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Und der Literaturnobelpreis geht an …

Erst vor wenigen Tagen fand wieder eins der jährlichen Ereignisse statt, die ich stets mit großer Achtung verfolge: Am 12. Oktober wurde die wohl höchste offizielle Auszeichnung im Bereich Literatur, der Literatur- nobelpreis, vergeben. Seit der ersten Verleihung im Jahr 1901 an den französischen Poeten und Philosophen Sully Prudhomme wurde die Ehrenauszeichnung bis heute an 103 Personen verliehen.

Der schwedische Erfinder und Chemiker Alfred Bernhard Nobel (geboren am 21. Oktober 1833 in Stockholm, gestorben am 10. Dezember 1896 in San Remo) hatte in seinem Testament festgelegt, dass mit seinem Erbe eine Stiftung geschaffen werden sollte, deren Zinsen „als Preise denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“. Mit einem „Nobelpreis“ für Literatur sollte derjenige geehrt werden, der „das Vorzüglichste in idealer Richtung geschaffen hat“.

Bisher wurden überwiegend englischsprachige Autoren ausgezeichnet, dicht gefolgt von Verfassern aus dem französischen, dem deutschen und dem spanischen Sprachraum. Bis heute sind insgesamt zwölf deutschsprachige Schriftsteller ausgezeichnet worden. Es sind der Historiker Theodor Mommsen (1902), der Philosoph Rudolf Eucken (1908), die Schriftsteller Paul Heyse (1910), Gerhart Hauptmann (1912), Carl Spitteler (1919), Thomas Mann (1929), Hermann Hesse (1946), die Dichterin Nelly Sachs (1966), die Autoren Heinrich Böll (1972), Elias Canetti (1981), Günter Grass (1999) und die bisher einzige österreichische Preisträgerin Elfriede Jelinek (2004).

Orhan PamukIn diesem Jahr ging der mit 1,1 Mio. Euro dotierte Nobelpreis zum ersten Mal an einen türkischen Schriftsteller. Orhan Pamuk erhielt ihn, da er „auf der Suche nach der melancholischen Seele seiner Heimatstadt neue Sinnbilder für Streit und Verflechtung der Kulturen gefunden“ habe, wie es in der Begründung des Nobel- komitees der Schwedischen Akademie heißt. Pamuk, der aus Istanbul stammt, wurde ausgezeichnet für seine Mittlerrolle zwischen Orient und Okzident. Schon vergangenes Jahr erhielt er dafür den Friedenspreis des Deutschen Buchhan- dels. Als seine bekanntesten Werken gelten „Die Weiße Festung“, „Schnee“ und „Rot ist mein Name“.

Die Auszeichnung selbst wird jährlich am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, durch den schwedischen König überreicht.

Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Literaturnobelpreis

http://www.nobelpreis.org/literatur.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Pamuk


13.10.2006, 09.45

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Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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