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Tag: Zauberlehrling

Tanzlieder, manchmal recht düster

Balladen„In Deutschland erhält das Wort Ballade seit dem 16. Jahrhundert die Bedeutung Tanzlied, dieses Lied beinhaltet eine Erzählung in Liedform. Parallel zum Begriff der Ballade hat sich in Deutschland der Terminus Romanze eingebürgert. Eine Romanze bedeutet ein episches, volkstümliches meist erzählendes Lied. Der Begriff Romanze entspringt dem Spanischen romance. Romanze und Ballade werden daher lange Zeit synonym verwendet. Heute versucht man die Begriffe zu trennen, indem man Romanzen einen komischen Charakter unterstellt und im Kontrast dazu den Balladen eher den düsteren, ernsten Aspekt.“

So wissenschaftlich-nüchtern wird auf der Seite (übrigens ein toller Surf-Tipp!) www.balladen.de eine Ballade definiert. Die Gelehrten der Seite haben sicher Recht. Und irgendwie scheint auch das Wort Ballade mit dem Spanischen verwandt: Finden Sie nicht, dass es sich ein wenig wie „bailar“, also „tanzen“ anhört?

Und doch: Eine Ballade ist oft schwermütig, oft eher melancholisch, als dass sie zum Tanzen und Feiern einladen würde. Der „Erlkönig“ ist ein solches Beispiel. Ich lernte ihn vor Jahrzehnten in der Schule auswendig. Und noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich seine Strophen lese. Aber eine Ballade ist nicht zwangsläufig düster oder unheimlich: Der „Zauberlehrling“ beispielsweise ist durchaus amüsant und unterhaltsam.

Hier zur Erinnerung die erste Strophe des Klassikers von Goethe:

„Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch“

Für alle Freunde dieser wunderbaren Literaturgattung haben wir gerade das „Balladenbuch“ im Angebot: Hier finden Sie die wunderbarsten deutschen Balladen mit wertvollen Holzschnitten nach Entwürfen bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts.



(geschrieben von Matthias Stöbener)

13.02.2009, 14.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

100.000

Der Spiegel weiß mal wieder alles ganz genau. Berliner HP-Fans wollen den Zauberlehrling nicht sterben lassen und denken über den achten Band nach. Genauer: Saskia und Sarah Preissner haben einen Harry-Potter-Fan-Club und können sich nicht damit abfinden, dass Joanne K. Rowling nicht mehr weiter schreiben will.

Also kamen die beiden auf die Idee mit 100.000 Clubmitgliedern aus mehr als 30 Ländern an den Abenteuern weiter zu schreiben. Abgesehen davon, ob es rechtlich möglich ist, der Harry-Potter-Erfinderin ihren Zauberlehrling zu „entwenden“ fände ich so ein Projekt sehr spannend. Es hat im Internet ja schon viele, viele Mitschreibprojekte gegeben, die aber alle mehr oder weniger sang- und klanglos zu einem Ende kamen.

Möglicherweise wäre das bei einem Harry-Potter-Mitschreib-Projekt etwas anderes, weil die Figur so positiv mit Leidenschaft aufgeladen ist. Karl May hat eine ganze Bibliothek mit seinen verschiedenen Fantasien und Abenteuern gefüllt. Was könnten 100.000 Harry-Potter-Fans schaffen, wenn sie sich ins (Schreib-)Zeug legen würden!

20.07.2007, 09.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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