Jokers Blog Deutschland

Von einem, der auszog, das Glück zu suchen: Gernstl unterwegs

Er ist gerne unterwegs. Und wer eine Reise tut, der kann bekanntlich etwas erzählen. Frans Xaver Gernstl erzählt Geschichten: vom Unterwegssein, von den Menschen, die er trifft, von Landschaften und allerlei Sehens- und Merkwürdigkeiten. Seit fast 30 Jahren zieht es ihn hinaus. Sein Jagdgebiet ist Deutschland, die Schweiz, Österreich und Südtirol, sein Markenzeichen ist seine Neugierde und Unaufgeregtheit, seine Waffe das Zuhörenkönnen. Stets an seiner Seite: Kameramann Hans Peter Fischer und Tontechniker Stefan Ravasz.


Gernstl.jpgIm knallroten VW-Bus gondeln die Drei durch die Lande auf der Suche nach interessanten Begegnungen; »subventioniertes Rumstrolchen« nennen sie das. Die Frauen und Männer, die sie treffen, sind Menschen, die alle etwas gemeinsam haben, das sie aus der Masse hervorhebt: Sie haben eine Leidenschaft, ein Hobby, einen ungewöhnlichen Beruf, kurz irgendetwas, das sie mit Herzblut tun.


Gernstl trifft markige Originale und Weltverbesserer, Philosophen und Lebenskünstler: eine Märchenparkchefin, einen Sargbauer, eine Hutmacherin, einen Wünschelrutengänger, einen bayerisch-indischen Guru Das Gernstl-Team wird zu Knödeln und Brotzeit eingeladen, zu Fischbrötchen und Kuchen. Meistens kommen die »drei Jungs« unangemeldet und nutzen den Überraschungseffekt. So wirken die Filmsequenzen authentisch und es ist Spielraum für Improvisation.


Angefangen hat alles 1983, als sich Gernstl und seine Freunde erstmals auf die »Suche nach irgendwas« begaben. Sie waren jung, hatten Zeit und Lust auf Abenteuer. So zogen sie los und suchten »nach den besten Weibern, dem besten Bier und den besten Bratwürsten«, vielleicht auch nach dem Glück. Schöner Nebeneffekt: Es gab Geld für das Rumstrolchen. Denn der bayerische Rundfunk fand Gefallen an den außergewöhnlichen Reportagen und nahm sie ins Dritte Programm auf. Inzwischen sind die Gernstl-Geschichten Kult und haben einen großen Fanclub.


Bei Jokers finden sie die besten Gernstl-Abenteuer auf DVD:


DVD "Gernstl" bei Jokers


DVD "Gernstl unterwegs" bei Jokers


DVD "Gernstls Reisen auf der Suche nach dem Glück" bei Jokers


DVD "Gernstls Deutschlandreise" bei Jokers


DVD Gernstl in den Alpen bei Jokers


Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



22.02.2012, 09.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: andere Medien | Tags: Glück, Franz Xaver Gernstl, Unterwegssein, Reisen ,

Von der Arzttochter zur Kult-Regisseurin: Doris Dörrie

Vielleicht sind Sie ja bereits auf unser Gewinnspiel aufmerksam geworden und riskieren Ihr Glück bei unserer Verlosung: Pünktlich zum Kinostart von »Glück« unter der Regie von Doris Dörrie können Sie bei uns das Hörspiel zum Film und ein Kinoplakat ergattern.


Anlass also genug, vielleicht einmal Revue passieren zu lassen, mit welchen Werken uns die begnadete Autorin und Regisseurin bislang erfreute. Und ich wette mit Ihnen: Sollten Ihnen der Name Doris Dörrie noch relativ unbekannt vorkommen sicherlich haben auch Sie schon den einen oder anderen ihrer Filme begeistert gesehen!


Doris Dörrie ist ein Frühlingskind: Am 26. Mai 1955 wurde sie geboren, in einen Arzt-Haushalt hinein. Dennoch schien ihr der Berufswunsch von Anfang an klar zu sein: 1973 ging sie in die USA, um dort Film und Schauspiel zu studieren. 1975 kehrte sie nach Deutschland zurück und studierte in München an der Hochschule für Fernsehen und Film.


Ihr großer Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten: Ihre Komödie »Männer«, die 1985 über die Leinwände flimmerte, wurde ihr erster großer Publikumserfolg. Seitdem geht es Schlag auf Schlag: Ein Kinoerfolg reiht sich an den anderen. Doch sie ist nicht nur als Regisseurin und Drehbuchautorin unbestreitbar eine der allerbesten sie ist auch als Autorin erfolgreich tätig. So erstaunt es nicht wirklich, dass sie zahlreiche Auszeichnungen einheimsen konnte.


Stöbern Sie doch einfach mal in unseren Angeboten: Auch wir haben zahlreiche Filme und Bücher von Doris Dörrie auf Lager.


Auszeichnungen von Doris Dörrie:


1984 Max-Ophüls-Preis: Publikumspreis der Stadt Saarbrücken für MITTEN INS HERZ.


1986 Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber; Filmband in Gold (Drehbuch) für MÄNNER.


1986 Goldene Leinwand für MÄNNER.


1986 Gildefilmpreis für MÄNNER.


1986 IFF Vevey (Schweiz): Goldener Spazierstock für MÄNNER.


1986 IFF Hof: Filmpreis der Stadt Hof für MÄNNER.


1992 Deutscher Filmpreis: Nominierung für HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE.


1994 Journalistenpreis der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten für WAS DARF'S DENN SEIN?


1995 Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber für KEINER LIEBT MICH.


1995 Ernst Hoferichter-Preis für das schriftstellerische Werk.


1996 Der »Bettina von Arnim-Literaturpreis« der Zeitschrift »Brigitte« für die Kurzgeschichte »Der Vater der Braut«


Literatur von Dörrie:


(Hg. mit Robert Fischer): Kino 78. Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand. München: Nüchtern 1978, 216 S., ill.


Liebe, Schmerz und das ganze verdammte Zeug. Vier Geschichten. Zürich: Diogenes 1987, 178 S.


"Was wollen Sie von mir?" und 15 andere Geschichten mit Fotos von Helge Weindler. Zürich: Diogenes 1989, 192 S, ill.


Der Mann meiner Träume. Erzählung. Zürich: Diogenes 1991, 104 S.


Für immer und ewig. Eine Art Reigen. Zürich: Diogenes 1991, 304 S.


Love in Germany. Deutsche Paare im Gespräch mit Doris Dörrie. Unter Mitarbeit von Volker Wach. Zürich: Diogenes 1992, 159 S.


Suche nach Winnetous rechtem Fuss. In: Sonderhefte der Karl May-Gesellschaft, Nr. 98, 1993


Bin ich schön? Erzählungen. Zürich: Diogenes 1994, 352 S.


Samsara. Erzählungen. Zürich: Diogenes 1996, 329 S.


Der Lama von Karlsfeld. In: Ursache & Wirkung. Zeitschrift für Buddhismus in Österreich, Nr. 2, 1997.



Bücher und Filme von Doris Dörrie bei Jokers

21.02.2012, 09.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Doris Dörrie, Film, Glück, Artzttochter,

Flaschenpost aus Costa Rica Teil 2: Tico Wind

Arenal_Tilaran 026.JPGAm Arenalsee, dem riesigen Stausee der Stromgesellschaft ICE, weht zu jeder Jahreszeit beständiger Wind. Das macht ihn zu einem beliebten Surfrevier. Doch die steife Brise bläst einem manchmal sehr unangenehm ins Gesicht und bringt jede Menge Regen mit. Und gerade hat sich über mir eine solche Regenwolke zusammengebraut. Denn seit heute bin ich sowohl Job als auch Unterkunft los. Jetzt sitze ich in einer Cabina und knabbere die bei den Ticos (so nennen sich die Costa-Ricaner) so beliebten Chips und Kekse aus dem Supermarkt.


Gekommen ist das so: Nachdem mich Thomas in einer Art Lagerhalle mit einem Bett aus Bierkisten untergebracht hat, ich wesentlich mehr arbeiten musste als besprochen, er sogar das Trinkgeld behalten hat und zudem heute wieder einen seiner cholerischen Ausbrüche hatte, habe ich mitten im Mittagsgeschäft meine Schürze ausgezogen und bin gegangen. Den vereinbarten Hungerlohn hat er selbstverständlich nicht herausgerückt.


Aber egal, insgesamt war die Woche eigentlich ziemlich spannend. Zum Beispiel waren wir im Rio Tabacon baden - ein vulkanisch auf Badewannen-Temperatur aufgeheizter Fluss. Da gibt es im Wald angelegte Becken mit kleinen Wasserfällen, die wegen des teuren Eintritts hauptsächlich von Amis besucht werden, aber wirklich ausgesprochen angenehm sind. Gerade weil es die ganze Woche ziemlich kalt und nass war.


 


Zu einer Fiesta in Arenal, zu der mich meine inzwischen Ex-Kollegin Flaka mitgenommen hat, haben sich dagegen keine Gringos verirrt. In einem spärlich ausgestatteten Saal neben dem Plaza del Torros (die kleinen Stierkampf-Arenen gibt es tatsächlich in fast jedem größeren Ort) haben eine mexikanische und eine Tico-Band zum Tanz aufgespielt. Dazu gabs Imperial aus der Dose. Flakas Cousin Justin hat gesagt, die spielen noch die gleichen Lieder wie damals, als seine Mutter jung war. Aber ehrlich gesagt habe ich zu den neuen Liedern auch keinen Unterschied gehört.



Arenal_Tilaran.JPGUnd dann hat mich noch der hier dauerurlaubende Surfer Horst ins nahegelegene Canas mitgenommen. Verblüffend, wie der Regen mit einem Schlag aufhört, sobald man die wolkenverhangene Talsenke verlässt. Mit Cuba Libre aus der Dose sind wir auf dem Kirchplatz gesessen und haben eine Unmenge an schwarzen Vögeln beobachtet, die sich in ohrenbetäubendem Gezeter um die besten Schlafplätze gestritten haben. Schließlich wird es schon immer um sechs dunkel. Da sind die Abende lang und die Unterhaltungsmöglichkeiten begrenzt.


 


Mal schauen, wohin mich der Tico-Wind nächstens hin weht. Ich glaube, meinen Geburtstag feiere ich erstmal am Strand von Nicaragua. Bis dahin verbleibe ich mit stürmischen Grüßen,


Anja Mayinger




20.02.2012, 12.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Jokers intern | Tags: Tico, Hungerlohn, Kündigung, Cuba Libre, Rio Tabacon ,

»Knigge«? Nicht von gestern!

Soll man einer Dame die Tür aufhalten oder in den Mantel helfen oder ist das unzeitgemäß? Und wie siehts andersherum aus, wenn die Dame dem Herrn die Jacke bereithält? Wer stellt wen korrekt vor? Darf man heute noch bei Tisch die Gläser klingen lassen? Gutes Benehmen ist nach wie vor ein schwieriges Terrain. Man kann eine ganze Menge falsch machen, wenn man den Benimmbüchern glauben will. Doch wer den gesunden Menschenverstand bemüht und sich an die Maxime hält, seinen Mitmenschen so zu begegnen, wie man es selbst gerne möchte, hat schon gewonnen. Dann nämlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich beim Gähnen die Hand vor den aufgerissenen Schlund hält, um seinem Gegenüber den Anblick des Gaumenzäpfchens zu ersparen; die linke Hand wohlgemerkt, denn die rechte ist zum Schütteln da und sollte nicht in Kontakt mit Mund, Nase und Ohren kommen...


So betrachtet ist Benimm kein Luxus, sondern erleichtert das Zusammenleben. Das war auch das Ansinnen eines Mannes, der stets mit dem Thema »Manieren« in Zusammenhang gebracht wird: der gute alte »Knigge«. Dabei hatte Adolph Freiherr Knigge (1752 1796) gar nicht die Absicht, ein Anstandsbuch zu verfassen. Vielmehr schrieb er ganz allgemein »Über den Umgang mit Menschen« (so der Titel des 1788 erschienenen Werkes). Exakte Verhaltensanweisungen findet man darin keine, die kamen erst später dazu. Knigge war von den Idealen der Aufklärung geprägt und sprach sich in seinem Buch für Taktgefühl und Höflichkeit aus. Nach seinem Tod wurde »der Knigge« unzählige Male umgeschrieben und durch Benimmregeln ergänzt, so dass er heute als DAS Anstandsbuch schlechthin gilt. 2004 übrigens ging ein Nachfahre des Verfassers, Moritz Freiherr Knigge, zu den Wurzeln seines Ahnen zurück und brachte eine moderne Adaption des Ursprungswerkes unter dem Titel »Spielregeln. Wie wir miteinander umgehen sollten« heraus.


Wer einen Blick in den Ur-Knigge werfen möchte:

Buch "Über den Umgang mit Menschen" bei Jokers



Zu den eingangs erwähnten Fragen hingegen sei ein Blick in folgende Lektüre empfohlen:


Buch "Der kleine Knigge"



Buch "Der neue Knigge" bei Jokers



Buch "Manieren" bei Jokers



Buch "Sichere Umgangsformen" bei Jokers



Buch "Tischkultur" bei Jokers



Buch "Stil und Etikette" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger


Bild: Freiherr von Knigge/wikimedia

16.02.2012, 08.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Etikette, Knigge, Benehmen, Benimmbuch, Umgangsformen ,

Amors Siegeszug. Oder: Vom Ursprung des Valentinstages

Rose.jpgManchmal gehen Bräuche und Traditionen seltsame Wege. Bei einigen ist man sich gar nicht mehr sicher, wo sie eigentlich herkommen. So geht es auch dem Tag der Liebenden am 14. Februar. Wer glaubt, der Valentinstag sei eine Erfindung geschäftstüchtiger, amerikanischer Floristen, der irrt. Denn die Geschichte des romantischsten Tages im Jahr reicht bis ins alte Rom zurück.


Der Legende nach lebte der heilige Valentin im 2. Jahrhundert n. Chr. im mittelitalienischen Treni. Der Bischof soll heimlich Liebespaare getraut haben, deren Verbindung aus gesellschaftlichen Gründen eigentlich ein no go war; seis wegen Standesunterschieden oder schlicht weil die Eltern dagegen waren. So wurde Valentin zum Protegé der reinen Liebe entgegen aller gesellschaftlichen Zwänge. Das war natürlich dem damaligen Kaiser Claudius ein Dorn im Auge. Kurzerhand ließ er den Bischof enthaupten und zwar am 14. Februar.


Im 8. Jahrhundert wurde der heilige Valentin wohl wegen der phonetische Ähnlichkeit zum Schutzpatron der Fallsüchtigen. Ein faux pas, denn für Epilepsiekranke ist eigentlich der heilige Veit zuständig. Und so wurde Valentin 1972 bei der Reform des Regionalkalenders für das deutsche Sprachgebiet rigeros aus dem Kirchenkalender gestrichen. Grund: die zweifelhafte Beweislage, ob es den Bischof tatsächlich gegeben hat. Historisch gesehen kämen nämlich mehrere Namensvettern als echter Valentin in Frage.


Wie dem auch sei, die Bräuche rund um den Valentinstag rühren sowieso ganz woanders her: aus der heidnischen Kultur des alten Roms. Am 14. Februar feierte man damals nämlich Lupercalia das Fest der Göttin Juno. Als Gattin des Jupiters gilt sie als Beschützerin der Ehe. Ihr Sohn ist übrigens der Liebesgott Amor.


An Lupercalia war es üblich, der Ehefrau Blumen zu schenken. Und der Jugend war eine ganz besondere Tradition vorbehalten: Alle ledigen Männer durften aus den Namen aller ledigen Mädchen ein Los ziehen. Die ausgelosten Paare verbrachten dann den Abend miteinander und zwar in allen Ehren. Bestimmt hatte dabei auch Amor das ein oder andere Mal seinen großen Auftritt...


Mit der Christianisierung war die Kirche bestrebt, heidnische Bräuche wie das Lupercalia-Fest mit christlichen Festen zu verbinden. So vermischte sich der Todestag des heiligen Valentin mit den Bräuchen der Lupercalia. Besonders beliebt wurde die daraus entstandene Tradition in Frankreich, England, Belgien und natürlich in den USA. Seit den 50er-Jahren feiert man den Vielliebchentag, wie der Valentinstag im Spätmittelalter genannt wurde, nun auch bei uns.


Bild: Rose © PETRA HEGEWALD/www.pixelio.de


14.02.2012, 08.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Sankt Valentin, Valentinstag, Tradition, Lupercalia,

Glück zum Gewinnen

Hauptplakat(494x700).jpgWir Menschen können nicht dauerhaft glücklich sein. Unser Gehirn funktioniert nun mal so, dass es nur kurzfristig mit einer Dopamin- und Endorphin-Ausschüttung auf unerwartet »glückliche Ereignisse« reagiert. Mit dieser Aussage nimmt uns die Gehirnwissenschaft jede Illusion. Zum Glück aber müssen wir das ja nicht unbedingt glauben und dürfen weiterhin beglückt das tun, was wir am besten können eben dem Glück nachjagen.

Genauso vielleicht wie Kalle und Irina, die Protagonisten des neuen Kinohits »Glück«. Oder haben ein Obdachloser und eine Prostituierte sowieso keinen Anspruch auf Glück? Ist es für zwei vom Glück Verlassene überhaupt möglich, sich gegen ihr Schicksal aufzulehnen?


Keiner anderen als der Kult-Regisseurin Doris Dörrie glückt nach »Kirschblüten - Hanami« eine weitere kongeniale Darstellung des bedeutendsten aller Gefühle: Sie schrieb das Drehbuch und führte die Regie bei der facettenreichen Verfilmung der »Glück«-Geschichte aus dem Bestseller-Werk »Verbrechen« von Ferdinand von Schirach. Das ab dem 23.02.2012 über die Leinwände flimmernde Kino-Epos »Glück« ist also keineswegs Fiktion. Schließlich verfasste Ferdinand von Schirach seine Kurzgeschichten »Verbrechen«, aus denen »Glück« entstammt, nach wahren Begebenheiten aus seiner Anwaltskanzlei.


Szenenbild_01(700x510).jpgDie Story erscheint gleichermaßen komplex wie hoffnungslos: Die Kriegsflüchtige Irina, vergewaltigt und traumatisiert, strandet, fern ihrer Heimat, in Berlin. Als Prostituierte kämpft sie um ihr Überleben. Dort begegnet ihr der Punk Kalle: Als Obdachloser schlägt er sich in den Straßenschluchten durch. Die Beiden tun sich zusammen, und langsam beginnt die Sonne auf ihr kleines Glück hinab zu scheinen. Bis, ja, bis ihnen das Schicksal erneut einen Strich durch die Rechnung macht und ein Freier in ihrer Wohnung tot aufgefunden wird. Ist ihr winziges Stück vom Glück bereits endgültig verloren?


In ihrer unnachahmlichen Art erzählt Doris Dörrie die Liebe zweier Glückloser: Am 23. Februar startet »Glück« in den deutschen Kinos! Als eigentlich große Liebesgeschichte und kein großer Kriminalfall, so beschreibt Doris Dörrie in einem Interview, das Sie auf der Filmseite www.glueck-film.de nachlesen können, den Hintergrund des reellen Straffalls aus der Feder von Ferdinand von Schirach. Und von der Liebe und vom Glück können wir alle doch nicht genug bekommen, oder?


Dabei können Sie das Glück nicht nur auf der Leinwand bewundern, sondern jetzt, mit ein bisschen Glück, auch hören: Der Hörverlag vertonte »Glück« auf zwei Audio-CDs mit einer Laufzeit von 140 Minuten. Wir von Jokers verlosen zum Kinostart fünf Mal je ein Hörspiel zum Film inklusive je einem Original-Kinoplakat! Schicken Sie uns eine E-Mail an

aktion@jokers.de mit der Betreffzeile »Glück«


Viel Glück wünscht das Jokers-Team!

alle Bilder:
© 2011 Constantin Film Verleih GmbH/Mathias Bothor

13.02.2012, 10.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Dörrie, Gewinnspiel, Glück, hörbuch,

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