
Spacig...

Kürzlich saßen wir in einem Meeting zusammen. Von unserem Jokers-Programm zur Seefahrt anlässlich des 500. Todestags von Christopher Columbus kamen wir zur Luft- und Raumfahrt. Am Ende, alle waren wir schon etwas erschöpft, wurde unsere Besprechung sehr lustig: Unser Werbeleiter zückte plötzlich seinen Stift, krümmte sich auf nicht wirklich anmutige Weise in seinem Stuhl nach hinten und tat so, als ob er seine Notizen kopfüber in die Luft malen würde. Wir waren alle ziemlich baff, bis er kicherte: "Was hat uns die Raumfahrt gebracht, fragte mal ein weiser Mann." Wir starrten ihn an. "Ganz einfach: Die Teflonpfanne und diesen Stift hier. Mit diesem Wunderwerk kann man kopfüber unter Wasser schreiben!" Ja, stellten wir lachend fest: Diese Funktion benötigt man unbedingt mehrmals am Tag. Oder zumindest, um lange Meetings aufzuheitern!
11.05.2006, 13.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Jokers intern
Mein Ich und seine Freunde
So ähnlich hätte es auch der berühmte Vater des Unterbewussten, Sigmund Freud, gesehen. Am 06.05. jährte sich sein Geburtstag zum 150 Mal: 1856 wurde der Begründer der Psychoanalyse geboren. Nur, dass er religiöse Begriffe weg ließ, um unser Es, Ich und Überich zu definieren. Mein Es forderte also den Feierabend ein, während mein Überich mich zu Fleiß mahnte.
Und ich? Was tat ich? Ich stand auf, packte mein Zeugs zusammen, ging nach Hause - und arbeitete dort ohne diese Belästigungen eines Unterbewusstseins in Ruhe weiter.
09.05.2006, 12.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft
Unmögliche Werke?!
Es war die deutsche Rockband „Kraan", die mich mit einem gewissen M.C. Escher vertraut machte. Die Jungs aus Ulm und Umgebung hatten diesem Mann einen Titel gewidmet, der mir gut gefiel. Das machte mich neugierig. Wer war dieser besungene M.C.Escher? Ein Held? Ein Cowboy? Ein Hobo? Ein Unbekannter? Ich recherchierte. Maurits Cornelis Escher wurde 1898 in Holland geboren und verblüffte die Welt mit seinen phänomenalen Einfällen. Er zeichnete Landschaften, Kristalle, Tiere und Gebäude, bei denen auf den ersten Blick alles stimmte, weitere Blicke jedoch immer mehr offenbarten, dass M. C. Escher unmögliche Konstruktionen, fantastische Welten, auf dem Blatt erschaffen hatte. Ein Bach kann in einer Escher-Grafik gleichzeitig hinauf- und hinunterfließen. Alle seine mysteriös wirkenden Bilder haben eine magische Anziehungskraft. Hier bestimmt der Schein das Sein.
Und irgendwann werde ich auch das Escher-Museum besuchen. Untergebracht in einem schönen Palais in Den Haag. Von der Band Kraan, die mich mit dem interessanten Künstler bekannt gemacht hat, wird es wahrscheinlich nie ein Museum geben. Die Musik-Gruppe, die leider nicht mehr existiert, hat aber viele Alben aufgenommen.
08.05.2006, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur und Gesellschaft
Nietzsche contra Wagner
Lieblingscafé. Andächtig tauchte ich gerade mein Amaretto-Keks
in den Schaum, als mich eine Stimme von hinten überraschte:
"Ich hab´ noch deinen Nietzsche!" Ich drehte mich,
etwas perplex, um. Kleinlaut stand da eine alte Bekannte vor
mir! Ja, stimmt, sie hat noch meinen Nietzsche - vor ungefähr
einem Jahr lieh ich ihr meine Ausgabe des "Zarathustra". Die
Lücke im Bücherregal füllte ich alsbald mit einem Werk über
Wagner - was gar nicht so weit hergeholt ist: Nietzsche hatte
nämlich ziemlich viel zur Wagnerischen Musik zu sagen - und
nicht nur Gutes, obwohl seine Einwände, wie er selbst betont
"physiologischer Natur" waren.
Physiologische Kritik an einemMusikstück? Was hat es nur damit auf sich? Um das genauer
nachvollziehen zu können, muss man Nietzsche kennen: Das Genie
des Wortes vermochte es wie kein anderer, mit seinen Sätzen zu
erstaunen. Man denke nur an "Gott ist tot"... Welch´ Aufschrei
ging und geht da durch das Menschengeschlecht! Oh ja, ich liebe
Nietzsche. Aber Wagner auch. Also habe ich an jenem Feiertag
kurzerhand beschlossen, meiner Bekannten auch meine
Wagner-Ausgabe zu "leihen".
Nietzsche bei Jokers
Wagner bei Jokers
04.05.2006, 17.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Tiefsinnige Recherche

Das wäre schön! Ich sehe mich schon den Vertrag unterschreiben, 10 Prozent Honorar von jedem verkauften Buch einsacken und anschließend in die Karibik fliegen wie es vielleicht der FAZ-Redakteur macht, der´s ja schon in den Himmel der großen Schriftsteller und Journalisten geschafft hat.
28.04.2006, 15.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonstiges



ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 272
ø pro Eintrag: 0,2
Online seit dem: 15.05.2005
in Tagen: 2566




















