
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Witze
10 Jahre Mauerfall – die humorvolle Seite
Vor zehn Jahren fiel die Mauer – Deutschland konnte sich wiederver- einigen. Ich finde, wir haben uns in diesen Jahren sehr gut zusammen- gerauft. All die kleinen und großen Meinungsverschiedenheiten, zu denen es nun mal kommt, wenn Menschen lange getrennt waren und dann plötzlich so etwas wie eine Wohngemeinschaft bilden, sind verständlich und auf dem Weg bereinigt zu werden. Oft werden sie mit einer großen Portion Humor getragen. Und Humor war und ist auf beiden Seiten notwendig!Als Wessi bin ich persönlich ein Fan der alten Trabi-Witze. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten:
Ein anderer Name für "Trabbi-Fahrer" ? - Teilchenbeschleuniger...
Übrigens ist der Trabbi ein echter Fortschritt im Automobilbau: Bei einem
Unfall haben Fußgänger die Möglichkeit, zurückzuschlagen...
Ein Scheich hat gehört, dass es in der DDR ein Auto gibt, das so toll sein muss, dass man zwanzig Jahre auf die Lieferung warten muss. Das kannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich musste der Scheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an das entsprechende Kombinat aufsetzen lassen. Als der Brief in der DDR ankommt, ist man natürlich geschmeichelt. Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie einen Scheich nicht 20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabi, der hergestellt wird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt. Eine Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich: "Liebe Genossen, ich freue mich auf unsere begonnenen Handelsbeziehungen. In Erwartung des Trabant 601 De Luxe möchte ich ihnen schon mal für das mir übersandte Modell danken ... "
Was ist ein Trabbi mit einem Taschenrechner im Handschuhfach? Die Antwort der DDR auf "Knight Rider".
Warum heißt der Trabbi Trabbi? Wäre er schneller, hieße er Galoppi!
Was ist wenn 5 Trabbis an der Ampel stehen? Tupperparty.
Wie verdoppelt man den Wert des Trabbi? Einmal volltanken! Und wie verdreifacht man seinen Wert ? Eine Banane in den Fond legen.
Wann erreicht der Trabbi seine Höchstgeschwindigkeit? Wenn er abgeschleppt wird!
Aber selbstverständlich gibt es nicht nur Witze ÜBER die DDR. In der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik wurde die eigene Scherzkultur mehr als gepflegt und entwickelte ein spannendes Eigenleben – wohl auch deshalb, weil insbesondere bei politischen Witzen mehr als aufgepasst werden musste. Unser Werk „Witzkultur in der DDR“ präsentiert Ihnen die besten Wort- und Gedankenspiele der DDR.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
27.04.2009, 08.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Arzt mit Humor
Vor wenigen Tagen hörte ich zufällig im Radio ein Interview mit einem neuen Comedian, Eckart von Hirschhausen. Zunächst war ich skeptisch, denn die meisten so genannten Humoristen bringen mich eher zum Weinen als zum Lachen. Doch diesen fand ich wirklich lustig zu sein. Interessant erschien mir, dass er als praktizierender Arzt eines Tages zum Komiker-Dasein wechselte und seither als Comedian, Zauberkünstler und Moderator arbeitet.
Ich war von seinen Witzen über das Gesundheitssystem, die Bahn und den Gesundheitswahn so begeistert, dass ich gleich zur nächsten Buchhandelung steuerte und mir sein Werk „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ zulegte. Und in der Tat: Hier ist endlich mal wieder ein Humorist am Werk, der wenigstens ein bisschen Intelligenz von seinem Publikum verlangt. Denn neben eher einfachen Witzen findet man bei ihm auch schöne Wortspiele („Sauna – Ungeheures aus Well Ness“ oder „Schnarchen – mit dem Gaumensegel hart am Wind“) und gute Erklärungen des alltäglichen Irrsinns aus Sicht eines Mediziners. Ein Humorist, den ich auf jeden Fall weiter im Auge behalten werde.
19.04.2008, 17.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Witz komm raus!
Sie kennen das sicher auch: Nach ein paar Gläschen auf einer Party fängt der erste Witzbold an mit seinen Witzen zu prahlen und einen nach dem anderen zu erzählen. Am Wochenende war es Siggi, der begann: „Neulich hab ich meinen Lieblingswitz wieder gefunden! Darüber hab ich als Kind stundenlang gelacht.“ Und er erzählte:Kommt das Häschen in ein Geschäft und fragt: „Haddu grüne Tomaten?“
Der Verkäufer sagt: „Nein, ich habe keine grünen Tomaten, nur rote.“
Am nächsten und übernächsten Tag kommt das Häuschen wieder und fragt: „Haddu grüne Tomaten?“
„Nein, ich habe keine grünen Tomaten.“
Das nächste Mal hat der Verkäufer tatsächlich grüne Tomaten besorgt.
Als das Häschen wieder in den Laden kommt, fragt es: „Haddu grüne Tomaten?“
„Ja, heute habe ich grüne Tomaten!“
Da antwortet das Häschen: „Muddu in die Sonne legen, werden dann rot!“
Das Gelächter in der angeheiterten Runde war groß. Und so ging es weiter. Der Reihe nach erzählte jeder seine Lieblingswitze. Bis ich an der Reihe war. Das ist immer der Moment, in dem ich am liebsten davon laufen würde. Denn ich kann mir keine Witze merken und wenn ich meine, einen Witz zu kennen, versemmele ich ihn sicher beim Erzählen.
Ein Glück, dass ich wusste, wo unser Heinz-Ehrhardt-Hausbuch stand. Ich huschte schnell ans Regal, blätterte ein wenig und fand:
Die Made
„Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.
Eines Morgens sprach die Made:
„Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl!
Halt, noch eins! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!“
Also sprach sie und entwich. -
Made junior aber schlich hinterdrein;
doch das war schlecht!
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. Schade!
Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde ....“
Die Runde kringelte sich vor Lachen – und ich war gerettet!
Noch mehr Erhardt-Witze?
08.07.2007, 08.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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