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Wien – die nächste Buchmesse-Stadt?

Prater in WienAuch Wien wird vielleicht bald eine Buchmesse haben. Die Bibliophilen und die Fachbesucher müssen neben Frankfurt und Leipzig auch noch Wien anpeilen, wenn die Pläne des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels wahr werden. Ende Sommer will man in Wien entscheiden. Und eventuell schon im Herbst 2008 starten. Wien sei ja die wirtschaftliche Drehscheibe Richtung Osten und könne da vielleicht einen Schwerpunkt setzen. Auch ein Rahmenprogramm ähnlich wie in Leipzig ist angedacht. Die nächste Criminale beherbergt Wien schon. Da kann die Stadt schon mal für das eventuelle Groß-Event üben.

Ich bin gespannt, ob Wien zur Buchmesse-Stadt wird. Sicher könnte der Veranstaltungsort dem internationalen Literaturbetrieb neue Anstöße geben. Und der Charakter einer solchen Messe in Wien wäre sicher auch unvergleichlich. Möglicherweise ist eine solche Messe auch geeignet, dem Lesen wieder neue Fans zu gewinnen. Für die Autoren, Verlagsmanager und Literaturagenten wird der internationale Literaturbetrieb allerdings dadurch wieder ein wenig hektischer.

Quelle: Sortimenterbrief


22.07.2007, 09.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: Wien, Buchmesse, Bibliophilen,

100.000

Der Spiegel weiß mal wieder alles ganz genau. Berliner HP-Fans wollen den Zauberlehrling nicht sterben lassen und denken über den achten Band nach. Genauer: Saskia und Sarah Preissner haben einen Harry-Potter-Fan-Club und können sich nicht damit abfinden, dass Joanne K. Rowling nicht mehr weiter schreiben will.

Also kamen die beiden auf die Idee mit 100.000 Clubmitgliedern aus mehr als 30 Ländern an den Abenteuern weiter zu schreiben. Abgesehen davon, ob es rechtlich möglich ist, der Harry-Potter-Erfinderin ihren Zauberlehrling zu „entwenden“ fände ich so ein Projekt sehr spannend. Es hat im Internet ja schon viele, viele Mitschreibprojekte gegeben, die aber alle mehr oder weniger sang- und klanglos zu einem Ende kamen.

Möglicherweise wäre das bei einem Harry-Potter-Mitschreib-Projekt etwas anderes, weil die Figur so positiv mit Leidenschaft aufgeladen ist. Karl May hat eine ganze Bibliothek mit seinen verschiedenen Fantasien und Abenteuern gefüllt. Was könnten 100.000 Harry-Potter-Fans schaffen, wenn sie sich ins (Schreib-)Zeug legen würden!

20.07.2007, 09.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Harry Potter, Zauberlehrling,

Ich bin Ochse

SternbilderAb einem gewissen Alter scheinen sich Singles bei der ersten Kontaktauf- nahme auf Partys wieder auf die Sprüche der guten alten Zeit zu besinnen - behauptet zumindest meine Freundin Sabine. Ihr geht jedoch das "Welches Sternzeichen bist du?" gewaltig auf die Nerven, und so hat sie sich angewöhnt, bei unliebsamen Flirtversuchen mit "Ich bin Ochse" zu kontern.

Das Sternbild Ochse gibt es wirklich - in der chinesischen Astrologie. Das wissen die meisten ihrer Bewunderer allerdings nicht und ziehen verdutzt von dannen. Sabine meint, dass die Chinesen den Europäern bei den Tierkreiszeichen einiges voraus haben: Die Sternbilder richten sich nämlich nach Jahresspannen und nicht nach Monaten - so kann dann, sagt Sabine, auch das Alter des Gesprächpartners eingeschätzt werden.

SternbeobachtungAuf der letzten Party fand Sabine ihren Meister: Sie unterhielt sich mit einem Mann, und nach dem üblichen "Kennen wir uns nicht irgendwoher?", "Nein, ich glaube nicht!", kam dann auch die Standardfrage des Herrn: "Welches Sternzeichen bist du?" - "Ochse." "Das trifft sich gut - ich bin Hund! Das ist eine ideale Kombination! Aber sag mal: Kannst du mir dein Sternbild am Himmel zeigen?"

Konnte Sabine nicht -leider, wie sie mir verriet, die Wolken verdeckten es. Klar, dass ein Date ausgemacht werden musste, um in der nächsten Nacht Sternbilder am Himmel zu entdecken - und Sabine bereitet sich darauf vor: Inzwischen weiß sie auch, dass der interessante Herr "Skorpion" ist. Sie hat die Geschichte gelesen, in der ein Skorpion geschickt wurde, um dem überheblichen Orion eins auszuwischen - dies soll der Grund sein, weswegen Orion am Himmel verschwindet, wenn der Skorpion aufzieht. Jetzt im Juli lässt sich der Skorpion bereits gut erkennen (wenn das Wetter mitmacht): Tief im Süden leuchtet der rote Hauptstern des Skorpions, der Antares.

Bin gespannt, was die beiden in den nächsten Nächten noch so alles entdecken …

Sternbilder, Sternbilder und Sternbilder gibt es hier zuhauf!


18.07.2007, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Sternzeichen, Sternbeobachtung, Sternbilder, Flirt,

Gib Gas!

"Lass uns doch mal eine Runde gemeinsam zocken!" Klaus, ein alter Kumpel aus Schulzeiten schickte mir neulich diese Einladung per E-Mail. Zufällig hatten wir uns ein paar Tage zuvor in der Stadt getroffen und beim gemeinsamen Bierchen ein bisschen in alten Zeiten geschwelgt. Der Kontakt, so schworen wir uns, solle so schnell nicht wieder verloren gehen. Und so zögerte ich nicht lange und antwortete prompt: "Na klar, gern!" Ich muss dazu sagen: Was Klaus unter "Zocken" verstand, war mir klar gewesen. In der Erwartung eines kleinen Kartenspielchens klingelte ich also Tags darauf an Klausens Haustür.

JoystickDer alte Freund öffnete freudestrahlend und verkündete: "Ich hab gerade erst das neue "Outrun" reinbekommen, das probieren wir gleich mal aus. Und er schob mich vor seinen PC und drückte mir das Keyboard auf den Schoß. "Hier, nimm du das Board, ich spiel am Joystick."

So erlebte ich ein Autorennen mit Klaus. Unnötig zu erwähnen, dass ich erst einmal eine halbe Stunde brauchte, um mich überhaupt mit den Tastenbefehlen zurecht zu finden. Für Games bin ich echt unbegabt. Nicht zu vergessen auch meine "Einarbeitungszeit" in das "Handling" der virtuellen Geschosse: Ich hatte mir einen weißen Porsche als Fahrzeug ausgesucht. Während Klaus schon zum dritten Mal durchs Ziel schoss, steuerte ich zum 20. Mal in Kiesbänke, bretterte haarscharf an Passanten vorbei oder fuhr schlicht und ergreifend rückwärts.

Klaus hatte seine größte Freude. Während ich hilflos durch die computeranimierten Landschaften trudelte, kam er aus dem Lachen nicht mehr heraus. Allerdings: Nach etwa zwei Stunden hatte ich den Dreh raus und hielt mit meinem Kumpel sogar einigermaßen Schritt! Doch langsam flimmerten meine Augen, und meine Handgelenke schmerzten von der verkrampften Haltung.

Wir verabschiedeten uns schließlich herzlich. Klaus hatte vom vielen Lachen immer noch Tränen in den Augen, und er rang mir das Versprechen ab, bald wieder mit ihm um die Wette zu brettern. Naja, wenn ich ihm so eine Freude machen kann …
 

16.07.2007, 08.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges | Tags: zocken, Joystick,

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Near-Dark.de:
Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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