Jokers Blog Deutschland

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Trend

Yoga oder von der Tragik, ein Trend zu sein

In Berlin habe ich einen Aufkleber an einer Straßenlaterne entdeckt: Fuck Yoga stand dort feinsinnig formuliert zu lesen. Diese Großstädter: Während die eine Hälfte noch Ruhe suchend - immer dem Trend hinterher - ins Yogastudio rennt, muss sie sich von der anderen Hälfte verspotten lassen. Cool ist nämlich nur der, der als erster etwas gut findet, was zwar das Potenzial zum Massentrend hat, aber eben noch keiner ist.


Und als Trend lebt sichs in Metropolen ziemlich gefährlich - und meistens kurz. Kaum ist man in die luftigen Höhen der Popularität gestiegen, machen sich hippe Kosmopoliten schon wieder lustig über einen. Klar, dass es Yoga da nicht anders ergeht.


Ich persönlich habe übrigens die Asanas gerade erst für mich entdeckt. Und seit ich von der Heuschrecke über den Hund bis zur Kobra den halben Zoo durchturnt habe, höre ich mich immer öfter Sätze sagen wie: »Das tut mir unglaublich gut.« Zugegeben: Noch stolpere ich ziemlich unbeholfen den steinigen Weg zur Erleuchtung entlang. Wenn meine dynamische, amerikanische Yoga-Lehrerin nachdrücklich verlangt, dass wir jetzt bitte alle die »Sensationen auf unserer Haut« spüren sollen, spüre ich vor allem eines: Ratlosigkeit. Auch wurde mir ihre unverhohlene Missgunst zuteil, als ich in der zweiten Stunde noch nicht alle Sanskrit-Namen der Übungen auswendig wusste. Sehr peinlich.


Im Kollegenkreis habe ich bestenfalls mitleidige Blicke ob meiner Yoga-Begeisterung geerntet. Dumm gelaufen, wenns einem trotzdem Spaß macht. Irgendwie fühle ich mich nämlich immer wie auf Droge, nachdem ich furchtbar viel geatmet und Shanti gesungen habe. So gesehen verstehe ich den Antihelden aus »Trainspotting«, der seine Drogensucht lapidar so kommentiert: »Wer braucht Gründe, wenn er Heroin hat?« In diesem Sinne: die besten Sonnengrüße!


Buch "Yoga Bitch" bei Jokers


Bild: Yoga © Jürgen Reitböck/www.pixelio.de

04.11.2011, 13.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Grand Prix und Mode

Wahrscheinlich können auch Sie es nicht mehr hören und sehen: An den Tagen nach dem Grand Prix scheint sich die ganze Welt nur noch darum zu drehen, weshalb welches Land auf welchen Platz kam. Und weil kaum noch einer wirklich an der Musik interessiert ist, mit der die Bands und Sänger um die vorderen Plätze kämpften, richtet sich das Augenmerk des Publikums immer mehr auf Nebensächlichkeiten des Wettbewerbs. So kann der Zuschauer sogar schon online abstimmen, welches Outfit das schönste oder hässlichste war! Beim Voting mitmachen können Sie hier: http://eurovision.ndr.de


ModeIch persönlich halte die Modetrends, die Stars vorgeben, für ziemlich überflüssig. Nichtsdestotrotz stimmt es natürlich, dass das Erscheinungsbild sehr, sehr wichtig ist. Kleider machen eben Leute. Aber was hat es eigentlich auf sich mit der Mode? Wie kommt es, dass sich heute so vieles nur um Markennamen und Labels dreht? Wer sind die wichtigen Namen in der Branche, welche Stile waren Saison-Eintagsfliegen und kamen nie wieder?

Das Werk „Mode geht der Geschichte eines der uns beeinflussenden Gesellschaftsfaktoren nach. Vom Mittelalter bis heute zeichnet die Autorin die Entwicklung der Trends und „Must Haves“ nach. Und eins ist sicher: Der einen oder anderen Sängerin hätte ein Blick in diese Modefibel VOR dem großen Grand Prix Auftritt wahrlich nicht geschadet…


(geschrieben von Matthias Stöbener)

20.05.2009, 17.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kommt die Lunchbox zurück?

FruehstueckIch hatte mir geschworen, so gut wie nichts zum Thema Krise zu schreiben. Aber nun habe ich in der Zeitung etwas zu diesem allgegenwärtigen Thema gelesen, das mich nicht zum sofortigen Umblättern bewegt hat. Der Artikel beschreibt eine Mittagspause in England.

Die Briten sind ja seit jeher für ihre Exzentrik bekannt, das macht sie für mich so sympathisch. Sie möchten mit ihren Gefühlen anderen Menschen keinesfalls zu nahe treten und sind zugleich ungeheuer pragmatisch. Dies lässt sich nun in Zeiten der Finanzkrise offenbar wieder trefflich beobachten, wie der Zeitungsartikel zeigt.

Der in London lebende deutsche Autor des Textes hatte sich mehrfach einen Korb geholt, als er mit seinen englischen Kollegen mittags etwas essen gehen wollte. Und das bei den höflichen Briten! Das verwunderte ihn dann doch. Er bekam nach einer Weile heraus, dass das tägliche Mittagessen seinen Kollegen schlicht zu teuer geworden ist – dank Finanzkrise, die viele Dinge des Lebens in der sowieso schon extrem teuren Stadt London fast unerschwinglich macht. Dass dies den Engländern peinlich war, kann man sich vorstellen. Doch wie der Autor sah, hatte man inzwischen aus der Not eine Tugend gemacht: Auf den Schreibtischen der Kollegen fanden sich nun die guten alten Lunchboxen wieder. Belegte Brote mit Frischkäse, Gurkenscheiben und Tomaten statt überteuerter Edel-Häppchen im hippen Stehimbiss.

Ok, es fehlt natürlich der mittägliche kleine Spaziergang, plaudern lässt es sich auch besser auswärts und immer diese Brösel in der Tastatur, das ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber gesünder und leckerer ist wahrscheinlich allemal. Man kann nach eigenem Gusto mit verschiedensten Zutaten experimentieren und die Zutaten sind immer frisch. Preiswerter natürlich auch, das war ja schließlich der Auslöser des aktuellen Mach-dein-Brot-selbst-Booms in der britischen Hauptstadt.

Inzwischen gibt es die praktischen Boxen für das von zu Hause mitgebrachte Essen dort wieder allerorts zu kaufen. Ob dieser Trend auch bis zu uns nach Deutschland schwappt? Ich möchte Ihnen zwar nicht raten, die liebgewordene Mittagspause mit den Kollegen ständig zugunsten von selbst geschmierten Schnittchen ausfallen zu lassen. Aber darüber nachdenken ist ja erlaubt. Sie könnten etwas Gesundes zu sich nehmen und gleichzeitig bei Jokers stöbern. Oder den Jokers Blog lesen. Das klingt doch auch nicht schlecht, oder?

Feine Ideen für Frühstück und gesunde Snacks finden Sie hier:

Rezeptideen zum Frühstück


Die 100 besten Snacks

Übrigens auch noch günstiger als ein durchschnittliches Mittagessen!

(geschrieben von Matthias Stöbener)

05.04.2009, 22.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erstaunliche Ergebnisse

Vielleicht kennen Sie die Mundpropaganda-Seite www.trnd.com. Dort können Trendsetter neue Produkte testen. Die Firmen machen somit auf billige Weise Produktforschung und hoffen natürlich, dass sich gute Produkte per Weiterempfehlung verbreiten. Auf dieser Plattform hat jüngst der Online-Mediendienst turi2 eine Umfrage durchgeführt. 4.000 junge Trendsetter wurden gefragt, wie sie es mit der Print-Zeitung halten und welche Zukunft sie ihr geben.

Das Erstaunliche an den Ergebnissen: Gerade diese jungen Trendsetter meinten zu 62 Prozent, dass es die Tageszeitung auf Papier immer geben werde. Ja, 67 Prozent dieser Gruppe lesen die Zeitung auf Papier mindestens einmal die Woche. Als Vorteile Print-Blätter wurde von 49 Prozent herausgestellt, dass man sie unterwegs lesen kann. 21 Prozent schätzen das Erlebnis, von Papier zu lesen. 14 Prozent meinen, die Printausgabe einer Zeitung besitze höhere Glaubwürdigkeit und 10 Prozent sagten, die leichtere Aufbewahrung der gedruckten Zeitung sei ein Vorteil gegenüber dem Lesen am PC.

Nachteile hat die Print-Zeitung natürlich auch: Dass man sie nicht weiterleiten kann, fanden 23 Prozent schade, dass sie nicht so aktuell wie das Netz sei, meinten 20 Prozent. Viele der jungen Trendsetter (35 Prozent) sagten, dass ihnen der Lokalteil am wichtigsten sei und meinten, hier werde sich die Printzeitung am längsten gegenüber dem Netz behaupten können.

(geschrieben von Matthias Stöbener)


09.07.2008, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Romantischer Spaß zu zweit

romantisches Lesen zu zweitEin neuer Trend macht sich unter Pärchen breit, die mir als Literatur-Freund das Herz aufge- hen lässt! So erzählte mir Su- sanne, eine gute Freundin, wie Sie jüngst ein verregnetes Wochen- ende mit ihrem Freund Gregor verbrachte: „Überwiegend liegend und lesend“, verriet sie mit einem Augenzwinkern. „Wir haben uns fast das ganze Wochenende aus unseren Lieblingsbüchern vorge- lesen. Von früh bis spät.“ Ich war geradezu entzückt: Wie lang war es her, dass ich so etwas Rührendes von Frischverliebten gehört hatte! Ok, Blumen ver- schenken, zum Essen ausführen oder auch Gedichte schreiben, das sind alles wunderschöne Wege, Zuneigung zu beweisen. Doch der romantischste ist für mich immer noch Literatur zu teilen.

Schon als Kind genoss ich es, wenn meine Mutter abends an meinem Bett saß und mir vorlas. Und heute liebe ich es, mit meiner Frau zu kuscheln und ihr vorzulesen oder mir von ihr vorlesen zu lassen. So wie es anscheinend auch Susanne und Gregor lieben.

11.10.2007, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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