
Ausgewählter Beitrag
Arme Schriftsteller
Schriftstellerei ist ein hartes Brot, so das Klischee. Wie oft tritt einem die romantisch-verklärte Vorstellung vom armen Schrift- steller entgegen, der sich gerade mal eben seinen Schirm leisten kann, damit ihm der Regen beim Schlafen nicht auf den Kopf tropft. Mag sein, dass es das auch heute noch gibt. Doch es geht auch anders. Als ich gestern in meiner Lieblingspizzeria auf meine „Salami Supreme“ wartete, blätterte ich in einem bekannten Nachrichtenmagazin. Dabei fiel mein Blick sofort auf einen Artikel über Joanne K. Rowling.
Mit einem geschätzten Vermögen von 1 Milliarden US-Dollar ist die Kinderbuchautorin und Harry-Potter-Erfinderin die reichste Frau Großbritanniens. Ihr Vermögen soll sogar den Reichtum Königin Elisabeths II. übersteigen. Kaum vorstellbar!
Harry Potter wurde bislang in mehr als 60 Sprachen übersetzt, sogar ins Lateinische und Altgriechische. Weltweit erschien eine Gesamtauflage des Zauberlehrling-Romans von über 325 Millionen Exemplaren. Keine Frage also, ob über Rowlings Bett ein Regenschirm hängt – zumindest nicht, um ein Loch im Dach zu verdecken.
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