Jokers Blog Deutschland

Vorstellung im Bücher-Wiki



Immer wieder wird über die Notwendigkeit einer eigenen Autoren-Homepage und anderer aktiver Marketingmaßnahmen geschrieben. Ich möchte eine – vielleicht noch wenig bekannte Möglichkeit – vorstellen, wie man als Autorin oder Autor auch ohne Homepage bekannt werden kann. Hat man eine eigene Homepage, gilt natürlich, dass sie so noch bekannter wird.

Als Ersatz für eine eigene Homepage oder aber als Ergänzung dazu kann man sich im Bücher-Wiki unter www.buecher-wiki.de vorstellen. Haben Sie schon Erfahrungen mit Wikis, können Sie Ihre Seite selbst anlegen. Die Überarbeitung und Gestaltung entsprechend der internen Vorgaben wird recht zügig durch die Redaktion vorgenommen. Natürlich kann jeder Autor seinen Eintrag jederzeit bearbeiten und ergänzen.

Ist man selbst mit Wikis noch nicht oder nur wenig vertraut, kann man seinen beispielsweise in Word geschriebenen Text per Upload-Funktion (in der Navigation links) auf den Server laden. Die Word-Datei wird vor der Veröffentlichung von der Redaktion des Wikis geprüft und dann eingestellt.

In einem Autorenporträt ist Platz für die Kapitel „Leben und Schreiben“, „Werke“, „Auszeichnungen“, „Kontakt“, „Links“ sowie „Übrigens“. Auch ein Foto des Autors ist willkommen. Beispiele für Autorenporträts sind im Bücher-Wiki zahlreich in der Rubrik „Buchmenschen“ zu finden. Der Text sollte übrigens im lexikalischen Stil gehalten sein und keine reißerischen Werbeaussagen besitzen.

Noch einmal der Link: www.buecher-wiki.de

(geschrieben von André Kröckel)


10.07.2008, 13.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: Bücher-Wiki, Autor, Selbstvermarktung, Autoren-Homepage,

Erstaunliche Ergebnisse

Vielleicht kennen Sie die Mundpropaganda-Seite www.trnd.com. Dort können Trendsetter neue Produkte testen. Die Firmen machen somit auf billige Weise Produktforschung und hoffen natürlich, dass sich gute Produkte per Weiterempfehlung verbreiten. Auf dieser Plattform hat jüngst der Online-Mediendienst turi2 eine Umfrage durchgeführt. 4.000 junge Trendsetter wurden gefragt, wie sie es mit der Print-Zeitung halten und welche Zukunft sie ihr geben.

Das Erstaunliche an den Ergebnissen: Gerade diese jungen Trendsetter meinten zu 62 Prozent, dass es die Tageszeitung auf Papier immer geben werde. Ja, 67 Prozent dieser Gruppe lesen die Zeitung auf Papier mindestens einmal die Woche. Als Vorteile Print-Blätter wurde von 49 Prozent herausgestellt, dass man sie unterwegs lesen kann. 21 Prozent schätzen das Erlebnis, von Papier zu lesen. 14 Prozent meinen, die Printausgabe einer Zeitung besitze höhere Glaubwürdigkeit und 10 Prozent sagten, die leichtere Aufbewahrung der gedruckten Zeitung sei ein Vorteil gegenüber dem Lesen am PC.

Nachteile hat die Print-Zeitung natürlich auch: Dass man sie nicht weiterleiten kann, fanden 23 Prozent schade, dass sie nicht so aktuell wie das Netz sei, meinten 20 Prozent. Viele der jungen Trendsetter (35 Prozent) sagten, dass ihnen der Lokalteil am wichtigsten sei und meinten, hier werde sich die Printzeitung am längsten gegenüber dem Netz behaupten können.

(geschrieben von Matthias Stöbener)


09.07.2008, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: Trendsetter, Zukunft der Print-Zeitung, Meinungsumfrage,

Von der tierischen Intelligenz

Das geheime Leben der TiereImmer wieder liest man solche und ähnliche Schlagzeilen in den Medien: „Seehund rettet Taucher vor dem Ertrinken“ oder „Delfin als Therapeut bei autistischem Mädchen erfolgreich“, „Hund läuft 1.300 km nach Hause“ oder „Hund rettet Bergsteiger aus Lawine“. Immer wieder liest man solche oder ähnliche Schlagzeilen in den Medien. Und man fragt sich ernsthaft, ob man bislang die Intelligenz der Tiere unterschätzt hat.

Sicherlich haben Sie auch schon gehört, dass insbesondere Meeres- säuger wie Delfine und Wale angeblich über eine eigene Sprache verfügen oder dass Schimpansen sogar das Lesen lernen können. Ich glaube auch daran, dass Tiere um ein Vielfaches schlauer sind, als wir gemeinhin denken. Wenn ich mir zum Beispiel den Hund meiner Kollegin anschaue, bin ich oft überrascht, mit welcher Raffinesse er seine Kauknochen vor eventuellen Futterneidern versteckt.

Für alle, die nicht nur glauben, sondern wissen wollen, sei „Das geheime Leben der Tiere“ empfohlen. Sehr deutlich und an Hand vieler Beispiele wird darin gezeigt, dass Tiere alles andere als nur instinktgesteuert sind. Vielmehr verfügen alle Lebewesen über ihre eigene Art der Intelligenz, die sich von der humanen Logik oft gar nicht so sehr unterscheidet. Ein umfangreiches und aufklärendes Werk, das mich stets aufs Neue fasziniert!

(geschrieben von Matthias Stöbener)

08.07.2008, 14.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Tiere, Intelligenz, tierische Intelligenz, Instinkt,

Kinder, Kinder!

KinderSonntagnachmittags im Freibad: Ein Zweijähriger auf der Decke links plärrt nonstop. Nachdem die verzweifelten Eltern auch drei Stunden später die Ursache für den kindlichen Heulanfall nicht gefunden haben, geben sie auf. Sie packen ihre Sachen und zerren den Sohn an der Hand Richtung Ausgang.

In kurzer Entfernung läuft ein hilfloser Vater seinem Fünfjährigen hinterher und ruft: „Bitte, Kevin, bleib doch stehen! Wenn du den Apfel isst, bekommst du nachher auch noch ein Eis!“ Der Fünfjährige lacht und springt in das nächste Kinderbecken.

Auf der Decke gegenüber stöpseln Pubertierende nacheinander ihre iPods in die sündhaft teure Docking-Station. Für je ein paar Sekunden brüllt der jeweilige Lieblingssong aus den Boxen. Zehn Minuten später erlahmt das Interesse und die Teenager springen von der Seite ins Schwimmerbecken. Eine alte Frau nimmt einen tüchtigen Schluck Chlorwasser, den ihr die Wellen der jugendlichen Springer direkt ins Gesicht spritzen. Die iPods, Dockingstation, Handys sowie die Designerkleidung der Teenies bleiben wie wertloser Müll auf der Decke liegen.

Doch als mich die Hitze schließlich selbst ins Nasse treibt, gefriert mir das Blut in den Adern angesichts der Begeisterung, mit der sich die Jugendlichen im Wasser gegenseitig Schimpfworte aus der analen und genitalen Sprache an den Kopf werden und sich so lebhaft gegenseitig bespritzen, dass kein Erwachsener sich mehr in ihre Nähe traut.

„Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ heißt der Bestseller von Michael Winterhoff. Vielleicht sollten Eltern dieses Buch geschenkt bekommen, damit sie lernen, wie Gesellschaft funktioniert und was sie tun können, damit zwischen den Generationen wieder ein natürliches und entkrampftes Verhältnis eintritt.

(geschrieben von Matthias Stöbener)


07.07.2008, 01.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Generationenverhältnis, Kinder, Erziehung, Tyrannen,

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Near-Dark.de:
Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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