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Tag: Presse
Wo haust das Verbrechen?
Zwischen Wiesen und Weiden in der Nähe des Wattenmeeres im Zentrum der grünen Halbinsel Butjadingen! Dort am Ortsrand von Stollhamm hat ein Kleinverlag namens Achilla Presse sein Büro aufgeschlagen. Der Verleger interessiert sich vor allem für Krimis, weshalb er schon seit vielen Jahren Krimis sammelte. Im Frühjahr 2007 hat er auf 175 Quadratmetern diese Privatbibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit das erste deutsche Krimimuseum geschaffen. Rund 4.500 Exponate ab 1792 zeigen, dass das Krimigenre eine lange Tradition hat. Hier lässt sich die Geschichte des Krimis verfolgen und Buchliebhaber werden sich kaum von den farbig gestalteten alten Buchumschlägen losreißen können.
Wenn jemand der Leser dieses Blogs das Zentrum des Verbrechens etwa in seinem Urlaub besuchen möchte, hier ist die Adresse:
Erstes deutsches Krimimuseum
Hauptstraße 80
26969 Butjadingen-Stollhamm
Telefon: 0 47 35 - 81 03 06
Link:
http://www.achilla-presse.de/
21.02.2008, 21.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ausgezeichnete Journalisten
In der griechischen Mythologie galt er als Freund der Menschheit, der Kultur stiftet und die schönen Künste unterstützt: Prometheus brachte den Menschen nicht nur das Feuer, sondern war auch ihr großer Lehrmeister. Er, der "Vordenkende", lehnte sich gegen Zeus auf und schenkte der Menschheit die Kunst des Feuers. Prometheus wird vom V.i.S.d.P., dem Infor- mationsdienst der Medienmacher, als passende Metapher für den Journalismus betrachtet. Auf der Homepage www.goldener-prometheus.de ist zu lesen: "Das selbstbewusste Feuergeschenk an die Menschheit ist eine schöne Metapher auf den Sinn von Journalismus: Willensstark und grüblerisch muss er sein - und dabei selbstbewusst genug, um gegen den Strom schwimmen zu können. Das Feuergeschenk als Lichtbringer verweist auch auf die Aufgabe des Journalismus Aufklärung zu leisten. Journalismus ist für den gesellschaftlichen Fortschritt der Gesellschaft so unverzichtbar wie das Feuer."
Einmal im Jahr verleiht der V.i.S.d.P. den den Goldenen Prometheus an Personen, die sich in der Berichterstattung und/oder Unterhalt- ungssparte besonders hervorgetan haben. Die hochkarätige Jury setzt sich aus Medienexperten zusammen: Beate Wedekind, Werner Funk oder Udo Röbel sind nur einige große Namen.
Dieses Jahr duften in Berlin durften sowohl Anne Will als auch Heribert Prantl die Statue entgegennehmen. Bei Will lobte die Jury ihre kompetente und unaufgeregte Art der Nachrichtenpräsentation, die sie auch auf das Format der Talkshow übertrug. Prantl wurde wegen seiner "meinungsfreudigen Kommentare zur Online-Überwachung" ausgezeichnet. Und im "Online-Journalismus" bekam der Videoblogger Matthias Matussek für seinen Kultur-Blog auf Spiegel Online den Goldenen Prometheus.
Herzlichen Glückwunsch!
07.02.2008, 14.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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