
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Reiseführer
1000 places to see
Es ist das Geburtsland vieler großer Autoren, unter anderem auch von Milan Kundera. Wer einmal selbst in der Tschechei war, weiß, wie schön dieses Land ist. Allein Prag ist mit kaum einer anderen Hauptstadt zu vergleichen, ihre eigentümliche Schönheit und ihr Charme ziehen jeden Besucher in den Bann.In „1000 places to see before you die“, dem Reiseführer der ganz anderen Art, findet so auch Prag eine besondere Erwähnung. In der Online-Ausgabe dieses genialen Urlaubbegleiters fin- den Sie eine wunderbare Beschreibung des „alten Stadtplatzes“:
http://www.1000beforeyoudie.com/Place.aspx?placeId=14
Wir von Jokers können Ihnen „1000 places to see before you die“ auch auf Deutsch bieten. Zur Zeit haben wir gerade die deutschen Ausgaben für Touristen der USA/Kanada sowie des Dreiländerecks Deutschland, Österreich, Schweiz im Angebot. Und soll ich Ihnen was verraten? Auch, wenn ich kein Tourist in meinem Heimatland bin, so habe ich doch die Geheimtipps und die „Must have seen“-Orte begeistert nachgeschlagen. Das hat meiner Frau und mir eine persönliche Liste für Wochenendziele gebracht. Man kann direkt vor der Haustür anfangen.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
10.05.2009, 22.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Navigierende Reisebuchverlage
Immer mehr Navigationsgeräte sind nicht einfach mehr nur zum Finden von Straßen geeignet, sondern werden mehr und mehr zu intelligenten umfassenden Guides. So wurden auf der IFA in Berlin Geräte vorgestellt, die nicht nur günstiger sind als früher, sondern auch mehr Funktionen haben.
Navis begleiten heute nicht mehr nur den Autofahrer, sondern auch den Radfahrer, den Wanderer, den Wassersportler … Es gibt Geräte, die mit Wetterdiensten oder Diensten zur Hotelreservierung verbunden sind. Andere Geräte haben Inhalte von Reiseführern parat oder nutzen das Erfahrungswissen von den Benutzern.
Elektronische Reiseführer und Navigationsgeräte wachsen also immer mehr zusammen. Im Hintergrund werden die Reisebuchverlage also auch weiterhin gebraucht, um sauber recherchierte Inhalte in die mobile Navigationswelt zu bringen. Wahrscheinlich werden sich aber nicht alle dieser Verlage auf die neuen technischen Möglichkeiten einstellen können, während ihnen das Printgeschäft immer weniger Umsatz beschert. Denn die Umstellung fordert große Investitionen in die Technik und bis die Reisebuchverlage von dem Boom der intelligenten Allrounder profitieren können, dauert es noch ein wenig.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
08.11.2008, 09.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Reiseverlage haben es schwer
Die Gründerzeit der modernen Reiseführer waren die 70er Jahre, als der Massentourismus immer mehr Länder der Welt entdeckte. Viele reisten damals in Länder, zu denen es noch keine deutschsprachigen Reiseführer gab und wurden selbst nebenbei zu Reiseschriftstellern oder –verlegern. So entstanden Verlage wie „Lonely planet“, der Oase-Verlag oder der Apa-Guide-Verlag.
Der deutschsprachige Marktführer bei Reiseliteratur ist der Verlag Mair-Dumont, der um die 80 Prozent des deutschsprachigen Marktes abdeckt. Man kennt vielleicht die „Marco Polo“-Reihe und den Baedecker aus diesem Verlag.
Der Reiseführermarkt ist heute jedoch in der Bedrängnis. Nicht nur durch Dienste wie Google-Earth, sondern auch durch den Kostendruck auf dem engen Markt. Vor allem Service-Informationen, die über Gratis-Informationen im Internet hinausgehen kosten Geld. Aber teurere Preise für Reiseführer sind am Markt nur schwer durchzusetzen. Viele Verlage versuchen sich dadurch zu helfen, dass sie die einmal erarbeiteten Informationen in den verschiedensten Publikationen im Print- und Onlinebereich anbieten. Aus Datenbanken werden so Bücher, Magazine, Handys, ja sogar Navigationsgeräte gefüttert. Ob das aber nicht dazu führt, dass die einzelnen Produkte immer austauschbarer werden? Die Zukunft wird zeigen, ob es neben den Internetinformationen noch einen eigenständigen Markt für Reiseführer geben wird – und wie groß es ist.
Kein Wunder, dass einer der weltweit bestens verkauften Reiseführer der letzten Jahre, einer über ein Land war, das gar nicht existiert: Die Reiseführersatire "Molwanien - Land des schadhaften Lächelns". Drei australische Autoren stellen den Phantasiestaat Molwanien als sympathisches Land am Rande Osteuropas vor, in dem Hexenverbrennungen noch zu Folklore gehören.
Dabei lässt das Autorenteam kaum ein Klischee des Reisejournalismus aus. Inklusive der Leserorientierung. Auf der letzen Seite steht: "Ihre Meinung ist uns wichtig. Wenn sie auf Ihrer Molwanien-Reise auf etwas Großartiges stoßen, etwa ein Dorf mit trinkbarem Wasser - Schreiben sie uns."
(geschrieben von Matthias Stöbener)
13.09.2008, 14.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Exotisches Reiseziel
Vor kurzem saßen wir nach Feierabend noch etwas zusammen und erzählten uns unsere Urlaubspläne. Die Vor- haben reichten von Trekking in den USA über den Reiterurlaub in Irland und Wildwasserpaddeln in Spanien bis hin zur Genusstour im Chianti. Dann kam die Reihe an unseren Praktikanten: „Wohin willst du fahren?“ "In die Mark Brandenburg, Spreewald", meinte er trocken, "wandern".Wir trauten unseren Ohren nicht. Bei dem jungen Kerl hatten wir Ballermann oder was Ähnliches als Antwort vermutet. Aber er klärte uns auf. Er hatte nämlich keine Ahnung, wohin er diesen Sommer fahren wollte. Klar, die Finanzen standen nicht allzu gut und er wollte "mal was anderes" machen. Da überlegte er: Für irgendein Billigflugticket würde es reichen, und dann würde er einfach mal dort am Zielort gucken. Aber wohin? Er schlich sich in unser Lager, stellte sich vor die Regale mit den Reiseführern und zog einfach irgendein Exemplar heraus. Es war zufällig "Mark Brandenburg mit Spreewald" aus der "Wandern kompakt"-Serie. Diese Gegend kannte er noch nicht. Er blätterte in den beschriebenen Routen, den Tipps für Einkehrmöglichkeiten, die auch seinen Geldbeutel nicht übersteigen - und kurz entschlossen deutete er seinen Zufallstreffer in einen Wink des Schicksals um: Er beschloss, in den Spreewald zu fahren.
Wir sind alle sehr gespannt, was er bei seiner Rückkehr zu erzählen hat. Die Mark Brandenburg, der Spreewald – irgendwie klingt das exotisch.
14.08.2007, 08.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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