
Ausgewählter Beitrag
Nachlese
Das große Frankfurter Kulturspektakel ging mit überwältigendem Erfolg zu Ende: Ganze 7.272 Aussteller, ein neuer Rekord in der Geschichte der Buchmesse, boten den zahlreichen Fach- und Privatbesuchern ein umfangreiches Programm. Mehr als 2.500 Veranstaltungen - für jeden Geschmack das richtige Rahmenprogramm.
Vor allem asiatische Länder, insbesondere auch China, Gastland des Jahres 2009, glänzten mit einem reichhaltigen Literaturangebot: Von asiatischen Comics bis hin zu spannender Unterhaltungsliteratur war alles, was das Schmökerherz begehrt, auf der diesjährigen Messe zu finden.
Vor allem asiatische Länder, insbesondere auch China, Gastland des Jahres 2009, glänzten mit einem reichhaltigen Literaturangebot: Von asiatischen Comics bis hin zu spannender Unterhaltungsliteratur war alles, was das Schmökerherz begehrt, auf der diesjährigen Messe zu finden.

Besonders die Bildung stand im Rampenlicht: Schließlich war Indien das Gastland - um 1,3 Prozent reduziert sich dort nach amtlichen Angaben die Analphabetismusrate jährlich. In 20 Jahren können somit um die 95 % aller Inder schreiben und lesen. Damit würde Indien Deutschland, dessen Analphabetismusquote bei ca. 10 Prozent liegt, sogar übertreffen. Wenn es so weitergeht mit der Bildung in Indien. Und mit den Bildungsproblemen in Deutschland.
Um Schritt mit der fortschreitenden Digitalisierung der Medien zu halten, will der Deutsche Börsenverein des Buchhandels mit einem neuen Internetauftritt namens VTO (Volltextsuche Online) Verlegern und Buchhändler den Verkauf von digitalen Daten ermöglichen. Das Projekt wendet sich direkt gegen Googles Buchsuche oder Amazons Search Inside. Man will das Feld der Digitalisierung von Büchern nicht amerikanischen Bigplayern überlassen.
Alles in allem bin ich zufrieden mit der diesjährigen Messe: Ich habe nicht nur viele Anregungen für unser künftiges Jokers-Programm mit nach Hause gebracht - auch als Privatmann bin ich beim langen Schmökern in den Musterexemplaren richtig auf meine Kosten gekommen: Sogar das erste gedruckte Kochbuch aus dem 15. Jahrhundert konnte ich bestaunen! Auch ein Vortrag von Professor Dr. Manfred Spitzer über Lesen und Lernen in Halle 4 Saal Europa hat mich beeindruckt. Lesen, so stellte er fest, sei eine Gehirndroge, die uns glücklich macht. Da kann ich ihm nur zustimmen.
Um Schritt mit der fortschreitenden Digitalisierung der Medien zu halten, will der Deutsche Börsenverein des Buchhandels mit einem neuen Internetauftritt namens VTO (Volltextsuche Online) Verlegern und Buchhändler den Verkauf von digitalen Daten ermöglichen. Das Projekt wendet sich direkt gegen Googles Buchsuche oder Amazons Search Inside. Man will das Feld der Digitalisierung von Büchern nicht amerikanischen Bigplayern überlassen.
Alles in allem bin ich zufrieden mit der diesjährigen Messe: Ich habe nicht nur viele Anregungen für unser künftiges Jokers-Programm mit nach Hause gebracht - auch als Privatmann bin ich beim langen Schmökern in den Musterexemplaren richtig auf meine Kosten gekommen: Sogar das erste gedruckte Kochbuch aus dem 15. Jahrhundert konnte ich bestaunen! Auch ein Vortrag von Professor Dr. Manfred Spitzer über Lesen und Lernen in Halle 4 Saal Europa hat mich beeindruckt. Lesen, so stellte er fest, sei eine Gehirndroge, die uns glücklich macht. Da kann ich ihm nur zustimmen.
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