
Nur zu treuen Händen
Eigentlich wohne ich schon ziemlich lange in Augsburg, und doch habe ich hier neulich ein Plätzchen entdeckt, das mir bislang vollkommen unbekannt war.
In einem lauschigen kleinen Park direkt hinter dem Dom gibt es einen besonders schönen Ort für Bücherfreunde. Umgeben von Parkbänken und Sitzgruppen steht da, idyllisch beplätschert durch einen kleinen Springbrunnen, einfach ein offener Bücherschrank. Ein bisschen durcheinander, aber rührend in der Zusammensetzung ist er bis oben hin gefüllt mit den unterschiedlichsten Werken. Ein Schild lädt die Besucher ein, sich zu bedienen, die Bücher auf den Bänken vor Ort zu lesen, oder gleich mit nach Hause zu nehmen.
Umgekehrt kann jeder, der vorbeikommt, neue Bücher, die er bereits gelesen hat, für weitere Leser frei geben und zu den anderen in den Schrank stellen.
Eine hochinteressante Mischung ist dabei herausgekommen. Neben Enid Blytons »Hanni und Nanni« fand ich Tolstois »Anna Karenina«, ein deutsch-französisches Wörterbuch, ein »Pschyrembel Klinisches Wörterbuch« und viele Karl-May-Bände.
Schon jetzt freue ich mich auf die vielen sonnigen Mittagspausen, Abende und Wochenenden, die ich an diesem Leseplätzchen verbringen werde. Eine riesige Auswahl, zusammengestellt von den verschiedensten Literaturliebhabern, edel gebundene und reich verzierte Sammelwerke neben Groschenromanen, vertrauensvoll weitergereicht zu treuen Händen eine kleine, aber sehr eigene Welt wartet darauf, erforscht zu werden.
Zudem löst sich ein Problem, das mich immer wieder einholt. Endlich weiß ich, wohin mit den Büchern, die ich gelesen habe, aber nicht mehr aufheben will. Bücher einfach in den Müll werfen, konnte ich eh noch nie. Ab sofort schicke ich sie auf Reisen und übergebe sie dem öffentlichen Bücherregal in dem lauschigen kleinen Park direkt hinter dem Dom.
Aber natürlich nur zu treuen Händen
In einem lauschigen kleinen Park direkt hinter dem Dom gibt es einen besonders schönen Ort für Bücherfreunde. Umgeben von Parkbänken und Sitzgruppen steht da, idyllisch beplätschert durch einen kleinen Springbrunnen, einfach ein offener Bücherschrank. Ein bisschen durcheinander, aber rührend in der Zusammensetzung ist er bis oben hin gefüllt mit den unterschiedlichsten Werken. Ein Schild lädt die Besucher ein, sich zu bedienen, die Bücher auf den Bänken vor Ort zu lesen, oder gleich mit nach Hause zu nehmen.
Umgekehrt kann jeder, der vorbeikommt, neue Bücher, die er bereits gelesen hat, für weitere Leser frei geben und zu den anderen in den Schrank stellen.
Eine hochinteressante Mischung ist dabei herausgekommen. Neben Enid Blytons »Hanni und Nanni« fand ich Tolstois »Anna Karenina«, ein deutsch-französisches Wörterbuch, ein »Pschyrembel Klinisches Wörterbuch« und viele Karl-May-Bände.
Schon jetzt freue ich mich auf die vielen sonnigen Mittagspausen, Abende und Wochenenden, die ich an diesem Leseplätzchen verbringen werde. Eine riesige Auswahl, zusammengestellt von den verschiedensten Literaturliebhabern, edel gebundene und reich verzierte Sammelwerke neben Groschenromanen, vertrauensvoll weitergereicht zu treuen Händen eine kleine, aber sehr eigene Welt wartet darauf, erforscht zu werden.
Zudem löst sich ein Problem, das mich immer wieder einholt. Endlich weiß ich, wohin mit den Büchern, die ich gelesen habe, aber nicht mehr aufheben will. Bücher einfach in den Müll werfen, konnte ich eh noch nie. Ab sofort schicke ich sie auf Reisen und übergebe sie dem öffentlichen Bücherregal in dem lauschigen kleinen Park direkt hinter dem Dom.
Aber natürlich nur zu treuen Händen
12.06.2006, 16.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft

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