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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Vogel

Alle Vöglein sind schon da

Zaunkoenig_by_Re.Ko._pixelio.de.jpgSingen ist Männersache, zumindest bei den Vögeln. Bei den Piepmätzen haben die Männchen nicht nur das prächtigere Gefieder, sondern auch die schöneren Stimmen und das umfangreichere Gesangesrepertoire. Der Grund des hübschen Geträllers ist handfest und hat mit Freude am Musizieren nichts zu tun. Der Vogelmann will beeindrucken: seine Konkurrenten und die Weibchen. Ersteren signalisiert der Gesang: Dieses Revier ist besetzt; keine Chance, hier wohne ich! Letztere sollen angelockt werden.


Besonders toll treiben es die Gefiederten zur Paarungszeit im Frühjahr. Da wird tirilliert, was die Kehle hergibt. Im April und Mai liefern sich unsere heimischen Vögel einen wahren Sängerwettstreit und das über mehrere Stunden am Tag, bevorzugt in den Abend- oder Morgenstunden. Dann nämlich ist es nicht nur stiller auf der Welt, die Luft ist außerdem feucht und die Töne breiten sich besser aus, haben Vogelexperten herausgefunden.


Die Arien werden nach einem festen Zeitplan geschmettert, wobei jede Vogelart ihre festen Anfangszeiten hat. Morgens startet etwa der Haus- und Gartenrotschwanz bereits eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang, gefolgt von der Singdrossel, dem Zaunkönig, der Blaumeise Zu den Langschläfern zählen die Spatzen. Sie schaffen es gerade mal eine Viertelstunde vor Tagesanbruch, ihre Stimmen zu erheben. Im Sommer, wenn die Mauser einsetzt und das Gefieder erneuert wird, verstummen die Gesänge. Die Kraft wird nunzur »Rundumerneuerung« gebraucht.


Jetzt ist also die richtige Zeit, um den begabten Sängern im Garten zu lauschen. Und für die vogelgesangfreie Zeit sei diese CD mit den schönsten Vogelstimmen empfohlen:


CD "Vogelstimmenmusik" bei Jokers


Dazu allerlei Wissenswerte rund um unsere gefiederten Freunde:


Buch "Vögel im Jahreslauf" ,


Buch "Die Vögel Europas"  und


Buch "Der große National Geographic Photoguide Vogelfotografie"


bei Jokers


Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



Bild: Zaunkönig © RE.KO./www.pixelio.de

26.05.2011, 09.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wegfliegen...

Mythos VogelSchon vor Tagen fiel mein Blick aus dem Fenster und streifte einen Schwarm vorüber ziehender Vögel. Kurz schien es, als ob der bleierne Morgenhimmel sich noch ein wenig mehr verdüsterte. Die Zugvögel begannen ihren Flug Richtung Wärme, zur Sonne hin. Und mir wurde schwer ums Herz: Alleine saß ich in meinem Arbeitszimmer, vor mir leuchtete der Flachbildschirm, und um mich schien sich die unendliche Einsamkeit des Herbstes auszubreiten.

Nehmt mich doch mit, rief ich still den flatternden Vögeln nach, bringt mich in den Süden! Ich will auch ein Vogel sein. Später im Büro fiel meiner Kollegin auf, dass ich versonnen durch die Glasscheibe in die grauen Wolken blickte. „Was ist da?“, wollte sie wissen, „Vögel“, antwortete ich nur knapp, denn ich wollte noch einige Momente länger das wunderbare Bild in mir halten.

Doch die Kollegin war in Plauderstimmung. Sofort begann sie, in freien Assoziationen eine literarische rote Schnur durch das Motiv Vögel zu ziehen. „Die Vögel“ erwähnte sie, auch „Krabat“ und andere Geschichten, deren Protagonisten Vögel waren. Böse wie gute Vögel, verzauberte wie auch reale. Als sie später am Mittag wieder in mein Büro kam, hatte sie sich ein Buch unter den Arm geklemmt: „Mythos Vogel“ führt durch die Geschichte des Vogels. Ich glaube, es gibt wenig Tiere, die derart oft in der Magie, Mystik und auch Religion „gebraucht“ wurden. „Mythos Vogel“ stellt vierzig der gefiederten Geschöpfe vor und beleuchtet sie z. T. auch aus der wissenschaftlichen Perspektive, doch gut für Laien verständlich.

Nachdem ich hier und dort in dem Werk geblättert und gelesen hatte, stand für mich fest: Besser doch kein Vogel sein! Als Vogel lebt man ständig in der Gefahr, in einer Hexenküche zu landen und von ihrer Besitzerin in den Suppentopf geworfen zu werden!

(geschrieben von Matthias Stöbener)

03.11.2008, 12.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Es piepst im Haus

VogelDurch meine Wohnung hallt seit neuestem fröhliches Vogelgezwitscher. Nein, nicht wegen den Frühlingswochen. Ich höre bzw. lese ein neues Buch über Vogelstimmen mit CD!

Ich hatte schon immer große Freude am mannigfaltigen Piepen und Tirilieren vor meinem Fenster. Naja, bislang konnte ich zwar eine Amsel von einer Nebelkrähe unterscheiden, aber oft nicht wirklich genauer bestimmen, was da so alles an Federvieh am Meisenknödel baumelte. Auch schallte mir bei Waldspaziergängen so manches Mysterium aus den Wipfeln entgegen, das ich nur allzu gern gelöst hätte. Jetzt meine ich langsam hinter die Vogelsprache zu hören und glaube zielsicher Feldschwirl, Gartengrasmücke und Gartenbaumläufer schon beim ersten Piep voneinander unterscheiden zu können.

Meine Frau begegnet meiner neuen Begeisterung für Vogelstimmen mit Skepsis. Sie befürchte, gestand sie mir neulich, ich würde schon bald mit einem Richtmikrophon im Gebüsch hocken und Vögel belauern. Die Sorge kann ich ihr getrost nehmen. Das Buch und die CD reichen mir völlig aus. Die kann man nämlich auch zu Hause genießen. Und ein Sofa ist mir immer noch lieber als ein Platz im Gebüsch oder auf einem Hochsitz.



11.04.2008, 23.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Tücken des Alltags

Warum, ja, warum klingelt eigentlich immer dann der Wecker, wenn ich gerade den schönsten Traum habe? Warum verspätet sich die Bahn immer um Stunden, wenn ich pünktlich in der Arbeit sein muss? Warum regnet es nie, wenn ich einen Schirm durch die Innenstadt trage, und warum schüttet es gerade dann aus Kübeln, wenn ich unbeschirmt bin? Diese und viele weitere kleinere und größere Gemeinheiten des Alltags zählt Hannes Stein in seiner „Enzyklopädie der Alltagsqualen“ auf. Ich habe das „Trostbuch für den geplagten Zeitgenossen“ jüngst in meinem Stammbuchladen auf dem Tisch mit Neuerscheinungen entdeckt und gleich mitgenommen.

AlltagstueckenZum einen, weil ich natürlich selbst gern über Behörden- deutsch, Einkommenssteuerer- klärungen, Gebrauchsanweisun- gen, Fernsehprogramme, die Bahn, Computer oder Swinger- clubs lästere. Zum anderen, weil ich es gerne meinem guten alten Freund Gerhard schenken will. Der hat dieses Buch wirklich bitter nötig. Wird er doch wie kein anderer vom Pech verfolgt, von den Tücken unserer Zivilisation Tag um Tag hereingelegt. Zum Beispiel ist er diesen Sommer umgezogen. Das allein ist noch kein Grund zur Klage. Doch jetzt kommt´s: Der selbständige Webdesigner wartet seit vier Monaten auf seinen Telefon-Anschluss! Das zugegeben kleine Dorf lag wohl für den Telefonanbieter zu weit außerhalb der nächsten Stadt, als dass es ein Mitarbeiter hätte erreichen können, um die nötigen Kabel rechtzeitig zu verlegen.

Oder ein anderes Beispiel: Nach jahrelangem Single-Dasein traf er vor einem Jahr die Liebe seines Lebens. Leider hat diese einen Kater, den sie über alles liebt. Gerhard hingegen hat eine Tierhaar-Allergie, die ihn lebensbedrohlich um Atem ringen lässt, sobald er die Wohnung seiner Liebsten betritt.

So erstreckt sich das Martyrium meines Freundes von geschmorten Bodenheizungen (fragen Sie nicht nach!) über nicht funktionierende Handys bis hin zu streikendem Bahnpersonal zu einem schier unerschöpflichen Fundus an Alltagsqualen. Doch der Fundus in dem von mir gekauften Buch ist größer. Ich denke, Gerhard wird seine helle Freude damit haben – und hoffentlich auch ein bisschen Trost finden.


26.11.2007, 13.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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