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Nicole Rensmann im Interview

Autorinnen und Autoren zu interviewen auf diese Idee bin ich schon vor Monaten gekommen. Leider hatte ich bislang nicht die Zeit, den Antrieb, die Idee, das Projekt auch anzugreifen. Wie macht man ein Autoreninterview auf kleinem Raum, in einem Blog? Und zwar so, dass es nicht langweilig wird? Ich überlegte hin und her. Vor ein paar Wochen bin ich dann auf die Idee gekommen, ganz wenige Fragen, möglichst breit zu stellen. Keine Ahnung, ob das funktioniert. Ich versuche es mal. Mein erstes Autoren-Opfer ist Nicole Rensmann.

Geboren ist sie 1970 in Remscheid, wo sie auch heute noch lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und hat mehrere Veröffentlichungen im Bereich Erwachsenenbildung und Kinderliteratur vorzuweisen. Seit 2002 arbeitet sie auch für das Print-Magazin »phantastisch!« und schrieb für das Online-Magazin »Mr. Fantastik«.

Ihr Roman »Anam Cara Seelenfreund«, der im Oktober 2003 beim Atlantis-Verlag erschien, belegte den 2. Platz beim Deutschen Science-Fiction-Preis 2004 und beim Deutschen Phantastik-Preis 2004 in der Kategorie Roman Debüt national. Jüngst nominierte das Publikum ihren Roman »Ciara« für den Nyctalus Award. Im Internet ist sie zu finden unter

www.nicole-rensmann.de

Das Kurz-Interview

Frage:

Wie heißt dein letztes Buch und um was geht es darin?

Antwort:

"Ciara" lautet der Titel meines im April 2005 im Festa Verlag erschienenen Romans. Ciara, eine junge Waise, die ihren Vater nie kannte und ihre Mutter bei einem Unfall wenige Wochen vor Beginn der Geschichte verlor, wird in der Nacht ihres 19. Geburtstags überfallen und schwer verletzt. Damit erfüllt sich ihr Schicksal und sie tritt das elterliche Erbe an, gegen das sie sich zunächst sträubt. "Ciara" handelt vom Hexenglauben, von keltischer Mythologie und Vampirismus, jedoch wachsen den Protagonisten keine spitzen Schneidezähne. Vielmehr bediente ich mich der Anfänge und der Entstehung des Vampirglaubens, versetzte diese Mystizismen ins 21. Jahrhundert und mixte sie mit dem modernen Hexentum und der keltischen Mythologie.

Frage:

Was liebst du am Schreiben?

Antwort:

Jeden Tag aus Worten Bildern zu zaubern.

Frage:

Wie wird man Autorin, die verlegt wird?

Antwort:

Es mag den Anschein haben, dass ich schon viel veröffentlicht habe, aber ich bewege mich noch im Kleinverlagsbereich, auch wenn ich natürlich daraufhin arbeite, bei einem Publikumsverlag unterzukommen.

Ich bin also nicht unbedingt die richtige Ansprechpartnerin, um Tipps zu geben, wie es gelingt seine Manuskripte bei Verlagen zu platzieren. Längst bin ich noch nicht berühmt, schon gar nicht reich und auch weit davon entfernt erfolgreich zu sein. Und der Weg zum Erfolg wie immer jeder für sich Erfolg definiert ist individuell verschieden.

Von daher kann ich lediglich sagen, wie ich es bis hierher geschafft habe: ICH WILL, also arbeite ich hartnäckig und diszipliniert für mein Ziel, mit dem Glauben an mich und an meine Fähigkeiten. Auch wenn der von Emotionen getriebene Glaube ab und an schwankt, kämpfe ich weiter. Und obwohl Kritik oder Rückschläge zunächst schmerzen, lerne ich daraus und arbeite anschließend härter an mir, meiner Schreibweise und allem, was dazu gehört.

Frage:

Was sind deine nächsten literarischen Pläne?

Antwort:

Ich habe im letzten Jahr ein Jugendbuch beendet, das von meiner Agentin Frau Bernadi (Agentur Michael Meller) derzeit den Verlagen angeboten wird. Es handelt sich um einen phantastischen Roman für Kinder ab 12 Jahre, der wohl im Regal all age, also auch für Erwachsene geeignet , stehen dürfte. Eine Fortsetzung dieser Geschichte um fünf unterschiedliche Jugendliche, die bei einer schweißtreibenden Nachsitz-Aufgabe in einer fremden Welt landen, ist geplant. Aber wie es mit Mona, René, Bast, Linda und Tobias weitergeht, entscheidet sich erst nach Abschluss eines Vertrags.

Im Moment arbeite ich für eine andere Zielgruppe: Ich schreibe an einem Thriller für Erwachsene. Und wenn ich »Die Widmung« beendet habe, was voraussichtlich im Herbst dieses Jahres der Fall sein dürfte, werde ich für die Serie »Rettungskreuzer Ikarus« aus dem Atlantis Verlag einen Gastroman schreiben, der im Herbst 2007 erscheinen wird.

Da ich mich zwar schweren Herzens, aber um mich noch intensiver dem Schreiben widmen zu können von der redaktionellen und regelmäßigen journalistischen Tätigkeit für das Magazin »phantastisch!« zurückgezogen habe, wird es von mir in Zukunft nur noch sporadisch Interviews oder Artikel in dem Print-Medium geben.

Als nächstes erscheint eine weitere Kurzgeschichte: In der Anthologie »Arkham ein Reiseführer«, die im Februar erhältlich sein soll, finden sich auch Storys u. a. von Markolf Hoffmann und Michael Marrak.

01.02.2006, 09.18

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Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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