
Ein Krokodil hat Zähne, oder?
Wer die Bilder eines kleinen Kinds bestaunt, stellt eines fest: Fast immer sind es die "unverkennbaren Merkmale" des Abgebildeten, die einem da ins Auge springen. Ein Mensch ist ein Kopf mit einem riesen Bauch und Strich-Gliedmaßen, ein Hund ein Schwanz und eine Schnauze und so weiter...

Ein Krokodil würde aus dieser Kinderperspektive, die gar nicht infantil ist, schließlich denken wir auch im Erwachsenenalter noch so, wohl gänzlich aus Zähnen bestehen so ähnlich, wie wir "Großen" uns den Weißen Hai vorstellen.
Aber, Überraschung: In den Kellern des American Museum of Natural History wurde nun ein gut und gerne 210 Millionen Jahre altes Fossil eines Krokodils entdeckt seit fast 70 Jahren staubte es dort vor sich hin. Das Lustige dabei: Dieses Krokodil hatte keinen einzigen Zahn. Nicht, weil es so alt gewesen wäre, sondern weil es von Natur aus zahnlos war. Damit ist es nun in der Tat obsolet, nicht? Und vielleicht an der Zeit, dass wir Zweibeiner unsere Vorurteile der Tierwelt gegenüber überdenken.

Aber, Überraschung: In den Kellern des American Museum of Natural History wurde nun ein gut und gerne 210 Millionen Jahre altes Fossil eines Krokodils entdeckt seit fast 70 Jahren staubte es dort vor sich hin. Das Lustige dabei: Dieses Krokodil hatte keinen einzigen Zahn. Nicht, weil es so alt gewesen wäre, sondern weil es von Natur aus zahnlos war. Damit ist es nun in der Tat obsolet, nicht? Und vielleicht an der Zeit, dass wir Zweibeiner unsere Vorurteile der Tierwelt gegenüber überdenken.
12.02.2006, 10.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Lyrik-Auktion
Matthias Timm, ein Germanistik-Student, schreibt seine Lyrik auf Holz, Dosen, Tassen oder Baumwolle. Eine recht alte Methode, Poesie lesbar zu machen. So machten es schon die alten Ägypter und auch der Minne-Sänger Wolfram von Eschenbach. Dafür hat sich Matthias Timm eine moderne Methode für den Vertrieb seiner Lyrik einfallen lassen. Er versteigert seine Gedichte über das Internetauktionshaus Ebay und betitelt diese Aktion mit "Was-ist-Lyrik-wert?" Gleichzeitig stellt er seine Lyrik-Bilder und Lyrik-Gegenstände im Klubheim von Linda e.V. in der Hein-Hoyer-Straße 13, Hamburg-St.Pauli, für das Publikum aus.Vernissage war am 9. Februar 2006. Einen Tag später kamen seine Gedichte dann bei Ebay zur Versteigerung. Jeden Tag versteigert er eines seiner Gedichte. Den ganzen Monat lang. Mindestpreis 1,00 Euro. Der Käufer muss allerdings die Verse wie die Katze im Sack kaufen. Die Texte sind nicht entzifferbar, weil sich Matthias Timm damit sein Urheberrecht schützen will. Gedicht Nr. 1 nennt sich "Nicht schreiben?" und ist mit Tinte und Filzstift auf ein Blatt Zeichenpapier mit den Maßen 23 x 32 cm verewigt.
Ich meine, das ist auch eine Art, seine Lyrik unters Volk zu bringen. Wem diese Methode aber zu mühsam und zu umständlich ist, der kann sich ganz einfach ab März diesen Jahres bei Jokers neuem Lyrik-Wettbewerb 2006 beteiligen. Genauere Infos ab 1. März auf
www.jokers.de/lyrikpreis
Siehe auch:
www.wasistlyrikwert.de
11.02.2006, 15.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Der Zahn des Bücherwurms
Die beiden Archäologen Enrico Brühl und Thomas Laurat haben in dem ehemaligen Braunkohletagebau Neumark-Nord bei Halle etwas Interessantes ausgebuddelt: »Wir haben zwei fossile Haifischzähne gefunden, dazu einen Teil eines versteinerten Tintenfisches sowie Reste von einer Koralle, die Neandertaler vor 90 000 Jahren gesammelt haben.« Die beiden Archäologen meinen: »Der Neandertaler hat diese 30 bis 60 Millionen Jahre alten Fossilien für sein Leben in keiner Weise benötigt. Aber er hatte ein Auge für das Besondere und hat diese Stücke gesammelt.«
Diese Meldung macht mich unruhig. Ich überlege mir, was die Archäologen von mir mal ausgraben werden. Wenn mich heute Abend ein Vulkanausbruch zu Hause überraschen täte und wenn mich dann in 90.000 Jahren Archäologen ausgraben würde, zusammen mit einigen rätselhaften Dingen. Was dann? Was werden sie glauben, welche Gegenstände ich in keiner Weise zum Leben benötigte? Meinen CD-Player? Den brauche ich unbedingt, damit ich konzentriert arbeiten kann. Ist also lebenswichtig! Mein Wecker am Bett? Den brauche ich unbedingt, damit ich meinen Chef rechtzeitig grüßen kann! Sonst ist der schlecht aufgelegt! An die Folgen will ich gar nicht denken! Mein Bücherregal? Das brauche ich unbedingt, damit meine Comics nicht unterm Bett verstauben! Meine Spardose? Die brauche ich unbedingt, damit ich mal eine Rente habe! Meinen Computer? Den brauche ich unbedingt, damit ich hier bloggen kann.
Alles lebensnotwendige Dinge. Das werden auch die Archäologen erkennen.
Aber vielleicht finden sie bei mir meinen ersten Weisheitszahn, der in einem kleinen Schächtelchen neben meinem Lieblingskinderbuch platziert ist? Den werden sie der staunenden Öffentlichkeit präsentieren und verkünden, dass dieser 90.000 Jahre alte Mensch aus der so genannten Hightech-Ära den wunderbaren Zahn eines Bücherwurmes sammelte. Ein Wesen, das längst ausgestorben ist. Und was Bücher sind, das könne man auch nicht mehr so genau erklären, meint in 90.000 Jahren der Nachrichtenroboter, der die Neuigkeiten direkt per Tele-Senser zum Kommunikations-Chip im Gehirn übermittelt.
Diese Meldung macht mich unruhig. Ich überlege mir, was die Archäologen von mir mal ausgraben werden. Wenn mich heute Abend ein Vulkanausbruch zu Hause überraschen täte und wenn mich dann in 90.000 Jahren Archäologen ausgraben würde, zusammen mit einigen rätselhaften Dingen. Was dann? Was werden sie glauben, welche Gegenstände ich in keiner Weise zum Leben benötigte? Meinen CD-Player? Den brauche ich unbedingt, damit ich konzentriert arbeiten kann. Ist also lebenswichtig! Mein Wecker am Bett? Den brauche ich unbedingt, damit ich meinen Chef rechtzeitig grüßen kann! Sonst ist der schlecht aufgelegt! An die Folgen will ich gar nicht denken! Mein Bücherregal? Das brauche ich unbedingt, damit meine Comics nicht unterm Bett verstauben! Meine Spardose? Die brauche ich unbedingt, damit ich mal eine Rente habe! Meinen Computer? Den brauche ich unbedingt, damit ich hier bloggen kann. Alles lebensnotwendige Dinge. Das werden auch die Archäologen erkennen.
Aber vielleicht finden sie bei mir meinen ersten Weisheitszahn, der in einem kleinen Schächtelchen neben meinem Lieblingskinderbuch platziert ist? Den werden sie der staunenden Öffentlichkeit präsentieren und verkünden, dass dieser 90.000 Jahre alte Mensch aus der so genannten Hightech-Ära den wunderbaren Zahn eines Bücherwurmes sammelte. Ein Wesen, das längst ausgestorben ist. Und was Bücher sind, das könne man auch nicht mehr so genau erklären, meint in 90.000 Jahren der Nachrichtenroboter, der die Neuigkeiten direkt per Tele-Senser zum Kommunikations-Chip im Gehirn übermittelt.
10.02.2006, 14.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Happy birthday Wikipedia!
Anfangs schien die Idee unglaublich: Mit Hilfe aller Internet-User sollte im World Wide Web die größte Enzyklopädie der Welt entstehen! Heute ist die virtuelle Wissenssammlung Wikipedia eine Erfolgsgeschichte im Netz: Es gibt sie mittlerweile in mehr als hundert Sprachen! Allein die deutsche Version umfasst über 300.000 Einträge, die englische sogar 850.000.
Dennoch ist die Freude zum 5. Geburtstag des Projekts leicht getrübt. Zu oft ist Wikipedia in der vergangenen Zeit in die negativen Schlagzeilen geraten: Da wurde ein quicklebendiger Informatiker spaßeshalber für tot erklärt, ein MTV-Mitarbeiter optimierte mal eben seine eigene Biografie und ein renommierter amerikanischer Journalist wurde mit den Morden an den Kennedy-Brüdern in Verbindung gebracht. Die meisten dieser Beiträge wurden schnell gelöscht, und die Macher von Wikipedia haben ihre Konsequenzen gezogen. Dennoch bieten diese Vorfälle natürlich ein gefundenes Fressen für all jene, denen die Wikipedia ein Dorn im Auge ist. So verglich Robert McHenry die Wissenssammlung gar mit einer öffentlichen Toilette: Man wüsste schließlich nie, wer sie vorher benutzt habe... Es wird den ehemaligen Chefredakteur der Encyklopaedia Britannica wohl geschmerzt haben, dass die Qualität der Wikipedia und der Encyklopaedia Britannica nahezu gleichauf liegen - zumindest laut einer Untersuchung des britischen Wissenschafts-Journals »Nature«.
Und dennoch: Das Gewicht eines edlen Lederbandes mit Goldschnitt in der Hand, das Gefühl der Muße beim Blättern und der Duft nach Papier und Druckerschwärze - ob mir das der schnelle Klick wirklich ersetzen kann?
Nachschlagewerke bei Jokers
Dennoch ist die Freude zum 5. Geburtstag des Projekts leicht getrübt. Zu oft ist Wikipedia in der vergangenen Zeit in die negativen Schlagzeilen geraten: Da wurde ein quicklebendiger Informatiker spaßeshalber für tot erklärt, ein MTV-Mitarbeiter optimierte mal eben seine eigene Biografie und ein renommierter amerikanischer Journalist wurde mit den Morden an den Kennedy-Brüdern in Verbindung gebracht. Die meisten dieser Beiträge wurden schnell gelöscht, und die Macher von Wikipedia haben ihre Konsequenzen gezogen. Dennoch bieten diese Vorfälle natürlich ein gefundenes Fressen für all jene, denen die Wikipedia ein Dorn im Auge ist. So verglich Robert McHenry die Wissenssammlung gar mit einer öffentlichen Toilette: Man wüsste schließlich nie, wer sie vorher benutzt habe... Es wird den ehemaligen Chefredakteur der Encyklopaedia Britannica wohl geschmerzt haben, dass die Qualität der Wikipedia und der Encyklopaedia Britannica nahezu gleichauf liegen - zumindest laut einer Untersuchung des britischen Wissenschafts-Journals »Nature«.
Und dennoch: Das Gewicht eines edlen Lederbandes mit Goldschnitt in der Hand, das Gefühl der Muße beim Blättern und der Duft nach Papier und Druckerschwärze - ob mir das der schnelle Klick wirklich ersetzen kann?
Nachschlagewerke bei Jokers
09.02.2006, 15.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Mystery und Family
Haben Sie es schon gemerkt? Es gibt zwei neue Trends in der Belletristik. Bei den deutschsprachigen Autoren ist zur Zeit der Familien-Roman angesagt. Bei den englischsprachigen der Mystery-Thriller. Was ein Familien-Roman ist, wissen wir seit den »Buddenbrooks" von Thomas Mann. Aber was ist ein Mystery-Thriller?
Ich schaue dazu mal schnell bei Wikipedia nach. Dort ist zu lesen: Mystery ist im Deutschen die ursprünglich englische Bezeichnung für ein Genre in der Trivialliteratur, welches sich am besten als eine Mischung aus Horror-, Krimi- und Fantasy-Elementen fassen lässt. Der Ausdruck ist ein Scheinanglizismus, da mystery im Englischen einen gewöhnlichen Kriminalroman bezeichnet. Im Bereich der TV-Serien bezeichnet man Serien im Stil von Akte X als Mystery-Serie; dabei finden häufig Verschwörungstheorien Verwendung."
Und was sagt Wikipedia über den Begriff Thriller? »Der Thriller (englisch: to thrill = in Schauer versetzen) ist sowohl ein Roman- als auch ein Film-Genre. Der Plot eines Thrillers wird getrieben vom Widersacher, der die moralische, seelische oder physische Zerstörung einer schwächlichen Hauptfigur (des Antihelden) beabsichtigt. Erst in allerletzter Minute gelingt es dieser, sich zu retten. Ein Urbild des Thrillers ist die "Jungfrau in Not"."
Aha! Das reicht also von Harry Potter Band 1 bis zu den unendlich vielen Wo-ist-der-Gral?-Romanen. Warum stehen wir zurzeit auf Mystery-Thriller? Was lockt uns in die Tiefen von Verrat, düsteren Geheimgesellschaften und brutalen Gewaltverbrechern? Ist es die Langweiligkeit im Büro? Ist es das schlechte Wetter? Ist es das abgestumpfte Liebesleben in der Ehe? Oder ist es nur ein Trend wie viele andere, die kommen und gehen? Keine Ahnung.
Ich lese solche gruselige Schinken, die meistens über 500 Seiten haben und auch vor über 1.000 Seiten nicht zurückschrecken, aus reiner Lese-Lust. Diese dunklen Gruften, unheimlichen Grotten und hässlichen Dämonen jagen mir genüssliche Schauern über den Rücken. Das putzt mein Hirn mal wieder so richtig durch! Dann kann der nächste Ghetto-Blaster der deutschsprachigen Literatur ruhig kommen. Sie verstehen nicht? Ich meine einen der mächtigen Kanon-Kartons, die unser Literatur-Prophet Marcel Reich-Ranicki zusammengestellt hat.
Ich schaue dazu mal schnell bei Wikipedia nach. Dort ist zu lesen: Mystery ist im Deutschen die ursprünglich englische Bezeichnung für ein Genre in der Trivialliteratur, welches sich am besten als eine Mischung aus Horror-, Krimi- und Fantasy-Elementen fassen lässt. Der Ausdruck ist ein Scheinanglizismus, da mystery im Englischen einen gewöhnlichen Kriminalroman bezeichnet. Im Bereich der TV-Serien bezeichnet man Serien im Stil von Akte X als Mystery-Serie; dabei finden häufig Verschwörungstheorien Verwendung."
Und was sagt Wikipedia über den Begriff Thriller? »Der Thriller (englisch: to thrill = in Schauer versetzen) ist sowohl ein Roman- als auch ein Film-Genre. Der Plot eines Thrillers wird getrieben vom Widersacher, der die moralische, seelische oder physische Zerstörung einer schwächlichen Hauptfigur (des Antihelden) beabsichtigt. Erst in allerletzter Minute gelingt es dieser, sich zu retten. Ein Urbild des Thrillers ist die "Jungfrau in Not"."
Aha! Das reicht also von Harry Potter Band 1 bis zu den unendlich vielen Wo-ist-der-Gral?-Romanen. Warum stehen wir zurzeit auf Mystery-Thriller? Was lockt uns in die Tiefen von Verrat, düsteren Geheimgesellschaften und brutalen Gewaltverbrechern? Ist es die Langweiligkeit im Büro? Ist es das schlechte Wetter? Ist es das abgestumpfte Liebesleben in der Ehe? Oder ist es nur ein Trend wie viele andere, die kommen und gehen? Keine Ahnung.
Ich lese solche gruselige Schinken, die meistens über 500 Seiten haben und auch vor über 1.000 Seiten nicht zurückschrecken, aus reiner Lese-Lust. Diese dunklen Gruften, unheimlichen Grotten und hässlichen Dämonen jagen mir genüssliche Schauern über den Rücken. Das putzt mein Hirn mal wieder so richtig durch! Dann kann der nächste Ghetto-Blaster der deutschsprachigen Literatur ruhig kommen. Sie verstehen nicht? Ich meine einen der mächtigen Kanon-Kartons, die unser Literatur-Prophet Marcel Reich-Ranicki zusammengestellt hat.
08.02.2006, 16.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft
Eine kleine Freude
Ich habe sie schon Monate hier auf meinem Schreibtisch im Verlag liegen, weil ich mich so gefreut habe. Im August 2004 hatten wir eine Romreise verlost. Die Gewinnerin konnte damals nicht nach Rom reisen, weil sie gerade Zwillinge zur Welt brachte. Erst mehr als ein Jahr später war sie in der Lage mit Ihrem Mann die Reise antreten, nachdem sie in der Verwandtschaft Babysitter für ihre Zwillinge gefunden hatte.

Irgendwann September letzten Jahres bekam ich dann eine Karte aus der Ewigen Stadt. Vorne der Petersplatz, hinten nette Dankesworte. Ich freue mich auch jetzt noch, Monate danach. Obwohl wir oft Preisausschreiben oder Verlosungen veranstalten, ist es doch recht selten, dass wir mal eine Dankeskarte geschickt bekommen. Aber wenn es dann mal passiert, tut es richtig gut.

07.02.2006, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Jokers intern
Dieser Autor ist zu schön
Dieser Autor ist zu schön! Ja, es gibt verkannte Schriftsteller. Damals und heute. Mancher bleibt ein ewiger Insider-Tipp. Ist man ein Verkannter, dann bleibt man es meistens auch. Leider, finde ich. Mir persönlich macht das ja wenig aus. Ich lese das Buch eines verkannten Autors genauso gerne wie das eines Bestseller-Schreibers, wenn mich das Buch gut unterhält. Ich muss zugeben, ein wenig mag ich den unpopulären Autor schon deswegen etwas lieber, weil ich mir dann immer einbilde, dieser schreibt eigentlich nur für mich. Aber was hat dieser Autor von meiner Wertschätzung? Wenig. Vor allem ist sein Honorar, das sich mit rund zehn Prozent am Verkauf seiner Bücher berechnet, leider nur sehr niedrig. Also muss ich auch ab und zu dafür sorgen, dass unbekannte Autoren ein wenig bekannter werden. Sonst wirft sie der Verlag noch aus dem Programm und ich kann überhaupt nichts mehr von ihnen lesen.
Ralf Rothmann ist so einer. Er schreibt seit Jahren hervorragende Romane. Hundertpro! Daumen nach oben! Jedes Rothmann-Buch ist für mich das pure Lese-Vergnügen. Er müsste schon längst mit Autoren wie Daniel Kehlmann, Arno Geiger und Irene Dische auf den vorderen Plätzen der Verkaufshitparaden für Bücher zu finden sein. Ich habe oft überlegt, warum er es nicht schafft, obwohl seine Romane alles haben, was dazu nötig ist. Ich glaube er sieht zu gut aus! Sein Verlag sollte sein Bild bei der Autoren-Vita aus dem Klappentext entfernen. Ein Mann, der so unverschämt smart aussieht, der kann in den Augen der Leser kein guter Schriftsteller sein. Er hat keine Brille, er hat keinen wirren Blick, er hat keine fettigen Haare. Nur schönen Lese-Stoff. Ich sage deswegen nur: Augen zu und durch! Oder: Augen auf beim nächsten Roman-Kauf! Ralf Rothmann! Vielleicht mit "Ein Winter unter Hirschen" einsteigen. Auch wenn das Titelbild unglaublich schön ist ...
Ralf Rothmann ist so einer. Er schreibt seit Jahren hervorragende Romane. Hundertpro! Daumen nach oben! Jedes Rothmann-Buch ist für mich das pure Lese-Vergnügen. Er müsste schon längst mit Autoren wie Daniel Kehlmann, Arno Geiger und Irene Dische auf den vorderen Plätzen der Verkaufshitparaden für Bücher zu finden sein. Ich habe oft überlegt, warum er es nicht schafft, obwohl seine Romane alles haben, was dazu nötig ist. Ich glaube er sieht zu gut aus! Sein Verlag sollte sein Bild bei der Autoren-Vita aus dem Klappentext entfernen. Ein Mann, der so unverschämt smart aussieht, der kann in den Augen der Leser kein guter Schriftsteller sein. Er hat keine Brille, er hat keinen wirren Blick, er hat keine fettigen Haare. Nur schönen Lese-Stoff. Ich sage deswegen nur: Augen zu und durch! Oder: Augen auf beim nächsten Roman-Kauf! Ralf Rothmann! Vielleicht mit "Ein Winter unter Hirschen" einsteigen. Auch wenn das Titelbild unglaublich schön ist ...
06.02.2006, 14.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Autoren

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