
Sie können in diesem Blog mitschreiben. Laden Sie einfach Ihren Text oder Ihr Bild hoch!
Hier mitmachen!
Hier mitmachen!

- Autoren
- Belletristik
- Buchmesse
- DVD/Filme
- Englische Bücher
- Fachbücher
- Fremdbeiträge
- HÖR-Bar
- In der Presse
- Jokers intern
- Kinder und Jugend
- Kulturgeschichte
- Kunst
- Musik
- Naturwissenschaften
- Nebensächliches
- Philosophie
- Politik/Gesellschaft
- Ressourcen
- Rund ums Buch
- Sachbücher
- Software
- Termine
- Gewinnspiele
- Zeitgeschehen
- Zum Schmunzeln
- Unterwegs


ø pro Tag: 0,7
Kommentare: 250
ø pro Eintrag: 0,2
Online seit dem: 15.05.2005
in Tagen: 1942
Ausgewählter Beitrag
Ein Gedicht zum Auswendiglernen
Am 23. Februar diesen Jahres würde Erich Kästner 111 Jahre alt: Wenn diese Schnapszahl nicht ein besonderer Geburtstag ist! In Dresden geboren, studierte der weltbekannte deutsche Autor nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Im Jahre 1925 promovierte er in Philosophie, 1927 übersiedelte er nach Berlin.Auch als Theaterkritiker und als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen war Kästner tätig. Doch seinen Ruhm erlangte er sicherlich mit seinen in mehr als einhundert Sprachen übersetzten Kinderbüchern. Doch er war auch ein Schriftsteller für „große“ Leser: Viele seiner Romane wurden auch verfilmt. Drei Männer im Schnee, Der kleine Grenzverkehr, Notabene, Die Schule der Diktatoren, Kurz und bündig, Die kleine Freiheit, Die verschwundene Miniatur, Fabian, Gesang zwischen den Stühlen, Ein Mann gibt Auskunft, Lärm im Spiegel, Herz auf Taille hießen die Verfilmungen.
Die „Lyrische Hausapotheke“ ist einer meiner Lieblingsgedichtbände von Kästner: Wir bieten sie Ihnen jetzt als besonderen Hörgenuss auf CD an. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Verse des einzigartigen deutschen Autors:
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen, sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie anderen Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. –
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 03.02.2010, 15.11 TB | PL | einsortiert in: HÖR-Bar | Tags: Erich Kästner, Sachliche Romanze, Lyrische Hausapotheke,
Aufgrund des gestiegenen Spams durch sogenannte Spambots, müssen wir Euch bitten, zunächst die folgende Captcha Abfrage zu beantworten, bevor Ihr kommentieren könnt.
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden

Messe Herbst Comic Autor Buchhandel Brauch Musik Buch Poesie Katalog Harry Potter Philosophie Hermann Hesse Krimi Thomas Mann Thriller Buchhändler Frühling Märchen Duden Romantik Bücherfreunde Jokers Weihnachten Prominente Lyrik Goethe Lesen DVD E-Book Kinder Gewinner Buchmesse Bücher-Wiki Humor Gedichte Leipzig Wien Sherlock Holmes Zitate Geschenke Geburtstag Liebe Hörbuch Bücher Reiseführer Reise Gewinnspiel Wilhelm Busch E-Books
| << | September 2010 | >> | ||
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |


















