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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sherlock Holmes

Jeder spinnt auf seine Weise...

Conan_doyle.jpg... der eine laut, der andere leise. Dieser an sich doofe Spruch aus Schülerzeiten erweist sich jedoch angesichts des Gebarens mancher Menschen als gar nicht so weit hergeholt.


Da gibt es den erfolgsverwöhnten Schriftsteller, dem sein Werk nicht nur unsterblichen Ruhm, sondern auch ein ansehnliches Vermögen eingebracht hatte. Seine zentrale Romanfigur zeichnet sich aus durch ganz besonders logisches Denken und Kombinieren. Fakt fügt sich an Fakt und am Ende steht eine verblüffende Lösung.


Und der Schöpfer dieser Figur? Die Hälfte seines Lebens verbringt er tatsächlich damit, abenteuerliche Theorien über die Existenz von Waldelfen, Gnomen, Feen, Wichteln, Kobolden Heinzelmännchen und Wassernymphen in die Welt zu setzen. Gut eine Viertel Million Pfund lässt er sich seine »fixe Idee« kosten und reist predigend um den Globus.


Ahnen Sie, wer dieser Mensch war? Richtig: Sir Arthur Conan Doyle (1859 1930), der Schöpfer des Sherlock Holmes.


Bild: wikimedia


18.02.2011, 11.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Streicheln verboten!

Hunde, die bellen, beißen nicht? Der Hund von Baskerville schon! Er ist riesig, schwarz und leuchtet in der Dunkelheit phosphoreszierend. Der will nicht spielen, der will töten! Sir Arthur Conan Doyle ersann um 1900 den Höllenhund, der die Familie derer von Baskerville über Jahrhunderte terrorisiert und meuchelt. Sein Gruselroman „Der Hund der Baskervilles“ erschien ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte im Londoner „The Strand Magazine“ und 1902 in Buchform.

 

Die Geschichte über den kläffenden Killer, inspiriert von altenglischen Geisterhundsagen, wurde unzählige Male verfilmt. Eine der brillantesten Versionen stammt von Meisterregisseur Carl Lamac aus dem Jahr 1936. Der lang verschollene Streifen wurde aufwändig restauriert. Fürchten Sie sich mit Bruno Güttner und Fritz Odemar in den Hauptrollen und hoffen Sie, dass Meisterdetektiv Sherlock Holmes sein Talent als Hundeflüsterer entdeckt, den Fluch bricht und das biestige Hundetier in die Schranken weist. Künftig werden Sie jedenfalls Nachbars Lumpi mit anderen Augen sehen…


"Der Hund von Baskerville" auf DVD bei Jokers

 

 

20.12.2010, 16.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sherlock Holmes is back!

Sherlock_1.jpgFans des legendären Meisterdetektives können aufatmen: Es gibt einen neuen Auftrag für Sherlock Holmes, der ihn ins ferne Rio de Janeiro führt. Jo Soares ließ den genialen Schnüffler für diese Geschichte wieder auferstehen - eine Hommage an Sir Arthur Conan Doyles Helden! Klar, dass sich der Detektiv mit der exzellenten Spürnase von den Verlockungen Rios nicht ablenken lässt. Er hat wie immer den richtigen Riecher und den braucht er auch, denn diesmal hat er es mit einem perfiden Frauenmörder zu tun. Wie immer bringt Sherlock Holmes Schurken mit seiner überragenden Kombinationsgabe zur Strecke.

Sherlock_2.jpg1887 betrat er die literarische Bühne - Markenzeichen: Jagdkappe, Pellerinen-Mantel, Pfeife, Lupe und natürlich sein treuer Gehilfe Dr. Watson. Der schrullige Schnüffler wurde so beliebt, dass ein Aufschrei durch die Lesergemeinde ging, als sein Schöpfer ihn während eines Einsatzes sterben ließ. Holmes fiel im Kampf mit seinem Erzfeind Prof. Moriarty die Schweizer Reichenbachfälle hinab und starb - vorerst. Der Protest war dermaßen vehement, dass Doyle den Detektiv wieder auferstehen lassen musste. Eine aufwändige Konstruktion zur Revidierung seines Todes musste her: Dank einer speziellen asiatischen Kampftecknik habe er sich aus der Umklammerung Moriartys lösen und auf einem Felsvorsprung Schutz finden können.

Mit Doyles Tod 1930 war allerdings endgültig Schluss mit den Detektivgeschichten. Und obwohl es einige Adaptionen des Stoffs gab - der "echte" Holmes fehlte seinen Anhängern sehr. Bis heute gibt es auf der ganzen Welt Fan-Clubs und Holmes-Gesellschaften. Nun ist der berühmteste Detektiv der Weltliteratur in Rio aufgetaucht. Und auch in den USA trieb er jüngst sein Unwesen. Dort nämlich ließ ihn Caleb Carr wiederaufleben. Wie auch immer. Die neuen Fälle des alten Sherlock sind so knifflig, spannend, skurril und düster wie gewohnt!

"Sherlock Holmes in Rio" bei Jokers
"Das Blut der Schande" bei Jokers


27.09.2010, 20.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sir Arthur Conan Doyle

Sherlock HolmesSherlock Holmes kennt jeder. Aber wussten Sie, dass der geistige Vater des findigen Detektiven, Sir Arthur Conan Doyle, schon lange vor „Jurassic Park“ und Co. Geschichten um prähistorische Abenteuer schrieb? In „Die vergessene Welt“ reist zu Anfang des 20. Jahrhunderts der Wissenschaftler Challenger mit einem Forscher-Team ins tiefste Amazonasgebiet. Dabei entdecken sie Dinosaurier, die man seit Millionen von Jahren für ausgestorben geglaubt hat ... Diese faszinierende Geschichte gibt´s bei uns als Hörbuch: 6 Audio-CDs zum Satthören!

Am 22. Mai 2009 hätte Sir Arthur Conan Doyle seinen 150. Geburtstag gefeiert. Er wurde in Edinburgh geboren. Nach dem Medizinstudium praktizierte er von 1882 bis 1890 in Southsea. Seine vielen Reisen führten ihn von den Polargebieten bis nach Westafrika.

1887 erschuf er seinen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. 1902 wurde der Mediziner zu Sir Arthur Conan Doyle geadelt. Sein Sohn starb früh, bereits im Jahre 1921 fiel er ihm 1. Weltkrieg. Sir Arthur Conan Doyle wandte sich daraufhin dem Spiritismus zu. Er starb am 7. Juli 1930 in Crowborough/Sussex.

Hier finden Sie eine Kurzbiografie des facettenreichen Autors und Arztes:

  • 1859 22. Mai: Arthur Conan Doyle wird als Beamtensohn im schottischen Edinburgh geboren.
  • 1882 Nach seinem Medizinstudium in Edinburgh praktiziert Doyle als Arzt in Southsea.
  • 1887 In der Erzählung "A Study in Scarlet" taucht bereits zum ersten Mal die Figur des Detektivs Sherlock Holmes auf.
  • 1890 Doyle nimmt eine Tätigkeit als Schiffsarzt auf.
  • ab 1891 Er arbeitet als freischaffender Schriftsteller, veröffentlicht kurze Abenteuer seines Sherlock Holmes im "Strand Magazine". So wird Doyle zum Begründer des modernen Kriminalromans, der zahlreiche Nacheiferer fand. Sein Erzählstil wird zum Vorbild des bürgerlichen Detektivromans des 20. Jahrhunderts.
  • 1893 Doyle wollte Sherlock Holmes nach dem Erscheinen des zweiten Sammelbands "The Memoirs of Sherlock Holmes" sterben lassen, beugt sich aber dem Wunsch des Verlegers und der Leserschaft: Holmes darf weiter leben. In den Folgejahren erscheinen nach den ersten zwei Sammelbände mit "The Return of Sherlock Holmes" (1903/04) und "The Case Book of Sherlock Holmes" (1927) noch zwei weitere Ausgaben.
  • um 1896 Doyle, die Politik der konservativen Regierung unterstützend, nimmt als Arzt freiwillig am Burenkrieg teil.
  • 1900 Danach veröffentlicht er die Schrift "The Great Boor War" ("Der Krieg in Südafrika").
  • 1901/02 Die Erzählung "The Hound of the Baskervilles" erscheint.
  • 1902 Doyle wird wegen seiner Verdienste im Burenkrieg geadelt.
  • um 1918 Scheinbar aus Verzweiflung über den Tod seines Sohns, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist, wendet sich Doyle dem Mystizismus und Spiritismus zu.
  • 1930 7. Juli: Arthur Conan Doyle stirbt in Crowborough (Sussex).


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

08.09.2009, 09.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

150 Jahre und kein bisschen alt

Sherlock HolmesSherlock Holmes, die berühmteste Figur von Arthur Ignatius Conan Doyle. Welcher Zufall genau dem gewieften Detektiv Geburtshilfe verlieh, ist un- gewiss. Der Schotte Conan Doyle war ursprünglich Arzt, veröffentlichte aber schon in seinem 28. Lebensjahr seine erste Geschichte von Holmes und Watson.  

Doch Doyle, der später einen seiner Vornamen (Conan) zu seinem Nach- namen umfunktionierte, schrieb bei weitem nicht nur bürgerliche Kriminal- geschichten. Nach seiner Rückkehr aus dem Burenkrieg beschäftigte er sich beispielsweise in „The Great Boor War“ mit dem südafrikanischen Geschehen.

Auch Schicksalsschläge hatte der begnadete Autor zu verkraften. So fiel z. B. sein Sohn im 1. Weltkrieg.

Zum 150. Todestag des schottischen Talents haben wir eine Reihe seiner Werke ins Programm genommen: Stöbern Sie einfach mal in unserem Angebot.

Das Leben des Arthur I. C. Doyle

1859: 22. Mai. Arthur Ignatius Conan Doyle wird als Sohn eines Beamten im schottischen Edinburgh geboren.

1882: Nach Abschluss des Medizinstudiums in Edinburgh praktiziert Doyle als Arzt in Southsea.

1887: In der Erzählung "A Study in Scarlet" taucht zum ersten Mal die Figur des Detektivs Sherlock Holmes auf.

1890: Tätigkeit als Schiffsarzt.

ab 1891: Doyle arbeitet als frei schaffender Schriftsteller. Er publiziert regelmäßig kurze Abenteuer seines Helden Sherlock Holmes im "Strand Magazine". Doyle gilt deshalb als Begründer des modernen Kriminalromans. Watson, der Assistent, wird zur Identifikationsfigur für das Lese-Publikum. Ebenfalls 1891 erscheint der erste Sammelband "The Adventures of Sherlock Holmes: mit durchschlagendem Erfolg.

1893: Doyle wollte den Meisterdetektiv nach dem Erscheinen des zweiten Sammelbands "The Memoirs of Sherlock Holmes" sterben lassen, gab aber dem Druck von Verleger und dem Leserwunsch nach mehr Crime-Stories mit Holmes nach: So folgen auf die ersten zwei Sammelbände mit "The Return of Sherlock Holmes" (1903/04) und "The Case Book of Sherlock Holmes" (1927) noch zwei weitere.

um 1896: Doyle, politisch konservativ eingestellt, nimmt als Arzt freiwillig am Burenkrieg teil.

1900: Nach seiner Rückkehr veröffentlicht er die Schrift "The Great Boor War" ("Der Krieg in Südafrika").

1901/02: Die Erzählung "The Hound of the Baskervilles" erscheint.

1902: Doyle wird wegen seiner Verdienste im Burenkrieg geadelt.

um 1918: Doyle wird Mystiker und Spiritualist, eventuell als Reaktion auf den Tod seines Sohns im Ersten Weltkrieg.

1930: 7. Juli. Arthur Conan Doyle stirbt in Crowborough (Sussex).

ab 1959: Die Geschichten von Sherlock Holmes werden in deutscher Fassung in Form der Sammelbände "Sherlock Holmes Abenteuer" (1959), "Sherlock Holmes Methoden" (1964), "Sherlock Holmes Rückkehr" (1964) und "Sherlock Holmes Abschied" herausgegeben.

Sherlock Holmes bei Jokers


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

13.06.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wer war der erste Krimi Autor?

Zurzeit werden ja gerne Krimis gelesen. Sogar ein düsterer Heimat-Krimi wie „Tannöd“, geschrieben von der ziemlich unbekannten Autorin Andrea Maria Schenkel, steht auf dem ersten Platz in den Bestseller-Listen. Längst ist der Krimi aus der Schmuddelecke befreit worden. Durch gute Autoren und spannende Themen, die oft aktuelle Probleme auf unterhaltsame Weise ansprechen.

Sherlock HolmesAber wer hat eigentlich den ersten Krimi, die Kurzform für Kriminal-Roman, aufs Papier gebracht? Wer hat den ersten literarischen Kommissar erfun- den? Wer hat Sherlock Holmes in die Bücher verholfen? Wir wissen, in einem Krimi, egal ob Kurzgeschichte, Novelle oder Roman, geht es immer um ein Verbrechen. Und um die Aufklärung dieses Verbrechens. Oft durch einen Detektiv, der vom Herrscher, vom Staat oder privat beauftragt ist. Heutzutage jagen auch weibliche Kommissare die Gangster. Meistens geht es um einen Mord. Oder mehrere.

Die Literatur-Experten streiten sich noch immer, wem der erste Krimi zuzurechen ist. War es „Unterm Birnbaum“ von Theodor Fontane, war es Edgar Allan Poe mit „The Murders in the Rue Morgue“ oder war es F. M. Dostojewskij mit „Schuld und Sühne“? Aber auch Autoren wie Dickens, Fielding, Hoffmann und Balzac werden bei dieser Krimi-Pionier-Suche in die Debatte geworfen. Wie soll ich hier durchblicken? Ich nehme mir vor, die alten Schmöker selbst durchzukauen. Wie ein literarischer Detektiv.

Baker Street 2Völlig klar dürfte allerdings sein, dass Sherlock Holmes, samt seinem Freund und Kollegen Watson, der erste berühmte Verbrecher-Jäger war, der mehr mit dem Ver- stand als mit der Waffe Mörder dingfest machte. Geschaffen hat das erfolgreiche Spürna- sen-Duo der Autor Sir Arthur Conan Doyle. Doyles berühm- ter Detektiv, der mit seiner karierten Mütze auch viele Filme und Hörbücher bevölkert, machte durch den Verkaufserfolg seinen Schöpfer zum Sklaven. Zum Schreib-Sklaven. Als sich Doyle von Holmes nach unzähligen Fortsetzungen befreien wollte, ließ Holmes seinen Pfeife rauchenden Detektiv in eine tiefe, tiefe Schlucht stürzen. Jedoch dauerte Doyles Freiheit von Holmes nicht lange. Die Leser - und dann auch die Verleger - verlangten nach weiteren aufregenden Abenteuern, bei denen Sherlock Holmes den Mörder suchte. Doyle musste Holmes wieder aus der Schlucht heraus schreiben, wo er laut seinem Erfinder irgendwie überlebt hatte.

Durch Doyle wurde der stets schlau kombinierende Detektiv unsterblich. Und ich glaube, Holmes ist in unserer Zeit bekannter als sein Schöpfer. Eine ungewöhnliche Karriere für den Helden eines Romans.

Hier finden Sie die Abenteuer von Sherlock Holmes

05.04.2007, 10.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Near-Dark.de:
Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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