
Enzensberger – Eine Auseinandersetzung, die sich lohnt
Er mischt sich ein, gibt seinen Senf dazu, regt an und regt auf. Hans Magnus Enzensberger gehört zu den deutschsprachigen Schriftstellern, die man in öffentlichen Diskussionen deutlich wahrnimmt. Dieser Tage wird er 80 Jahre alt. Aus diesem Grund erscheint nun bei Suhrkamp eine CD-Box mit filmischen Zeugnissen aus Enzensbergers äußerst bewegtem Leben – ein Blick hinein dürfte sich also lohnen!
Unbequem war Enzensberger schon immer, so unterstützte er in den späten 1960er Jahren die Studentenbewegung, sein Bruder Ulrich lebte sogar in der berühmt-berüchtigten „Kommune I“. Der Lebensweg des Autors führte ihn nach Norwegen, Italien, in die USA und nach Kuba. Gern greift Hans Magnus Enzensberger noch heute provokativ ins Geschehen ein.
Bekannt wurde er vor allem durch seine scharfe Medienkritik, so auch am „Nullmedium“ Fernsehen. Dabei gerät manchmal fast in Vergessenheit, dass Hans Magnus Enzensberger auch erfolgreich schreibt. Lyrik, Romane und Essays gehören ebenso zu seinem Werk wie Kinderbücher und Dramen. Er ist nicht nur ein vielseitiger Autor, sondern auch Übersetzer, Herausgeber und insgesamt ein widerspenstiger Querkopf, den es sich zu entdecken lohnt.
Für mich hat dieser Schriftsteller ganz unmittelbar etwas mit meiner Liebe zur Literatur zu tun, wenn auch nicht unbedingt nur inhaltlich, das muss ich zugeben. Mir hatte früher „Die Andere Bibliothek“ angetan, die Enzensberger zusammen mit dem Buchgestalter und Verleger Franz Greno herausgab. Insbesondere der wundervollen Ausstattung wegen. Das lederne Rückenschild, das feine Lesebändchen und vor allem der qualitativ hochwertige tiefschwarze Bleisatz haben mich beeindruckt. Diese Bücher gehören nach wie vor zu den Schmuckstücken in unserem Bücherregal. Aber das nur nebenbei... Hans Magnus Enzensberger zu lesen ist auf jeden Fall lohnenswert, denn dieser Mann hat etwas zu sagen.
Unbequem war Enzensberger schon immer, so unterstützte er in den späten 1960er Jahren die Studentenbewegung, sein Bruder Ulrich lebte sogar in der berühmt-berüchtigten „Kommune I“. Der Lebensweg des Autors führte ihn nach Norwegen, Italien, in die USA und nach Kuba. Gern greift Hans Magnus Enzensberger noch heute provokativ ins Geschehen ein.
Bekannt wurde er vor allem durch seine scharfe Medienkritik, so auch am „Nullmedium“ Fernsehen. Dabei gerät manchmal fast in Vergessenheit, dass Hans Magnus Enzensberger auch erfolgreich schreibt. Lyrik, Romane und Essays gehören ebenso zu seinem Werk wie Kinderbücher und Dramen. Er ist nicht nur ein vielseitiger Autor, sondern auch Übersetzer, Herausgeber und insgesamt ein widerspenstiger Querkopf, den es sich zu entdecken lohnt. Für mich hat dieser Schriftsteller ganz unmittelbar etwas mit meiner Liebe zur Literatur zu tun, wenn auch nicht unbedingt nur inhaltlich, das muss ich zugeben. Mir hatte früher „Die Andere Bibliothek“ angetan, die Enzensberger zusammen mit dem Buchgestalter und Verleger Franz Greno herausgab. Insbesondere der wundervollen Ausstattung wegen. Das lederne Rückenschild, das feine Lesebändchen und vor allem der qualitativ hochwertige tiefschwarze Bleisatz haben mich beeindruckt. Diese Bücher gehören nach wie vor zu den Schmuckstücken in unserem Bücherregal. Aber das nur nebenbei... Hans Magnus Enzensberger zu lesen ist auf jeden Fall lohnenswert, denn dieser Mann hat etwas zu sagen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
11.11.2009, 08.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Hans Magnus Enzensberger, Franz Greno, Die andere Bibliothek,
Hans Theodor Woldsen Storm
Sie wissen, dass ich um diese Jahreszeit stets etwas sentimental werde. Die kurzen Tage schaffen es nur noch selten, sich gegen Nebel und Dunkelheit zu behaupten. Wer sich gerade noch schweren Herzens von der Leichtigkeit des Sommers verabschiedete, wird vom Herbst direkt in den Winter geworfen. Und Sie wissen auch, dass ich immer wieder in der Literatur Trost finde. Heute ein Gedicht, das einer der bedeutendsten deutschen Anwälte verfasste: Theodor Storm.Unter dem bürgerlichen Namen Hans Theodor Woldsen Storm wurde er am 1817 in Husum als Advokatensohn geboren. Er besuchte die Gelehrtenschule in Husum, anschließend ein Gymnasium in Lübeck, bevor er von 1837-1842 in Kiel und Berlin Jura studierte. 1843 wurde er Rechtsanwalt in Husum. Storm verließ während der dänischen Besetzung seine Heimat und kehrte erst 1864 nach Holstein zurück. Er starb am 1888 in Hademarschen/Holstein.
Einige seiner besten Werke sind:
- 1849 Immensee
- 1857 Gedichte
- 1859 Auf dem Staatshof (Novelle)
- 1866 Die Regentrude (Novelle)
- 1875 Pole Poppenspäler
- 1877 Aquis submersus
- 1878 Renate
- 1878 Carsten Curator
- 1881 Die Söhne des Senators
- 1884 Zur Chronik von Grieshuus
- 1887 Bötjer Basch
- 1888 Der Schimmelreiter
Auf heitere Weise macht Storms „Oktoberlied“ Mut, die Nostalgie beiseite zu lassen und sich trotz des nahenden Winters des Lebens zu freuen. Lesen Sie es in unserer Gedichte-Datenbank:
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
09.11.2009, 08.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Oktoberlied, Theodor Storm, sentimental,

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