
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: RAF
Au(r)a, das tut weh!
Dass die so genannte Esoterik nicht, wie versprochen, ins, sondern eher hinters Licht führt, dürfte allgemein bekannt sein. Dass man damit im wahrsten Sinne des Wortes ein Heidengeld verdienen kann, weiß man auch und sogar die Politik mischt da fröhlich mit...
Die Externsteine bei Horn in Nordrhein-Westfalen sind seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. Die bis zu 40 Meter hohe Felsformation sieht so ungewöhnlich aus, dass »spirituelle« Menschen sie seit dem Mittelalter für einen magischen, mystischen »Kraft-Ort« halten.
Heute gelten die Externsteine in der esoterischen Literatur als alter germanischer Kultplatz, obwohl die Archäologie keinerlei Hinweise darauf gefunden hat. Dem Stadtrat von Horn ists egal, denn Esoteriker geben gern Geld aus.
Und deshalb will man die Esoteriker seit einigen Jahren verstärkt anlocken: »Das vorhandene Potential an Esoterik sollte noch konsequenter und planvoller ausgenutzt werden«, forderte ein Antrag der Stadträte von Horn.
Wie das aussehen könnte? Zum Beispiel könnte zu den Sonnwendfesten jeweils ein großes Spektakel nach dem Vorbild der Love-Parade unter dem Motto »Friede, Freude, Mistelkuchen« stattfinden. Da gibts dann Met-Wurst und die Musik der Barden-Band »Wir sind Kelten«. Die dürften allerdings nicht ihren großen Hit Denk mal spielen, denn das widerspräche allen esoterischen Grundsätzen...
Autor: Gerald Wunder
Bild: Externsteine © Rainer Klinke/www.pixelio.de
30.04.2012, 15.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Sensationen und Skandale:
60 Jahre BILD-Zeitung
Sie sind absoluter BILD-Gegner? Sie fassen dieses Blatt höchstens mit der Zange an, um es umgehend in Ablage P zu befördern? Dann halten Sie letztgenanntes Instrument schon mal griffbereit: Am 23. Juni werden zur Feier des Jubiläums alle Haushalte Deutschlands mit einem kostenlosen BILD-Exemplar bestückt. Da hilft auch der »Keine Werbung«-Aufkleber nix.
Manche BILD-Phobiker überlegen sich schon einen Briefkasten-Schutz-Sticker im IKEA-Stil: »Nein, ich will NICHT die BILD!« Obs hilft? Wir werden sehen. Alternativ kann man das wertvolle Zeitungspapier immer noch als Einlage für den Kaninchenstall oder als Fensterputzlappen benutzen. Auch die guten alten Papierflieger oder Origami-Kunstwerke würden dem Blatt eine gewisse Kreativität verleihen.
Vor nackten Tatsachen auf Seite 1 müssen Sie sich übrigens nicht mehr fürchten die wurden im März nach 28 Jahren in den Innenteil verbannt. Grund war wohl weniger, dass die BILD neue Moralvorstellungen entwickelt hätte, sondern eher Aspekte des Marketings: Die britische The Sun, die ihre girls auch erst auf Seite 3 platziert, hat die BILD im Januar 2012 erstmals als auflagenstärkste Zeitung Europas abgelöst. Es geht also abwärts im Jubiläumsjahr. Was nicht zuletzt Herrn Günter Wallraff freuen dürfte.
Buch "Der Aufmacher" bei Jokers
Übrigens: Falls Sie doch mal ein Argument zum Lesen der BILD-Zeitung brauchen: BILD bildet tatsächlich. Keine beherrscht die Werbesprache so perfekt wie sie: KISS lautet die Formel - Keep it stupid and simple. Ich sage nur: »Wir sind Papst!«
Dabei hätte »Wir sind Wulff!« noch viel schöner geklungen. Doch schon 2006 erklärte Springer-Chef Matthias Döpfner: »Für die Bild-Zeitung gilt das Prinzip: Wer mit ihr im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten. Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.« Es lebe die Meinungsfreiheit!
Buch "Feindbild Springer" bei Jokers
Buch "Bild dir dein Volk" bei Jokers
Geschrieben von Anne Eichmann
16.04.2012, 10.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Alternative Energien nutzen
Alternative Energien sind in aller Munde. Doch was bedeutet das? Was kann der Einzelne tun, um sich unabhängiger von Atomenergie und den traditionellen Stromerzeugern zu machen? Was sind Vor- und auch Nachteile so genannter alternativer Energiequellen? Atom- und Kohlekraftwerke erreichen ihre Wirtschaftlichkeit auch dadurch, dass sie mit relativ geringem Platzbedarf dezentral Energie liefern können. Dennoch ist es heute nicht mehr vertretbar, die Risiken von Atomkraft und die Umweltbelastung von Kohlekraftwerken, auch vor dem Hintergrund der schwindenden Ressourcen, zugunsten der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Die Umwelt wird durch Atom- wie auch Kohleenergie stark beeinträchtigt: Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke erzeugen Abwärme, die in Flüsse oder die Luft abgeleitet werden muss. Was geschieht, wenn die Kühlung im Reaktor versagt, wissen wir alle. Kohlekraftwerke erzeugen enorm hohe Mengen an Kohlendioxid - trotz modernen Rauchgasreinigungsanlagen. Die terrestrische Biosphäre, also Wälder, können ihn »entsorgen« doch mit der fortschreitenden Entwaldung und Wüstenbildung ist dieses natürliche Mittel längst aufgezehrt. Atomkraftwerke werfen, wenn das Risiko, das sich schon im laufenden Betrieb ergibt, nicht weiter beachtet wird, das Problem der Endlagerung auf. Eine sichere Lösung für die Endlagerung von radioaktivem Material ist bis heute nicht gefunden worden.
Um Deutschland flächendeckend mit alternativem Strom zu versorgen, müsste das vorhandene Stromnetz stark ausgebaut werden, wobei die Versorgung mit alternativem Strom durch Wind- oder Sonnenenergie nicht immer konstant sein kann. Deshalb müssten verschiedene alternative Energiequellen kombiniert werden, um eine lückenlose und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.
Wir kommen wohl nicht darum herum, uns mehr Gedanken um unsere Bauweise zu machen. Heute ist es nicht mehr vertretbar, ein Haus zu bauen, ohne alternative und autonome Energiequellen einzubeziehen. Doch auch in alten Gebäuden kann nachgerüstet werden. Nicht nur Sonnenkollektoren auf dem Dach, auch richtige Dämmstoffe und alternatives Heizmaterial wie z.B. eine Pellets-Heizung machen viel Sinn. Was Sie selbst tun können und welche Energiequelle die richtige für Ihr Heim ist, zeigt das Buch »Handbuch Hausversorgung«.
http://www.jokers.de/3/15560334-1/buch/handbuch-hausversorgung.html
Bild: Windräder © SILKA KAISER/www.pixlio.de
29.04.2011, 10.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zurück zur Prügelstrafe?
Vielleicht haben Sie es mitbekommen: Kaum ein Buch wird derzeit so heftig diskutiert wie das der chinesisch stämmigen Amerikanerin Amy Chua »Battle Hymn of the Tiger Mother«, auf Deutsch »Die Mutter des Erfolgs«. Natürlich habe ich es gelesen nicht nur, weil es zu meinem Job gehört, immer auf dem aktuellen Stand der Bücher-Neuerscheinungen zu sein, sondern auch, weil es mich interessierte, mit welcher Argumentation archaisch anmutende strengste und härteste Erziehung vertreten wird.
Für Literatur halte ich das Kriegsgeschrei der Tigermutter nicht stellenweise erinnert es mich eher an eine erzwungen neutrale Beschreibung von Methoden, die der Kindesmisshandlung dienen. Selbstverständlich immer mit der Vehemenz einer Person vorgetragen, die es »nur gut« mit ihren Sprösslingen meint: Denn diese müssen gedrillt werden, sollen sie später im Leben erfolgreich sein. Spaß und unbeschwerte Kindheitsjahre wie in der verweichlichten westlichen Erziehungsphilosophie gibt es nicht, schon Kleinkinder müssen, notfalls unter Androhung und Einsatz von körperlicher und seelischer Grausamkeit, dazu getrieben werden, sich anzustrengen. Mehr und immer mehr. Sie müssen die Besten werden, die einsamen Genies an der Spitze, eine Zweitplatzierung oder gar Durchschnitt kommt der Verwirkung jeglichen Lebensrechts gleich.
Mich hat es regelrecht geschüttelt, als ich das Pamphlet las: Mehrere Male wollte ich es aus der Hand legen. Doch ist der »Erziehungsratgeber«, der das angebliche Erfolgsgeheimnis chinesischer Pädagogik darstellen will, schlussendlich doch mehr als nur ein Plädoyer für die Prügelstrafe. Denn von ihren eigenen Töchtern, die Amy Chua zu bahnbrechenden Genies drillen will, setzt sich ihr die jüngere Tochter entgegen. Diese trotzt dem Ehrgeiz der Mutter, sie schreit der Mutter ihren Hass entgegen. Ab der Mitte des Buchs wird dieser Psychokrieg zwischen der »Tigermutter« und Louise deutlicher auch, wenn Amy Chua weit davon entfernt ist, ihre brachialen Erziehungsmethoden als simple Brutalität einzusehen.
Für unbedingt lesenswert halte ich »Battle Hymn« nicht. Ich tendiere mehr zu den praktischen Handlungsanweisungen von Klaus Hampe in seinem Buch »Darf ich das?«. Mit seinen Antworten auf Gewissensfragen in einem humanen Miteinander von Eltern und Kindern bekommen Kinder meiner Meinung nach eine größere Chance sich zu entwickeln als durch eine so genannte »strenge« Erziehung.
"Darf ich das?" von Klaus Hampe bei Jokers:
http://www.jokers.de/3/15614579-1/buch/darf-ich-das.html
28.02.2011, 12.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Heilkunde für Kritische
Geahnt haben wir es ja schon immer. Aber jetzt gibt es den Nachweis dafür, dass Studien zur Medikamentenwirksamkeit meist vom Finanzgeber abhängen. Eine neue Metastudie fasst deutlich zusammen, dass von Pharmafirmen finanzierte Studien deren Produkte positiver beurteilen als unabhängige Studien.
Nach einer systematischen Suche in der Datenbank PubMed wurden aus dem Zeitraum zwischen 2002 und 2009 insgesamt 57 Publikationen für die Studie ausgewählt. Der erste Teil wurde im Deutschen Ärzteblatt unter http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=74299 veröffentlicht.
Ich will Sie hier gar nicht mit den Einzelheiten langweilen oder schockieren, denn, wie gesagt: Geahnt haben wir es ja alle schon seit langem, dass auch die Wissenschaft nicht gänzlich unbestechlich ist. Die wichtige Frage ist, wie wir denn mit diesen Ergebnissen umgehen. Solange sich die Richtlinien, unter denen Studien durchgeführt und publiziert werden, nicht ändern, werden wir wohl falsch oder sagen wir interessengeleitet über Medikamente informiert bleiben.
Eine Freundin ist in dieser Hinsicht ganz rigoros: Sie kehrt der Schulmedizin den Rücken und vertraut nur noch auf Homöopathie. Ich selbst bin da weniger homöopathiegläubig, bin ich doch nur allzu dankbar, wenn ich beispielsweise akuten Kopfschmerzen mit einem schnell wirkenden Medikament entgegenwirken kann. Aber trotzdem halte auch ich mich auf dem Laufenden, was die Heilkraft aus der Natur angeht. Zwar kenne ich nicht viele Mittelchen und Kräuter, aber seitdem ich "Heilkraft aus dem Klostergarten" entdeckt habe, steht das reich bebilderte Werk bei mir im Regal. Vielleicht gibt es ja eine pflanzliche Alternative zu manchem Produkt der Chemie.
"Heilkraft aus dem Klostergarten" bei Jokers
Bild Kräuter: Sigrid Rossmann/pixelio.de
10.06.2010, 12.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Bücher als Strafe?
Wie ich neulich auf Spiegel online las, greift in Fulda ein Jugendrichter zu recht ungewöhnlichen Erziehungsmaßnahmen. Anstatt Sozialarbeit verordnet er jugendlichen Straftätern die Lektüre eines Buches. Je nach Straftat müssen die Jugendlichen ein Buch lesen, das ihnen die Konsequenzen für sich und die Opfer verdeutlicht. Sexualstraftäter müssen z. B. „Kurzer Rock“ von Christina Wahlden lesen. Es geht darin um die Vergewaltigung einer Frau durch zwei junge Männer. Schläger bekommen hingegen „Evil“ von Jan Guillou aufgebrummt.
Wie der Jugendrichter Christoph Mangelsdorf sagt, wirkt die Buchlektüre zum Thema besser als Arbeiten, die mit der eigentlichen Straftat wenig zu tun haben. Die Lektüre scheint die jungen Menschen deutlich mehr zu berühren und Prozesse des Nachdenkens über die Tat in Gang zu setzen. Erschütternd finde ich nur, dass es tatsächlich auch schon Jugendliche gegeben haben soll, die lieber arbeiten wollten als lesen.
Aber vielleicht sollte man die Sache missionarisch sehen. Wenn nur ein paar junge Menschen den Geschmack an Gewalt verloren und dafür an Büchern gewonnen haben, ist die Welt schon ein bisschen schöner und besser geworden.
Bild: Thorben Wengert/pixelio.de
02.06.2010, 13.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Makroaufnahmen vom Leben
Unbekannte Welten – das klingt nach Raumschiff Enterprise und der Entdeckung seltsamer Aliens. Unser eigener Körper erscheint uns im Großen und Ganzen doch recht bekannt. Wer jedoch ein Buch von Lennart Nilsson aufschlägt, wird eines besseren belehrt. Der Wissenschaftsfotograf hat ganz fremd anmutende, fantastische Gebilde eingefangen, die doch alle zu unserem Körper gehören. Lennart Nilssons Buch „Ein Kind entsteht“ gehört zu den großen Sachbuch- Klassikern. Ein Weltbestseller, den fast jeder heute erwachsene Mensch kennt.
Unter dem Titel „Leben“ hat der berühmte Fotograf erneut ein Werk vorgelegt, das seinesgleichen sucht: Makroaufnahmen der menschlichen Entwicklung vor der Geburt ebenso wie die Darstellung von Viren und Bakterien lassen den Betrachter staunen über die anmutige und faszinierende Welt in uns.
Wissenschaft trifft Kunst: Blutkörperchen und Killerzellen, Nervenfasern und Hormone, all diese mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Bausteine des Körpers fängt Nilsson mit einem hochmodernen Rasterelektronenmikroskop ein und lässt die dabei entstehenden Bilder einfach für sich selbst sprechen – so kann der Betrachter ungestört in die beeindruckende Schönheit der Fotos eintauchen.
Der schwedische Fotograf gilt als Pionier der mikroskopischen Aufnahmen des menschlichen Körpers und ist mehrfacher Ehrendoktor. Wer sich den Bildband „Leben“ ansieht, weiß warum: so atemberaubend kann kein anderer die Geschehnisse in unserem Körper darstellen.
Und natürlich wären wir nicht Jokers, wenn wir bei diesem spannenden Buch nicht auch einen fantastischen Preis zu bieten hätten ...
07.04.2010, 15.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Sir Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes kennt jeder. Aber wussten Sie, dass der geistige Vater des findigen Detektiven, Sir Arthur Conan Doyle, schon lange vor „Jurassic Park“ und Co. Geschichten um prähistorische Abenteuer schrieb? In „Die vergessene Welt“ reist zu Anfang des 20. Jahrhunderts der Wissenschaftler Challenger mit einem Forscher-Team ins tiefste Amazonasgebiet. Dabei entdecken sie Dinosaurier, die man seit Millionen von Jahren für ausgestorben geglaubt hat ... Diese faszinierende Geschichte gibt´s bei uns als Hörbuch: 6 Audio-CDs zum Satthören!Am 22. Mai 2009 hätte Sir Arthur Conan Doyle seinen 150. Geburtstag gefeiert. Er wurde in Edinburgh geboren. Nach dem Medizinstudium praktizierte er von 1882 bis 1890 in Southsea. Seine vielen Reisen führten ihn von den Polargebieten bis nach Westafrika.
1887 erschuf er seinen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. 1902 wurde der Mediziner zu Sir Arthur Conan Doyle geadelt. Sein Sohn starb früh, bereits im Jahre 1921 fiel er ihm 1. Weltkrieg. Sir Arthur Conan Doyle wandte sich daraufhin dem Spiritismus zu. Er starb am 7. Juli 1930 in Crowborough/Sussex.
Hier finden Sie eine Kurzbiografie des facettenreichen Autors und Arztes:
- 1859 22. Mai: Arthur Conan Doyle wird als Beamtensohn im schottischen Edinburgh geboren.
- 1882 Nach seinem Medizinstudium in Edinburgh praktiziert Doyle als Arzt in Southsea.
- 1887 In der Erzählung "A Study in Scarlet" taucht bereits zum ersten Mal die Figur des Detektivs Sherlock Holmes auf.
- 1890 Doyle nimmt eine Tätigkeit als Schiffsarzt auf.
- ab 1891 Er arbeitet als freischaffender Schriftsteller, veröffentlicht kurze Abenteuer seines Sherlock Holmes im "Strand Magazine". So wird Doyle zum Begründer des modernen Kriminalromans, der zahlreiche Nacheiferer fand. Sein Erzählstil wird zum Vorbild des bürgerlichen Detektivromans des 20. Jahrhunderts.
- 1893 Doyle wollte Sherlock Holmes nach dem Erscheinen des zweiten Sammelbands "The Memoirs of Sherlock Holmes" sterben lassen, beugt sich aber dem Wunsch des Verlegers und der Leserschaft: Holmes darf weiter leben. In den Folgejahren erscheinen nach den ersten zwei Sammelbände mit "The Return of Sherlock Holmes" (1903/04) und "The Case Book of Sherlock Holmes" (1927) noch zwei weitere Ausgaben.
- um 1896 Doyle, die Politik der konservativen Regierung unterstützend, nimmt als Arzt freiwillig am Burenkrieg teil.
- 1900 Danach veröffentlicht er die Schrift "The Great Boor War" ("Der Krieg in Südafrika").
- 1901/02 Die Erzählung "The Hound of the Baskervilles" erscheint.
- 1902 Doyle wird wegen seiner Verdienste im Burenkrieg geadelt.
- um 1918 Scheinbar aus Verzweiflung über den Tod seines Sohns, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist, wendet sich Doyle dem Mystizismus und Spiritismus zu.
- 1930 7. Juli: Arthur Conan Doyle stirbt in Crowborough (Sussex).
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
08.09.2009, 09.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Nur militärisches Sperrgebiet bleibt verschont
Oft nehme ich mir vor, ausgewählte Fotos auszudrucken und mal wieder ein schönes Album zu machen, das man sich im Winter dann auf dem Sofa gemütlich anschauen kann. Meist wird allerdings nichts draus, stattdessen landen die digitalen Schätze im Daten-Nirwana. Vielleicht kennen Sie das ja auch.
Dann denke ich ein wenig wehmütig an die gute alte Analogfotografie und kaufe mir gleich wieder einen Farbfilm, den ich unter leisem Fluchen umständlich in meine in die Jahre gekommene analoge Kamera packe. Zur Belohnung fühle ich mich aber fast wie ein verkannter Künstler, wenn ich mit der schweren Ausrüstung auf Fototour ziehe.
Manche sehen mich verdutzt an, es scheint auch etwas Mitleid dabei zu sein. Aber ich entschließe mich, die Blicke für Bewunderung zu halten und es werden, so bin ich zuversichtlich, bestimmt tolle Bilder. Das Ergebnis: manche Aufnahmen sind über-, manche sind unterbelichtet. Egal, ich habe mich kurzzeitig wie ein Foto-Rebell gefühlt und einige Bilder sind wirklich ganz gut ... Beim nächsten Mal bekommt die Digitalkamera wieder eine Chance – soll sie mal zeigen, was sie draufhat!
Wenn Sie sich auch fürs Fotografieren interessieren, werden Sie bei uns auf jeden Fall fündig, und sparen können Sie bei diesen Titeln natürlich auch.
Ach so, noch etwas: Auf www.bilderpics.de können Sie Ihre Urlaubsbilder natürlich auch hochladen – statt die eigene Festplatte zu belasten.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
27.08.2009, 08.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Sehnsucht nach Weite und Freiheit
Dschingis Khan: Jeder hat schon etwas von ihm gehört. Noch immer erinnere ich mich daran, wie ich als Kind im Fernsehen einen Spielfilm über den berühmten Mongolen-Herrscher sah. Dieser Streifen hat mich so beeindruckt, dass ich bis heute einzelne Bilder davon im Kopf habe. Aber sonst? Was wissen wir über den Imperator aus dem Osten wirklich? Was wissen wir über die Mongolen, die im Mittelalter unter eben jenem Dschingis Khan vereint wurde? Warum haben sie die Grenzen ihres Reiches bis nach Europa erweitern wollen?
Eine Freundin träumt von dem einmaligen Steppenland des Dschingis Khan, seit sie den Film „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ im Kino sah. Und jetzt hat sie tatsächlich für Anfang September eine Reise in die Mongolei gebucht. Zwei Wochen wird sie auf einem Kamel-Treck unterwegs sein.
Als ich sie fragte, weshalb die unbedingt in dieses Land reisen will, wusste sie keine rechte Antwort zu geben. Eine unbestimmte Sehnsucht bringt sie dazu, vor Ort Weite und Freiheit nachempfinden zu wollen. Ich habe sie überredet, einen Fotoapparat mitzunehmen. Normalerweise weigert sie sich beharrlich, ihre Reiseindrücke woanders als in ihrem Herzen festzuhalten. Wenn sie zurückkehrt, lässt sie mich sicherlich an einigen Erlebnissen teilhaben.
Ich habe ihr derweil schon einmal die geeignete Vorbereitungslektüre herausgesucht. Die Romanbiografie „Dschingis Khan“ beschreibt spannend und anschaulich das Leben und Wirken des großen Mongolenführers im 12. Jahrhundert.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
19.06.2009, 08.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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