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Der Bär, das Problem

braunbaer„Bären dieser Welt, meidet Bayern!“ Dieser Aufruf stach mir vor ein paar Tagen entgegen, als ich die morgend- liche Zeitung aus dem Briefkasten fischte. Tja. Es ist tragisch, aber wahr: JJ1, jener „Problembär“, der seit Mai durch Südtirol, Italien über Tirol, Österreich bis nach Bayern gewandert war, fand sein Ende, kurz nachdem die Behörden ihn „zum Abschuss frei gegeben“ hatten. Zugegeben, auf seiner Wanderung hat er einige Schafe und unzählige nicht weiter bekannte Kleintiere gerissen, viele Bergbewohner, Wanderer und Mountainbiker in ängstliche Unsicherheit oder gar Panik und Schrecken versetzt. Aber eigentlich wünschen sich doch die Bayern, dass die Alpen wieder von ihren ursprünglichen Bewohnern, wie eben Bären oder Wölfen besiedelt werden. Und dann schafft es ein Bär endlich nach über 170 Jahren, sich bis an den schönen Schliersee durchzuschlagen, und dann dieses.

braunbaerEigentlich hätte JJ1 das wissen müssen. Freigeister haben es in bayerischen Regionen schwer. Schon vor 130 Jahren machte sich hier Georg Jennerwein einen Namen als „Wil- derer“. Auch er wurde „hinterrücks“ erschossen, allerdings weiß man bis heute nicht, ob von königlichen Jägern oder von einem eifersüchtigen Freund.

Ob nun der öffentliche Aufruf an die Bären dieser Welt fruchten wird? Werden sich auch Blau-, Erd- und Himbeeren angesprochen fühlen? Immerhin werden auch sie seit Jahrtausenden massenweise grausam niedergemetzelt und verzehrt. Allerdings nicht nur in Bayern. Was wohl Pu der Bär zur bayerischen „Problem-Lösung“ sagen würde? Er hätte sicher die Schafe Ruhe gelassen und auch Bergsportler, Wanderer und Bewohner kaum behelligt. Zu leiden hätten allerdings die Imker gehabt, immerhin ist der gelbe Kuschelbär ja bekannt für seine Sucht nach Honig. Oder hätte sich der Bär „von sehr geringem Verstand“, beschwingt durch den Ruf der Wildnis, auch hinreißen lassen und sich an allem bedient, was seinen Weg kreuzte? Vielleicht getreu seinem Lieblinsglied: „Singt Ho! Leben soll Pu! Er braucht einen kleinen Mundvoll ab und zu!“

GummibaerchenSind Bären generell eine Gefahr und nur in Naturparks oder Zoos zu ertragen? Was ist mit Gummi-, Kuschel- und Teddybären? Müssen auch sie jetzt dem Aufruf der Medien „Bären dieser Welt: Meidet Bayern?“ folgen?

Zum guten Bärenbuch bei Jokers



08.07.2006, 14.15

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Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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