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Eddy hat es geschafft
Wer Wien besucht, sollte auch den Prater besuchen. Und dort sollte er im Riesenrad fahren. Der Prater und das Riesenrad tauchen schließlich immer wieder in der Literatur auf. Sie gehören zusammen und sind legendär.
Nun gut, am dritten Tag in Wien fuhr ich mit der U-Bahn zum Prater. Der Himmel war bewölkt, der Wind blies ab und zu. Aber die Sonne schien auch ab und zu. Gleich nach dem Eingang zum Prater steht rechts das Riesenrad. Es ist wirklich riesig.
Nachdem ich die Eintrittskarte gekauft hatte, ließ ich mich mit einem uniformierten Angestellten des Rie- senrads fotografieren. Er strahlte neben mir mit einem wienerisch charmanten Lächeln unterm Zwirbelbart in die Kamera. Er zeigte mir danach den Vorraum zum Einstieg. Hier war die Geschichte des Praters in ausge- dienten Zirkuswagen mit kleinen Modellen nachgestellt. Die Wagen drehten sich auf einer großen Holz- scheibe. An den Wänden zogen bekannte Figuren Österreichs vorbei, die dorthin gemalt worden waren.
Dann stieg ich in das Riesenrad. Eine beeindruckende Konstruktion. Eine Ka- bine fasst mindestens zehn Menschen. In meiner Kabine waren drei Mitfahrer. Es war noch nicht die Zeit und das Urlaubswetter, bei dem die Touristenmassen über den Prater strömen. In manchen Kabinen konnte ich auch Tische und Stühle entdecken, die wohl eine kleine Party im Riesenrad zuließen.
Wir drehten uns nach oben. In unserer Kabine war eine große Holzbank. Meine Höhenangst verschwand langsam, als ich registrierte, dass die Kabinen recht stabil gebaut sind. Auch wenn der Wind blies, machte das nichts aus. Ganz oben, als ich über den Prater und seine vielen Buden, von der Geisterbahn bis zum Weinzelt, blicken konnte, verlor sich meine Höhenangst. Ich fotografierte fleißig Wien von oben. Es war eine wunderbare Fahrt im Riesenrad. Unvergesslich. Ich stieg aus und sah mich noch ein wenig im Souvenirshop des Riesenrads um. Natürlich nahm ich dort einige Ansichtskarten mit, die ich meinen Freunden senden wollte.
Am nächsten Tag besuchte ich ein typisch wienerisches Café, in dem sich Tische voller Zeitungen und Magazine befanden. Ich schnappte mir einige davon. Beim Kellner orderte ich das Sonderangebot Kaffee Melange mit einem Stück Sacher-Torte. Dann blätterte ich entspannt in meinem Lesestoff. In einem österreichischen Magazin war ein Artikel über den Prater und das Riesenrad. Den nahm ich mir vor. In dem flott geschriebenen Bericht wurde ein gewisser Eddy vorgestellt. Er war mal Handwerker gewesen, dann abgestürzt, obdachloser Alkoholiker geworden, ein Penner in Wien. Dazu bekannte sich Eddy öffentlich. Aber: Er hatte es seit einiger Zeit wieder geschafft. Eddy war nun Angestellter beim Riesenrad. Das konnte man auf einem Foto auch deutlich sehen. Eddy stand da in seiner schönen Uniform mit einem strahlenden Lächeln unterm Zwirbelbart an der Cassa beim Riesenrad. Es war der Mann, mit dem ich mich vor dem Einstieg ins Riesenrad fotografieren ließ. Ich transportierte ein süßes Stück Sacher-Torte zum Mund und dachte mir: Wie klein doch selbst so eine große Stadt wie Wien sein kann!
Nun gut, am dritten Tag in Wien fuhr ich mit der U-Bahn zum Prater. Der Himmel war bewölkt, der Wind blies ab und zu. Aber die Sonne schien auch ab und zu. Gleich nach dem Eingang zum Prater steht rechts das Riesenrad. Es ist wirklich riesig.
Nachdem ich die Eintrittskarte gekauft hatte, ließ ich mich mit einem uniformierten Angestellten des Rie- senrads fotografieren. Er strahlte neben mir mit einem wienerisch charmanten Lächeln unterm Zwirbelbart in die Kamera. Er zeigte mir danach den Vorraum zum Einstieg. Hier war die Geschichte des Praters in ausge- dienten Zirkuswagen mit kleinen Modellen nachgestellt. Die Wagen drehten sich auf einer großen Holz- scheibe. An den Wänden zogen bekannte Figuren Österreichs vorbei, die dorthin gemalt worden waren.Dann stieg ich in das Riesenrad. Eine beeindruckende Konstruktion. Eine Ka- bine fasst mindestens zehn Menschen. In meiner Kabine waren drei Mitfahrer. Es war noch nicht die Zeit und das Urlaubswetter, bei dem die Touristenmassen über den Prater strömen. In manchen Kabinen konnte ich auch Tische und Stühle entdecken, die wohl eine kleine Party im Riesenrad zuließen.
Wir drehten uns nach oben. In unserer Kabine war eine große Holzbank. Meine Höhenangst verschwand langsam, als ich registrierte, dass die Kabinen recht stabil gebaut sind. Auch wenn der Wind blies, machte das nichts aus. Ganz oben, als ich über den Prater und seine vielen Buden, von der Geisterbahn bis zum Weinzelt, blicken konnte, verlor sich meine Höhenangst. Ich fotografierte fleißig Wien von oben. Es war eine wunderbare Fahrt im Riesenrad. Unvergesslich. Ich stieg aus und sah mich noch ein wenig im Souvenirshop des Riesenrads um. Natürlich nahm ich dort einige Ansichtskarten mit, die ich meinen Freunden senden wollte.
Fortsetzung folgt.
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