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	    	<title>Jokers Blog Deutschland - DesignBlog</title>
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	    	<description>Das Jokers-Blog informiert über Entwicklungen in der Literatur, auf dem Büchermarkt und über das Jokers Programm. Auch einzelne Autoren, Verlage, Werke und Themen sowie literarische Wettbewerbe werden besprochen. Kurz: Jokers bloggt über alles, was Bibliophile interessieren kann.</description>
	    	<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
	    	<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
	    	<dc:date>2010-03-11T16:36:42+01:00</dc:date>
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			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1259">
    			<title>Von goldenen Salamandern und blutenden Lilien</title> 
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    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;">„Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabríel Garcia Márquez ist ein moderner Klassiker. Seit vielen Jahren steht der Roman in meinem Regal. Gelesen habe ich ihn allerdings noch nie. Das lag vor allem daran, dass ich über die Geschichte Lateinamerikas nicht viel weiß und befürchtete, das Buch nicht zu verstehen. Völlig zu Unrecht, wie ich jetzt bemerkte. Denn wie bei so vielen großartigen Romanen sind historische Vorkenntnisse zwar hilfreich, aber nicht zwingend. Wie gute Geschichtslehrer verpacken Autoren im Format eines Garcia Márquez die Historie in so spannende Handlungsfäden, Charakterdarstellungen und Landschaftsbeschreibungen, dass der Leser nicht anders kann, als wie ein Schwamm alles aufzusaugen. <br /><br />Der kolumbianische Schriftsteller ist fürwahr ein echter Erzählkünstler. Allein, wie er auf den ersten Seiten die verzweifelte Reise durch den Dschungel schildert, machte mich sofort süchtig nach mehr: „In jenem Paradies aus Feuchtigkeit und Schweigen vor dem Sündenfall, wo die Stiefel in dampfenden Ölpfützen versanken und die Buschmesser blutende Lilien und goldene Salamander köpften, wurden die Männer der Expedition von ihren ältesten Erinnerungen heimgesucht.“ Düsterer, bezaubernder und schöner kann man einen Dschungel nicht beschreiben, finde ich. Diesen Stil nennt man „Magischen Realismus“. Er integriert magische Elemente in realistischen Situationen. Als Erfinder gilt Garcia Márquez. <br /><br />Am liebsten würde ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. So begeistert bin ich, nach Rafik Schami wieder einen Schriftsteller gefunden zu haben, der mich fesselt. Und das Beste: „Hundert Jahre Einsamkeit“ ist nicht die einzige Perle, die ungelesen in meinem Regal schlummert. Dort stehen noch „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ und „Chronik eines angekündigten Todes“.<br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
<br /></div>]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;">„Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabríel Garcia Márquez ist ein moderner Klassiker. Seit vielen Jahren steht der Roman in meinem Regal. Gelesen habe ich ihn allerdings noch nie. Das lag vor allem daran, dass ich über die Geschichte Lateinamerikas nicht viel weiß und befürchtete, das Buch nicht zu verstehen. Völlig zu Unrecht, wie ich jetzt bemerkte. Denn wie bei so vielen großartigen Romanen sind historische Vorkenntnisse zwar hilfreich, aber nicht zwingend. Wie gute Geschichtslehrer verpacken Autoren im Format eines Garcia Márquez die Historie in so spannende Handlungsfäden, Charakterdarstellungen und Landschaftsbeschreibungen, dass der Leser nicht anders kann, als wie ein Schwamm alles aufzusaugen. <br /><br />Der kolumbianische Schriftsteller ist fürwahr ein echter Erzählkünstler. Allein, wie er auf den ersten Seiten die verzweifelte Reise durch den Dschungel schildert, machte mich sofort süchtig nach mehr: „In jenem Paradies aus Feuchtigkeit und Schweigen vor dem Sündenfall, wo die Stiefel in dampfenden Ölpfützen versanken und die Buschmesser blutende Lilien und goldene Salamander köpften, wurden die Männer der Expedition von ihren ältesten Erinnerungen heimgesucht.“ Düsterer, bezaubernder und schöner kann man einen Dschungel nicht beschreiben, finde ich. Diesen Stil nennt man „Magischen Realismus“. Er integriert magische Elemente in realistischen Situationen. Als Erfinder gilt Garcia Márquez. <br /><br />Am liebsten würde ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. So begeistert bin ich, nach Rafik Schami wieder einen Schriftsteller gefunden zu haben, der mich fesselt. Und das Beste: „Hundert Jahre Einsamkeit“ ist nicht die einzige Perle, die ungelesen in meinem Regal schlummert. Dort stehen noch „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ und „Chronik eines angekündigten Todes“.<br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
<br /></div>]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>Autoren</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-03-11T16:36:00+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1258">
    			<title>Etwas Spaetromantisches von Heine</title> 
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    			<description><![CDATA[
<img height="217" border="0" width="180" align="right" style="padding: 0pt 0pt 0pt 10px;" alt="h_heine.jpg" src="/images/kunde/Autoren/10/h_heine.jpg" /><div style="text-align: justify;">Mehr als 150 Jahre ist er bereits tot und immer noch aktuell: Heinrich Heine, der große deutsche Dichter, geboren 1797 in Düsseldorf, gestorben 1856 in Paris, beeindruckte zahlreiche seiner berühmten Autoren- Kollegen. Die Resonanz war nicht immer positiv, Heines Schriften provozierten jedoch immer starke Reaktionen.<br /><br />&quot;Heine habe ich mit Tränen in den Augen gelesen&quot;, ehrte ihn z. B. Christian Morgenstern. &quot;Eine kleine Probe von Heines politischem Wischiwaschi hab ich ... neulich ... gefunden und großen Ekel dagegen gefasst.&quot; Oder &quot;Er ist ein Dichter ganz und gar, aber nit eine Viertelstunde könnt' ich mit ihm leben...&quot;, bewertete Eduard Mörike seine Begegnung mit ihm. Friedrich Nietzsche hingegen war begeistert: &quot;Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben ... Er besaß jene göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag ... Man wird einmal sagen, dass Heine und ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind ...&quot; <br /><br />Heinrich Heine war einer der Hauptvertreter des Jungen Deutschland. Empfindungsreichtum ging in seinen spätromantischen Werken und Gedichten mit Skepsis und Ironie („Buch der Lieder“, 1827; „Romanzero“, 1851) Hand in Hand. Sein unterhaltsamer Prosastil („Reisebilder“, 1826 bis 1831) machte ihn zum Begründer des modernen Feuilletonismus.<br /><br />Jetzt im Monat März fiel mir eines seiner Gedichte wieder in die Hände:<br /><br />Die Liebe begann im Monat März,<br />Wo mir erkrankte Sinn und Herz.<br />Doch als der Mai, der grüne, kam:<br />Ein Ende all mein Trauern nahm.<br /><br />Es war am Nachmittag um Drei<br />Wohl auf der Moosbank der Einsiedelei,<br />Die hinter der Linde liegt versteckt,<br />Da hab ich ihr mein Herz entdeckt.<br /><br />Die Blumen dufteten. Im Baum<br />Die Nachtigall sang, doch hörten wir kaum<br />Ein einziges Wort von ihrem Gesinge,<br />Wir hatten zu reden viel wichtige Dinge.<br /><br />Wir schwuren uns Treue bis in den Tod.<br />Die Stunden schwanden, das Abendrot<br />Erlosch. Doch saßen wir lange Zeit<br />Und weinten in der Dunkelheit.<br /><br /><a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=heine&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0" target="_blank">Stöbern in unserem Heinrich Heine-Fundus</a><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
<br /></div>]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
<img height="217" border="0" width="180" align="right" style="padding: 0pt 0pt 0pt 10px;" alt="h_heine.jpg" src="/images/kunde/Autoren/10/h_heine.jpg" /><div style="text-align: justify;">Mehr als 150 Jahre ist er bereits tot und immer noch aktuell: Heinrich Heine, der große deutsche Dichter, geboren 1797 in Düsseldorf, gestorben 1856 in Paris, beeindruckte zahlreiche seiner berühmten Autoren- Kollegen. Die Resonanz war nicht immer positiv, Heines Schriften provozierten jedoch immer starke Reaktionen.<br /><br />&quot;Heine habe ich mit Tränen in den Augen gelesen&quot;, ehrte ihn z. B. Christian Morgenstern. &quot;Eine kleine Probe von Heines politischem Wischiwaschi hab ich ... neulich ... gefunden und großen Ekel dagegen gefasst.&quot; Oder &quot;Er ist ein Dichter ganz und gar, aber nit eine Viertelstunde könnt' ich mit ihm leben...&quot;, bewertete Eduard Mörike seine Begegnung mit ihm. Friedrich Nietzsche hingegen war begeistert: &quot;Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben ... Er besaß jene göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag ... Man wird einmal sagen, dass Heine und ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind ...&quot; <br /><br />Heinrich Heine war einer der Hauptvertreter des Jungen Deutschland. Empfindungsreichtum ging in seinen spätromantischen Werken und Gedichten mit Skepsis und Ironie („Buch der Lieder“, 1827; „Romanzero“, 1851) Hand in Hand. Sein unterhaltsamer Prosastil („Reisebilder“, 1826 bis 1831) machte ihn zum Begründer des modernen Feuilletonismus.<br /><br />Jetzt im Monat März fiel mir eines seiner Gedichte wieder in die Hände:<br /><br />Die Liebe begann im Monat März,<br />Wo mir erkrankte Sinn und Herz.<br />Doch als der Mai, der grüne, kam:<br />Ein Ende all mein Trauern nahm.<br /><br />Es war am Nachmittag um Drei<br />Wohl auf der Moosbank der Einsiedelei,<br />Die hinter der Linde liegt versteckt,<br />Da hab ich ihr mein Herz entdeckt.<br /><br />Die Blumen dufteten. Im Baum<br />Die Nachtigall sang, doch hörten wir kaum<br />Ein einziges Wort von ihrem Gesinge,<br />Wir hatten zu reden viel wichtige Dinge.<br /><br />Wir schwuren uns Treue bis in den Tod.<br />Die Stunden schwanden, das Abendrot<br />Erlosch. Doch saßen wir lange Zeit<br />Und weinten in der Dunkelheit.<br /><br /><a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=heine&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0" target="_blank">Stöbern in unserem Heinrich Heine-Fundus</a><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
<br /></div>]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
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			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1257">
    			<title>Ein alternder „Everyman“</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1257</link>
    			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><a target="_"blank"" href="http://www.jokers.de/3/15610314-1/buch/everyman.html"><img width="170" vspace="5" hspace="5" height="316" border="0" align="right" alt="Roth" src="/images/kunde/Autoren/2/021.385.030.jpg" /></a>Wie Sie vielleicht wissen, habe ich etwas übrig für Bücher im Original. Deswegen scheue ich mich auch nicht, Ihnen mal ein Reclam-Buch ans Herz zu legen. Der Verlag möge mir verzeihen, aber diese Reihe gehört optisch sicherlich nicht zum Schönsten, was Buchgestaltung angeht. Dafür ist der Preis meist unschlagbar. Und der Inhalt ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. So auch bei „Everyman“ von Philip Roth. Dieser Roman über das Altern gehört für mich zum Besten, was ich gelesen habe.<br /><br />Man weiß nie so recht, ob man ihn mögen oder hassen soll, den namenlosen Mann, dessen Beerdigung am Beginn des Romans steht. In der Rückblende erzählt Roth das Leben des Werbefachmanns, der drei Ehefrauen, drei Kinder und diverse Geliebte hatte. Zu seiner Tochter aus zweiter Ehe hat er ein recht gutes Verhältnis, doch die beiden Söhne aus erster Ehe verachten ihn. Beruflich war er eine zeitlang ganz weit oben. Aber er muss sich eingestehen, dass sein Privatleben kein großer Wurf war: zu viele oberflächliche Liebschaften, erfolglose Ehen, wenig Beziehung zu den Kindern, später Krankheit und Verfall. Komischerweise begegnet dieser einsame amerikanische „Everyman“, der in einem Seniorendorf in New Jersey lebt, all dem mit einer gewissen stoischen Ruhe und – trotz allem – erhobenem Kopf. <br /><br />Seit Jahrhunderten gibt es dieses Motiv des alten Mannes, der sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, in der Literatur. Bereits in mittelalterlichen Moralitätenspielen taucht er auf und noch heute ist <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/15610314-1/buch/everyman.html">„Jedermann“</a> von Hugo von Hofmannsthal jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen vertreten. Es geht also etwas Faszinierendes von diesem Thema aus: Ein alternder Mensch denkt über sein vergangenes Leben nach, über wahre und falsche Freunde, Laster und Freuden, Glück und verpasste Gelegenheiten.<br /><br />Philip Roth versteht es, diese alte Thematik noch einmal packend neu zu erzählen. Sein Scharfblick und sein großes schriftstellerisches Können machen ein Erlebnis daraus, und Ihre Englischpraxis wird es Ihnen danken ...<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><a target="_"blank"" href="http://www.jokers.de/3/15610314-1/buch/everyman.html"><img width="170" vspace="5" hspace="5" height="316" border="0" align="right" alt="Roth" src="/images/kunde/Autoren/2/021.385.030.jpg" /></a>Wie Sie vielleicht wissen, habe ich etwas übrig für Bücher im Original. Deswegen scheue ich mich auch nicht, Ihnen mal ein Reclam-Buch ans Herz zu legen. Der Verlag möge mir verzeihen, aber diese Reihe gehört optisch sicherlich nicht zum Schönsten, was Buchgestaltung angeht. Dafür ist der Preis meist unschlagbar. Und der Inhalt ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. So auch bei „Everyman“ von Philip Roth. Dieser Roman über das Altern gehört für mich zum Besten, was ich gelesen habe.<br /><br />Man weiß nie so recht, ob man ihn mögen oder hassen soll, den namenlosen Mann, dessen Beerdigung am Beginn des Romans steht. In der Rückblende erzählt Roth das Leben des Werbefachmanns, der drei Ehefrauen, drei Kinder und diverse Geliebte hatte. Zu seiner Tochter aus zweiter Ehe hat er ein recht gutes Verhältnis, doch die beiden Söhne aus erster Ehe verachten ihn. Beruflich war er eine zeitlang ganz weit oben. Aber er muss sich eingestehen, dass sein Privatleben kein großer Wurf war: zu viele oberflächliche Liebschaften, erfolglose Ehen, wenig Beziehung zu den Kindern, später Krankheit und Verfall. Komischerweise begegnet dieser einsame amerikanische „Everyman“, der in einem Seniorendorf in New Jersey lebt, all dem mit einer gewissen stoischen Ruhe und – trotz allem – erhobenem Kopf. <br /><br />Seit Jahrhunderten gibt es dieses Motiv des alten Mannes, der sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, in der Literatur. Bereits in mittelalterlichen Moralitätenspielen taucht er auf und noch heute ist <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/15610314-1/buch/everyman.html">„Jedermann“</a> von Hugo von Hofmannsthal jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen vertreten. Es geht also etwas Faszinierendes von diesem Thema aus: Ein alternder Mensch denkt über sein vergangenes Leben nach, über wahre und falsche Freunde, Laster und Freuden, Glück und verpasste Gelegenheiten.<br /><br />Philip Roth versteht es, diese alte Thematik noch einmal packend neu zu erzählen. Sein Scharfblick und sein großes schriftstellerisches Können machen ein Erlebnis daraus, und Ihre Englischpraxis wird es Ihnen danken ...<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>Englische Bücher</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-03-05T16:26:20+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1256">
    			<title>Tucholsky war nicht nur politisch</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1256</link>
    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Den meisten seiner Texte</span> merkt man seine zerrissene Seele kaum an. Und doch beging Kurt Tucholsky 1935 im schwedischen Exil Selbstmord. Er spaltete die Meinungen der Leser wie kaum ein anderer nicht nur zu Lebzeiten während der Weimarer Republik, sondern weit über seinen Tod hinaus. Wer kennt nicht seinen Ausspruch „Soldaten sind Mörder“? Das Zitat stammt aus Tucholskys Werk Der bewachte Kriegsschauplatz:<br /><br /><span style="font-weight: bold;"><a target="_" href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tucholsky&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0"><img width="100" vspace="5" hspace="5" height="169" border="0" align="left" alt="Tucholsky" src="/images/kunde/Autoren/2/019.294.642.jpg" /></a>„Der Feldgendarm wachte darüber</span>, dass vorn richtig gestorben wurde. Für viele war das gar nicht nötig. Die Hammel trappelten mit der Herde mit, meist wussten sie gar keine Wege und Möglichkeiten, um nach hinten zu kommen, und was hätten sie da auch tun sollen! Sie wären ja doch geklappt worden, und dann: Untersuchungshaft, Kriegsgericht, Zuchthaus, oder, das schlimmste von allem: Strafkompanie. [...] Manche Nationen jagten ihre Zwangsabonnenten auch mit den Maschinengewehren in die Maschinengewehre. So kämpften sie. Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Doch Kurt Tucholsky</span> war keineswegs „nur“ ein politischer Journalist. Viele seiner Werke sind geprägt von seinem speziellen Humor, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse kommentiert. Doch auch der Mensch als Individuum bekommt wie der Mensch als Herdentier immer wieder auf ironisch-bezaubernde Weise sein Fett ab. Ganz besonders hat es mir sein Frühlingsgedicht angetan:<br /></div><br /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Das Lenzsymptom zeigt sich zuerst beim Hunde,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dann im Kalender und dann in der Luft,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">und endlich hüllt auch Fräulein Adelgunde</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">sich in die frisch gewaschene Frühlingskluft.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ach ja, der Mensch! Was will er nur vom Lenze?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ist er denn nicht das ganze Jahr in Brunst?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Doch seine Triebe kennen keine Grenze –</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dies Uhrwerk hat der liebe Gott verhunzt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Der Vorgang ist in jedem Jahr derselbe:</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Man schwelgt, wo man nur züchtig beten sollt,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">und man zerdrückt dem Heiligtum das gelbe</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">geblümte Kleid – ja, hat das Gott gewollt?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Die ganze Fauna treibt es immer wieder:</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Da ist ein Spitz und eine Pudelmaid,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die feine Dame senkt die Augenlider,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">der Arbeitsmann hingegen scheint voll Neid.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Durch rau Gebrüll lässt sich das Paar nicht stören,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">ein Fußtritt trifft den armen Romeo</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">mich deucht, hier sollten zwei sich nicht gehören...</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Und das geht alle, alle Jahre so.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Komm, Mutter, reich mir meine Mandoline,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">stell mir den Kaffee auf den Küchentritt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Schon dröhnt mein Bass: Sabine, bine, bine ...</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Was will man tun? Man macht es schließlich mit.</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Selbstverständlich haben wir</span> einen ganzen Fundus an Werken von Kurt Tucholsky in unserem Programm: <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tucholsky&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0">Stöbern</a> Sie doch einfach mal darin!<br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) 
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    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Den meisten seiner Texte</span> merkt man seine zerrissene Seele kaum an. Und doch beging Kurt Tucholsky 1935 im schwedischen Exil Selbstmord. Er spaltete die Meinungen der Leser wie kaum ein anderer nicht nur zu Lebzeiten während der Weimarer Republik, sondern weit über seinen Tod hinaus. Wer kennt nicht seinen Ausspruch „Soldaten sind Mörder“? Das Zitat stammt aus Tucholskys Werk Der bewachte Kriegsschauplatz:<br /><br /><span style="font-weight: bold;"><a target="_" href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tucholsky&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0"><img width="100" vspace="5" hspace="5" height="169" border="0" align="left" alt="Tucholsky" src="/images/kunde/Autoren/2/019.294.642.jpg" /></a>„Der Feldgendarm wachte darüber</span>, dass vorn richtig gestorben wurde. Für viele war das gar nicht nötig. Die Hammel trappelten mit der Herde mit, meist wussten sie gar keine Wege und Möglichkeiten, um nach hinten zu kommen, und was hätten sie da auch tun sollen! Sie wären ja doch geklappt worden, und dann: Untersuchungshaft, Kriegsgericht, Zuchthaus, oder, das schlimmste von allem: Strafkompanie. [...] Manche Nationen jagten ihre Zwangsabonnenten auch mit den Maschinengewehren in die Maschinengewehre. So kämpften sie. Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Doch Kurt Tucholsky</span> war keineswegs „nur“ ein politischer Journalist. Viele seiner Werke sind geprägt von seinem speziellen Humor, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse kommentiert. Doch auch der Mensch als Individuum bekommt wie der Mensch als Herdentier immer wieder auf ironisch-bezaubernde Weise sein Fett ab. Ganz besonders hat es mir sein Frühlingsgedicht angetan:<br /></div><br /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Das Lenzsymptom zeigt sich zuerst beim Hunde,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dann im Kalender und dann in der Luft,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">und endlich hüllt auch Fräulein Adelgunde</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">sich in die frisch gewaschene Frühlingskluft.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ach ja, der Mensch! Was will er nur vom Lenze?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ist er denn nicht das ganze Jahr in Brunst?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Doch seine Triebe kennen keine Grenze –</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dies Uhrwerk hat der liebe Gott verhunzt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Der Vorgang ist in jedem Jahr derselbe:</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Man schwelgt, wo man nur züchtig beten sollt,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">und man zerdrückt dem Heiligtum das gelbe</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">geblümte Kleid – ja, hat das Gott gewollt?</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Die ganze Fauna treibt es immer wieder:</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Da ist ein Spitz und eine Pudelmaid,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die feine Dame senkt die Augenlider,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">der Arbeitsmann hingegen scheint voll Neid.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Durch rau Gebrüll lässt sich das Paar nicht stören,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">ein Fußtritt trifft den armen Romeo</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">mich deucht, hier sollten zwei sich nicht gehören...</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Und das geht alle, alle Jahre so.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Komm, Mutter, reich mir meine Mandoline,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">stell mir den Kaffee auf den Küchentritt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Schon dröhnt mein Bass: Sabine, bine, bine ...</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Was will man tun? Man macht es schließlich mit.</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Selbstverständlich haben wir</span> einen ganzen Fundus an Werken von Kurt Tucholsky in unserem Programm: <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tucholsky&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0">Stöbern</a> Sie doch einfach mal darin!<br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) 
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>Autoren</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-03-03T08:07:00+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1255">
    			<title>Mein Ideal-Castorp</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1255</link>
    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;"><a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_"><img width="170" vspace="5" hspace="5" height="222" border="0" align="right" src="/images/kunde/dvd/020.697.410.jpg" alt="Der Zauberberg" /></a>Eine Traumbesetzung!</span> Christoph Eichhorn als Hans Castorp in der Verfilmung des Thomas-Mann-Romans „Der Zauberberg“. Noch nie hat meine Vorstellung vom Aussehen einer Romanfigur so perfekt zu der Filmfigur gepasst wie in der Verfilmung von Hans W. Geißendörfer. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Meist muss ich bei einer Buchverfilmung</span> erst ein wenig warm werden mit den fremden Personen auf der Leinwand, die jemanden darstellen, der mir im Laufe des Lesens mit einem bestimmten Bild ans Herz gewachsen ist – zumal wenn das Werk von so epochaler Länge ist wie <a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_blank">„Der Zauberberg“</a> mit seinen fast tausend Seiten. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Hier jedoch war das nicht so –</span> Eichhorn, der Schauspieler mit dem eleganten, leicht blasierten Gesichtsausdruck und der schmalsten Nase, die ich kenne, ist mein Ideal-Castorp. Genau so habe ich mir den Hamburger Patriziersohn vorgestellt, der in einem Schweizer Sanatorium statt wie geplant einige Wochen sieben Jahre verbringt, sich dort verliebt und ausdauernde philosophische Diskussionen führt. Er hält sich in dieser wie zeitlos wirkenden, morbiden Welt übrigens auf ohne selbst krank zu sein. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Hans Castorp ist Held</span> eines Bildungsromans, der gleichzeitig den Geist der gesamten Epoche vor dem Ersten Weltkrieg zeichnet. All das in der typisch Mannschen Manier der kunstvollen Schachtelsätze und intellektuellen Reflexionen, der genauen Milieuschilderung und detailverliebten Ausschmückung. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Wer sich dafür begeistern kann</span>, wird auch die 1981 entstandene Verfilmung des Werkes lieben – sie hat den Deutschen Filmpreis erhalten und das zu Recht. Die leicht makabre Stimmung von Krankheit gemischt mit trotziger Lebensfreude, Eleganz und Pracht, die verschiedenen Charaktere der Sanatoriumsbesucher, all das setzt Geißendörfers Film meisterhaft um. Das ist Unterhaltung vom Feinsten! Also: zugreifen, denn <a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_blank">diese DVD </a>gehört in jeden gut sortierten Haushalt und unser Preis ist einfach unschlagbar!<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) 
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    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;"><a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_"><img width="170" vspace="5" hspace="5" height="222" border="0" align="right" src="/images/kunde/dvd/020.697.410.jpg" alt="Der Zauberberg" /></a>Eine Traumbesetzung!</span> Christoph Eichhorn als Hans Castorp in der Verfilmung des Thomas-Mann-Romans „Der Zauberberg“. Noch nie hat meine Vorstellung vom Aussehen einer Romanfigur so perfekt zu der Filmfigur gepasst wie in der Verfilmung von Hans W. Geißendörfer. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Meist muss ich bei einer Buchverfilmung</span> erst ein wenig warm werden mit den fremden Personen auf der Leinwand, die jemanden darstellen, der mir im Laufe des Lesens mit einem bestimmten Bild ans Herz gewachsen ist – zumal wenn das Werk von so epochaler Länge ist wie <a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_blank">„Der Zauberberg“</a> mit seinen fast tausend Seiten. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Hier jedoch war das nicht so –</span> Eichhorn, der Schauspieler mit dem eleganten, leicht blasierten Gesichtsausdruck und der schmalsten Nase, die ich kenne, ist mein Ideal-Castorp. Genau so habe ich mir den Hamburger Patriziersohn vorgestellt, der in einem Schweizer Sanatorium statt wie geplant einige Wochen sieben Jahre verbringt, sich dort verliebt und ausdauernde philosophische Diskussionen führt. Er hält sich in dieser wie zeitlos wirkenden, morbiden Welt übrigens auf ohne selbst krank zu sein. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Hans Castorp ist Held</span> eines Bildungsromans, der gleichzeitig den Geist der gesamten Epoche vor dem Ersten Weltkrieg zeichnet. All das in der typisch Mannschen Manier der kunstvollen Schachtelsätze und intellektuellen Reflexionen, der genauen Milieuschilderung und detailverliebten Ausschmückung. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Wer sich dafür begeistern kann</span>, wird auch die 1981 entstandene Verfilmung des Werkes lieben – sie hat den Deutschen Filmpreis erhalten und das zu Recht. Die leicht makabre Stimmung von Krankheit gemischt mit trotziger Lebensfreude, Eleganz und Pracht, die verschiedenen Charaktere der Sanatoriumsbesucher, all das setzt Geißendörfers Film meisterhaft um. Das ist Unterhaltung vom Feinsten! Also: zugreifen, denn <a href=" http://www.jokers.de/3/16122828-1/dvd/der-zauberberg-dvd.html" target="_blank">diese DVD </a>gehört in jeden gut sortierten Haushalt und unser Preis ist einfach unschlagbar!<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) 
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>DVD/Filme</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-03-01T08:41:00+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1254">
    			<title>Selbstgewaehlte Einsamkeit</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1254</link>
    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Zufällig hörte ich neulich</span> im Fernsehen ein paar Zeilen von Emily Dickinson (1830 bis 1886): <br /><br /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„Da ist ein Licht,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">das schräg sich neigt</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">an Wintertagen,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">schwer wie das Gewicht</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">von kathedralen Klängen.</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Und wenn es kommt,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">hört alle Landschaft zu.</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schatten halten den Atem an,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">wenn es vergeht.“</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">In diesen Tagen</span>, in denen der Hochnebel wie über den Dächern festgefroren wirkt, die Vögel frierend in den Bäumen kauern und von Frühlingserwachen weit und breit keine Spur ist, trifft sie den Nagel auf den Kopf. Jedes Mal, wenn ich über die amerikanische Schriftstellerin nachdenke, die seit ihrem 20. Lebensjahr das Leben einer menschenscheuen Einsiedlerin führte, staune ich. Denn obwohl sie kaum Kontakt zu Menschen pflegte und ihr Zimmer bis zum frühen Tod mit 56 Jahren kaum verließ, schuf Dickinson ein mannigfaltiges Gedankenwerk, das noch heute seinesgleichen sucht: Nach ihrem Tod entdeckte man 40 handgebundene Bücher mit über 800 Gedichten von ihr. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Dieser Gedanke spendet mir immer wieder Trost</span>, wenn ich denke, noch nicht genug von der Welt gesehen zu haben. Denn genau dagegen steht Emily Dickinsons legendärer und wunderschöner Satz: „To make a prairie it takes a clover and a bee, one clover, and a bee, and revery. The revery alone will do, if bees are few.”<br /><br /></div><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Zufällig hörte ich neulich</span> im Fernsehen ein paar Zeilen von Emily Dickinson (1830 bis 1886): <br /><br /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„Da ist ein Licht,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">das schräg sich neigt</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">an Wintertagen,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">schwer wie das Gewicht</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">von kathedralen Klängen.</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Und wenn es kommt,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">hört alle Landschaft zu.</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schatten halten den Atem an,</span><br style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">wenn es vergeht.“</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">In diesen Tagen</span>, in denen der Hochnebel wie über den Dächern festgefroren wirkt, die Vögel frierend in den Bäumen kauern und von Frühlingserwachen weit und breit keine Spur ist, trifft sie den Nagel auf den Kopf. Jedes Mal, wenn ich über die amerikanische Schriftstellerin nachdenke, die seit ihrem 20. Lebensjahr das Leben einer menschenscheuen Einsiedlerin führte, staune ich. Denn obwohl sie kaum Kontakt zu Menschen pflegte und ihr Zimmer bis zum frühen Tod mit 56 Jahren kaum verließ, schuf Dickinson ein mannigfaltiges Gedankenwerk, das noch heute seinesgleichen sucht: Nach ihrem Tod entdeckte man 40 handgebundene Bücher mit über 800 Gedichten von ihr. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Dieser Gedanke spendet mir immer wieder Trost</span>, wenn ich denke, noch nicht genug von der Welt gesehen zu haben. Denn genau dagegen steht Emily Dickinsons legendärer und wunderschöner Satz: „To make a prairie it takes a clover and a bee, one clover, and a bee, and revery. The revery alone will do, if bees are few.”<br /><br /></div><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>Autoren</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-02-26T08:45:00+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1252">
    			<title>Verblueffendes rund ums Auto</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1252</link>
    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Es gibt Geschichten</span>, die sind einfach unglaublich. Zum Beispiel die, dass ein Tierarzt plötzlich zum Erfinder des Luftreifens wird. So geschehen anno 1888 im damals sicher noch idyllischen Dublin.<br /><br /><a target="_" href="http://www.jokers.de/3/14185171-1/buch/auto.html"><img hspace="5" height="276" border="0" align="left" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/nebensaechliches/020.707.365.jpg" alt="Quiz" /></a><span style="font-weight: bold;">Dort lebte nämlich ein kleiner Junge</span>, Johnnie, seines Zeichens Sohn des Tierarztes John Boyd Dunlop und stolzer Besitzer eines gummibereiften Dreirads. Leider jedoch hinterließ dieses Gefährt tiefe Furchen in dem gepflegten Garten des Doktors. Kurzerhand zerschnitt der Tierarzt daraufhin seine Gummischürze und klebte die einzelnen Streifen zu einem Schlauch zusammen, als Ventil bediente er sich eines Babyschnullers. Mit einer Fußballpumpe bläst Dunlop den zum Schutz mit Segelstoff umwickelten Schlauch auf und tauft ihn „Pneu“ (griechisch pneuma = Luft). Ein Glück, dass kurz vorher Carl Benz das Automobil erfunden hatte! Eisenbeschlagene Holzräder waren dafür nicht geeignet, schon bald schwebten die Autos der neuen Generation auf ihren Luftreifen … <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich habe keine Ahnung</span>, ob diese Anekdote stimmt oder fiktiv ist. Fakt ist allerdings, dass eben jener Tierarzt als Erfinder des Luftreifens gilt: Und noch heute sind ja die „Dunlop“-Reifen sehr beliebt. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Überhaupt: Die Geschichte des Automobils </span>weist zahlreiche unglaubliche Begebenheiten auf. Nicht nur damals, sondern auch in jüngeren Jahren verblüfft uns die Auto-Szene mit erstaunlichen Anekdoten. 180 Fragen und Antworten rund ums Auto finden Sie in dem Quiz <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/14185171-1/buch/auto.html">„Auto“</a>. Hier sind so manche Aha-Erlebnisse garantiert, zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, was „Audi“ bedeutet, was es mit dem „Elchtest“ auf sich hat u.v.m … <br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Es gibt Geschichten</span>, die sind einfach unglaublich. Zum Beispiel die, dass ein Tierarzt plötzlich zum Erfinder des Luftreifens wird. So geschehen anno 1888 im damals sicher noch idyllischen Dublin.<br /><br /><a target="_" href="http://www.jokers.de/3/14185171-1/buch/auto.html"><img hspace="5" height="276" border="0" align="left" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/nebensaechliches/020.707.365.jpg" alt="Quiz" /></a><span style="font-weight: bold;">Dort lebte nämlich ein kleiner Junge</span>, Johnnie, seines Zeichens Sohn des Tierarztes John Boyd Dunlop und stolzer Besitzer eines gummibereiften Dreirads. Leider jedoch hinterließ dieses Gefährt tiefe Furchen in dem gepflegten Garten des Doktors. Kurzerhand zerschnitt der Tierarzt daraufhin seine Gummischürze und klebte die einzelnen Streifen zu einem Schlauch zusammen, als Ventil bediente er sich eines Babyschnullers. Mit einer Fußballpumpe bläst Dunlop den zum Schutz mit Segelstoff umwickelten Schlauch auf und tauft ihn „Pneu“ (griechisch pneuma = Luft). Ein Glück, dass kurz vorher Carl Benz das Automobil erfunden hatte! Eisenbeschlagene Holzräder waren dafür nicht geeignet, schon bald schwebten die Autos der neuen Generation auf ihren Luftreifen … <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich habe keine Ahnung</span>, ob diese Anekdote stimmt oder fiktiv ist. Fakt ist allerdings, dass eben jener Tierarzt als Erfinder des Luftreifens gilt: Und noch heute sind ja die „Dunlop“-Reifen sehr beliebt. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Überhaupt: Die Geschichte des Automobils </span>weist zahlreiche unglaubliche Begebenheiten auf. Nicht nur damals, sondern auch in jüngeren Jahren verblüfft uns die Auto-Szene mit erstaunlichen Anekdoten. 180 Fragen und Antworten rund ums Auto finden Sie in dem Quiz <a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/14185171-1/buch/auto.html">„Auto“</a>. Hier sind so manche Aha-Erlebnisse garantiert, zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, was „Audi“ bedeutet, was es mit dem „Elchtest“ auf sich hat u.v.m … <br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
    			<dc:subject>Nebensächliches</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-02-24T09:19:00+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1253">
    			<title>Gewinnspiel: Keine Siege ohne Ziege - bitterboese Satire </title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1253</link>
    			<description><![CDATA[
<font size="3">ab 4. März in den Kinos! </font><br /><br />
<div style="text-align: justify;"><img hspace="5" height="270" border="0" align="left" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/intern/Filmplakat.JPG" alt="Filmplakat" /><span style="font-weight: bold;">„Männer, die auf Ziegen starren“:</span> Alleine der Titel des Kinoregiedebüts des Schauspielers und Produzenten Grant Heslov deutet darauf hin, dass das Publikum ein ziemlich ungewöhnlicher Film erwartet. Und tatsächlich sucht diese Adaption des gleichnamigen Sachbuchs des britischen Journalisten Jon Ronson ihresgleichen. Die wahre Geschichte um den Versuch des US-Militärs, Soldaten mit übersinnlichen Fähigkeiten auszubilden, ist Futter für eine politisch inspirierte Satire. Schon die Vorlage von Ronson begeisterte mich, obwohl sie ja alles andere als ein Unterhaltungsroman war.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Das Drehbuch hat es in sich: </span>Kleinstadtreporter Bob Wilton (Ewan McGregor) interviewt den bei seiner Mutter wohnenden Frühpensionär Gus Lacey (Stephen Root, Ein verlockendes Spiel). Lacey behauptet, vom Militär in paranormalen Fähigkeiten wie Gedankenlesen, durch Wände gehen und dem Killen durch bloße Blicke geschult worden zu sein. <br /><br /><img hspace="5" height="146" border="0" align="right" width="220" vspace="5" src="/images/kunde/intern/Ziegen1_1.jpg" alt="Maenner die auf Ziegen starren" /><span style="font-weight: bold;">Als den ungläubigen Reporter</span> seine Frau (Rebecca Mader, Lost) verlässt, geht er als Journalist in den Nahen Osten, um über den Irak-Krieg zu berichten. Doch der begehrte Truppenzugang bleibt ihm verwehrt. Also vertreibt er sich die Zeit in einer Kuwaiter Hotelbar. Dort trifft er auf Lyn Cassady (George Clooney), den er bereits aus Laceys Erzählungen kennt. Cassady gilt als bester Mann der parapsychologisch geschulten Truppe unter Führung des Hippie-Ausbilders Bill Django (Jeff Bridges). So bricht der nichts ahnende Journalist mit dem Alt-Blumenkind zu einer mehr als geheimen Operation in den Irak auf.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">„Männer, die auf Ziegen starren“ </span>basiert nur vage auf der Sachbuchvorlage. Drehbuchautor Peter Straughan orientierte sich zwar an echten Begebenheiten, die im Sachbuch geschildert sind, strickte aber seine ureigene und äußerst skurrile Story. Der Sachbuch-Bestseller &quot;The Men Who Stare At Goats&quot; von Guardian-Kolumnist Jon Ronson erschien in Deutschland unter dem Titel &quot;Durch die Wand&quot;.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Unsere Gewinnfrage:</span><br /><br />Wer ist Drehbuchautor von „Männer, die auf Ziegen starren“?<br /><span style="font-weight: bold;">a)</span>    Peter Straughan<br /><span style="font-weight: bold;">b)</span>    Jon Ronson<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Wir verlosen:</span><br /><br />3 Verlosungspakete, bestehend aus je 2 Freikarten, Buch zum Film und ein<br />Filmplakat.<br /><br /><br />Schicken Sie die Lösung an <a href="mailto:jokersrestseller@jokers.de"><span style="font-weight: bold;">jokersrestseller@jokers.de</span></a>  mit dem Betreff<br /><span style="font-weight: bold;">&quot;Männer die auf Ziegen starren.&quot;</span> Teilnahmeschluss ist der 05. März 2010.<br /><br /></div>]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
<font size="3">ab 4. März in den Kinos! </font><br /><br />
<div style="text-align: justify;"><img hspace="5" height="270" border="0" align="left" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/intern/Filmplakat.JPG" alt="Filmplakat" /><span style="font-weight: bold;">„Männer, die auf Ziegen starren“:</span> Alleine der Titel des Kinoregiedebüts des Schauspielers und Produzenten Grant Heslov deutet darauf hin, dass das Publikum ein ziemlich ungewöhnlicher Film erwartet. Und tatsächlich sucht diese Adaption des gleichnamigen Sachbuchs des britischen Journalisten Jon Ronson ihresgleichen. Die wahre Geschichte um den Versuch des US-Militärs, Soldaten mit übersinnlichen Fähigkeiten auszubilden, ist Futter für eine politisch inspirierte Satire. Schon die Vorlage von Ronson begeisterte mich, obwohl sie ja alles andere als ein Unterhaltungsroman war.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Das Drehbuch hat es in sich: </span>Kleinstadtreporter Bob Wilton (Ewan McGregor) interviewt den bei seiner Mutter wohnenden Frühpensionär Gus Lacey (Stephen Root, Ein verlockendes Spiel). Lacey behauptet, vom Militär in paranormalen Fähigkeiten wie Gedankenlesen, durch Wände gehen und dem Killen durch bloße Blicke geschult worden zu sein. <br /><br /><img hspace="5" height="146" border="0" align="right" width="220" vspace="5" src="/images/kunde/intern/Ziegen1_1.jpg" alt="Maenner die auf Ziegen starren" /><span style="font-weight: bold;">Als den ungläubigen Reporter</span> seine Frau (Rebecca Mader, Lost) verlässt, geht er als Journalist in den Nahen Osten, um über den Irak-Krieg zu berichten. Doch der begehrte Truppenzugang bleibt ihm verwehrt. Also vertreibt er sich die Zeit in einer Kuwaiter Hotelbar. Dort trifft er auf Lyn Cassady (George Clooney), den er bereits aus Laceys Erzählungen kennt. Cassady gilt als bester Mann der parapsychologisch geschulten Truppe unter Führung des Hippie-Ausbilders Bill Django (Jeff Bridges). So bricht der nichts ahnende Journalist mit dem Alt-Blumenkind zu einer mehr als geheimen Operation in den Irak auf.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">„Männer, die auf Ziegen starren“ </span>basiert nur vage auf der Sachbuchvorlage. Drehbuchautor Peter Straughan orientierte sich zwar an echten Begebenheiten, die im Sachbuch geschildert sind, strickte aber seine ureigene und äußerst skurrile Story. Der Sachbuch-Bestseller &quot;The Men Who Stare At Goats&quot; von Guardian-Kolumnist Jon Ronson erschien in Deutschland unter dem Titel &quot;Durch die Wand&quot;.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Unsere Gewinnfrage:</span><br /><br />Wer ist Drehbuchautor von „Männer, die auf Ziegen starren“?<br /><span style="font-weight: bold;">a)</span>    Peter Straughan<br /><span style="font-weight: bold;">b)</span>    Jon Ronson<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Wir verlosen:</span><br /><br />3 Verlosungspakete, bestehend aus je 2 Freikarten, Buch zum Film und ein<br />Filmplakat.<br /><br /><br />Schicken Sie die Lösung an <a href="mailto:jokersrestseller@jokers.de"><span style="font-weight: bold;">jokersrestseller@jokers.de</span></a>  mit dem Betreff<br /><span style="font-weight: bold;">&quot;Männer die auf Ziegen starren.&quot;</span> Teilnahmeschluss ist der 05. März 2010.<br /><br /></div>]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
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    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
    			<dc:date>2010-02-22T19:39:56+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1251">
    			<title>Russische Literatur: jetzt genau das Richtige!</title> 
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    			<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;"><a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tolstoi&search.x=0&search.y=0&f=search.getsearch&tracksearch=true" target="_"><img hspace="5" height="279" border="0" align="right" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/Autoren/2/009.596.040.jpg" alt="Krieg und Frieden" /></a>Was für ein Winter! </span>Diese Allgegenwart von Schnee und Kälte! Der Anblick von dick vermummten Menschen hat so etwas Russisches, finde ich. Jedenfalls passt derzeit die Lektüre von Dostojewski, Tolstoi, Puschkin und Co. besonders gut in die Landschaft. Beim Blick aus dem Fenster in das Schneetreiben draußen wirken „Schuld und Sühne“, „Krieg und Frieden“ und „Anna Karenina“ einfach noch intensiver.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Und nicht zuletzt </span>sind diese ja meist recht seiten- und personenreichen Werke im Winter besser zu verdauen – flockige Sommerlektüre ist das nicht. Eher etwas für lange Winterabende, an denen man etwa in Dostojewskis „Der Idiot“ den Fürsten Myschkin dabei erlebt, wie er verzweifelt einer unerreichbaren Liebe hinterherhetzt.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Den ganz Lesewütigen</span> empfehle ich natürlich das Hauptwerk des 2010-Jubilars Lew Tolstoi – er hat in diesem Jahr den 100. Todestag – „<a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tolstoi&search.x=0&search.y=0&f=search.getsearch&tracksearch=true" target="_blank">Krieg  und Frieden“,</a> die faszinierende Geschichte dreier Familien vor dem Hintergrund der russisch-napoleonischen Kriege. Ein Meisterwerk der Weltliteratur und ein Reigen an großen Gefühlen, der seinesgleichen sucht: Krieg, Liebe, Hass, Abenteuer – alles dabei. Dass es sich hier auch um starken Filmstoff handelt, ist klar und für Freunde prächtiger Ausstattungsfilme ein echtes Muss!<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Bevor also die Tage wieder frühlingshafter</span> werden und Sie das dringende Bedürfnis nach Spaziergängen und Gartenarbeit verspüren (das wird nicht mehr allzu lange dauern ...), lassen Sie doch noch ein wenig russische Seele einwirken – das ist gut fürs Gemüt und schadet trotz des Seitenreichtums auch dem Geldbeutel nicht!<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<content:encoded><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;"><a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tolstoi&search.x=0&search.y=0&f=search.getsearch&tracksearch=true" target="_"><img hspace="5" height="279" border="0" align="right" width="170" vspace="5" src="/images/kunde/Autoren/2/009.596.040.jpg" alt="Krieg und Frieden" /></a>Was für ein Winter! </span>Diese Allgegenwart von Schnee und Kälte! Der Anblick von dick vermummten Menschen hat so etwas Russisches, finde ich. Jedenfalls passt derzeit die Lektüre von Dostojewski, Tolstoi, Puschkin und Co. besonders gut in die Landschaft. Beim Blick aus dem Fenster in das Schneetreiben draußen wirken „Schuld und Sühne“, „Krieg und Frieden“ und „Anna Karenina“ einfach noch intensiver.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Und nicht zuletzt </span>sind diese ja meist recht seiten- und personenreichen Werke im Winter besser zu verdauen – flockige Sommerlektüre ist das nicht. Eher etwas für lange Winterabende, an denen man etwa in Dostojewskis „Der Idiot“ den Fürsten Myschkin dabei erlebt, wie er verzweifelt einer unerreichbaren Liebe hinterherhetzt.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Den ganz Lesewütigen</span> empfehle ich natürlich das Hauptwerk des 2010-Jubilars Lew Tolstoi – er hat in diesem Jahr den 100. Todestag – „<a href="http://www.jokers.de/suche/index.html?com=tolstoi&search.x=0&search.y=0&f=search.getsearch&tracksearch=true" target="_blank">Krieg  und Frieden“,</a> die faszinierende Geschichte dreier Familien vor dem Hintergrund der russisch-napoleonischen Kriege. Ein Meisterwerk der Weltliteratur und ein Reigen an großen Gefühlen, der seinesgleichen sucht: Krieg, Liebe, Hass, Abenteuer – alles dabei. Dass es sich hier auch um starken Filmstoff handelt, ist klar und für Freunde prächtiger Ausstattungsfilme ein echtes Muss!<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Bevor also die Tage wieder frühlingshafter</span> werden und Sie das dringende Bedürfnis nach Spaziergängen und Gartenarbeit verspüren (das wird nicht mehr allzu lange dauern ...), lassen Sie doch noch ein wenig russische Seele einwirken – das ist gut fürs Gemüt und schadet trotz des Seitenreichtums auch dem Geldbeutel nicht!<br /></div><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener)
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
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  			</item>
			<item rdf:about="http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1250">
    			<title>Auch bei Kehlmann kann man sparen!</title> 
    			<link>http://www.jokers-blog.de/index.php?id=1250</link>
    			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Wissen Sie, worüber ich mich richtig freue?</span> Nach einer langen Flaute gibt es seit einigen Jahren wieder tolle neue deutsche Literatur. So haben etwa alle bisherigen Preisträger des Deutschen Buchpreises Werke abgeliefert, die mir persönlich durch die Bank gefallen. Unter den neuen deutschen Autoren gibt es allerdings einen, der diesen speziellen Literaturpreis gar nicht mag, weil er ihn nicht nur für ein Spektakel hält, sondern auch für eine „Quelle der Sorge und der Depression“ für die Autoren, die sich der Auswahlprozedur unterziehen müssen.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Der dies gesagt hat, ist kein geringerer als Daniel Kehlmann,</span> der mit „<a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/15944078-1/buch/die-vermessung-der-welt-sonderausgabe.html">Die Vermessung der Welt</a>“ 2005 einen fulminanten Bestseller verfasst hat. Mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren (nur im deutschsprachigen Raum!) und Übersetzungen in etwa 40 Sprachen ist Kehlmann zweifellos in die Kategorie der Bestsellerautoren emporgestiegen. Und das mit dem eher sperrigen Thema der Entstehung der modernen Wissenschaft, dargestellt am Leben des Forschers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Carl Friedrich Gauß.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Beide Wissenschaftler bewegen sich ständig</span> zwischen Erfolg und Niederlage, beide sind ein wenig sonderbar und schrullig, aber mit Leib und Seele ihrer Wissenschaft verschrieben. Das Ganze ist voller Fantasie und kommt ebenso abenteuerlich wie philosophisch daher – ein bisschen denken muss man bei der Lektüre also schon...<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Bei uns können Sie sich sogar</span> zwischen zwei Ausgaben von Daniel Kehlmanns Weltbestseller entscheiden. Kräftig sparen können Sie bei beiden! <br /></div><br /><div style="text-align: center;"><a href="http://www.jokers.de/3/13801655-1/buch/die-vermessung-der-welt.html" target="_"><img src="/images/kunde/Autoren/2/012.656.346.jpg" /></a>               <a target="_" href="http://www.jokers.de/3/15944078-1/buch/die-vermessung-der-welt-sonderausgabe.html"><img src="/images/kunde/Autoren/2/021.628.948.jpg" /></a><br /></div><br /><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) <br /><br />
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    			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Wissen Sie, worüber ich mich richtig freue?</span> Nach einer langen Flaute gibt es seit einigen Jahren wieder tolle neue deutsche Literatur. So haben etwa alle bisherigen Preisträger des Deutschen Buchpreises Werke abgeliefert, die mir persönlich durch die Bank gefallen. Unter den neuen deutschen Autoren gibt es allerdings einen, der diesen speziellen Literaturpreis gar nicht mag, weil er ihn nicht nur für ein Spektakel hält, sondern auch für eine „Quelle der Sorge und der Depression“ für die Autoren, die sich der Auswahlprozedur unterziehen müssen.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Der dies gesagt hat, ist kein geringerer als Daniel Kehlmann,</span> der mit „<a target="_blank" href="http://www.jokers.de/3/15944078-1/buch/die-vermessung-der-welt-sonderausgabe.html">Die Vermessung der Welt</a>“ 2005 einen fulminanten Bestseller verfasst hat. Mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren (nur im deutschsprachigen Raum!) und Übersetzungen in etwa 40 Sprachen ist Kehlmann zweifellos in die Kategorie der Bestsellerautoren emporgestiegen. Und das mit dem eher sperrigen Thema der Entstehung der modernen Wissenschaft, dargestellt am Leben des Forschers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Carl Friedrich Gauß.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Beide Wissenschaftler bewegen sich ständig</span> zwischen Erfolg und Niederlage, beide sind ein wenig sonderbar und schrullig, aber mit Leib und Seele ihrer Wissenschaft verschrieben. Das Ganze ist voller Fantasie und kommt ebenso abenteuerlich wie philosophisch daher – ein bisschen denken muss man bei der Lektüre also schon...<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Bei uns können Sie sich sogar</span> zwischen zwei Ausgaben von Daniel Kehlmanns Weltbestseller entscheiden. Kräftig sparen können Sie bei beiden! <br /></div><br /><div style="text-align: center;"><a href="http://www.jokers.de/3/13801655-1/buch/die-vermessung-der-welt.html" target="_"><img src="/images/kunde/Autoren/2/012.656.346.jpg" /></a>               <a target="_" href="http://www.jokers.de/3/15944078-1/buch/die-vermessung-der-welt-sonderausgabe.html"><img src="/images/kunde/Autoren/2/021.628.948.jpg" /></a><br /></div><br /><br /><br />(Geschrieben von Matthias Stöbener) <br /><br />
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    			<dc:publisher>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:creator>
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    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jokers restseller in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH</dc:rights>
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