Jokers Blog Deutschland

Ein wichtiger Termin im März

Bitte notieren Sie heute ein wichtiges Datum in Ihrem Terminkalender: 16. bis 19. März Buchmesse Leipzig. Vielleicht laufen wir uns dort über den Weg. Natürlich müssen meine Buchhändler-Kollegen und ich dort hart arbeiten. Aber die Nächte ...

Wie Sie wissen, ist Leipzig bekannt für seine aberhunderte von Literaturveranstaltungen, die sich oft bis in den frühen Morgen ziehen können. Wie sagte neulich ein Kollege ganz treffend: »Frankfurt ist das Business und Leipzig ist die Seele.«

Wir haben auf unserer Homepage ein großes Special eingerichtet. Dort können Sie sich über alles Wissenswerte zur Leipziger Buchmesse und das ganze Drumherum informieren. Sogar Hotelzimmerkönnen Sie dort gleich buchen.

Ein kleiner Höhepunkt auf dieser Seite: Wir verlosen sage und schreibe 1.000 Eintrittskarten für die Leipziger Buchmesse! Außerdem warten 100 Hörbücher auf glückliche Gewinner:

www.jokers.de/leipzig

05.02.2006, 14.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges

Rasende Bücherliebe

Manchen Bibliomanen bringt ihre Bücherliebe um Kopf und Kragen.

In diesem Fall trifft es einen Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer: 6 Jahre lang hat er wertvolle historische Bücher aus der Unibibliothek gemopst. Diese hortete er aber nicht, um sich daheim im stillen Kämmerlein daran zu erfreuen! Er versilberte sie bei Auktionen oder auf dem jetzt mal tief Luft holen Flohmarkt!

Um seine Raubzüge zu vertuschen, hatte er sich einen simplen Trick ausgedacht: Die Bücher entlieh er selbst Nutzer der Bibliothek seit 25 Jahren - stets ganz regulär. Und statt der teuren Originalbände stellte er einfach wertlose Bücher vom Ramsch in die Regale als Lückenfüller sozusagen. Dabei bewies der dreiste Dieb durchaus Fachkenntnis und Geschmack: Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei unter anderem die Originalausgabe des Werks »Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels« von Immanuel Kant!

Die Angelegenheit wird den Professor wahrscheinlich seine Stelle an der Uni kosten. Und so mancher Flohmarktbummler lacht sich ins Fäustchen daheim im stillen Kämmerlein...

04.02.2006, 09.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft

Auf den Hund gekommen

Da haben wirs: Im Jahr des Hundes sind wir nun also. Nach dem chinesischen Mondkalender, wohlgemerkt. Und die Chinesen haben nichts Besseres zu tun, als Tonnen von Böllern in die Luft zu jagen, nachdem in Peking als einer von 200 chinesischen Städten das Feuerwerksverbot aufgehoben wurde. 13 Jahre lang mussten die Chinesen ihr Silvester ohne die begehrten Knallkörper feiern und hatten somit einiges aufzuholen. Leider konnte ich nicht selbst nach Peking reisen, um mir das Spektakel aus nächster Nähe anzusehen (das hätte mir MEIN Hund, allerdings ein ganz normaler Vierbeiner, auch sehr übel genommen), aber angeblich rauchte und zischte es über Stunden in der Metropole.

Vor allem auch deswegen, weil das Jahr des Hahns endlich vorbei ist: Es wurde insgeheim auch als "Witwenjahr" bezeichnet. Es begann nach dem Frühlingsanfang, was schlichtweg ein ungünstiges Zeichen für jede Art von Eheschließungen sein soll. Deswegen erwartet die Hochzeitsbranche nun einen neuen Boom und nächstes Jahr dann wohl die Baby-Ausstattungsindustrie. Frohsinn also auf allen Seiten.

Aber eines gibt mir doch zu denken: Das Jahr des Hahnes ist vorbei droht uns nun nach der Vogelgrippe die Hundestaupe?

03.02.2006, 16.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges

Mit der deutschsprachigen Literatur geht es aufwärts

So scheint es jedenfalls. Verlagsabteilungen für Auslandslizenzen jubeln über immer mehr Rechteverkäufe ins Ausland. Der Anteil belletristischer Bücher, die aus dem Deutschen übersetzt wurden, nimmt in den USA schon 0,2 Prozent vom Markt ein. Eine lächerliche Zahl? Nur dann, wenn man nicht weiß, dass einzig noch französische und spanische Romane öfter ins amerikanische Englisch übersetzt werden. Und der Anteil deutschsprachiger Übersetzungen im Ausland soll stetig wachsen.

Welche deutschsprachige Literatur ist aber nun im Ausland erfolgreich? Wollen Autoren der Sprache Goethes und Schillers in Amerika und sonst wo Erfolg haben, kann man ihnen an erster Stelle raten: Schreibt einen Roman über die Nazizeit. So wie Uwe Timm mit »Am Beispiel meines Bruders« zum Beispiel. Bücher über die Nazizeit lassen die Kassen weltweit klingeln. Die FAZ brachte es auf den Punkt: »Nazis sells vor allem in Amerika«. Ein weiterer Rat: Schreibt was über die Wendezeit wie Ingo Schulze mit »Neue Leben«. Die untergegangene Welt der DDR, das ist auch was Interessantes für ferne Kontinente. Oder fummelt einen skurrilen Schafskrimi zusammen wie Leonie Swann mit »Glennkill«.

Da öffnet sich ein weites Feld. Scheinbar sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich freue mich auf neue deutsche Dichterstars!

02.02.2006, 09.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Nicole Rensmann im Interview

Autorinnen und Autoren zu interviewen auf diese Idee bin ich schon vor Monaten gekommen. Leider hatte ich bislang nicht die Zeit, den Antrieb, die Idee, das Projekt auch anzugreifen. Wie macht man ein Autoreninterview auf kleinem Raum, in einem Blog? Und zwar so, dass es nicht langweilig wird? Ich überlegte hin und her. Vor ein paar Wochen bin ich dann auf die Idee gekommen, ganz wenige Fragen, möglichst breit zu stellen. Keine Ahnung, ob das funktioniert. Ich versuche es mal. Mein erstes Autoren-Opfer ist Nicole Rensmann.

Geboren ist sie 1970 in Remscheid, wo sie auch heute noch lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und hat mehrere Veröffentlichungen im Bereich Erwachsenenbildung und Kinderliteratur vorzuweisen. Seit 2002 arbeitet sie auch für das Print-Magazin »phantastisch!« und schrieb für das Online-Magazin »Mr. Fantastik«.

Ihr Roman »Anam Cara Seelenfreund«, der im Oktober 2003 beim Atlantis-Verlag erschien, belegte den 2. Platz beim Deutschen Science-Fiction-Preis 2004 und beim Deutschen Phantastik-Preis 2004 in der Kategorie Roman Debüt national. Jüngst nominierte das Publikum ihren Roman »Ciara« für den Nyctalus Award. Im Internet ist sie zu finden unter

www.nicole-rensmann.de

Das Kurz-Interview

Frage:

Wie heißt dein letztes Buch und um was geht es darin?

Antwort:

"Ciara" lautet der Titel meines im April 2005 im Festa Verlag erschienenen Romans. Ciara, eine junge Waise, die ihren Vater nie kannte und ihre Mutter bei einem Unfall wenige Wochen vor Beginn der Geschichte verlor, wird in der Nacht ihres 19. Geburtstags überfallen und schwer verletzt. Damit erfüllt sich ihr Schicksal und sie tritt das elterliche Erbe an, gegen das sie sich zunächst sträubt. "Ciara" handelt vom Hexenglauben, von keltischer Mythologie und Vampirismus, jedoch wachsen den Protagonisten keine spitzen Schneidezähne. Vielmehr bediente ich mich der Anfänge und der Entstehung des Vampirglaubens, versetzte diese Mystizismen ins 21. Jahrhundert und mixte sie mit dem modernen Hexentum und der keltischen Mythologie.

Frage:

Was liebst du am Schreiben?

Antwort:

Jeden Tag aus Worten Bildern zu zaubern.

Frage:

Wie wird man Autorin, die verlegt wird?

Antwort:

Es mag den Anschein haben, dass ich schon viel veröffentlicht habe, aber ich bewege mich noch im Kleinverlagsbereich, auch wenn ich natürlich daraufhin arbeite, bei einem Publikumsverlag unterzukommen.

Ich bin also nicht unbedingt die richtige Ansprechpartnerin, um Tipps zu geben, wie es gelingt seine Manuskripte bei Verlagen zu platzieren. Längst bin ich noch nicht berühmt, schon gar nicht reich und auch weit davon entfernt erfolgreich zu sein. Und der Weg zum Erfolg wie immer jeder für sich Erfolg definiert ist individuell verschieden.

Von daher kann ich lediglich sagen, wie ich es bis hierher geschafft habe: ICH WILL, also arbeite ich hartnäckig und diszipliniert für mein Ziel, mit dem Glauben an mich und an meine Fähigkeiten. Auch wenn der von Emotionen getriebene Glaube ab und an schwankt, kämpfe ich weiter. Und obwohl Kritik oder Rückschläge zunächst schmerzen, lerne ich daraus und arbeite anschließend härter an mir, meiner Schreibweise und allem, was dazu gehört.

Frage:

Was sind deine nächsten literarischen Pläne?

Antwort:

Ich habe im letzten Jahr ein Jugendbuch beendet, das von meiner Agentin Frau Bernadi (Agentur Michael Meller) derzeit den Verlagen angeboten wird. Es handelt sich um einen phantastischen Roman für Kinder ab 12 Jahre, der wohl im Regal all age, also auch für Erwachsene geeignet , stehen dürfte. Eine Fortsetzung dieser Geschichte um fünf unterschiedliche Jugendliche, die bei einer schweißtreibenden Nachsitz-Aufgabe in einer fremden Welt landen, ist geplant. Aber wie es mit Mona, René, Bast, Linda und Tobias weitergeht, entscheidet sich erst nach Abschluss eines Vertrags.

Im Moment arbeite ich für eine andere Zielgruppe: Ich schreibe an einem Thriller für Erwachsene. Und wenn ich »Die Widmung« beendet habe, was voraussichtlich im Herbst dieses Jahres der Fall sein dürfte, werde ich für die Serie »Rettungskreuzer Ikarus« aus dem Atlantis Verlag einen Gastroman schreiben, der im Herbst 2007 erscheinen wird.

Da ich mich zwar schweren Herzens, aber um mich noch intensiver dem Schreiben widmen zu können von der redaktionellen und regelmäßigen journalistischen Tätigkeit für das Magazin »phantastisch!« zurückgezogen habe, wird es von mir in Zukunft nur noch sporadisch Interviews oder Artikel in dem Print-Medium geben.

Als nächstes erscheint eine weitere Kurzgeschichte: In der Anthologie »Arkham ein Reiseführer«, die im Februar erhältlich sein soll, finden sich auch Storys u. a. von Markolf Hoffmann und Michael Marrak.

01.02.2006, 09.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren

Wendy:
Hallo, vielen Dank für den Buchtipp! Das Buch
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Near-Dark.de:
Obwohl Polit-Thriller nicht so ganz mein Genr
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flo filmproduktion:
großartiger film! unbedingt ansehen! politthr
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Schüssler Salze abnehmen:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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E.Rasmus:
Ach ja, "die Rettung der Welt". Oder ist es n
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