
And the winner is
Preise, die nicht gezahlt, sondern verliehen werden, sind begehrt. Sollte man eigentlich meinen. Aber es gibt auch Auszeichnungen, die niemand haben möchte: Spott- und Schmähpreise, wie die goldene Himbeere für misslungene Filme oder neuerdings den Big Brother Award für den schlechtesten Umgang mit Datenschutz. Entsprechend selten holt jemand die Trophäen ab.
Ein Preis, den garantiert niemand persönlich abholt, ist der Darwin-Award. Er wird postum an Menschen verliehen, die durch eigene Dummheit zu Tode kommen. Man muss sich nur ohne jede Absicht ziemlich dämlich anstellen. 1994 gewann ein Kenianer. Er rüttelte so heftig am Cola-Automaten, bis dieser auf ihn kippte und unter sich begrub. 1996 überzeugte ein Inder, der ins Raubtiergehege kletterte, um einem Tiger Blumengirlanden um den Hals zu legen. Wie sein eigener Hals später aussah, kann man sich vorstellen. Und im Jahr 2006? Die aktuellen Favoriten finden Sie im Netz unter
http://www.darwinawards.com
Ein Preis, den garantiert niemand persönlich abholt, ist der Darwin-Award. Er wird postum an Menschen verliehen, die durch eigene Dummheit zu Tode kommen. Man muss sich nur ohne jede Absicht ziemlich dämlich anstellen. 1994 gewann ein Kenianer. Er rüttelte so heftig am Cola-Automaten, bis dieser auf ihn kippte und unter sich begrub. 1996 überzeugte ein Inder, der ins Raubtiergehege kletterte, um einem Tiger Blumengirlanden um den Hals zu legen. Wie sein eigener Hals später aussah, kann man sich vorstellen. Und im Jahr 2006? Die aktuellen Favoriten finden Sie im Netz unterhttp://www.darwinawards.com
17.02.2006, 16.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Stadt der Bücher
Leipzig = Bücher und Bücher = Leipzig. So lautete jahrhundertelang die maßgebende Gleichung für den deutschen Buchmarkt. Bevor eine verheerende Bombennacht 1943 das traditionsreiche »Graphische Viertel« in Schutt und Buch-Asche legte. Fast 50 Millionen Bücher sollen in dieser Nacht verbrannt sein. Die Druckerschwärze dürfte der schwelenden Stadt einen Stempel aus Ruß und Blei aufgedrückt haben.
Rund 1.000 Firmen aus der Buchbranche wurden zerstört: Verlage, Druckereien, Buchbindereien. Eine tragische Ironie der Geschichte. Hatte sich doch der Börsenverein ohne nennenswerten Widerstand 1933 von den Nazis gleichschalten lassen die ja gerne öffentlich Bücher verbrannten!
Seit der Wiedervereinigung gibt sich Leipzig alle Mühe, um wieder die Bücherstadt No. 1 zu werden. Die Leipziger Buchmesse begeistert die Aussteller und Besucher, überall sind Lesungen und das Literaturinstitut sorgt für schreibenden Nachwuchs. Die alte Gleichung geht wieder auf.
Zur Erinnerung: Wir haben ein Spezial zur Leipziger Buchmesse 2006 veröffentlicht!
http://www.jokers.de/leipzig
Rund 1.000 Firmen aus der Buchbranche wurden zerstört: Verlage, Druckereien, Buchbindereien. Eine tragische Ironie der Geschichte. Hatte sich doch der Börsenverein ohne nennenswerten Widerstand 1933 von den Nazis gleichschalten lassen die ja gerne öffentlich Bücher verbrannten!
Seit der Wiedervereinigung gibt sich Leipzig alle Mühe, um wieder die Bücherstadt No. 1 zu werden. Die Leipziger Buchmesse begeistert die Aussteller und Besucher, überall sind Lesungen und das Literaturinstitut sorgt für schreibenden Nachwuchs. Die alte Gleichung geht wieder auf.
Zur Erinnerung: Wir haben ein Spezial zur Leipziger Buchmesse 2006 veröffentlicht!
http://www.jokers.de/leipzig
16.02.2006, 14.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Das glaub ich einfach nicht
Vor ein paar Tagen hat die WELT eine Studie bekannt gemacht, nach der Bilder im Netz unwichtig sein sollen. Generationen von Journalisten haben gelernt: »Bilder sind ein Hingucker«, doch das soll jetzt nicht mehr stimmen. Online-Leser konzentrierten sich fast ausschließlich auf Texte. Jedenfalls wollen das amerikanische Forscher des Poynter Instituts und er Universität Stanford herausgefunden haben. Sie untersuchten die Augenbewegungen von Internet-NutzerInnen und beobachteten dabei, dass Fotos, Grafiken und Illustrationen nur am Rande interessieren, mehr als 40 Prozent werden sogar schlichtweg übersehen. Wie wenn die SurferInnen Scheuklappen hätten.
Wenn das stimmt, werden in Zukunft wohl viele Grafiker und Fotografen arbeitslos, Texter aber werden mehr zu tun haben. Aber ehrlich: Ich glaub das einfach nicht. Ich stelle mir vor, das gesamte Netz sähe aus wie eine Google-Ergebnis-Seite: Wäre das wirklich das, was mich am Netz fesselt?
Wenn das stimmt, werden in Zukunft wohl viele Grafiker und Fotografen arbeitslos, Texter aber werden mehr zu tun haben. Aber ehrlich: Ich glaub das einfach nicht. Ich stelle mir vor, das gesamte Netz sähe aus wie eine Google-Ergebnis-Seite: Wäre das wirklich das, was mich am Netz fesselt?
15.02.2006, 12.13 | (4/2) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL | einsortiert in: Sonstiges
Schmökerquellen im Netz I
Richtige Leseratten können ja nie genug Lesestoff bekommen. Deshalb hier ein paar wichtige deutschsprachige Literaturportale und Archive online. Alle gratis versteht sich. Und in loser Folge vorgestellt.
Gratis-Downloads sind übrigens dann möglich, wenn ein Autor mindestens 70 Jahre tot ist oder ein lebender Autor den Gratis-Download seiner Texte erlaubt. Dieser rechtliche Hintergrund hat zur Folge, dass in den kostenlosen Literatur-Portalen meist nur die klassischen Autoren vertreten sind und Texte von Böll, Brecht oder Grass vergebens gesucht werden.
An erster Stelle der kostenlosen Literatur-Portale steht hier sicher das Projekt Gutenberg. Es ist wohl das populärste Internet-Textarchiv. Wenn man wie das Projekt Gutenberg - 10 Jahre online ist, hat man genug Zeit gehabt Texte zu sammeln. Mehr als 100.000 Dateien will man bis Ende 2006 online haben. Im Projekt Gutenberg findet man alles: Märchen, Gedichte, Fabeln, Romane, Kurzgeschichten. Die Werke sind nur im HTML-Format bereitgestellt, der Download etwas umständlich. Aber dafür kann man eine CD-ROM mit den aktuellen Texten des Archivs erwerben.
http://gutenberg.spiegel.de
Weil das Projekt Gutenberg so erfolgreich war und ist, rief es natürlich Nachahmer auf den Plan. So wurde ein internationales Gratis-Literaturarchiv gleichen Namens ins Leben gerufen, wo sich etwa 17.000 Volltexte zum Download tummeln, allerdings nicht nur in Deutsch, sondern nahezu allen Sprachen der Welt. Die Texte stehen im TXT-Format zum Download bereit.
http://www.gutenberg.org
Gratis-Downloads sind übrigens dann möglich, wenn ein Autor mindestens 70 Jahre tot ist oder ein lebender Autor den Gratis-Download seiner Texte erlaubt. Dieser rechtliche Hintergrund hat zur Folge, dass in den kostenlosen Literatur-Portalen meist nur die klassischen Autoren vertreten sind und Texte von Böll, Brecht oder Grass vergebens gesucht werden.
An erster Stelle der kostenlosen Literatur-Portale steht hier sicher das Projekt Gutenberg. Es ist wohl das populärste Internet-Textarchiv. Wenn man wie das Projekt Gutenberg - 10 Jahre online ist, hat man genug Zeit gehabt Texte zu sammeln. Mehr als 100.000 Dateien will man bis Ende 2006 online haben. Im Projekt Gutenberg findet man alles: Märchen, Gedichte, Fabeln, Romane, Kurzgeschichten. Die Werke sind nur im HTML-Format bereitgestellt, der Download etwas umständlich. Aber dafür kann man eine CD-ROM mit den aktuellen Texten des Archivs erwerben.http://gutenberg.spiegel.de
Weil das Projekt Gutenberg so erfolgreich war und ist, rief es natürlich Nachahmer auf den Plan. So wurde ein internationales Gratis-Literaturarchiv gleichen Namens ins Leben gerufen, wo sich etwa 17.000 Volltexte zum Download tummeln, allerdings nicht nur in Deutsch, sondern nahezu allen Sprachen der Welt. Die Texte stehen im TXT-Format zum Download bereit.
http://www.gutenberg.org
13.02.2006, 11.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges

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