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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Natur

Ist Physik angeboren?


Wer hätte gedacht, dass wir alle geborene Physik-Profis sind? Was haben wir uns in der Schule abgemüht mit Kraft, Masse, Stärke und anderen Widrigkeiten. Von einem Geniestreich war da bei den meisten wenig zu spüren, mal abgesehen von einigen ÜberfliegerInnen.


Doch es gibt Hoffnung. Alles gar nicht so schlimm, Physik scheint quasi angeboren zu sein, wenigstens die Grundlagen. Wenn es nämlich ums Begreifen physikalischer Gesetzmäßigkeiten geht, haben Babys die Nase vorn, sozusagen von Geburt an. Eine Experimentierreihe um die US-Psychologin Kristy van Marle förderte zu Tage, dass schon kleine ErdenbürgerInnen im zarten Alter von zwei Monaten erwarten, dass Dinge zu Boden fallen, wenn man sie loslässt. Außerdem ist ihnen bewusst, dass Sachen nicht aufhören zu existieren, wenn sie versteckt werden. Mit einem knappen halben Jahr sind die »Jung-PhysikerInnen« so fit, dass sie erwarten, dass Wasser und Sand keine festen Stoffe sind. Und mit rund einem Jahr wählen sie zielsicher die größte Portion aus, wenn ihnen zwei unterschiedlich gefüllte Teller geboten werden, vorausgesetzt es schmeckt. Dieses grundlegende Wissen um Erdanziehungskraft, Größe und Substanz von Stoffen ist der Studie nach angeboren und nicht erlernt.


Alles schön und gut, doch wie sieht es mit so komplizierten Themen wie der Relativitätstheorie und Quantenphysik aus? Oder mit der Elektrodynamik und Teilchenphysik? Oder mit der mathematischen und Astrophysik? Das ist uns sicherlich nicht in die Wiege gelegt worden. Aber trotzdem schön zu wissen, dass gewisse Grundlagen schon mal da sind und wir uns immer bewusst sind, dass der Schokoriegel nicht verschwunden ist, obwohl er (unsichtbar) in der Schublade liegt...


Zum spannenden Thema Physik hier einiges an Schmökerstoff:


Buch "Geschichte der modernen Physik" bei Jokers


Buch "Physik" bei Jokers


Buch "Physik für Jedermann" bei Jokers


Buch "Spiel Physik und Spaß" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger





14.03.2012, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Natur als bacchantischer Gott

Sind Sie an Neujahr auch mit einem Kater aufgewacht? Das ausgiebige Trinken vor dem mitternächtlichen Anstoßen mit Sekt begleitet ja oft den »Rutsch« ins neue Jahr... Ein schlechtes Gewissen brauchen Sie deswegen nicht zu haben! Kein anderer als Georg Wilhelm Friedrich Hegel sah Alkohol, genauer: Wein, als Zeichen des Geistes in der Natur. Und an diesem Naturgeist wollen wir ja schließlich alle gerne teilhaben. Gut, letztlich sah Hegel die Natur als Durchgangsstadium ohne Entwicklungsmöglichkeit, welche der Geist zu verneinen habe, um zu sich selbst zu gelangen... Aber möchte man das wirklich glauben?


Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel.jpgGeboren wurde der erkenntnisreiche Weinkenner am 27. August 1770 in Stuttgart, gestorben ist er am 14. November 1831 in Berlin.


Man stelle sich einmal vor, wie der bekannte deutsche Idealist in seinem Kämmerchen saß und seine philosophischen Abhandlungen über die Natur und ähnliche Themen verfasste, in der einen Hand seine Feder, in der anderen ein gut gefülltes Weinglas... Vielleicht war es ein solcher Moment, der Hegel dazu veranlasste, die Natur als einen »bacchantischen Gott, der sich nicht zügelt und fasst" zu beschreiben und von einem "absoluten Gärungsprozess" des Geistes zu sinnieren?


In einem seiner Hauptwerke, der Phänomenologie des Geistes, ging er ebenso wenig sparsam mit Metaphern um: "Das Wahre ist so der bacchantische Taumel, an dem kein Glied nicht trunken ist" oder: »Aus dem Kelche dieses Geisterreiches schäumt ihm seine Unendlichkeit.«


Ist diese Sprache samt der Erkenntnis nicht wunderbar? Einer der wichtigsten deutschen Philosophen, der die Philosophie als das »Begreifen der Wahrheit« verstand, gibt uns die Legitimation, den irdischen Freuden zu frönen ... und die finden sich nun mal besonders im Wein. Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind: Wir haben bei Jokers nicht nur zahlreiche Werke von und über den eloquenten Dialektiker Hegel, sondern mindestens genauso viele lehrreiche Bücher über den vollmundigen Traubensaft.


Artikel zum Thema Hegel bei Jokers


Artikell zum Thema Wein bei Jokers


Bild: Georg Wilhelm Friedrich Hegel/wikimedia

03.02.2012, 11.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zusammenbruch

Am Wochenende traf ich mich mit einem Freund, den ich seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Wir wollten eine kleine Bergwanderung unternehmen. Eigentlich bin ich ja relativ sportlich, das meinen zumindest meine Freunde, und ein wenig Anstrengung macht mir nichts aus. Also stapfte ich frohgemut los, um die ungefähr 1000 Meter Höhendifferenz in Angriff zu nehmen.

Es war richtig heiß, und nach den ersten 150 Metern hatte ich mich schon bis aufs Unterhemd ausgezogen und überlegte, ein wenig langsamer zu gehen. Ich blickte nach oben: Noch circa 850 Meter trennten mich von der ersehnten Hütte. „Lass uns eine Abkürzung nehmen“, meinte da mein Freund, der vorauseilte, und ich stimmte zu. So schlugen wir uns querfeldein in direkter Linie zum Gipfel.

Mythos BergeNach einer Stunde fing ich an, meine Beine mit meinen Armen zu unterstützen: An einigen Stellen musste ich mein Bein hochheben, um den nächsten Schritt unternehmen zu können, so müde waren meine Muskeln. Mein Freund wartete liebenswürdig ab und an auf mich, er plapperte ununterbrochen, während bei mir nur noch ein Röcheln aus meiner Luftröhre drang. Er schwitze nicht einmal, während ich das Gefühl hatte, in einem Dampfbad gefangen zu sein. „Normalerweise jogge ich hier immer hoch“, grinste er, als ich ihn keuchend fragte, woher er seine unverschämte Fitness nähme.

Nach weiteren fast zwei Stunden – sie erschienen mir endlos - waren wir oben. Und ich brach über meiner Wasserflasche zusammen. Himmel, dachte ich, als ich in den wolkenverhangenen Horizont blickte, ich bin dir ein Stück näher.

Für alle, die ebenso wie ich die wunderschöne Aussicht von Gipfeln und Aussichtsplattformen schätzen, aber sich diese einzigartigen Momente vielleicht nicht unbedingt selbst ersteigen wollen: Das reich bebilderte Werk „Mythos Berge“ entführt jeden Naturliebhaber in die wundersame Welt unserer Gebirge. Ohne Zusammenbruch.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

21.07.2008, 04.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Naturgewalten gefilmt

NaturgewaltenHilflos stehen wir Menschen den Naturgewalten gegenüber: Der Berg- steiger, der von einer Lawine verschüttet wird, der Segelflieger, der im Gewitter vom Blitz erschlagen wird, die Menschen, die bei einem Erdbeben ums Leben kommen oder von einer Flutwelle mitgerissen werden – diese Katastrophen sind keine Einzelfälle und zeigen uns, wie schwach wir eigentlich sind.

Wie groß unsere Ehrfurcht solchen Naturerscheinungen gegenüber ist, zeigt, dass die gewaltigsten unter ihnen immer in die Geschichte eingehen: Wer hat noch nichts vom Ausbruch des Vesuvs am 4. August des Jahres 79 gehört, bei dem Pompeji und Herculaneum zerstört wurden? Wer litt nicht mit den Abertausenden von Opfern des großen Tsunami im Jahre 2004?

Oft fühlen wir uns der Natur machtlos ausgeliefert. Und doch ist Natur kein Zauberwerk: Man weiß, wie ein Blitz entsteht, warum die Erde bebt, weshalb ein Vulkan ausbricht, wie es zu einer gigantischen Überschwemmung oder einem Tornado kommen kann. Und man weiß, in wie weit der Mensch für das Ausmaß solcher furchtbarer Katastrophen mitverantwortlich ist.

Wir haben eine spannende DVD aus der Reihe „Klima im Wandel“ (National Geographic) für Sie im Angebot: Dieses gelungene Werk zeigt anschaulich in vielen Bildern und Videos, wie Naturgewalten die Erde formen, wie sie Leben zerstören, aber auch ermöglichen.


13.06.2008, 09.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mit Bauernweisheit zum richtigen Urlaub?

Am letzten Sonntag ging ich im Park spazieren - und staunte nicht schlecht, als ich einen Baum bemerkte, der sich doch tatsächlich um neue Knospen zu bemühen schien! "Was ist denn das? Kommt jetzt wieder der Frühling?", fragte ich meine Frau. Sie lachte auf: "Blühen im November die Bäume neu, hält der Winter bis zum Mai!"

BauernregelnDiese Bauernweisheit war mir neu. Ich kenne zwar die geläufigen November- Weisheiten rund um Sankt Martin ("Hat Martin einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart" oder "Ziehen die Spinnen ins Gemach, kommt der Winter gleich danach"), aber der Spruch mit den blühenden Bäumen war mir neu. Die Bauernweisheit, die Spinnen zitiert, stimmt übrigens wirklich, wie ich aus jahrelanger Erfahrung weiß.

Mögen Sie Bauernregeln auch? Meine Frau findet nichts lustiger, als die alten Sprüche im passenden Moment an- zuwenden. Außerdem helfen sie manchmal bei der Freizeitplanung. Nach dem Spruch "Bricht vor Aller- heiligen der Winter ein, so herrscht Martini Sonnenschein" muss am 11. November einladendes Wetter sein - denn Schnee hatten wir ja bereits. Also sollte ich mir für den 11. November eine Radtour vornehmen!

Blättern Sie mal in dem Buch "Bauernregeln und Naturweisheiten"! Vielleicht hilft es Ihnen ja bei der Entscheidung, ob Sie den nächsten Urlaub im Allgäu oder auf den Bahamas verbringen sollen...


05.11.2007, 08.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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