusst und äußerst fortschrittlich, Autorin von Trivial-Literatur und großen Meister- werken - das Leben der US-Schriftstellerin Pearl Sydenstricker Buck war voll von scheinbaren Widersprüchen.
Geboren wurde die außergewöhnliche Schriftstellerin am 26. Juni 1892 im amerikanischen Hillsboro in West-Virginia; sie starb nach einem bewegten und sicher nicht einfachen Leben am 6. März 1973 in Danby.
Sie veröffentliche 85 Werke, darunter fünf, die sie unter dem männlichen Pseudonym John Sedges laufen ließ, doch vor allem ihre Biografie "Die Frau des Missionars" eroberte die Herzen ihrer Leser: In dieser wunderbaren Geschichte erzählt sie das Leben ihrer Mutter. Pearl S. Buck verbrachte einen Großteil ihres Lebens im Kaiserreich China, ihr Vater war dort als Missionar tätig. Später, nachdem Buck in den USA studiert hatte, arbeitete sie als Professorin für Englische Literatur in Nanking.
Neben dem Pulitzer-Preis, den die engagierte Autorin im Jahr 1932 für ihr Werk "Die gute Erde" erhielt, wurde ihr 1938 der Literatur-Nobelpreis über- reicht. Diese Ehrung war Anlass für heftige Diskussionen in der Literaturszene. Schließlich betitelten viele Kritiker Pearl S. Buck alias John Sedges als Trivial-Schreiberin. Doch das Argument der Preisverleiher, sie besteche mit "reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und biographischen Meisterwerken" überzeugte schließlich auch ihr internationales Publikum.
Wenn Sie sich selbst einen Eindruck von dem literarischen Können der amerikanisch-chinesischen Autorin machen möchten: Bei Jokers finden Sie "Die Frau des Missionars" zum bekannten Jokers Preis.
Geboren wurde die außergewöhnliche Schriftstellerin am 26. Juni 1892 im amerikanischen Hillsboro in West-Virginia; sie starb nach einem bewegten und sicher nicht einfachen Leben am 6. März 1973 in Danby.
Sie veröffentliche 85 Werke, darunter fünf, die sie unter dem männlichen Pseudonym John Sedges laufen ließ, doch vor allem ihre Biografie "Die Frau des Missionars" eroberte die Herzen ihrer Leser: In dieser wunderbaren Geschichte erzählt sie das Leben ihrer Mutter. Pearl S. Buck verbrachte einen Großteil ihres Lebens im Kaiserreich China, ihr Vater war dort als Missionar tätig. Später, nachdem Buck in den USA studiert hatte, arbeitete sie als Professorin für Englische Literatur in Nanking.Neben dem Pulitzer-Preis, den die engagierte Autorin im Jahr 1932 für ihr Werk "Die gute Erde" erhielt, wurde ihr 1938 der Literatur-Nobelpreis über- reicht. Diese Ehrung war Anlass für heftige Diskussionen in der Literaturszene. Schließlich betitelten viele Kritiker Pearl S. Buck alias John Sedges als Trivial-Schreiberin. Doch das Argument der Preisverleiher, sie besteche mit "reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und biographischen Meisterwerken" überzeugte schließlich auch ihr internationales Publikum.
Wenn Sie sich selbst einen Eindruck von dem literarischen Können der amerikanisch-chinesischen Autorin machen möchten: Bei Jokers finden Sie "Die Frau des Missionars" zum bekannten Jokers Preis.
26.06.2007, 09.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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