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Bibliophiles 2012: Literarische Jubiläen im Überblick

Wie jedes Jahr feierte ich auch dieses Jahr Silvester im Freundeskreis. Und wie immer verbrachten wir den Abend bis zum Jahreswechsel damit, nicht nur auf das vergangene Jahr zurückzublicken, sondern konzentrierten uns auf das, was uns im neuen Jahr erwartet. Insbesondere für uns Bücherliebhaber wird 2012 ein ereignisreiches Literaturjahr. Ein rundes Jubiläum reiht sich an das andere. Ich habe Ihnen einen kleinen, nicht vollständigen Überblick wichtiger Literaturjahrestage - vielleicht möchten Sie ergänzen, welche Jahrestage großer Autoren, die hier nicht erwähnt sind, Ihnen wichtig sind.


Es geschieht wohl nicht oft, dass Wilhelm Busch und Novalis nacheinander genannt werden, doch vereint die beiden unterschiedlichen Schriftsteller, dass sie beide dieses Jahr einen runden Geburtstag feiern würden. Auch so große Namen wie Tolkien, Karl May, Douglas Adams oder José Saramago finden sich unter den Jubilaren, Karl May hat es 2012 sogar auf beide Seiten der Listen geschafft: Er hätte im Februar seinen 170. Geburtstag begangen, im März gedenken wir seines 100. Todestages.


Runde Geburtstage:


Du Fu 1300. Geburtstag


Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen 390. Geburtstag


J. R. R. Tolkien 120. Geburtstag am 3.1.


Umberto Eco 80. Geburtstag am 5.1.


Franz Fühmann 90. Geburtstag am 15.1.


Molière 390. Geburtstag am 15.1.


Virginia Woolf  130. Geburtstag am 25.1.


Lewis Carroll 180. Geburtstag am 27.1.


James Joyce 130. Geburtstag am 2.2.


Georg Trakl 125. Geburtstag am 3.2.


Charles Dickens 200. Geburtstag am 7.2.


Alexander Kluge 80. Geburtstag am 14.2.


Karl May 170. Geburtstag am 25.2.


Victor Hugo 210. Geburtstag am 26.2.


John Steinbeck 110. Geburtstag am 27.2.


John Irving 70. Geburtstag am 2.3.


Douglas Adams 60. Geburtstag am 11.3.


Wilhelm Busch 180. Geburtstag am 15.4.


Novalis 240. Geburtstag am 2.5.


Arthur Schnitzler 150. Geburtstag am 15.5.


Kurt Schwitters 125. Geburtstag am 20.6.


Ambrose Bierce 170. Geburtstag am 24.6.


Georg Christoph Lichtenberg 270. Geburtstag am 1.7.


Walter Benjamin 120. Geburtstag am 15.7.


Isabel Allende 70. Geburtstag am 2.8.


Günter Wallraff 70. Geburtstag am 11.10.


Georg Heym 125. Geburtstag am 30.10.


Arnold Zweig 125. Geburtstag am 10.11.


Gerhart Hauptmann 150. Geburtstag am 15.11.


José Saramago 90. Geburtstag am 16.11.


Bjrnstjerne Bjrnson 180. Geburtstag am 8.12.


Robert Gernhardt 75. Geburtstag am 13.12.


Ingo Schulze 50. Geburtstag am 15.12.



Runde Todestage:


Georg Heym 100. Todestag am 16.1.


Franz Grillparzer 140. Todestag am 21.1.


Astrid Lindgren 10. Todestag am 28.1.


Alexander Puschkin 175. Todestag am 10.2.


Edgar Wallace 80. Todestag am 10.2.


Georg Büchner 175. Todestag am 19.2.


Stefan Zweig 70. Todestag am 23.2.


Nikolai Gogol 160. Todestag am 4.3.


Johann Wolfgang von Goethe 180. Todestag am 22.3.


Stendhal 170. Todestag am 23.3.


Walt Whitman 120. Todestag am 26.3.


Karl May  100. Todestag am 30.3.


Robert Musil 70. Todestag am 15.4.


Bram Stoker 100. Todestag am 20.4.


Ralph Waldo Emerson 130. Todestag am 27.4.


Henry David Thoreau 150. Todestag am 6.5.


Peter Weiss 30. Todestag am 10.5.


August Strindberg 100. Todestag am 14.5.


Johann Nepomuk Nestroy 150. Todestag am 25.5.


J. M. R. Lenz 220. Todestag am 4.6.


E. T. A. Hoffmann 190. Todestag am 25.6.


William Faulkner 50. Todestag am 6.7.


Kenneth Grahame 80. Todestag am 6.7.


Clemens Brentano 170. Todestag am 28.7.


Waldemar Bonsels 60. Todestag am 31.7.


Hermann Hesse 50. Todestag am 9.8.


Tania Blixen 50. Todestag am 7.9.


Walter Scott 180. Todestag am 21.9.


Emile Zola 110. Todestag am 29.9.


Géza Gárdonyi 90. Todestag am 30.10.


Ezra Pound 40. Todestag am 11.11.


Ludwig Uhland 150. Todestag am 13.11.


Paul Éluard 60. Todestag am 18.11.


Marcel Proust 90. Todestag am 18.11.


Günter Eich 40. Todestag am 20.12.


Louis Aragon 30. Todestag am 24.12.



26.01.2012, 08.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Literaturjubiläen, Todestage, Geburtstage, 2012, Literaturjahr ,

Schach mal sportlich

Schach_Cornelia_Menichelli_pixelio.jpgUnter einem Nationalsport stellt man sich irgendetwas Handfestes vor. Fußball zum Beispiel, den mögen die Deutschen sehr. Oder Skifahren, wonach man in Österreich ganz verrückt ist. Auch Cricket (England) oder Bogenschießen (Bhutan) gehen noch durch. Aber Schach? Als Sportart? Wobei man sich sowenig bewegt wie Krokodile in der Sonne?


Keine Frage, das »Spiel der Könige« kann man durchaus als sportliche Betätigung betrachten. Schließlich bewegt man dabei die »kleinen grauen Zellen« und das nicht zu knapp. Wer sagt denn, dass Sporttreiben immer nur mit körperlicher Anstrengung verbunden sein muss? Denksport heißt das Zauberwort und Spiel und Sport hängen ja auch irgendwie zusammen, oder?


In Armenien jedenfalls hat man Schach zum Volkssport erkoren. Es gibt wohl niemanden unter den rund 3 Millionen EinwohnerInnen, der noch nicht mit dem königlichen Spiel in Berührung gekommen wäre. Es gehört einfach zur Alltagskultur dazu und schon die Kleinsten schieben Türme, Damen, Springer und Bauern übers Spielfeld. In der Schule ist das Schachspiel Pflichtfach und es gibt eine eigene Schachakademie zur Rekrutierung des Nachwuchses. Erfolgreiche Schachspieler werden in dem kleinen Land im südlichen Kaukasus wie Popstars gefeiert und Siege in den Abendnachrichten vermeldet. Natürlich hat Armenien auch einen eigenen Schachweltmeister: Tigran Petrosjan, der in den 1960er-Jahren als nahezu unbezwingbar galt. Zwar spielte das Superhirn damals unter der Regie der Sowjetunion, zu der Armenien gehörte, das schmälert seine Beliebtheit allerdings nicht. Tigran Petrosjan ist armenischer Herkunft und das macht ihn zum Nationalhelden.


Woher rührt die Vorliebe der armenischen Bevölkerung für Schach? Man weiß es nicht. Jedes  Land wählt den Sport, der am besten zur nationalen Identität passt. Da sich die ArmenierInnen seit jeher als Volk von KünstlerInnen und DenkerInnen betrachten, suchte man sich folgerichtig das ehrwürdige Strategiespiel aus. Bildung spielte in dem kaukasischen Gebirgsstaat schon immer eine große Rolle, Analphabetismus gibt es kaum. Selbst die BBC bezeichnete Armenien als »cleverste Nation der Welt«, wie »Der Spiegel« vermeldete (Ausgabe 48/2011). Da kann man auch verschmerzen, dass Landwirtschaft bei dem kargen Boden ein schwieriges Geschäft ist und auch Wirtschaft und Industrie nicht weit entwickelt sind.


Ob Schachmatt oder nicht: Bei Jokers finden Sie spannende Lektüre rund um das Spiel der Könige:


Buch "Strategie und die Kunst zu Leben" bei Jokers



Buch "Schach Matt in zwei Zügen" bei Jokers



Buch "Von Schach-Giganten lernen" bei Jokers



Buch "Alles über Schach" bei Jokers



Buch "Kurzgeschichten um Schachfiguren" bei Jokers



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Und wer sich für Armenien interessiert, wird hier fündig:



Buch "Reportage Armenien" bei Jokers


 

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Buch "Armenien" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



Bild: Schach © Conny Menichelli/www.pixelio.de

24.01.2012, 09.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Schach, Schachspiel, Tigran Petrosjan, Armenien,

Planet der Sehnsucht: der Mars

Mars_Hubble.jpgMan stelle sich vor, mit wildfremden Menschen 520 Tage auf beengtem Raum zu verbringen, eingesperrt in einem Containersystem, ohne frische Luft und natürliches Tageslicht. Nein, wir sprechen nicht von der Sendung »Big Brother«, die für die Käfighaltung von Menschen bekannt ist. Hier haben wir es mit einem wissenschaftlichen Experiment zu tun!


Vor kurzem endete in der Nähe von Moskau das bislang längste Isolationsexperiment der Geschichte. Sechs Männer ließen sich im Dienst der Wissenschaft für eineinhalb Jahre in eine Raumschiff-Attrappe sperren. Auf etwas mehr als 200 Quadratmetern verbrachten sie ihre Tage streng reglementiert und waren nur über Funk und E-Mails zu erreichen. Der Sinn des Ganzen: Das Projekt »Mars500« simulierte einen bemannten Flug zum Mars, den es bislang nicht gab, und von dem die Menschheit seit jeher träumt.


Warum übt ausgerechnet dieser lebensfeindliche Planet eine solche Faszination auf die Menschheit aus, obwohl er mit seiner staubigen Atmosphäre aus überwiegend Kohlendioxid und einer Durchschnittstemperatur von minus 55 Grad nicht gerade gemütlich wirkt? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass der »Rote Planet« schon in der Antike eifrig beobachtet wurde. Durch seine enorme Helligkeit war er gut zu erkennen und wurde wegen seiner (blut)roten Farbe nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt.


Was hat man dem Mars nicht alles angedichtet! In seiner zerklüfteten Oberfläche glaubte man ein »Marsgesicht« zu erkennen und schloss auf außerirdisches Leben. Gestützt wurde diese Fantasie durch die so genannten »Marskanäle«, die man als Bewässerungssysteme deutete. Kleine grüne Marsmännchen mit Fühlern auf dem Kopf spuken noch heute durch die Köpfe. Erfunden wurden sie um 1910 von dem amerikanischen Zeichner T.E. Powers, der sie in Comic-Strips verewigte.


Sogar besiedeln wollte man den Mars und damit das Problem der Überbevölkerung auf der Erde lösen. In den 1930er-Jahren wurde über riesige Glaskuppeln nachgedacht, unter denen man die Atmosphäre des Planeten den Lebensbedingungen für Menschen anpassen könnte: ein Prozess namens »Terraforming«. Ob und wann dieses Projekt Realität werden könnte, steht in den Sternen, das ist auch den WissenschaftlerInnen rund um die Mars500-Mission klar. Das Nahziel ist bislang lediglich, einen Menschen auf den Mars zu bekommen, um intensive Forschungen an dem Planeten vorzunehmen. Um 2030 herum soll es laut NASA so weit sein. Wir sind gespannt!


Bis dahin bleibt noch Zeit, sich eingehend mit dem faszinierenden Planeten zu beschäftigen:


Buch "Mars" bei Jokers


Buch "Mars attacks" bei Jokers


Buch "Krieg der Welten 2 - Die nächste Angriffswelle" bei Jokers


Buch "Edisons Eroberung des Mars" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



Bild: Mars © NASA & ESA/wikimedia

19.01.2012, 15.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Mars, Mars-Mission, Mars500, Roter Planet,

Die Abnehmpille

Zehn Kilo in vier Wochen runter gerade nach der leckeren Weihnachtszeit wünscht man sich das. Und dann geht es zum Jahreswechsel wieder los mit all den guten Vorsätzen, den Diättipps in sämtlichen Medien, der Reklame für teure Sportgeräte, die angeblich in wenigen Tagen eine Wespentaille zaubern. Motto dabei ist immer: Ohne Hungern und Schweiß zum Idealgewicht. Wie realistisch ist es, in einem Monat stolze zehn Kilo Fett zu verlieren? Ohne Anstrengung, ohne Fasten?


Für texanische Mäuse, die unter zu vielen Fettpolstern »leiden«, ist das Figurproblem schon seit mehreren Jahren gelöst. Für sie haben nämlich Forscher schon vor sieben Jahren eine ominöse »Fettweg-Pille« entwickelt, die es tatsächlich schafft, das angefutterte Fettgewebe von der Blutzufuhr abzuschneiden. Mit der Folge, dass das Fett schmilzt ganz ohne Hungern und Schwitzen. Diese Nager erzielten durch das Medikament »Antipotide« einen Gewichtsverlust von dreißig Prozent! Eigentlich unvorstellbar.


Abnehmen.jpgDer Grund, weshalb dieses alte Forschungsergebnis nun wieder durch die Medien spukte, ist, dass der Prozess der selektiven Durchblutungsstörung von unerwünschtem Fettgewebe nun bei Rhesusaffen nachgestellt werden konnte einer Tierart, deren Organismus dem menschlichen sehr ähnlich ist. Innerhalb von vier Wochen reduzierten die übergewichtigen Affen ihr Gewicht durch dieses Medikament um bis zu elf Prozent übertragen auf einen fettleibigen Menschen würde das tatsächlich jene berühmten zehn Kilo in vier Wochen, ganz ohne Sport und Diät, bedeuten. Genau dieses Mittelchen soll 2012 zum Ersteinsatz bei Prostata-Krebs-Patienten kommen, deren Hormonbehandlung die unwillkommene Zunahme von Depotfett mit sich brachte. Die Nebenwirkungen sind, zumindest bei den Rhesus-Affen, gering. Selbstverständlich ist bereits im Gespräch, diese Wunderpille danach auf den gigantischen Markt der magischen Fettkiller-Pillen zu werfen.


Während ich den Einsatz von derartigen Medikamenten im Krankheitsbereich für bedenkenswert halte, bin ich doch, was Gewichtsreduktion bei Menschen, die einfach zu gerne zu viel essen, eher altmodisch. Ich selbst habe auf ganz klassische Art einige Kilo abgespeckt, indem ich mich mehr bewegte und meine Ernährung änderte. Fünf Kilo Gewichtsreduktion hatte ich angestrebt, schlussendlich sind es mehr als zehn Kilo geworden. Ehrlich, fragen Sie meine KollegInnen! Zu Rate zog ich das Buch von Ralph Grieder »In 3 Monaten 30 Kilo abnehmen«. Ja, Sie haben richtig gelesen: Da gibt es tatsächlich eine Methode, zehn Kilo in vier Wochen abzuspecken. Auf gesunde Art. Ralph Grieder hat es vorgemacht.


Buch "In 3 Monaten 30 Kilo abnehmen" bei Jokers



17.01.2012, 11.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Abnehmen, Antipotide, Gewichtsverlust, Gewichtsreduktion, Abnehmpille ,

Wettlauf im ewigen Eis: 100 Jahren Südpol-Entdeckung

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, die Gefahr und den Tod stets im Nacken. Ein Wettlauf gegen die Natur, dem ewigen Eis ausgesetzt, Hunger, Krankheiten, Erschöpfung. Vor 100 Jahren starteten zwei Expeditionen, um erstmals in der Geschichte den Südpol zu erreichen, ein Weg, der mit Eisschollen gepflastert ist. Wer sich dahin aufmacht, muss sich im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen. Die Entdeckung unerforschter Regionen der Erde hat die Menschheit immer fasziniert. Und je unwirtlicher das Ziel, desto größer die Herausforderung; und hinterher der Ruhm. Ungemütlicher als die Antarktis kann eigentlich keine Region sein. Im Winterhalbjahr ist es komplett dunkel und die Temperaturen sinken bis minus 89 Grad. Im Sommer wird es maximal minus 25 Grad »warm«.


Im Jahr 1911 machten sich zwei Männer mit ihren Teams auf, den südlichsten geographischen Punkt der Erde zu erreichen: der Norweger Roald Amundsen (1872 bis 1928) und der Engländer Robert Falcon Scott (1868 bis 1912). Ein unglaubliches Unterfangen, so ganz ohne GPS, Funktionskleidung und Hightech-Nahrung. Beide einte ihre Leidenschaft für die eisigen Gefilde und ihre Durchsetzungsfähigkeit. Ironie des Schicksals: Beide verloren im ewigen Eis ihr Leben. Amundsen und Scott waren erbitterte Konkurrenten. Jeder wollte für sich den Ruhm einstreichen, als erster Mensch in der Geschichte den Südpol erreicht zu haben.


Suedpol.jpgSie wählten unterschiedliche Routen und unterschiedliche Herangehensweisen. Amundsen hatte lange bei den Inuit gelebt und sich ihre Lebensweise in der Eiseskälte angeeignet. Ein klarer Vorsprung. Und er war der geborene Abenteurer. Schon als Kind hatte er nichts anderes im Kopf als die eisigen Landschaften, warf schließlich das Studium hin, um sich ganz den Expeditionen zu widmen. Auch der Offizier Scott hatte sich früh mit den Polregionen beschäftigt und mehrere Expeditionen bewältigt. Am Südpol jedoch sollte er gnadenlos scheitern.


Wahrscheinlich waren die Ponys schuld, dass Scott den eisigen Wettlauf verlor. Er hatte auf sibirische Pferdchen gesetzt, die als Zug- und Packtiere sowie als lebender Proviant dienen sollten und daneben Motorschlitten. Ein Trugschluss. Letztere quittierten sofort ihren Dienst, erstere hielten auch nicht länger durch und starben innerhalb kürzester Zeit oder mussten erschossen werden. Scotts Tour wurde zum Horrortrip. Zwar erreichte er, ganze 35 Tage später als Amundsen, den Südpol. Der Rückweg allerdings wurde ihm und seinem Trupp zum Verhängnis: Alle litten an Entkräftung und erfroren schließlich.


Der strahlende Held der Kälte ist Roald Amundsen. Mit 97 grönländischen Schlittenhunden zog er mit seinen Mannen los und pflanzte am 14. Dezember 1911 die norwegische Flagge am Südpol. Auch nach seinem Triumph ließ ihn die Polregion nicht los. Er überflog sie mit dem Flugzeug und dem Luftschiff und verunglückte bei einem dieser Flüge im ewigen Eis.


Der Wettlauf zum Südpol liest sich spannend wie ein Krimi:


Buch "Der Wettlauf zum Südpol" bei Jokers


Buch "Das Eis und der Tod" bei Jokers

 


Buch "Scott und Amundsen" bei Jokers


Buch "Antarktis" bei Jokers


Buch "Duell im Ewigen Eis" bei Jokers


Buch "Eis Pole" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



12.01.2012, 15.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: Südpol, Antarktis, Roald Amundsen, Robert Falcon Scott, Ernest Shackleton ,

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