
Die Maus ist wieder da!
Haben Sie als Kind auch oft „Die Sendung mit der Maus“ gesehen? Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob dieses Kinderprogramm immer noch läuft. Ich habe die kluge Maus und den witzigen Elefanten jedenfalls geliebt!Heute würde man die Sendung „pädagogisch wertvoll“ nennen. Ich kann mich an keine andere Kindersendung, die so viele Fragen altersgerecht beantwortet hat wie „Die Sendung mit der Maus“. Vor allem dann, wenn es um komplizierte Fragen ging, auf die Erwachsene oft keine Antwort haben, sprang das orangene Nagetier gerne ein. Da wurde erläutert, wie Gott da sein kann, wenn man ihn doch nicht sieht oder Geheimnisse des Universums erklärt. Aber die Maus wusste auch Rat zur modernen Technik oder kannte sich mit der Geschichte aus.
Jetzt habe ich die Maus in unserem Programm wieder entdeckt: als Buch. Die Maus zum Blättern, Anfassen und einfach Liebhaben!
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
14.06.2009, 08.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Die Maus, Sendung mit der Maus, Bücher Die Maus,
150 Jahre und kein bisschen alt
Sherlock Holmes, die berühmteste Figur von Arthur Ignatius Conan Doyle. Welcher Zufall genau dem gewieften Detektiv Geburtshilfe verlieh, ist un- gewiss. Der Schotte Conan Doyle war ursprünglich Arzt, veröffentlichte aber schon in seinem 28. Lebensjahr seine erste Geschichte von Holmes und Watson. Doch Doyle, der später einen seiner Vornamen (Conan) zu seinem Nach- namen umfunktionierte, schrieb bei weitem nicht nur bürgerliche Kriminal- geschichten. Nach seiner Rückkehr aus dem Burenkrieg beschäftigte er sich beispielsweise in „The Great Boor War“ mit dem südafrikanischen Geschehen.
Auch Schicksalsschläge hatte der begnadete Autor zu verkraften. So fiel z. B. sein Sohn im 1. Weltkrieg.
Zum 150. Todestag des schottischen Talents haben wir eine Reihe seiner Werke ins Programm genommen: Stöbern Sie einfach mal in unserem Angebot.
Das Leben des Arthur I. C. Doyle
1859: 22. Mai. Arthur Ignatius Conan Doyle wird als Sohn eines Beamten im schottischen Edinburgh geboren.
1882: Nach Abschluss des Medizinstudiums in Edinburgh praktiziert Doyle als Arzt in Southsea.
1887: In der Erzählung "A Study in Scarlet" taucht zum ersten Mal die Figur des Detektivs Sherlock Holmes auf.
1890: Tätigkeit als Schiffsarzt.
ab 1891: Doyle arbeitet als frei schaffender Schriftsteller. Er publiziert regelmäßig kurze Abenteuer seines Helden Sherlock Holmes im "Strand Magazine". Doyle gilt deshalb als Begründer des modernen Kriminalromans. Watson, der Assistent, wird zur Identifikationsfigur für das Lese-Publikum. Ebenfalls 1891 erscheint der erste Sammelband "The Adventures of Sherlock Holmes: mit durchschlagendem Erfolg.
1893: Doyle wollte den Meisterdetektiv nach dem Erscheinen des zweiten Sammelbands "The Memoirs of Sherlock Holmes" sterben lassen, gab aber dem Druck von Verleger und dem Leserwunsch nach mehr Crime-Stories mit Holmes nach: So folgen auf die ersten zwei Sammelbände mit "The Return of Sherlock Holmes" (1903/04) und "The Case Book of Sherlock Holmes" (1927) noch zwei weitere.
um 1896: Doyle, politisch konservativ eingestellt, nimmt als Arzt freiwillig am Burenkrieg teil.
1900: Nach seiner Rückkehr veröffentlicht er die Schrift "The Great Boor War" ("Der Krieg in Südafrika").
1901/02: Die Erzählung "The Hound of the Baskervilles" erscheint.
1902: Doyle wird wegen seiner Verdienste im Burenkrieg geadelt.
um 1918: Doyle wird Mystiker und Spiritualist, eventuell als Reaktion auf den Tod seines Sohns im Ersten Weltkrieg.
1930: 7. Juli. Arthur Conan Doyle stirbt in Crowborough (Sussex).
ab 1959: Die Geschichten von Sherlock Holmes werden in deutscher Fassung in Form der Sammelbände "Sherlock Holmes Abenteuer" (1959), "Sherlock Holmes Methoden" (1964), "Sherlock Holmes Rückkehr" (1964) und "Sherlock Holmes Abschied" herausgegeben.
Sherlock Holmes bei Jokers
1859: 22. Mai. Arthur Ignatius Conan Doyle wird als Sohn eines Beamten im schottischen Edinburgh geboren.
1882: Nach Abschluss des Medizinstudiums in Edinburgh praktiziert Doyle als Arzt in Southsea.
1887: In der Erzählung "A Study in Scarlet" taucht zum ersten Mal die Figur des Detektivs Sherlock Holmes auf.
1890: Tätigkeit als Schiffsarzt.
ab 1891: Doyle arbeitet als frei schaffender Schriftsteller. Er publiziert regelmäßig kurze Abenteuer seines Helden Sherlock Holmes im "Strand Magazine". Doyle gilt deshalb als Begründer des modernen Kriminalromans. Watson, der Assistent, wird zur Identifikationsfigur für das Lese-Publikum. Ebenfalls 1891 erscheint der erste Sammelband "The Adventures of Sherlock Holmes: mit durchschlagendem Erfolg.
1893: Doyle wollte den Meisterdetektiv nach dem Erscheinen des zweiten Sammelbands "The Memoirs of Sherlock Holmes" sterben lassen, gab aber dem Druck von Verleger und dem Leserwunsch nach mehr Crime-Stories mit Holmes nach: So folgen auf die ersten zwei Sammelbände mit "The Return of Sherlock Holmes" (1903/04) und "The Case Book of Sherlock Holmes" (1927) noch zwei weitere.
um 1896: Doyle, politisch konservativ eingestellt, nimmt als Arzt freiwillig am Burenkrieg teil.
1900: Nach seiner Rückkehr veröffentlicht er die Schrift "The Great Boor War" ("Der Krieg in Südafrika").
1901/02: Die Erzählung "The Hound of the Baskervilles" erscheint.
1902: Doyle wird wegen seiner Verdienste im Burenkrieg geadelt.
um 1918: Doyle wird Mystiker und Spiritualist, eventuell als Reaktion auf den Tod seines Sohns im Ersten Weltkrieg.
1930: 7. Juli. Arthur Conan Doyle stirbt in Crowborough (Sussex).
ab 1959: Die Geschichten von Sherlock Holmes werden in deutscher Fassung in Form der Sammelbände "Sherlock Holmes Abenteuer" (1959), "Sherlock Holmes Methoden" (1964), "Sherlock Holmes Rückkehr" (1964) und "Sherlock Holmes Abschied" herausgegeben.
Sherlock Holmes bei Jokers
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
13.06.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Conan Doyle, Burenkrieg, Sherlock Holmes, Todestag,
SCHOENER WOHNEN oder SCHOENER LESEN?
Journalisten können ganz schön gewitzt sein. Auf dem Blog von SCHOENER WOHNEN ruft Rolf Mecke den "Stil-Alarm" aus. Der Wildlederumschlag sei sehr angenehm, das Schriftbild exzellent. Aber das E-Book müsse aus wohnlicher Sicht als ein Stück Horror-Zukunft beschrieben werden. In Räumen ohne Bücher fröstele es einen. Dagegen helfen - meint Rolf Mecke - nur Bücher. Und wenn man sie nicht liest, dann solle man doch wenigstens mit Büchern wohnen! Man bekomme die Bücher ja bei Jokers schon ab einem Euro. Ich sag da nur: So günstig kann wohnen sein! SCHOENER aber ist LESEN.
Zum ganzen Beitrag von Rolf Mecke
Und zu unseren 1-Euro-Titeln
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
Zum ganzen Beitrag von Rolf Mecke
Und zu unseren 1-Euro-Titeln
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
10.06.2009, 15.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Jokers intern | Tags: E-Book, Horror-Zukunft, Wohnen ohne Bücher,
Die goldene Palme
Sie ist weltberühmt, heiß begehrt und wird jedes Jahr verliehen: In Cannes wird im Rahmen der Film-Festspiele der beste Spielfilm mit der Goldenen Palme (Palme d'or) prämiert. Dieses Jahr hat es nach dem Erfolg von Wim Wenders 1984 endlich einmal wieder ein deutschsprachiger Film geschafft: „Das weiße Band“ des österreichischen Regisseurs Michael Haneke bekam die Auszeichnung.
Bevor der Preis den Namen „Goldene Palme“ bekam, wurde er bis 1955 unter der Bezeichnung „Großer Preis der Internationalen Filmfestspiele“ (Grand Prix du Festival International du Film beziehungsweise Grand Prix) geführt. Von 1964 bis 1974 wurde die Trophäe wieder als „Grand Prix“ vergeben.
Bevor der Preis den Namen „Goldene Palme“ bekam, wurde er bis 1955 unter der Bezeichnung „Großer Preis der Internationalen Filmfestspiele“ (Grand Prix du Festival International du Film beziehungsweise Grand Prix) geführt. Von 1964 bis 1974 wurde die Trophäe wieder als „Grand Prix“ vergeben.
Hier finden Sie eine Übersicht der bisherigen Preisträger ab dem Jahr 1955:
| Jahr | Titel | Deutscher Verleihtitel | Regie |
| 1955 | Marty | Marty | Delbert Mann |
| 1956 | Le monde du silence | Die schweigende Welt | Jacques-Yves Cousteau Louis Malle |
| 1957 | Friendly Persuasion | Lockende Versuchung | William Wyler |
| 1958 | Летят журавли (Letjat schurawli) | Wenn die Kraniche ziehen | Michail Kalatosow |
| 1959 | Orfeu Negro | Orfeu Negro | Marcel Camus |
| 1960 | La dolce vita | Das süße Leben | Federico Fellini |
| 1961 | Une aussi longue absence | Noch nach Jahr und Tag | Henri Colpi Viridiana Luis Buñuel |
| 1962 | O Pagador de Promessas | Fünfzig Stufen zur Gerechtigkeit | Anselmo Duarte |
| 1963 | Il Gattopardo | Der Leopard | Luchino Visconti |
| 1964 | Les Parapluies de Cherbourg | Die Regenschirme von Cherbourg | Jacques Demy |
| 1965 | The Knack ...and How to Get | Der gewisse Kniff | Richard Lester |
| 1966 | Un homme et une femme | Ein Mann und eine Frau | Claude Lelouch Signore & signori |
| 1967 | Blowup | Blow Up | Michelangelo Antonioni |
| 1968 | Filmfestspiele aufgrund der Mai-Unruhen abgebrochen | ||
| 1969 | If.... | If... | Lindsay Anderson |
| 1970 | MASH | M.A.S.H. | Robert Altman |
| 1971 | The Go-Between | Der Mittler | Joseph Losey |
| 1972 | Il Caso Mattei La classe operaia va in paradiso | Der Fall Der Weg der Arbeiterklasse ins Paradies | Mattei Francesco Rosi Elio Petri |
| 1973 | The Hireling Scarecrow | Botschaft für Lady Franklin Asphalt-Blüten | Alan Bridges Jerry Schatzberg |
| 1974 | The Conversation | Der Dialog | Francis Ford Coppola |
| 1975 | Chronique des années de braise | Chronik der Jahre der Glut | Mohamed Lakhdar-Hamina |
| 1976 | Taxi Driver | Taxi Driver | Martin Scorsese |
| 1977 | Padre padrone Padre Padrone | Mein Vater, mein Herr | PaoloTaviani Vittorio Taviani |
| 1978 | L'Albero degli zoccoli | Der Holzschuhbaum | Ermanno Olmi |
| 1980 | Apocalypse Now Die Blechtrommel | Apocalypse Now Die Blechtrommel | Francis Ford Coppola Volker Schlöndorff |
| 1981 | Człowiek z żelaza | Der Mann aus Eisen | Andrzej Wajda |
| 1982 | Missing Yol Yol | Vermißt Der Weg | Constantin Costa-Gavras Şerif Gören Yılmaz Güney |
| 1983 | Narayama bushiko | Die Ballade von Narayama | Shōhei Imamura |
| 1984 | Paris, Texas | Paris, Texas | Wim Wenders |
| 1985 | Otac na službenom putu | Papa ist auf Dienstreise | Emir Kusturica |
| 1986 | The Mission | Mission | Roland Joffé |
| 1987 | Sous le soleil de Satan | Die Sonne Satans | Maurice Pialat |
| 1988 | Pelle erobreren | Pelle, der Eroberer | Bille August |
| 1989 | Sex, Lies, and Videotape | Sex, Lügen und Video | Steven Soderbergh |
| 1990 | Wild at Heart | Wild at Heart | David Lynch |
| 1991 | Barton Fink Barton Fink | Barton Fink Barton Fink | Joel Coen |
| 1992 | Den goda viljan | Die besten Absichten | Bille August |
| 1993 | Bàwáng Bié Jī The Piano | Lebewohl, meine Konkubine Das Piano | Chen Kaige Jane Campion |
| 1994 | Pulp Fiction | Pulp Fiction | Quentin Tarantino |
| 1995 | Podzemlje | Underground | Emir Kusturica |
| 1996 | Secrets & Lies | Lügen und Geheimnisse | Mike Leigh |
| 1997 | Ta'm-e gilass Abbas | Der Geschmack der Kirsche Der Aal | Kiarostami Unagi Shōhei Imamura |
| 1998 | Mia aioniotita kai mia mera | Die Ewigkeit und ein Tag | Theo Angelopoulos |
| 1999 | Rosetta | Rosetta | Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne |
| 2000 | Dancer in the Dark | Dancer in the Dark | Lars von Trier |
| 2001 | La stanza del figlio | Das Zimmer meines Sohnes | Nanni Moretti |
| 2002 | The Pianist | Der Pianist | Roman Polański |
| 2003 | Elephant | Elephant | Gus Van Sant |
| 2004 | Fahrenheit 9/11 | Fahrenheit 9/11 | Michael Moore |
| 2005 | L'Enfant | Das Kind | Jean-Pierre Dardenne |
| 2006 | The Wind That Shakes the Barley | The Wind That Shakes the Barley | Barley Ken Loach |
| 2007 | 4 luni, 3 săptămâni şi 2 zile | 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage | Cristian Mungiu |
| 2008 | Entre les murs | Die Klasse | Laurent Cantet |
| 2009 | Das weiße Band | Das weiße Band | Michael Haneke |
Einer meiner Lieblingsfilme ist „Orfeu Negro“, der Gewinnerfilm von 1959. Und genau diesen bieten wir Ihnen nun zum Sonderpreis an!
(geschrieben von Matthias Stöbener)
08.06.2009, 15.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: andere Medien | Tags: Orfeu Negro, Goldene Palme, Michael Haneke,

Halloween Sherlock Holmes Gemüse Geburtstag Krimi Buchmesse Hermann Hesse Herbst E-Book Philosophie Humor Bücher-Wiki Wien Nobelpreis Märchen Hörbuch Jokers Bücherfreunde Gewinner Lesen Buchhandel Thriller Reise Gewinnspiel Gedicht Liebe Frühling Wilhelm Busch Lyrik Prominente Brauch Autor Comic Bücher Tod Kino Harry Potter Buchhändler Weihnachten Katalog Musik Thomas Mann Poesie Buch Messe Gedichte Bibliothek Goethe E-Books Kinder


ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 265
ø pro Eintrag: 0,2
Online seit dem: 15.05.2005
in Tagen: 2459






















