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Ecco – was für ein Schriftsteller!

Umberto EcoIn diesen Tagen feierte einer der bedeu- tendsten zeitgenössischen Denker Italiens Geburtstag: Umberto Eco ist am 5. Januar 75 Jahre alt geworden. Bekannt wurde er 1980 durch sein Werk „Der Name der Rose“. Es gilt seitdem als eins der meistgelesenen Bücher der Welt. Unter vielen anderen folgten 1988 „Das Foucaultsche Pendel“, 1994 „Die Insel des vorigen Tages“ und 2000 „Baudo- lino“.

In seinen Büchern, die meistens im Mittelalter spielen, zeigt sich Eco – dessen Name nichts mit dem italienischen Ausruf „Ecco“ zu tun hat, wie man fälschlicherweise immer wieder liest – als hervorragender Historiker, Philosoph und vor allem als großartiger Semiotiker beziehungsweise Zeichentheoretiker.

Als ich während meines Studiums in zum ersten Mal seinen Namen hörte, war ich verwirrt. Immerhin assoziierte ich als junger Student damals den Namen Umberto Eco automatisch und exklusiv mit Sean Connery und dem Kinofilm „Der Name der Rose“ von 1985. Tatsächlich aber kommt heute niemand, der sich mit Medien, Zeichen und Sprache auseinandersetzt, um Eco herum, der übrigens stolze 31 Ehrendoktortitel trägt.

Sein Gesamtwerk dreht sich um die Theorie, dass Zeichen die Grundlage jeglicher Beschäftigung mit kulturellen Phänomenen sind. Geheimkulte, Verschwörungstheorien, genau recherchierte geschicht- liche Daten und brillante Detektivgeschichten sind die Zutaten, aus denen Eco immer wieder großartige Romane erschafft.

Verglichen mit anderen Schriftstellern driftet Umberto Eco nur selten ins Reich der Fantasie ab. Seine Geschichten sind stets genau hinterfragt, wissenschaftlich exakt überprüft. So wie mein persönliches Lieb- lingswerk von ihm: „Das Foucaultsche Pendel“. An dieses inhaltlich sehr dichte Buch habe ich fast einen Monat hingelesen. Aber auch dann hatte ich noch nicht wirklich alle Einzelheiten verstanden.

Einer seiner neuen Romane ist übrigens „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“. Das Buch liegt bereits auf meinem Schreibtisch. Ich werde es mir gleich morgen zur Brust nehmen – dann habe ich die nächsten Wochen wieder reichlich zu lesen…

Ach übrigens: Haben Sie sich auch schon immer gefragt, was es eigentlich mit dem Titel „Der Name der Rose“ auf sich hat? Im ganzen Film kommt doch keine einzige Rose vor! Die Antwort auf diese Frage liegt im Ende des Buches. Dort schreibt der Mönch Adson von Melk die Worte nieder: „Stat rosa pristina nomine, nomina nuda tenemus“ („Von der Rose von einst steht nur noch der Name, uns bleiben nur nackte Namen“). Er meint damit das in Flammen aufgegangene „Zweite Buch der Poetik“ von Aristoteles, welches die Komödie behandelt.

06.01.2007, 17.45

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Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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