Jokers Blog Deutschland

Man wird sich doch noch was wünschen dürfen!

Wenn mich eine gute Design-Fee fragen würde, welchen Wunsch ich habe, wüsste ich genau, was ich antworten würde: ein Sitzmöbel von Alvar Aalto sollte es sein. Ich habe ganz entschieden etwas übrig für skandinavisches Design. Und der Finne Aalto hatte ein Händchen dafür, strenge mit organischen Formen zu mischen und daraus seine typisch geschwungenen Möbel, Lampen und Einrichtungsgegenstände zu formen. Seine Entwürfe wirken noch heute zeitgemäß und modern. Die Gebäude und Entwürfe des Architekten orientierten sich stark an Natur und Landschaft, vielleicht macht sie das so faszinierend.

Aalto war stark vom Bauhaus beeinflusst und hat auch in Deutschland viele Spuren in den Städten hinterlassen. So stehen in Hamburg, Leverkusen, Wolfsburg und Bremen von ihm entworfene Gebäude. Zusammen mit seiner Frau Aino hat Alvar Aalto Designgeschichte geschrieben. Also noch einmal, liebe Design-Fee: ein Aalto-Stuhl für mich! Oder ...

Eigentlich gefallen mir auch die Möbel von Charles und Ray Eames, die haben so etwas Entspanntes ... der Lounge Chair würde sich bei uns daheim auch gut machen. Ok, bis sich die Fee bei mir blicken lässt, lese ich meine Bücher auf meinem No-name-Sofa. Ist auch bequem, wenn die Abende jetzt wieder länger werden. Aber wünschen wird man sich ja noch was dürfen, oder?

Preiswerte Design-Bücher bei Jokers:






(Geschrieben von Matthias Stöbener)

30.09.2009, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Alvar Aalto, Charles und Ray Eames, Design-Fee,

Hoffnung für Gelähmte

NeuromedizinMit Erstaunen las ich einen Artikel in der „Nature Neuroscience“. Forschern ist es geglückt, rückenmarksverletzte Ratten nach einer Lähmung wieder laufen zu lassen.

Die Tiere wiesen eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Rückenmark und Gehirn auf, wie sie etwa 2,5 Millionen Menschen, die beispielsweise bei einem Autounfall verletzt wurden, erlitten. Durch elektrische Stimulation und mit Hilfe spezifischer Medikamente ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Aktivität der Beinmuskeln zu koordinieren. Eine unglaubliche Geschichte, finde ich.

Das Forscherteam um Grégoire Courtine, Professor an der Universität Zürich, arbeitet nun an Prothesen, die in die Wirbelsäule eingesetzt werden können und dort elektrische Impulse abgeben – es besteht Hoffnung, dass diese Prothesen binnen vier Jahren tatsächlich für Menschen funktionsbereit sind.

Ich selbst verfolge schon seit geraumer Zeit die Innovationen der Neuromedizin – dazu gehört für mich auch das genaue Studium des Gehirns. Vielleicht interessieren Sie sich auch für den Themenbereich Neurowissenschaft und Gehirn?


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

29.09.2009, 14.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Gehirnforschung, Geist und Gehirn, Neurowissenschaft,

Ein Jahr von Selbstmorden

Die Selbstmordschwestern„Die Selbstmordschwestern“ – ok, ich gebe zu, dieser Buchtitel klingt ein wenig morbide. Aber lassen Sie sich nicht abschrecken – das Lesen lohnt sich. Der Autor Jeffrey Eugenides präsentiert in diesem Buch das kurze Leben der fünf Lisbon-Schwestern in einer amerikanischen Vorstadt der siebziger Jahre.

Aus der Sicht der Nachbarsjungen sind die fünf schönen Töchter der Lisbons so faszinierend, dass sie das Geschehen um die Mädchen herum wie besessen verfolgen, Fotografien sammeln und jedes Detail analysieren. Als Leser verfolgt man mit ihrem Blick die Vorkommnisse in der scheinbar ganz normalen Familie, die durch den Selbstmord der jüngsten Schwester aus den Fugen gerät. Aber wirklich eindringen kann man nicht.

Die vier verbleibenden Schwestern sind unergründlich, ihr Verhalten ist unauffällig, aber man ahnt, dass dahinter einiges brodeln muss. Die Strenge des Elternhauses allein kann es wohl nicht sein. In den Mädchen scheint etwas zu stecken, das das Weiterleben einfach nicht zulässt. Das Ganze ist verstörend, aber auch wunderbarer, poetischer Lesestoff. Die kleinbürgerliche Kulisse und die sich durch den Roman ziehenden Motive der Vergänglichkeit machen den Roman des Pulitzerpreisträgers zu einem wirklich großen Wurf. Auch die Verfilmung von Sofia Coppola ist übrigens hervorragend. Der Film lief bereits im Fernsehen, sollte er mal wieder gezeigt werden: unbedingt anschauen!

Aber zurück zum Buch. Wenn Sie etwas übrig haben für zeitgenössische amerikanische Literatur der nicht ganz simplen Sorte, werden Sie die Lektüre – trotz des melancholischen Titels – sicher genießen. Diesen Debüt-Roman von Jeffrey Eugenides erhalten Sie bei uns natürlich zum Top-Preis.

(Geschrieben von Matthias Stöbener)

28.09.2009, 08.52 | (0/0) Kommentare | (1) TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Selbstmordschwestern, Pulitzerpreisträger, Jeffrey Eugenides,

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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