
Ausgewählter Beitrag
Das Geheimnis ihres Erfolgs
Sie gehen weg wie warme Semmeln und sind genauso schnell wie diese in aller Munde: Bestseller. Wenn alle das lesen, was alle lesen, muss mehr dahinter stecken als „nur“ ein gutes Buch: Bestseller bringen zum Ausdruck, was die Menschen bewegt. Ob „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche oder Michael Winterhoffs „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ – Bestseller sprechen dem Volk aus der Seele.
Und das „Beste“ an solchen Bücher ist: Um sie feiern oder kritisieren zu können, muss man sie nicht einmal gelesen haben – zu Körperhygiene und Kindererziehung hat ja jeder was zu sagen.
Das „Blöde“ an Bestsellern: Sie lassen sich nicht wirklich planen – weder von den Verlagen noch von den Autoren. Der Weg, der direkt in die Bestseller-Listen führt, liegt im Dunkeln – und viele bleiben auf der Strecke.
Um einige davon kümmern sich dann diejenigen, die aus Prinzip alles meiden, was alle lesen – die gibt es nämlich auch noch. Und das ist gut so.
Und das „Beste“ an solchen Bücher ist: Um sie feiern oder kritisieren zu können, muss man sie nicht einmal gelesen haben – zu Körperhygiene und Kindererziehung hat ja jeder was zu sagen.
Das „Blöde“ an Bestsellern: Sie lassen sich nicht wirklich planen – weder von den Verlagen noch von den Autoren. Der Weg, der direkt in die Bestseller-Listen führt, liegt im Dunkeln – und viele bleiben auf der Strecke.
Um einige davon kümmern sich dann diejenigen, die aus Prinzip alles meiden, was alle lesen – die gibt es nämlich auch noch. Und das ist gut so.
(Geschrieben von Kathrin Kirschbaum)
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Kommentare zu diesem Beitrag
1.
von Petra Wilhelmi
Bestseller sind nicht immer Bücher, die man gelesen haben muss, sondern Bücher, die aus irgendwelchen Gründen gepuscht wurden. Ich denke da nur an die Nichtigkeit wie das oben erwähnt Buch "Feuchtgebiete". Und es ist schade, dass andere Bücher, wie z.B. "Marcello und ich" von Rimma Nisami nicht einmal einen großen Verlag finden.
vom 12.06.2009, 15.34
Antwort von :
Bestseller sind nicht immer Bücher, die man gelesen haben muss, sondern Bücher, die aus irgendwelchen Gründen gepuscht wurden. Ich denke da nur an die Nichtigkeit wie das oben erwähnt Buch "Feuchtgebiete". Und es ist schade, dass andere Bücher, wie z.B. "Marcello und ich" von Rimma Nisami nicht einmal einen großen Verlag finden.
vom 12.06.2009, 15.34

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Ich bin auch der Meinung, dass man nur durch eine gute Nische erst in den Bestsellerbereich eintreten kann.
Es ist halt sehr wichtig, wie gut ihre Nische ist. Wenn Sie die Interessen der Leser mit dem Titel "Feuchtgebiete" tritt, hat Sie ja schon ihre erste Mission erfüllt.
Wenn der Inhalt noch einigermaßen stimmt, wird das Buch gekauft.
Ich finde es aber auch, dass manche andere Bücher wie Katrin schon beschrieben hat, nicht einen großen Verlag finden.
vom 16.08.2009, 05.18