
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Stau
Eine spezielle Herausforderung
Mit dem scheinbar unverfänglichen Thema „Kochen“ habe ich mich ziemlich in die Nesseln gesetzt. Mein Freund Gregor gestand mir vor einiger Zeit, großer Fan der TV-Sendung „Rach, der Restauranttester“ zu sein. Als ich dann kurze Zeit später „Das Gästebuch. Kochen für besondere Anlässe“ des Sternekochs im Buchhandel entdeckte, war mir klar, was ich meinem Freund zum Geburtstag schenken wollte. Doch als ich Gregor, dem ambitionierten Koch, sein Geschenk überreichte, wollte er sich gar nicht freuen. „Nicht schon wieder ein Kochbuch für Gesunde“, stöhnte er. „Ich bin mir sicher, auch hier werde ich keine Rezepte für Gicht-Geplagte finden.“ Man muss vorausschicken, dass Gregor erst vor Kurzem einen schweren Gichtanfall erlitt. Aufgrund eines angeborenen Organdefekts muss der Mittvierziger ab jetzt streng Diät halten, auch ohne zeitlebens ungesund gelebt zu haben.
Umso größer ist Gregors Frust. Und die Verzweiflung seiner Freundin, passende Rezepte zu finden, die einen künftigen Gichtanfall verhindern. Denn schmecken sollten die Rezepte ja auch. Kein Fisch, Fleisch sowieso nicht, kein Spargel, keine Pilze, keine Bohnen, keine Meeresfrüchte, fast alle Lieblingsgerichte wurden von Gregors Speisekarte gestrichen. „Und das, was ich essen darf, schmeckt mir nicht“, beklagt er sich.
Kein Wunder, dass Gregor mit dem Thema „Kochbücher“ nur noch wenig anfangen kann. Seine Freundin umso mehr. Zur Sicherheit hat sie sich gleich mal einen ganzen Schwung Gicht-Kochbücher zugelegt, und probiert jetzt ein Gericht nach dem anderen aus. Leider schenkte Christian Rach dem Thema „Gicht“ in meinem Geschenk bislang keine große Beachtung. Aber das kommt vielleicht noch. Ich würde es auf jeden Fall begrüßen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
20.10.2009, 08.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Stau? Na und!
Mitteleuropa ist im Urlaubsfieber: Die Staus auf den Autobahnen zeigen es. Ich selbst gehöre zu den Menschen, die sich gerne aufregen, wenn sie zwischen Tausenden von Mitreisenden im Auto gefangen sind. Meine Geduld reicht nicht einmal aus, mir einen Radiosender mit guter Musik auszusuchen und einfach meine Gedanken ein wenig fließen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Mich machen Staus wahnsinnig!Ganz anders ist da eine Freundin. Kürzlich erzählte sie mir, dass sie die lange Warterei auf den Straßen ab und zu sogar genießt. Weil eben dieses erzwungene Nichtstun einem Zeit-Geschenk gleichkomme. Plötzlich gewinnt man Zeit, kann sie nicht mit Effizienz füllen, man muss diese Zeit mit sich selbst verbringen. Sie hat einen ganz einfachen Trick, sich Staus zu verkürzen: Wenn sie sich an den kleinen Szenen, die sich in den Autos vor, neben und hinter ihr abspielen, satt gesehen hat, hört sie sich ein Buch an. Dazu ist sie ja immer ausgestattet. Sie benutzt nämlich ihr Handy, um ein Audio-Book zu genießen.
Sie können das auch. Denn die Hörbücher, die wir im Angebot haben, laufen auf ganz unterschiedlichen Geräten, vom Computer bis zum Handheld. Gucken Sie doch mal selbst nach, ob Sie sich lieber mit einem Krimi oder einer Novelle den Stau verkürzen wollen! Ich probiere es diesen Sommer ebenfalls.
http://www.jokers-audio.de/
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
26.08.2009, 08.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Unverzichtbar: das Antiquariat
Durch Internetantiquariate wie die Jokers Bücherbörse verändert sich die Stellung des Antiquariats zunehmend. Es gibt nämlich zwei Arten von Antiquariatsnutzern. Zum einen Leute, die nach einem ganz speziellen Buch suchen, das eben nur noch antiquarisch zu haben ist, und zum anderen Leute, die sich überraschen lassen wollen, die in Antiquariaten wie einst die Jäger und Sammler stöbern, sich an dem alten Druckbild, an der Hapto-Erotik alter Werke delektieren.
Die Informationssucher werden meist durch ein Online-Antiquariat besser bedient als von einem Laden-Antiquariat. Ein Ladenantiquariat kann ja nur eine begrenzte Titelanzahl vorrätig halten, während die Datenbanken von Online-Antiquariaten nahezu unbegrenzt sind. Und noch besser: Der Preisvergleich zwischen den verschiedenen Angeboten eines Buches ist schnell und elegant durchgeführt. Online-Antiquariate haben aber Schwierigkeiten bei der Präsentation der Bücher für den Jäger- und Sammlertyp. Diesem Antiquariatsnutzer wird immer das Hapto-Erotische fehlen, auch wenn Online-Antiquariate mit Bildern versuchen, das angebotene Buch schmackhaft zu machen. Und auch das Erlebnis der Stöberns, des Findens und Genießens ist auf Online-Antiquariatsplattformen immer noch unzureichend abgebildet. „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, interessierten sich auch für …“ Solche und ähnliche Versuche, Besucher des Online-Buchhandels zum Stöbern zu verführen, wirken unbeholfen, aber es gibt nicht viel Besseres
Wie die Entwicklung weitergeht, kann keiner sagen. Durch den Online-Antiquariatshandel sind manche Offline-Antiquariate unter Druck gekommen. Ob alle allein von den Sammlern und Jägern leben können, die noch ihren Weg zu ihnen finden, wird die Zukunft zeigen. Egal, ob sich das Internet am Ende ganz durchsetzt oder sich Offline-Antiquariate neu definieren und ihren Weg in die Zukunft finden: Wichtig ist und bleibt das Antiquariat als Hüter von Geistesschätzen. Und das sollten wir an Antiquariaten schätzen.
14.06.2008, 16.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Stauwarnung in Halle 3

Unglaublich wie gut unsere Verlosungen ankommen. Alle zwei Stunden gibt es einen wahren Massenauflauf am Jokers-Stand in Halle 3 (E 403). Dutzende Bücherfreunde blockieren die Gänge und freuen sich auf tolle Gewinne: Leselampen, Büchergutscheine, Tassen und Jokers-Rabattrechner - der Taschenrechner, mit dem Jokers die Preise klein rechnet. Nächste Verlosung um 14.00 Uhr.
14.03.2008, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Schmuddelig
Letzten Samstag gab es keine Ausrede mehr: Ich musste mal wieder ran an die Bücher! Zum Staubwischen. Eine furchtbare Arbeit für mich, kein Wunder, dass ich mich immer wieder davor drücken will. Schon zigmal habe ich meiner Frau erklärt, dass man mit Abstauben den Staub eigentlich nur verteilt statt ihn zu beseitigen. Aber bisher konnte dieses Argument sie nicht erweichen, mich von der lästigen Aufgabe zu befreien, Bücher und Buchregale abzustauben. Am liebsten würde ich die Bücher alle halbe Jahre in die Waschmaschine stecken und sie ohne Weichspüler waschen. So würden sie sicher blütenrein. Ob sie dann allerdings noch zu benutzen wären, bezweifle selbst ich.
Worauf ich schwöre sind der Straußenfedern-Wedel und eine extra Bürste für die oberen Kanten der Bücher. Mit dem Wedel fühle ich mich fast schon beschwingt, wenn ich über die Rücken der Bücher und das Holz der Regale wedele. Hin und wieder schüttele ich ihn am Fenster aus und schaue mich um, was es auf der Straße zu sehen gibt. Und mit dem tollen Bücherbürstchen, das mir meine Frau besorgt hat, fahre ich ein paar mal die Bücheroberkanten ab. Da kann man dann richtig den Staub wirbeln sehen. Unglaublich! Trotz dieser beiden schönen Gerätschaften würde ich doch gerne auf die Bücher-Abstauberei verzichten. Dass man E-Books nicht abstauben muss, ist im Moment noch einer der wenigen Vorteile, die ich an ihnen sehe. 13.10.2007, 08.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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