Jokers Blog Deutschland

Buchmesse-Podcast mit über 30 Autoren-Interviews

In der Zwischenzeit hat sich der Buchmesse-Podcast des Literatur-Cafés, den wir von Jokers sponsern, durchgesetzt. Sogar den 1. Deutschen Podcast Award hat er bekommen!

Mehrmals täglich können Sie den Podcast unter

http://www.jokers.de/frankfurt

in der Buchmessezeit vom 14. bis 18. Oktober abrufen und dann auf dem PC oder dem MP3-Player anhören. Auch bei iTunes ist der Podcast gelistet und kann bequem auf iPod oder iPhone geladen werden.

Ich wünsche viel Vergnügen beim audiovirtuellen Messebummel!




(Geschrieben von Matthias Stöbener)  

09.10.2009, 08.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: Buchmesse-Podcast , Literatur-Café, audiovirtuell,

Ehrengast China

ChinaAm 14. Oktober öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten für Abertausende von Besuchern, deren Herzen für Bücher schlagen. China: Alleine bei diesem Ländernamen gerät so mancher ins Träumen, ins Schwärmen! Die wenigsten von uns waren dort, und doch haben wir alle eine Vorstellung von Mandarinenhainen, anmutigen Tanzaufführungen, hochmodernen Milliardenstädten und zerbrechlichem Teegeschirr im Kopf. Wir denken an die farbenprächtigen Trachten, wir stellen uns Hightech-Computer in jeder Wohnzimmerwand vor, die es erlauben, per Stimme das Licht zu dimmen. Wir schwelgen in Vorstellungen der Verbotenen Stadt, wir lassen uns das Wort „Shanghai“ auf der Zunge zergehen.

Doch was wissen wir über dieses ferne Land, welche Fakten kennen wir? China liegt im Osten Asiens und hat eine Landesfläche von 9,6 Millionen Quadratkilometern, das ist etwas weniger als die Größe des europäischen Kontinents. Die Hauptstadt Peking heißt auf Chinesisch Beijing, was der Bedeutung von „Nördlicher Hauptstadt“ entspricht.

Die Chinesen rühmen sich einer 5000-jährigen Geschichte. Gerechnet vom Jahr 2698 v. Chr. an, in dem der Gelbe Kaiser (Huang Di), Chinas erstes "Staatsoberhaupt", sein Reich gründete, bis zum Jahr 1911, in dem der letzte Kaiser der letzten Dynastie Chinas, Aisin-Gioro Pu Yi, aus der Verbotenen Stadt vertrieben wurde. Daraufhin wurde die Republik ausgerufen, die bis heute währt.

In diesen 5 Jahrtausenden erlebte China 83 Dynastien unterschiedlicher Größenordnung und verschiedener Lebensdauer mit 559 Herrschern: China hatte 397 Kaiser, darunter eine Kaiserin, und 162 Könige. 95 Hauptstädte wurden in dieser Zeit errichtet.

Ja, ich freue mich darauf, ein wenig mehr über dieses geschichtsträchtige und gleichzeitig hochmoderne Land zu erfahren, wenn ich über die Buchmesse streife und die Veranstaltungen besuche. Und für alle, die nicht persönlich zu dem großen Frankfurter Event reisen können: Klicken Sie doch mal in unserem Programm, welche Filme und Bücher wir über China anbieten!

(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

08.10.2009, 08.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: China, Buchmesse, Ehrengast,

In 3D und zum Ausklappen

Labyrinthe und IrrgärtenWenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, komme ich an einem Maisfeld vorbei. Dort steht ein Schild, das auf ein Labyrinth hinweist. Ich bin noch nie dort gewesen, dabei hört es sich richtig verlockend an. Mal durch ein Feld mit mannshohen Mais-Pflanzen laufen und den Weg aus dem Labyrinth suchen, das klingt nach Spaß und Kindheit.

Schon seit der Antike waren die Menschen fasziniert von Labyrinthen. Und wer als Herrscher in Renaissance und Barock etwas auf sich hielt, hatte ein Labyrinth oder einen Irrgarten. Dort konnten die Damen und Herren der gehobenen Gesellschaft mit ihren gepuderten Perücken und Reifröcken zum Vergnügen umherwandeln.

Heute können Sie eine Irrgarten-Erfahrung zum Beispiel im Park von Schloss Schönbrunn in Wien erleben. Wozu Labyrinthe ursprünglich dienten, ist ungeklärt. Sie wurden möglicherweise zu kultischen Zwecken oder als symbolische Darstellung der Verwicklungen einer sündigen Welt entworfen. Was auch immer die Menschen dazu bewogen hat, Irrgärten und Labyrinthe anzulegen, sie sind offenbar noch immer interessant, auch wenn man ein Maisfeld nicht gerade mit gepflegtem Lustwandeln in Verbindung bringt. Aber mein Mais-Labyrinth um die Ecke ist natürlich auch kein Maßstab.

Schauen Sie sich doch lieber mal unser Buch zum Thema an, darin können Sie ebenso schöne wie faszinierende Labyrinth-Anlagen und Irrgärten entdecken, samt einer Menge von Plänen und 3D-Abildungen zum Ausklappen.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

07.10.2009, 09.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bücher | Tags: Irrgärten, Labyrinthe, 3D, Symbol,

In Linz gestorben

Linz ist mir sehr sympathisch. Nicht nur weil man dort sehr nett an der Donau sitzen kann und ein alter Freund von mir dort wohnt, auch der Titel „Kulturhauptstadt 2009“ ist nicht der eigentliche Grund dafür. Aber es hat damit zu tun.

Die oberösterreichische Stadt hat sich meine Zuneigung durch ein Detail ihres Kulturhauptstadt-Programms verdient. Man hat in Linz nämlich ein Akustisches Manifest verabschiedet, das sich gegen die allgegenwärtige Beschallung unserer Umgebung richtet. Das gefällt mir außerordentlich! Denn mich stören aufdringliches Werbegeplapper im Supermarkt, nervige Jingles, doofe Klingeltöne, piepsende Warntöne (warum, liebe Autobauer, baut ihr nicht einfach Autos, in denen man SEHEN kann, wohin man fährt, anstatt es an allen Ecken piepsen zu lassen?) und alberne Reklameliedchen.

Viele Leute haben beim Lesen Musik im Hintergrund laufen. Sie auch? Also ich kann das nicht, sondern bin da etwas eindimensional veranlagt und kann mich nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren.

Vielleicht möchten Sie sich auch gern einmal wieder konzentrieren, und zwar auf ein Buch eines österreichischen Autors? Zum Beispiel auf eines von Adalbert Stifter, der in Linz starb. Lange verkannt, gilt Stifter längst als einer der großen Autoren Österreichs. Bei uns können Sie ihn zum Top-Preis entdecken:



Was Sie von mir allerdings nicht bekommen, ist eine Musikempfehlung dazu ...


(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

06.10.2009, 08.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Adalbert Stifter, Linz, Kulturhauptstadt 2009,

Mongolische Kunst und Literatur

kamelDie Mongolei gehört noch zu den Gegenden, die uns ziemlich fremd sind. Von der schier unendlichen Landschaft und den Hirten in ihren Zelten, da wissen wir ein bisschen was. Und durch den Film „Das weinende Kamel“ wurde uns die Mongolei und ihre Menschen etwas vertrauter. Ziemlich exotisch ist für uns die mongolische Kultur. Sie ist interessant, das beweist uns die Seite „Mongolian Art“.

mongolenAllein schon der Comic über „Die Geheime Geschichte der Mongolen“ ist den Besuch dieser Seite wert. Die historische und spannende Bildergeschichte stammt von Otgonbayar Ershuu aus Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, wo der Künstler geboren wurde.  Von ihm sieht man auch weitere Bilder aus den Themenbereichen Pferde, Götter bis Erotik. Auch traditionelle mongolische Malkunst kann er. Wobei die Wimmelbilder mit unangezogenen Menschen, na ja, immerhin mit Farbe ausgestattet,  hineintauchenswert sind, zumindest mit neugierigen Blicken.  

Mongolische Autoren und ihre Literatur werden auf „Mongolian Art“ von Renaet Bauwe, eine promovierte Mongoistin aus Merseburg, liebevoll und kenntnisreich betreut.

(Geschrieben von Otgo)

05.10.2009, 08.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft | Tags: Miniaturmalerei, Comic, Zeichnung, buddhistische Thangka Malerei, Mongolei,

Bianka Schmidtlein:
Tatsächlich. Auf jokers.de führt die Sucheing
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Ute Berger:
es ist wirklich schlimm was mit den Handys un
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Gabi Bergermann:
Auweia. Jorges Verhalten erinnert schon sehr
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Anne-Marie Kollmannsberger:
Anti-BILD-Mail-Aktion:Hier klicken
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Gabi Bergermann:
Soso, man ist ein paar Wochen in Mittelamerik
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